Monthly Archives: Juni 2019

Montags-Nachdenk-Input

Laotse beschreibt, dass alles seine Zeit hat. Wir starten heute in die zweite Jahreshälfte. Jetzt ist die Zeit des Sommers, der Beerenernte, vieles reift nun schon, möchte geerntet werden. Die Bauern holen schon das erste Getreide ein in diesem zweiten zu trockenen Sommer.

Ich bin so dankbar, wie toll der Kurs WeltenWandlerProjekt angekommen ist und dass wir so intensiv miteinander am Prozess der Co-Kreation arbeiten können. Beim dritten Kurstag wird das Thema „meine eigene innere Entwicklung“ sein – ich denke, dass wir abermals einen großartigen Tag haben werden. So blicken wir trotz Hitze auf eine tolle Woche mit GlücksWERKstatt und WeltenWandlerProjekt zurück und nach vorne auf Aufstellungswochenende und spannende Stunden in der Praxis. Für uns sind Schule und Praxis echte Herzensanliegen, dafür brennen wir. Das ist ein richtig gutes Gefühl, angekommen zu sein in dem, was man wirklich möchte. Das bedeutet nie, dass man sich entspannt zurücklehnt und sagt „läuft“, denn nichts läuft von alleine oder ist eine Selbstverständlichkeit. Deshalb freuen wir uns auf alle, die sich für die Herbstkurse rechtzeitig anmelden und mit uns freudig in die neuen Ausbildungen gehen möchten.

Unser dritter HerzWegWeiser ist online und wir wünschen euch damit viel Lesefreude. In den nächsten Tagen wird auch die gedruckte Version verteilt, wir freuen uns. Hier der Link dazu: HerzWegWeiser-03-2019-online.pdf

Machen wir uns bewusst, dass alles seine Zeit hat. Nehmen wir noch den Gedanken hinzu, dass nichts bleibt, wie es ist. Alles ist stete Veränderung. Deshalb sind Zeiten des Glücks so kostbar, weil sie vergänglich sind, es tröstet in Zeiten des Unglücks, dass auch sie vorübergehen und sich wandeln. Bei allem Wandel ist unser eigenes Zutun wichtig. Das Leben wirklich leben und sich entwickeln bedeutet, jeden Tag zu üben. Thomas Lurz, der zahllose Erfolge im Freiwasserschwimmen verzeichnen kann, hat mal in einem Vortrag gesagt, dass erfolgreiche Menschen 365 Tage im Jahr trainieren, auch an Weihnachten und an ihrem Geburtstag. Das ist die berühmte Extrameile, die zu laufen ist. Bist du bereit dazu?

Frage: Was ist DIR soooo wichtig, dass du dafür jeden Tag auf der Matte stehst und übst, auch wenn du vielleicht wenig Lust dazu hast? Und hast du die Balance zwischen Anspannung und Erholung in deinem Leben eingeplant, damit du bei Kräften bleibst und flexibel dem Wandel gegenüberstehen kannst?

Einen guten Start in eine wandlungsfähige, freundliche und wunderbare Woche!

Danke an Manuela für dieses herrliche Bild.

Alles hat seine Zeit

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

Laotse

Herzlichen Dank an Sigrid für das Foto!

 

Wochenend-Nachdenk-Input

Ziele! Wie oft höre ich, dass jemand sehr exakt weiß, was er nicht will, aber nicht, welche Ziele er erreichen möchte. Und selbst wenn es gelingt, dass Ziele benannt werden, sind sie entweder so groß, dass ein Losgehen mit dem ersten Schritt schon nicht funktioniert, weil das Ziel ganz sicher nicht erreichbar scheint (vermeintlich!), oder so klein, dass es keinerlei Herausforderung bedeutet, es zu erreichen.
 
Was ist los? Warum wagt kaum jemand mehr, ein gutes Ziel für sich zu definieren? Eines, das Saft und Kraft hat, eine echte Herausforderung ist, uns aus unserer Wohlfühlzone katapultiert, eines, bei dem wir wachsen und uns entwickeln können? Eines, das mächtig ist und ein Bestandteil vielleicht unserer Lebensvision, eines, dessen Erreichung bedeutet, einen massiven Entwicklungsschritt gegangen zu sein?
 
Wir meinen, dass Visionen etwas sind, was nur irgendwelche abgehobenen Leute haben, die noch an den Weihnachtsmann oder (schlimmer!!!) an Wunder glauben (oh ja!!!!!). Für Herausforderungen sind wir zu müde, beschäftigt, müssen Mails checken oder chillen, grillen …
Erfolg ist etwas, das anderen passiert und dann in jedem Falle über Nacht, schwuppdiwupp, weil a) Marktlücke entdeckt, b) das Rad neu erfunden, c) eine millionenschwere App entwickelt oder so. Träum weiter.
Erfolg ist etwas, das sehr viel mit Vision, mit Ziel und gaaaaanz viel Disziplin zu tun hat. Ziele müssen echt spannend sein, sonst sind wir angeödet, langweilige Dinge verfolgen wir nicht. Sie dürfen nichts für Weicheier sein, sonst fehlt der Kick. Wenn wir hören „think big“, dann bezieht sich das bei manchen Menschen auf Schnitzel, die über den Tellerrand quellen (sic!!).
Ich sags mal so: Wenn wir den Hintern nicht hochbekommen für gute, herausfordernde Ziele, die nicht nur uns selbst, sondern dem Planeten nutzen (das meint think big unter anderem auch), wenn wir weiterschnarchen und vor uns hindaddeln – dann meckert nicht, wenn die Erde nur noch Klimakatastrophen produziert, hungrige Tiere in die Städte kommen, Dürren und Feuerbrünste drohen und jeder Windstoß Plastikfetzen mit sich trägt. Dann meckert nicht, wenn ihr jeden Tag wie Aufziehfiguren zur Arbeit latscht, den immer gleichen Quark macht und abends vor euren Megariesenbildschirmen einsam und familienfern abhängt.
 
Menschen mit Visionen, mit Zielen, mit Disziplin, Charakter, Spaß an Herausforderung, gutem Kontakt zu ihrem Herzen hängen klar auch mal rum, haben ebenfalls miese Tage, erleiden keine anderen Schicksalsschläge wie der Rest der Menschheit. ABER sie setzen eben JEDEN EINZELNEN TAG ihren Fuß auf den Boden und gehen wenigstens EINEN Schritt in die richtige Richtung. Egal, wie sie sich fühlen. Egal, wie das Wetter ist. Egal, was irgendwer darüber sagt. Das ist nicht immer cool. Aber langfristig der Garant für ein selbstbestimmtes, zufriedenes und freudiges Leben.
Du wählst. Du gehst. Du übst. Und du entscheidest dich, diesen Tag zu einem Tag der Freude zu machen.
 
Allen ein spannendes Wochenende. Wir werden hier den zweiten Kurstag im WeltenWandlerProjekt haben. Das ist übrigens der Kurs, in dem Menschen sitzen, die die Schnauze voll haben von jammern, klagen und keine Ziele finden. Da sind Menschen unterwegs, die echt Lust haben auf Gestalten des Lebens, auf Schöpferdasein, auf Kreativität, Freude, Miteinander, auf Power, auf Liebe, auf Leben und gemeinsame Wirksamkeit. Das ist kein Tschakkatschakka-Haufen, sondern jeder eine kraftvolle Persönlichkeit mit Visionen, mit Zielen. Beim WeltenWandler bündeln wir die Energien. Für alle, die sich und der Welt dienen möchten. Neustart: Frühjahr 2020. Anmelden, die Plätze sind begrenzt. Willkommen!
 
Danke an Theresa für das Foto aus Griechenland

Ziele für Schnarchnasen

Die größte Gefahr besteht nicht darin, dass wir uns zu hohe Ziele setzen und sie nicht erreichen, sondern dass wir uns zu niedrige Ziele setzen und sie erreichen.

            Michelangelo

Danke an Sigrid für das klasse Schneckenfoto!

Freitags-Nachdenk-Input

Rilke sagt, dass es ein seliges Gefühl ist, wenn wir Beginner werden. Wenn wir das erste Wort schreiben hinter einem jahrhundertelangen Gedankenstrich! Das ist gewagt. Keiner erfindet das Rad neu. Aber an diesem Gedanken von Rilke gefällt mir das Wort „Beginner“. Erinnerst du dich an das Gefühl am ersten Schultag im neuen Schuljahr, wenn die Hefte alle neu waren? Kein angestrichener Fehler, kein Eselsohr, reine, feine, saubere Seiten mit neuem Umschlag. Der erste Eintrag! In Schönschrift. Man will das neue Heft ja nicht beleidigen.

Frage: Wo in deinem Leben bist du Beginner? Vielleicht sogar der Start eines Projekts, das wie das erste Wort nach einem langen Gedankenstrich ist? Weil du etwas aus deinem Herzensraum hinein in die Welt trägst, das nur du der Welt schenken kannst? Finde heraus, WAS das ist.

Auf die Spur nach Beginn und innerstem Geheimnis waren wir am Mittwoch in der GlücksWERKstatt. Ein Kreis wunderbarer Menschen hat sich getroffen und wir haben aus Heften herausgerissen, was uns spontan angesprochen hat. Danach hat jeder seine Schnipsel sortiert und eine Collage gestaltet. Am Ende haben wir die Collagen auf die Staffelei gestellt und jeder hat berichtet, was ihm dieses Bild sagt. Über den, der sie gestaltet hat, seine Wünsche, Sehnsüchte, Ziele, seine Qualitäten und welches Wunder er ist. Herrlich war das! So viel Wertschätzung, so viel Zauber, Magie, Glanz, soviel Vertrauen, Herzensgeheimnisse sichtbar werden zu lassen! Ein wunderschöner Abend und für den einen oder anderen vielleicht sogar der Moment, in dem klargeworden ist: Ich BIN ein Beginner. Ein Gestalter. Ein Wähler zwischen Optionen. Eine Meisterin, ein Meister auf dem Weg zu sich selbst. Danke für diesen wunderbaren Abend! Die letzte GlücksWERKstatt vor den Sommerferien wird am Montag, 15. Juli, um 19.30 Uhr sein und ihr habt euch das Thema Düfte/ätherische Öle gewünscht – supergern machen wir das. Die GlücksWERKstatt ist offen für alle, die sich dafür interessieren!

Allen einen Donnerstag, an dem ihr einen Geschmack von dem bekommt, was IHR beginnen möchtet. Was ist DEIN Geschenk an den Planeten?

Danke an Anne auch für dieses Meeresfoto. Wie praktisch. Ich muss nie verreisen, die Welt kommt in Bildern zu mir.

Werde ein Beginner!

Ich kann mir kein seligeres Wissen denken als dieses Eine: dass man ein Beginner werden muss. Einer, der das erste Wort schreibt hinter einem jahrhundertelangen Gedankenstrich.

Rainer Maria Rilke

Danke an Anne für das tolle Meeresbild

Donnerstags-Nachdenk-Input

Sie ist unterwegs. Die große neue Mutter Erde, die hier einziehen möchte. Sian Zwergenmutter hat sie gestaltet mit größter Liebe und Detailfreude und hat sie nicht nur in die Welt gebracht, sondern sie auch in der Natur und mit der Natur ins Leben gerufen. Und jetzt reist sie zu mir, mit einem herrlichen Duftspray als Begleitung und wird hier hoffentlich allerbeste Wurzeln schlagen. Sie wird mich und alle Menschen, denen sie hoffentlich sehr zahlreich begegnen darf, daran erinnern, dass wir alle Lebewesen sind, also Bestandteil der Natur und deshalb ihren Gesetzen unterworfen. Sie wird uns auch daran erinnern, dass Mutter Erde die beste Mutter ist, die wir haben können.

Mit ihren Flechten und ihren Begleitschätzen aus dem Wald wird sie uns entführen in die Welt der Bäume, der Naturwesen, der Elementargeister, wir hören bei ihrem Anblick das Murmeln des Bachs, das Rauschen der Tannenwipfel, das Rascheln der Blätter, den Flügelschlag der Bienen und das Knacken von Holz, wenn der Baum sich bewegt und wächst. Wir riechen Erde, Boden, Humus ebenso wie die Welt der Blüten und Blumen. Unser Auge blickt in wogende Baumgipfel und flirrende Birkenzweige und zitterndes Espenlaub. Alles werden wir in ihr erkennen können, ebenso das unfassbare Netz im Boden, das die Pflanzen miteinander verbindet und zwar wesentlich länger, intensiver und vor allem liebevoller als das Internet das kann, denn wenn die Bodenverbindung aktiv wird, geht es um Unterstützung, um Rat, um Liebe, opfert sich vielleicht ein Baum, um andere zu warnen und zu schützen.

Wir können nicht genug von der Natur lernen. Wenn uns so eine wunderbare Schöpfung wie diese Mutter Erde dabei helfen kann, uns zu erinnern, dass wir Bestandteil des großen Kreislaufs sind, hat Sian Zwergenmutter mit ihren Zauberhänden ein wahr werdendes Wunder bewirkt. Danke von Herzen an Sian, ich hoffe, Mutter Erde landet in den nächsten Tagen wohlbehalten bei mir und bleibt verbunden mit ihrer Schöpferin und der Natur, in der sie entstanden und gewachsen ist und sie hat Freude, die Natur und die wunderbaren Menschen hier kennen zu lernen. Wachsen wir gemeinsam zum Wohl des Ganzen.

Allen einen Tag, der uns bewusst macht – wir sind alle miteinander verbunden. Unsere absolute Grundlage ist die Natur. Wir nehmen und das bedeutet – wir haben auch zu geben. Es gibt nur eine Mutter Erde. Allen einen feinen Jupitertag, der Tag, der Freude bringen mag.

Danke an Sian Zwergenmutter für die Vorfreudefotos.

Mittwochs-Nachdenk-Input

Keiner ist mehr eine Insel. Egal wo, die kranken Auswüchse der Zuvielisation erreichen auch den fernsten Punkt des Planeten und selbst im All kreist  ein riesiges Ausmaß an Weltraumschrott. Jede noch so kleine Handlung meinerseits hat Auswirkungen auf den Erdball, deshalb wird es immer weniger egal, wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Festungsgleich die Häuser in der Umgebung. Alle Läden unten. Alle Fenster zu. Hitze ist im Anmarsch. Heute Nacht um halb zwei habe ich nicht schlecht gestaunt. Eine Nachbarin stand in der Küche (ich hab dreimal meine Uhr gecheckt) und hat gekocht. Zwei Häuser weiter duschte jemand bei offenem Fenster. So viele Lichter wie selten in den Wohnungen. Offenbar hat mein Dorf heute Nacht schlecht geschlafen, was nicht an dem (mit Verlaub leicht schauerlichen) Krötengesang in Nachbars Teich gelegen haben dürfte.

Wie oft höre ich – wenns doch nur mal wärmer wäre. Jetzt ist es warm. Und? Nutzt es zur Zufriedenheit? Nö, weil es jetzt wieder ZU warm ist. Ich glaube, Temperaturempfinden ist verschieden. Wenn wir jetzt so warm haben und es wird wieder kühler, fühlen sich 20 Grad regelrecht kalt an. Ich halte es mit den Ärzten: „… darum ist mir der Winter einfach lieber.“ Und bis dahin bin ich von Herzen dankbar für die Möglichkeit, einen Wasserhahn aufdrehen zu können, mir einen nassen Lappen auf den Kopf zu legen und viel Wasser zu trinken.

Allen Kranken und gesundheitlich angeschlagenen Menschen wünsche ich in diesen Tagen ausreichend Möglichkeiten, die Hitze gut zu überstehen. Den Sonnenanbetern Freude und dem Rest der Welt: alles, wirklich alles im Leben geht vorbei. Jeder Sommer, jeder Winter. Manchmal mag das doof sein, manchmal ist es aber auch tröstlich.

Allen einen kopfkühlen Merkurtag. Und Danke an Anne für die feinen Fotos von heute. Dieses hier überleg ich mir gerade als Bildschirmschoner einzurichten.

Keine Insel

Heute sind wir alle voneinander abhängig, niemand kann sich mehr in seine persönliche Festung zurückziehen, ein Inseldasein pflegen.

Dalai Lama

Dienstags-Nachdenk-Input

Sebastian Kneipp, der Wasserdoktor. Seine Lebensgeschichte würde viele überraschen – in ärmsten Verhältnisse aufgewachsen, die Kate, in der die Familie wohnte, brannte ab, Verwandte ermöglichten dem klugen Kind den Schulbesuch. Selbst geheilt von einer schweren Krankheit zeigten seine Wasseranwendungen bald große Erfolge. Bis zum Lebensende wurde er mit Prozessen überzogen, weil er kein Mediziner war, also „die Finger vom Heilen lassen sollte“.

Für alle die, die mit „solchen Außenseitermethoden“ keine Schwierigkeiten haben, ist Kneipp in dieser Woche vermutlich hochnützlich, denn ihm verdanken wir Anwendungen wie Güsse oder den Kneippespresso, der vielen von uns sicher hilft, wenn es so heiß wird: In ein nicht benutztes Waschbecken Wasser einlassen und einfach stehen lassen. Wann immer es dir heiß ist – geh mit den Armen, soweit es möglich ist, hinein, bisschen drinbleiben und die Arme nur abstreifen. Wer eine Badewanne hat, kann das auch mit den Beinen machen, fein im Storchengang durchgehen, nicht abtrocknen. Und „für innerlich“ ausreichende Wassermengen zu sich nehmen, Gurke und Melone auf den Speiseplan setzen. Achtung bei Klimaanlagen und Ventilatoren. Wer verschwitzt ist, holt sich rasch einen Zug. Lieber immer wieder mal mit einem Waschlappen mit zimmerwarmem Wasser abwaschen bringt mehr.

Wer Anregungen anderer Art bekommen mag – am Mittwochabend ist die vorletzte GlücksWERKstatt vor den Sommerferien. Thema: Visionboard gestalten und Abendeurythmie. Die GlücksWERKstatt ist offen für alle Interessierten! Wer mit dabei sein mag, Start ist 19.30 Uhr, möge sich bitte anmelden. 10 Euro Beitrag. Letzte GlücksWERKstatt vor September ist dann am 15. Juli! Wir freuen uns auf euch.

Soziale Frage lösen

Wem es gelänge, die Menschen zur Einfachheit, Natürlichkeit und vernünftigen Lebensweise zurückzuführen, der hätte das Höchste geleistet – nämlich die soziale Frage gelöst.
Sebastian Kneipp, 1821–1897

Nettes Foto von gerade eben. Nee, Scherz. Das wär grad nur ganz fein.

Montags-Nachdenk-Input

Der Kurs „Goldwege des Herzens“ ist ein Freukurs. Menschen die Grundlagen der Anthroposophie nahebringen macht mir so viel Freude. Damit kann man sich dann sein Leben lang befassen, sich inspirieren lassen, beobachten und Entdeckungen machen. Den eigenen Horizont erweitern und übliche, eingeschliffene Denkmuster verlassen ist immer anregend. Noch ein Kurstag, dann ist dieser Durchgang fertig. Interessenten können sich schon jetzt für diesen Kurs im Frühling 2020 anmelden.

Wer Interesse an den Kursen hat, die im September starten – dann fix, ihr Lieben. Bitte anmelden, denn manche Kurse sind schon gut voll und es geht nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Wir freuen uns von Herzen auf euch. Sprecht uns an oder schaut auf der Homepage.

Hinter den Kulissen haben wir den neuen Herzwegweiser für Juli bis September fertiggestellt und in die Druckerei gegeben. Mehrere Menschen, die beim großen Filmtag am 6. Juli nicht mit dabei sein können, haben uns Texte über unser Angebot geschickt – so wunderbar, berührend und liebevoll. Wir danken euch sehr und stellen die Texte gern auf unsere Homepage.

Ein bisschen Respekt habe ich vor dieser Woche. Sommer ist nicht meine Jahreszeit. Die meisten Menschen blühen regelrecht auf, ich habe krasse Tendenzen, mich in eine kalte Höhle zurückzuziehen und den ganzen Tag kaltes Wasser über meinen Kopf zu schütten, um denken zu können. Nun, der längste Tag des Jahres ist geschafft, ab jetzt arbeitet die Zeit für mich :-))) In gut 6 Monaten ist Weihnachten. Läuft. Es gilt nur, die nächsten Wochen zu überstehen.

Allen einen feinen Wochenstart!

Danke an Theresa für das Foto aus Griechenland

Wochenend-Nachdenk-Input

Die beiden Pandabären, die Steffen fotografiert hat, lassen es sich schmecken. Ganz entspannt genießen sie ihr Mahl. Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich wenig genießende Menschen. Die meisten hetzen mit Plastikbechern (!!! NO GO!!!) durch die Stadt und starren auf ihre wenigen Zentimeter Handydisplay, keine Sekunde gewahr werdend, dass das eigentliche Leben direkt vor ihrer Nase mit bester Grafik und Soundkarte liegt.

Wer nicht genießt, wird ungenießbar, hat Schiller festgestellt, Konstantin Wecker hat uns damit vor Jahrzehnten wachgerüttelt. Was genießen wir? In unserem Überfluss haben wir verlernt, die kleinen Dinge wertzuschätzen. Wissen wir noch, wie ein selbstgebackenes, warmes Brot mit Butter, ein bisschen Kresse und Meersalz schmeckt? Ein Glas klares Wasser? Riechen wir die Blüten um uns herum und sehen wir ihre Schönheit oder werden sie nur fotografiert, um dann ins Netz gestellt zu werden? Sind die Momente, in denen uns bewusst wird, wie gut eine Tasse Tee schmeckt, eine Kugel Eis zum Erlebnis werden kann, wir unter der Dusche stehen und es kommt Wasser wie von Zauberhand, wirklich erlebt oder selbstverständlich?

Wer sich der Magie des Augenblicks nicht verschließt, kann darin den Schlüssel finden zur Magie des Großen, zum wissenden Feld, in dem Lösungen und Wunder möglich sind.

Allen ein wunderschönes, genussfreudiges und stilles, leises, zartes Wochenende voller magischer Momente und Sternenlicht oder solchem Farbzauber wie auf Sigrids Bild. Danke, Sigrid!