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Heute schon Flow erlebt?

Wann hast du das letzte Mal alles um dich herum vergessen, weil du mit einer Sache beschäftigt warst, die dich voll und ganz gefesselt hast? Und als du sie geschafft hast und wieder in der Realität angekommen bist – wie hast du dich gefühlt? Vermutlich großartig. Erfüllt. Voller Freude. Stolz. Und du hast dich vielleicht gewundert, dass das nicht fünf Stunden gedauert hat, sondern du das Riesenproblem in zwei Stunden gelöst hast, auch wenn es sich angefühlt hat wie endlos gedehnte Zeit. Glückwunsch! Dann hast du einen Flow erlebt, wie er eigentlich selbstverständlich in unserem Leben stattfinden sollte. Tut er nur nicht mehr, oder?

Als Flow wird der Zustand bezeichnet, in dem wir Zeit und Raum vergessen und ganz in dem aufgehen, was wir tun. Kinder erleben viele Flowzustände, weil sie ganz bei dem sind, was sie spielen und das belohnt ihr Gehirn mit der Ausschüttung großartiger Neurotransmitter, die glücklich machen. Erwachsene erleben diese Zustände zunehmend seltener und dafür gibt es Gründe – wir sind superschnell ablenkbar. Wir reagieren auf Taschenkobolde, anstatt uns auf das zu konzentrieren, was wir tun wollen. Wir buchen Achtsamkeitsseminare und schwören uns, ab sofort jeden Bissen achtsam zu essen und zwei Tage später fällt uns nicht mal mehr auf, dass wir schon wieder Mails am Handy checken, während wir Mittagessen. Plus x und das summiert sich. Wir fliegen raus aus dem Flow und nehmen uns damit eine wunderbare Erfahrung, dass wir genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige tun.

Go with the flow? Schön wärs. Unsere Konzentrationsfähigkeit lässt seit Jahren gravierend nach, wir erleben wenig Freude im Tun. Dafür gibt es handfeste Gründe und die müssen wir erkennen. Und zwar schnell, bevor wir vergessen, dass unser Tun Freude auslösen darf. Wie entsteht Flow, was fördert und was stört ihn und wie gelingt es, Flow zu trainieren und wieder ins Leben einzuladen? Das schauen wir uns am dritten Tag der Empowermenttage an. Ein Tag mit Suchtfaktor, denn unser Gehirn liebt Flowzustände, in denen wir Zeit und Raum vergessen. Termin: Sonntag, 24. April

Willst du an unseren insgesamt fünf Powertagen mit am Start sein? Dann gern anmelden! Am schnellsten geht das per Mail unter christine@seelengarten-krokauer.de

Alle Infos auch hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/empowerment-days/

 

Wir haben ein Recht darauf, glücklich zu sein. Und es ist nicht verboten, bei dem, was wir tun, im Flow zu sein, denn in diesen Zuständen können wir nach den Sternen greifen, aus der vollen Kreativität schöpfen und sind zudem aufs Innigste mit unserem Herzraum verbunden. Alleine dafür lohnt es sich, sich bewusst zu machen, was wir uns freiwillig durch unsere Lebensführung und die Richtung, auf die wir unseren Fokus einstellen, wegnehmen. Lebensfreude darf wieder einziehen in dein Leben, oder?

 

Der Weg des Lebens und der Fluss des Lebens – Theresa hat auf dem Jakobsweg beides auf ein Bild gebracht. Danke dafür!

Zielstrebig

Jeder ist nur so viel wert wie das Ziel seines Strebens.

Mark Aurel, 121-180

Wenn der Tag gerade erwacht, sind die Kräfte am besten aufgestellt für einen guten Tag. WAS wirst du heute tun, um dein persönliches Herzensziel zu erreichen?

Wenn Theresa auf dem Jakobsweg wandert, beginnen die Tage im Morgengrauen, damit bis zur Mittagshitze das Tagesziel erreicht ist. Da erlebt sie auch solche leuchtenden Momente auf dem Weg. Danke für dein Foto!

Wünsche ans Universum?

Derzeit herrscht eine gewisse Starre, nicht nur durch Kälte im Außen. Das erstaunt mich, denn im Jahr 3 der Pandemie müsste selbst der Letzte verstanden haben, dass wir zu lernen haben, MIT der Pandemie zu leben, die irgendwann hoffentlich so abklingt, dass wir damit umgehen können wie mit anderen Viren auch.

Das ist auch eine Frage des Trainings unseres Immunsystems und das bedeutet – es macht sehr viel Sinn, für sein Immunsystem gut aufgestellt zu sein. Wie geht das? Bewegung ist enorm wichtig und das wenn möglich an der frischen Luft (das wäre dann draußen). Gute Ernährung bedeutet abwechslungsreich, Gemüse, Obst, wenn möglich saisonal und regional, das gute alte Sauerkraut ist nicht zu verachten an kalten Tagen. Ernährung ist hochindividuell, allgemeine Ratschläge wären da unpassend. Gesundheit beginnt im Darm und der ist bei den meisten Menschen in Bezug auf nützliche Bakterien unterbevölkert und mit eher unfreundlichen Bakterien besiedelt. In der Antike hieß es schon: „Der Tod sitzt im Darm“. Davon abgesehen, dass ein wichtiger Teil unseres Serotonins genau dort erzeugt wird, das ist der Stoff im Gehirn, der antidepressiv wirkt, nur mal so nebenher.

Es bedeutet zudem, die Baustelle zwischen den Ohren sauber zu halten – mentale Fitness ist eine Herausforderung und nix für Feiglinge in dieser Zeit. Das bedeutet: sich nicht umwerfen lassen von allem, was im Außen geschieht. Sich klarmachen, dass es im Leben nie um Rechthaben geht und die Überzeugungsarbeit, die draußen geleistet wird, um sogenannte Gegner von irgendetwas auf die eigene Seite zu ziehen, ausschließlich Kräfte kostet. Es gibt keine Gegner, sondern Gesprächspartner, weil wir alle in einem Boot sitzen und deshalb ein Miteinander rein evolutionär schon schlauer wäre, als sich in Nebenkriegsschauplätzen diverser Spielarten energetisch zu zerstören und das Vertrauen in Mitmenschlichkeit final zu ruinieren. Was fällt uns eigentlich ein? Haben wir jeden Anstand vergessen? Jede Kultur? Jede Höflichkeit? (Das als Memo für mich, bevor sich jemand auch darüber wieder sinnfrei aufregt.)

Wir verlieren aus dem Auge, dass unsere Gedanken heute unser Leben in einem Jahr darstellen. Mal ehrlich – wenn ich mich so umschaue, möchte ich mir lieber nicht vorstellen, wie unsere Welt in einem Jahr aussieht. Höchste Eisenbahn also, die Zukunftsweichen etwas anders zu stellen, oder?

Genau damit befassen wir uns am zweiten Empowermenttag. Wie stelle ich mir Zukunft vor? Mit welchem Mindset will ich in die Zukunft gehen? So wie derzeit üblich „das ist halt so, du musst mich nehmen, wie ich bin“ (never ever! Ich muss nix!) oder flexibel aufgestellt? Und wir widmen uns dem Killer Nr. 1 des frohen Lebens – unseren Glaubenssätzen. Aufgestiegen aus den Urzeiten unserer Entwicklung werfen sie uns gern Knüppel zwischen die Beine und verhindern meisterlich, dass wir glücklich und erfolgreich sind. Wir schauen uns Glaubenssätze an, wie man sie erkennt und neue Glaubenssätze ins System bringt, damit Zukunft nicht die immer gleiche Wiederholung von Vergangenheit ist („Memo für einen Freund“: Wenn du genau schaust, passiert das gerade: wir wiederholen permanent die gleichen nicht erfolgreichen Denkschleifen auf allen Ebenen). Wir gehen noch der Frage nach, ob es reicht, sich vom Universum was zu wünschen und warum das oft scheitert. (Memo ans Universum: Leg den Hörer auf, wir kommen nicht durch! Danke!). Am 27. März ist dieser zweite Tag unserer fünftägigen Reihe, die uns hoffentlich für eine gelingende Zukunft super aufstellt. Der Kurs ist für Menschen, die verstanden haben, dass Jammern weder ein Weg noch eine Lösung ist und die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen für ihr Glück. Willst du an diesen fünf Powertagen mit am Start sein? Dann bitte anmelden! Am schnellsten geht das per Mail unter christine@seelengarten-krokauer.de. Alle Infos auch hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/empowerment-days/

 

Allen einen beweglichen Merkurtag!

 

Danke an Steffi für das optimistisch stimmende Frühjahrsfoto! Voll Vorfreude!

Vollendeter Charakter

Das macht den vollendeten Charakter aus: Jeden Tag so leben, als wäre es der letzte und weder erregt noch verkrampft und unecht zu sein.

Mark Aurel, 121-180

Himmelspower, festgehalten von Steffi. Dankeschön!

Wer bin ich denn „eigentlich“?

Am Wochenende ging es um das Thema „Selbstwert – Selbstliebe“, spannend und das betrifft vermutlich die meisten Menschen. Die Grundlage unserer Schwierigkeiten damit liegen in unseren Glaubenssätzen und unserem Selbstbild, beides legen wir in einer Zeit an, in der wir noch nicht hinterfragen, sondern glauben, was uns Erwachsene in unserer Umgebung sagen. Erst viel später beginnen wir zu überlegen, ob das alles so stimmt und erkennen, dass dem nicht so sein muss.

Ein Moment des Aufwachens. Den nutzen allerdings die meisten nicht, sondern verharren tief im Inneren in der Ablehnung von sich selbst. Jede Beziehung wird dadurch belastet, denn wenn ein Partner ein Kompliment macht oder seine Liebe ausdrückt, entsteht unbewusst und störend die Beziehung langsam zerfressend die Ansicht „das kann doch gar nicht sein, ich bin nicht liebenswert, sicher haut er/sie bald wieder ab und lässt mich allein, wie immer“ – die Geburtsstunde von selffullfilling prophecies.

Wer bin ich wirklich? Jenseits aller Fremdbilder, jenseits meiner Glaubenssätze? Wie bin ich selbst gestrickt? Wer möchte ich sein? Wie groß ist die Lücke zwischen Ist und Wunsch? Was kann ich tun, um die Lücke zu schließen? Wie kann ich Glaubenssätze erkennen und auflösen?

Welche Werte sind meine wichtigsten und wie gehe ich damit um, wenn sie verletzt werden? Habe ich einen Ehrenkodex, an den ich mich halte, welche Tugenden stehen darauf und was sind meine Inspirationsquellen dafür?

Wer möchte ich sein? Wie bewege ich mich aus meiner oft als unangenehm empfundenen „Komfortzone“ Richtung Ziel? Was motiviert mich? Weiß ich, was ich brauche, um loszugehen? Woran scheitert das?

Das sind genau die Themen, die am ersten Empowerment-Tag auf der Agenda stehen. Wir werden Inventur zum Jahresbeginn machen und schauen: Wer bin ich? Wie steht es um meinen Körper, meine Seele, meinen Geist? Welche Glaubenssätze haben bisher mein Leben in welche Richtung gelenkt und wie kann ich sie verändern, um mehr zu der Person zu werden, die ich „eigentlich“ bin?

Tag 1 der fünf Tage ist dir gewidmet. Dir persönlich und deinem Stand in der Welt. Wir werden viele Fragen stellen und durch die Antworten die Zwiebelschalen der Ablehnung, die du dir selbst gegenüber als Schutz aufgebaut hast, liebevoll entfernen, damit du in deiner Klarheit und Strahlkraft erscheinen kannst. Wenn du Lust hast, mit dabei zu sein und dir auf eine liebevolle Weise auf die Schliche zu kommen, bist du herzlich eingeladen. Morgen stelle ich dir den Inhalt von Tag 2 ein bisschen vor. Mehr Infos und Anmeldung gern hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/empowerment-days/

Zukunft ist nichts, was uns „widerfährt“ und dem wir „ausgeliefert“ sind. Zukunft ist, was DU selbst gestaltest, weil du in deiner Mitte und deiner Kraft bist. Denkst du nicht, dass 2022 das beste Jahr ist, um aufzuwachen nach zwei Jahren Zuschauen, wie sich die Menschen auf EIN Thema einschießen ohne zu bemerken, dass die Welt sich längst weiterentwickelt und dreht?

 

Einen kraftvollen Marstag von Herzen!

 

Sterne im Wald? Ursula hat einen entdeckt. Danke für dein gutes Auge und dein Foto!

In mir, nicht außerhalb

Heute bin ich der Angst entkommen. Oder nein, ich habe es verworfen, weil es in mir war, in meinen eigenen Wahrnehmungen – nicht außerhalb.

Mark Aurel, 121-180

Steffen hat in China für uns fotografiert. Von Herzen Danke!

Mit Schwung in die neue Woche

Ein spannendes Wochenende. Nachdem ich am Freitag beim Coachen eines Teams war, hat sich der Helfertag beim Vater für einen Tag verschoben. Insofern eine Herausforderung, als ich ab Freitagnachmittag selbst Fortbildung hatte, bis Samstagnachmittag war schon eine Menge Kursinhalt aufgelaufen. Nun arbeite ich eben alles nach, denn bald ist die Ausbildung zu Ende und ich sehr gewillt, die Abschlussprüfung zu schaffen.

Unseren jährlichen Schrankausmisttag hatten wir auch heute, kleine Übersprungshandlung, wenn der Schreibtisch zu voll ist, da lenkt man sich gern mit Aufräumen ab. Früher gehörten Handtücher zur Aussteuer und ich habe zudem noch viele geerbt. Allerdings in Farben und Mustern, bei denen ich denke „lieber nicht“. Vielleicht wird es ja mal wieder chic, aber den Moment will ich nicht abwarten. Jetzt sieht es wieder ordentlicher aus und ich habe meine Wäschesäcke gefunden, die ich ein Jahr lang gesucht habe. Insofern war es diesen Aufwand wert und wir hören auch bald wieder auf zu niesen, nachdem wir alle Schrankregale und auch auf den Schränken gründlich entstaubt haben. Für Hausstauballergiker nicht die schönste Aufgabe, aber geschafft.

Irgendwann kommt man offenbar in das Alter, in dem man nichts mehr braucht, weil der Haushalt voll ist. Wir versuchen im Moment eher zu überlegen, was weg kann, manche Geräte sind durch andere ersetzt, die diese Funktion mit dabei haben und zwei Geräte braucht es einfach nicht.

Die Woche ist gut gepackt mit Terminen, meine Hoffnung, dass es abends nicht spät wird, erfüllt sich nicht. Am 18. 1. ist der erste Vortrag an der VHS Kitzingen zum Thema „Mitgefühl“ – das wird super, denn Mitgefühl entwickeln ist eine wunderbare Aufgabe. An der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben, ich freue mich schon. Die aktuellen Konditionen findet ihr auf der Homepage der VHS Kitzingen.

Wer bemerkt hat, dass wir mit unserer derzeitigen Haltung wohl kaum in eine supergute Zukunft starten können, ist herzlich eingeladen, an den Empowerment-Days mit am Start zu sein – hier schauen wir auf unsere Kompetenzen und Qualitäten und bauen sie gut aus. Alle Infos findet ihr hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/empowerment-days/

Nutzt die Zeit und stellt euch gut auf. Zukunft braucht Menschen, die nicht in Angstschleifen stecken, sondern bereit sind, neu zu denken, out of the box zu gehen und sich mit einer klaren Absicht mitten ins Leben zu stellen und es zu gestalten, anstatt zu warten, bis andere das tun.

Der Wind pfeift ums Haus und ich genieße Tee, den es zu Weihnachten gab, herrlich. Für die Schulkinder und viele Erwachsene  geht der Arbeitsalltag wieder los – von Herzen allen einen guten Start.

 

Steffi im Schneeglück! Ich danke dir für die Fotos!

Zärtlich geküsst

Ich wüsste gern, ob der Schnee die Bäume und die Felder liebt, wo er sie so zärtlich küsst.

Lewis Carroll

Steffi jedenfalls konnte sich über mangelnden Schnee nicht beklagen. Danke für deine Fotos!

100 Millionen Jahre alt

Das neue Jahr ist nun auch zum Ende der Rauhnächte mit viel Salbei willkommen geheißen. In der Dreikönigsnacht gehe ich traditionell räuchernd mit dem Salbeistick meine Runde ums Haus herum und um den Garten, um das Grundstück unter guten Schutz zu stellen. In meiner Arbeit erlebe ich oft, wie es ist, wenn Katastrophen alles hinwegnehmen. Deshalb ist es etwas zutiefst Dankenswertes, wenn alles soweit gut ist.

Er ist angekommen, unser Symbol für unser großes Nautilusprojekt 2022. Vor Madagaskar gefunden ist dieser Nautilus rund 100 Millionen Jahre alt. Das ist unvorstellbar, oder? Als wir im September in unserer Klause in der Schweiz die Planung für dieses Projekt gestartet haben, musste es einen Arbeitstitel bekommen. Wir dachten sehr intensiv darüber nach, was die Grundbausteine unserer Arbeit sind, denn unsere Projekt-Tage standen unter dem Überthema „Fraktale“. So kamen wir über das Fraktal auch auf die Spirale und über das Labyrinth dann zum Nautilus.

Ich finde den Nautilus perfekt geeignet. Er besteht aus zahllosen Kammern, die intensiv verbunden sind. Es wird nach innen immer enger, so wie im Labyrinth alles auf die zentrale Mitte zuläuft. Das Labyrinth ist ja mein Symbol in der Praxis, der Nautilus ist eine lebende Umsetzung der Spirale. So, wie wir uns nach innen begeben dürfen, um aufzuwachen, den Schatten oder Minotaurus in uns überwinden, indem wir uns ihm stellen, geht der Weg im Labyrinth dann wieder nach außen, in die Welt mit einer anderen Mitte in sich.

Alle unsere Kurse und Seminare sind wie Kammern des Nautilus‘. Die eine führt zur nächsten, alles ist verbunden und vertieft sich immer mehr, mit dem Ziel, nach der Schattenbegegnung wieder hinaus zu gehen ans Licht und dort zu wirken. So kam das zustande, weil wir als Schlussübung am großen Tisch saßen und jeder zeichnerisch versuchte, dem Ausdruck zu verleihen, was wir drei Tage lang im Kopf und auf vielen Seiten Notizen erarbeitet hatten. Spaßigerweise brauchten wir beide keine zwei Minuten, um auf den Nautilus zu kommen.

Um uns jetzt in der Umsetzung zu stärken, haben wir uns diesen tollen Nautilus hingelegt, als Symbol für das Neue, das nun entwickelt werden und wachsen mag. Im bin dabei, die ersten Skripten zu schreiben, die ersten Filmaufnahmen werden Ende Januar losgehen. Es wird ein straffes Jahr werden, damit wir im September an den Start gehen können für unsere angehenden Cardea®-Therapeuten und Cardea®-Coaches.

Uns hilft so ein Symbol sehr. 100 Millionen Jahre alt ist das Fossil. Das Tier hat vor unvorstellbar langer Zeit im Meer gelebt und mit Sicherheit nie daran gedacht, dass es 100 Millionen Jahre später für Menschen eine tiefe Bedeutung besitzen kann. So wissen wir alle nicht, was das, was wir in die Welt bringen, für Folgen hat. Im besten Fall sind es wunderbare Samen des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe, die wir säen. Und die dann auf irgendeine Art und Weise weiterwachsen, gedeihen und die Welt zum Blühen bringen.

Allen ein wunderschönes erstes Wochenende im neuen Jahr.  Für viele das Ende des Winterurlaubs – atmet durch, damit alles auch schön starten kann.

Gewähre Erholung!

Gewähre Erholung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich zurück, was er dir schuldet.

Ovid, 43 v. Chr. – 17 n. Chr.

So manchen erholsamen Flecken wie im Paradies hat Theresa auf dem Jakobsweg letztes Jahr entdeckt. Danke für dein Foto!

Fallen und Steigen

„Wenn alles im Außen verwirrend ist, laut, chaotisch, nicht mehr einschätzbar, der Tonfall rauh und wenig wertschätzend, so mancher deiner Träume nicht umsetzbar ist, es dir nicht mehr gut geht, kann es sein, dass es sich anfühlt, als fielen Teile von dir ab. Stück für Stück wirst du demontiert, bröckelt es, verlierst du gefühlt an Substanz, und je leichter du wirst, desto mehr fällt dir auf, dass du fällst und fällst. Unter dir erscheint alles dunkel, unwegsam, kein Licht, das Hoffnung gibt in diesem Fallen, bei dem du wartest, dass der Aufprall kommt.

Immer mehr fällt ab von dir, immer weniger ist noch da von dir.

Dieser Moment, in dem dir bewusst wird, dass du nicht fällst. Du bist rasend schnell im Dunkeln unterwegs, aber es ist kein Fallen. Du bemerkst, dass du nicht fällst, sondern fliegst. Dass sich in dir ein Teil herauskristallisiert, der froh ist, den Ballast los zu sein aus allem, was du nicht mehr für die Zukunft brauchst. Dieser Teil ist ruhig. Er ist warm, er formiert sich und beginnt gezielt, statt weiter zu fallen, aufzusteigen. Er steigt in einer solchen Ruhe und Gleichmäßigkeit, du empfindest es wie eine Fahrt im Heißluftballon.

Sacht, sanft geht es nach oben, es wird wärmer und mit einem Mal spürst du dein Herz. Es schlägt. Es ist begeistert. Es weiß: Jetzt geht es los. Jetzt beginnt es. Dein Leben. Dein Weg. Er ist genau der richtige und jetzt ist der beste Moment. Dein Steigen wird ruhiger, du bist umgeben von anderen Wesen, deren Herzen ebenfalls warm sind, begeistert sind, in der Freude.

Du erkennst – du bist nicht gefallen, du hast nur losgelassen, was dich ausgebremst hat. Du bist nicht allein gewesen, du warst nur nicht in der Lage, die anderen wahrzunehmen, die um dich herum unterwegs sind wie du. Du warst nie im Sturzflug nach unten, sondern hast das Nest des Gewohnten verlassen, um zu erkennen, dass du Flügel hast, die tragen in die Zukunft.

Das Gefühl von Heimkommen erfüllt dich. Von am richtigen Ort sein. Auf der richtigen Spur unterwegs zu sein. Und als du merkst, dass dein Licht anfängt zu leuchten, beginnen alle anderen auch zu leuchten. Da wird der Weg erkennbar. Da geht es hin. Es ist ein Weg des Vertrauens, des Liebens, der Authentizität, der Aufrichtigkeit und der Klarheit. Ein Weg des Miteinanders. Ein Weg, an dem viele Blumen den Wegrand zieren und alle auf ihre Weise schön sind. Ein Weg des gegenseitigen Unterstützens und nicht des Zerstörens. Angekommen.“

 

In diesem Sinne einen wunderschönen Venustag, denn der Freitag ist der Venus gewidmet.

 

Steffi hat uns einen Winterhimmel beschert, lieben Dank für dein tolles Foto!

Neuschnee

Neuschnee

Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen

mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,

einen ersten schmalen Pfad zu schrägen

durch des Schneefelds jungfräulicher Flur. –

Kindisch ist und köstlich solch Beginnen,

wenn der Wald dir um die Stirne rauscht

oder mit bestrahlten Gletscherzinnen

deine Seele leuchtende Grüße tauscht.

 

Christian Morgenstern

Claudia war im Wald unterwegs und hat uns dieses Foto mitgebracht. Lieben Dank!

Werdet Freudensammler!

Nachdem wir 2022 ein Jupiterjahr haben, freue ich mich doppelt auf meinen Lieblingswochentag, den Donnerstag, der ist auch dem Jupiter, dem Bringer der Freude, gewidmet. Bei uns ist das ein Feiertag, in anderen Bundesländern nicht. Traditionell wird bei uns an diesem Tag der Weihnachtsbaum abgebaut und alles von Weihnachten abgehängt. Freie Fenster für freie Geister! Mich freut das jedes Jahr.

Am meisten freut es mich, dass ich zur Zeit an den ersten Skripten zur neuen Ausbildung sitze, die im September an den Start gehen wird – für angehende Cardea®-Therapeuten und Cardea®-Coaches. Sie werden im ersten Jahr gemeinsam gehen, weil es viele Überschneidungen gibt, im zweiten Jahr trennen sich die Wege der Coaches und der Therapeuten. Ich schreibe gerade in jeder freien Sekunde an den Skripten und kann euch versprechen: es wird großartig. Ich habe so viel Spaß beim Schreiben und stelle mir schon eure Gesichter beim Lernen vor. Rote Backen, Spannung und hoffentlich so viel Begeisterung, wie ich für diese Themen habe. Krass, wie das voranbringt, wenn man Dinge mit tiefster Herzensfreude und Begeisterung heraus gestaltet.

Die Gespräche mit vielen Menschen in den letzten Tagen zeigen draußen ein anderes Bild. Eine Nation mit dem Handy in der Hand auf der Couch (lang lebe die Hirnverdummung durch permanente Dopaminkicks, die dazu führen, dass viele nur noch ein Second Hand-Leben leben). Keinen Bock mehr auf irgendwas. Das ist die Rückmeldung von Kollegen und die Einschätzung vieler. Ich teile sie teilweise, das beobachte ich auch, aber nicht nur.

Zukunft gestaltet sich nicht von der Couch aus, sondern sie lebt von Kreativität, Ideenreichtum, Mut, Fitness der Menschen, die sich gesund und aufrecht hinstellen und ihre Projekte in den Ring werfen. Es fehlt den Menschen im Moment so sehr das Feuer der Begeisterung! Die Freude, die aus überwundenen Schwierigkeiten und Gestaltungskraft resultiert. Liebe, die wachsen darf, wenn wir Dinge tun, die dem Planeten und all seinen Bewohnern nutzen und die wir mehr denn je alle dringendst nötig haben. Wir sehnen uns alle nach Sonne im Herzen, Freude, Dankbarkeit, Mut, Perspektiven und allem, was damit verbunden ist. Machen wir uns gemeinsam auf! Gestalten wir unser Leben, dann strahlt das in die Welt hinein!

Damit ihr euch erinnert, wie Freude geht, wie es ist, sich lebendig und kreativ zu fühlen, lade ich euch heute nochmals ein zu den Powertagen ab Februar. Erinnert euch!

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Allen einen sehr freudigen Dreikönigstag mit guten Gaben aus dem Wachstumsland: Freude, Begeisterung und Mut. Dann fallen Gold, Weihrauch und Myrrhe auf einen guten Boden. Welcome!

 

Danke an Britta Leonhard-Kuschner für das Freufoto.

Freude!

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.

Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Wem der große Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu sein
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!

Ja, wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!

Friedrich von Schiller, 1785

Steffis Foto erfüllt mich mit Freude von den Farben her. Wann sieht man am Himmel so ein Blau? Nur im Winter. Großartig.

Es kommt auf DICH an!

Was ist los mit den Menschen? Da stehen wir an DER WEGGABELUNG der Zeit und die meisten jammern, schnarchen und igeln sich ein. Wenn wir die Welt auf neue Füße stellen wollen, brauchen wir keine Leute, die sich die Decke über den Kopf ziehen und sich sagen: „Ich hab genug Klopapier und Nudeln im Schrank, ich überlebe damit drei Jahre, der Rest ist mir wurscht.“

JETZT ist der Moment, in dem wir uns gut aufstellen dürfen, weil unsere Welt in 20 Jahren stärker verändert sein wird als sie das in den letzten 25 Jahren durch Internet und Handys war! Ist uns das bewusst? Ist uns klar, dass unglaublich viele Arbeitsplätze in 20 Jahren nicht mehr existieren? Dass wir Arbeit vollkommen neu denken werden? Dass wir die Klimakatastrophe in den Griff bekommen müssen und zwar nicht erst in 30 Jahren? Dass die Pandemie für den, der sehen kann, gnadenlos aufzeigt, wo es schon lange nicht mehr funktioniert, weil der Wurm drin ist (Made in Germany)? Dieses Land verliert inzwischen locker den Anschluss an andere Länder, die wach und frisch Zukunft denken, die bereit sind, die Ärmel richtig aufzukrempeln und Weltgeschichte zu schreiben, während wir satt, gewärmt und zufrieden zuschauen, wie inhabergeführte Läden dichtmachen müssen, die Krankenkassenbeiträge demnächst massiv steigen müssen, die Preise explodieren und unsere vielbesungene Intelligenz des Dichter- und Denkerlandes leider in den niederen zweistelligen Bereich rutscht.

Der Glanz alter Zeiten ist vom Desinfektionsmittel der Pandemie restlos abgeschrubbt. Jetzt wird sichtbar, wo die Baustellen sind – was für ein Geschenk im Grunde, denn jetzt können wir klar sehen. JETZT gilt es, sich fit zu machen für die Zukunft, sonst ist man eines Tages sang- und klanglos abserviert. Die soziale Hängematte wird die Massen nicht tragen können, die Grenzen des Sozialstaates sind nicht mehr in weiter Ferne.

Man muss kein politischer Mensch sein, um solche Dinge zu sehen. Man muss kein Unternehmer sein, um zu verstehen, dass Wirtschaft der Zukunft ein ganz anderes Gesicht haben wird. Und man muss nicht Kassandra sein, um sich vor Augen zu führen, dass man mit einem Team, das maximal re-agiert und ansonsten eher lieber klagt und an seiner Bequemlichkeitsmatratze festhält, nicht die hohen Gipfel erklimmen wird. Der klare Menschenverstand sagt, dass man eine Kuh, die man nicht ordentlich füttert, nicht melken kann. Wir füttern nicht, wir nehmen nur seit Jahren.

Es hängt nicht am Staat, an der Regierung, an irgendwem „da draußen“ oder „da oben“, sondern Zukunft beginnt mit dir. Richtig gelesen – du machst vielleicht den Unterschied! Stell dir vor, es stehen sich zwei Seiten gegenüber, Zukunft oder Untergang und es fehlt nur eine einzige Stimme, die der Waage den Ausschlag in die eine oder andere Richtung gibt und du bist der Letzte, der befragt wird. Was, wenn deine Antwort lautet: Ich bin nicht vorbereitet? Was, wenn deine Antwort lautet: Ich bin sowas von gut aufgestellt und freue mich auf die Zukunft?

Du triffst die Wahl. Nutze die Zeit, in der viele weiterträumen, um dich gut aufzustellen. Am 6. Februar geht es los, wir zählen auf dich: https://www.seelengarten-krokauer.de/empowerment-days/

 

Allen einen beweglichen und bewegenden Merkurtag voller Energie, Frische und Lebendigkeit!

 

Wie klar die Luft derzeit auch sein kann, zeigt Steffis Foto. In der Klarheit des Winters und der Kraft dieser letzten Rauhnachttage entsteht der Keim der Zukunft. Welche Zukunft wirst du mitgestalten oder wartest du, dass sie dir auf einem Tablett serviert wird? Das war einmal. Welt heute tickt anders.