
Diese Woche habe ich restlos erschöpfte und ratlose Menschen gesehen in Berufen mit viel Verantwortung für andere und sie wissen nicht weiter. Druck von außen. Werte auf Homepages, die im Alltag mit Füßen getreten werden, was Burnout fördert. Wenn gut aufgestellte Menschen hilflos in Tränen ausbrechen und fragen: „Wie soll ich morgen da wieder hingehen?“, stimmt vieles nicht mehr. Was tun wir? Nichts. Wegschauen. Abwarten, Ball flach halten, wird schon irgendwie. In der Zwischenzeit zerbrechen tatkräftige kluge Menschen, weil sie ihr Team nicht verlassen wollen oder gehen, um woanders vielleicht mehr bewirken zu können, mit schlechtem Gewissen. Warum anerkennen wir nicht: Vieles vom Bisherigen trägt nicht mehr. Wir dürfen umgestalten. Gestalten und erschaffen ist klüger als zerstören und neu aufbauen, was eine der Gefahren von außen mit sich bringt.
Unser 11. Hoffnungszitat stammt von Susette Gontard aus einem Brief an Friedrich Hölderlin im Januar 1799: „Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.“
Stephanie hat das Foto aus der Schweiz mitgebracht. Genieße deine Augenferien! Danke, Stephanie.














