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Großmut

Großmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend.

Johann Nestroy, 1801-1862

Danke an Ursula für dieses wunderschöne Foto!

What’s on here

Was für ein Wochenende! Die angehenden Cardeatherapeuten sind in ihren letzten Ausbildungsteil gestartet – Hypnotherapie, und haben ihre ersten Schritte gemacht in diese wunderbare Welt. Am Sonntag dann Aufstellungen. Für mich ist es nach wie vor eine der wunderbarsten Arbeiten. Tiefe Friedensarbeit der besonderen Art, denn wir bringen in Systeme Ruhe, es können viele Ereignisse neu und anders angeschaut werden, die Klienten, die aufstellen, haben tiefe Einsichten, aus denen  neue, andere Handlungsimpulse entstehen können.

Ich freue mich auf eine spannende Woche. Ein Coaching liegt vor mir mit einem großen Team, ich lerne neue Klienten kennen und am Wochenende sind Filmtage fürs Nautilusprojekt. Die Homepage wird im Hintergrund aktualisiert, damit wir euch die Infos zu Nautilus zur Verfügung stellen können. Viele von euch haben den Trailer schon gesehen, damit wir ein Feedback haben – hach, ich danke euch. Bald kommt er für alle ins Netz!

Im Juni ist unser erstes Präsenzseminar zum Thema „Schlafstörungen und Stress mit einfachen Kneippanwendungen angehen“. Kneipp ist so genial – kurz, knackig, einfach, für jeden anwendbar, kostet fast nix und wirkt super. Seit einem guten Jahr sind wir ja richtig gut dabei und haben im Herbst unseren Kneipp-Gesundheitstrainer abgeschlossen, so dass wir unser Wissen auch gut weitergeben können. Das freut uns. Ihr seid herzlich eingeladen. Wer mitmachen will am 20. und 27. Juni, kann sich direkt hier anmelden: https://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#kneippseminar

Am 16. September starten wir den nächsten Ausbildungsgang Heilpraktiker für Psychotherapie als Online-Präsenzkurs, das heißt, der Kurs ist live, aber online, ihr könnt also wie im Präsenzunterricht Fragen stellen und euch auch direkt untereinander austauschen. Wer nicht bis September warten will – wir haben auch eine Onlineausbildung, mit der ihr jeden Tag starten könnt. Wer im September mit dabei sein mag, kann sich schon anmelden.

Kommt gut in die neue Woche, in der es ja wettertechnisch richtig heiß und teilweise stürmisch werden soll. Hoffen wir, dass wir am Wochenende alle gut durchgekommen sind.

 

Ein zauberhafter Blick durchs Hoftor, von Ursula aufgenommen. Dankeschön!

Großes Herz

Um das Tragische und das Komische im Leben zu sehen, dazu gehört ein großes, warmes Herz.

Emanuel von Bodman, 1874-1946

Ursula hat dieses wunderschöne Tropfenfoto gemacht! Danke dir!

4000 Wochen

Mark Twain kannte sich aus mit Garten. So ist es hier auch. Da der Garten derzeit wieder bedingungslos vor dem kapituliert, was von allen Seiten auf ihn eingesamt ist, versuchen wir es gar nicht wirklich, botanisch exakt vorzugehen. Allerdings kann es dann schon sein, dass ich einen Anfall bekomme, wenn eine Pflanze, für deren Erwerb ich mitunter Jahre der Recherche unternommen habe, vom Diplombiologen der Familie als „brauchen wir vermutlich nicht“ mitentsorgt wurde. Argument: „Das hing so eng mit den Quecken zusammen, ich dachte, das sind auch Quecken“.

Nun gut. Bei der Menge Grün draußen kann das mal passieren und wir können ohnehin nur höchst summarisch agieren.

Am Wochenende wird’s wenig mit Garten, es ist das erste Kurswochenende im Themenblock Hypnotherapie und wir starten mit Milton Erickson, ich freue mich riesig. Am Sonntag haben wir spannende Aufstellungen. Für mich eine Form tiefster Friedensarbeit. Wenn ihr auch mit dabei sein wollt, Frieden in euren Systemen zu schaffen – die nächsten Aufstellungen sind am 26. Juni, 18. September, 23. Oktober und 11. Dezember! Wir vergeben die Termine durchaus schon, Anmeldung macht also viel Sinn.

Ich muss erst noch ein wenig was verdauen. Im Newsletter von Anja Förster und Peter Kreuz las ich am Freitag, dass wir bei 80 Jahren Lebenszeit gerade mal 4000 Wochen haben. Ich meine, wie schnell rast so ne Woche durch und bei 4000 ist so gefühlt Ende. Mich hat das sehr, sehr bewegt und wach gemacht. Okay, ich habs ja nicht so sehr mit Alter und Altern, doch durch solche Momente fällt mir wieder auf, wie kostbar für mich doch Zeit ist (wie für alle) und vor allem wofür ich sie einsetzen mag. Da bin ich erst recht dankbar, dass wir hier so gute Arbeit tun dürfen mit und für Menschen.

Nächstes Wochenende werden wir wieder filmen, das Nautilusprojekt wächst hinter den Kulissen. Freude kommt da durchaus sehr oft nach oben.

Allen ein wunderschönes Wochenende!

Ferien im Kopf

Spätestens im Mai, wenn hier alles blüht und grünt, würde ich mich am liebsten ins Auto setzen und nach Arlesheim fahren, meinem absoluten Kraftort. Da merke ich dann, wie der Winter war, ob ich mit guten ausreichenden Kräften ins Frühjahr starte oder eben nicht. Dann schaue ich mir die Fotos vom Goetheanumsgarten, dem erstaunlichen Bauwerk selbst und dem Garten der Ita Wegman Klinik in Arlesheim an, das ist ein echter Kraftspender. Ich stelle mir vor, wie Menschen in Basel tief beeindruckt vor Böcklins Toteninsel stehen, ab wann wohl die Basler ihre Wickelfische (das sind die Schwimmrucksäcke, in denen man seine Kleider und Utensilien verstaut, umhängt und leuchtend im Wasser gesehen wird) erstmals für die neue Schwimmsaison packen, in Basel Stadt ins Wasser steigen und weit mitgenommen werden von der Kraft des Flusses. Ich sehe den Tinguelybrunnen vor dem Basler Stadttheater, an dem Platz, an dem früher die Freilichtbühne war, die Figuren im Brunnen, in ständiger Bewegung, wie einst die Schauspieler agierten. Ich rieche den Tee im Tee Huus im kleinen Hinterhof und stelle mir vor, wie die Menschen im Café Schießer im ersten Stock aus dem Fenster aufs Rathaus blicken, ihren Kaffee trinken und dazu ein Gipfeli essen oder sich ein paar selbstgemachte Pralinen wählen.

Ich gehe in Gedanken die Wege durch das Naturschutzgebiet der Eremitage und erinnere mich an ein Schild dort mit „ab uffd Sogge!“, dass in der Schweiz nichts für die Katz, sondern für d’Füchs ist und ich es liebe, wenn man mich fragt: Ischs guet gsi?

Jedes Jahr denke ich: Jaaaa, aber wenn man nur Basel, Dornach und Arlesheim kennt, hat man ja von der genialen Landschaft der Schweiz nix gesehen – richtig. Weshalb wir es einmal bei ungelogen 37 Grad im Schatten bis Zürich geschafft haben, um den ganzen Tag total erledigt auf einem Schiff über den Zürichsee zu gondeln, um der Hitze zu entgehen. Was jetzt nicht heißt, dass wir die traumhaften Berglandschaften und Seen besucht hätten. Und ich denke: Eigentlich will ich ans Meer!

Schauen wir, was sich ergibt an Auszeiten. Die brauchen Körper, Seele und Geist und müssen so eingeplant werden, dass sie nicht verhandelbar sind. Ohne Pause kein Output, der vernünftig ist. Pause bedeutet nicht zwangsläufig Input, sondern Nixtun. Was daheim oft nicht klappt, denn da sieht man den Chaosgarten, die Bügelwäsche und Küchenschränke, die ausgewaschen werden wollen.

Nur im guten Wechsel von An- und Entspannung entsteht gesundes Sein, beugen wir Ausbrennen und Krankheiten vor. Licht, Luft und Sonnenschein sind Lebenselixiere. Frage: Hast du genug davon?

 

Eines der Treppenhäuser im Goetheanum. Die reizen jedes Mal zum Singen, weil der Klang so genial ist.

Kraft finden

Ich kann in mir die Kraft finden, einen höheren Menschen aus mir erstehen zu lassen.

Rudolf Steiner, 1861-1925

Ist das nicht erstaunlich, wie die Farben der Pflanze mit der Vorhangfarbe zusammenklingen? Vermutlich war das nicht die erklärte Absicht des Gärtners der Ita Wegman Klinik und dennoch ist ein gemeinsamer Klang entstanden.

Dorf und Stadt

Max Dauthendey ist in Würzburg geboren. Dass Würzburg am Gutshof Neue Welt mal eine Künstlerkolonie hatte, ist wenigen bekannt. Würzburg hat stets viele Menschen angezogen. Als Kind war es für mich die „Großstadt“, in die man wenige Male im Jahr fuhr, wenn größere Anschaffungen anstanden. Der Lärm war für meine Dorfohren ungeheuerlich, vor allem das Geklingel der Straßenbahnen, das Hupen der Autos und die unglaublich vielen Kirchenglocken. An jeder Ecke eine Kirche, darüber thronte majestätisch die Festung, auf dem nächsten Hügel das zierliche Käppele und dann dieser Riesenkasten von Residenz! In der Kaiserstraße fuhren scheppernd Autos, Magnolien blühten vor dem Bahnhof und dort gab es einen riesigen Brunnen. Kindheitseindrücke. Stets dabei die Brandstätterhörnchen und der Granatsplitter, der uns Kindern den Bauch für den Rest des Tages  füllte, auf dem Marktplatz wurde darüber noch eine Geknickte gepackt. Derart futtersediert konnten die Eltern einkaufen und wir Kinder waren ohnehin eindruckserschlagen.

Im Studium lernte ich ein anderes Würzburg kennen, das „wie komme ich am schnellsten mit dem Rad vom Sanderring zum Hubland“. Die Nachtwege von der Uni nach Hause durch den Ringpark. Die erste Begegnung mit einem Leben am Fluss, der nicht zum Schwimmen da war, sondern eine Schifffahrtsstraße darstellte. Katakomben der Juristenfakultät, vollgestopft mit Büchern, am Wittelsbacherplatz die Holzklapptische im Hörsaal knarzten vor Alter. Das damals moderne Hubland mit Noppenfußboden und der Spaß, sich eine Suppe aus dem Kaffeeautomaten rauszulassen und zu wissen, dass der nächste, der nur einen Kaffee wollte, die zwei Dekoschnittlauchrollen im Kaffee finden würde, die bei der Suppe nie dabei waren.

Jetzt sind es bald 40 Jahre, in denen wir hier sind, Sechs Umzüge haben wir hinter uns mit Erfahrungen verschiedener Viertel. Hier oben auf dem Berg, fernab der Stadt, ist es modern dörflich mit Straßenbahnanschluss, Naturschutzgebiet und stetem Wind. Wir haben Spaß daran, Würzburg als Touristen zu besuchen – mit Residenzführung, der Fahrt mit dem Bähnchen, ein Gang mit dem Nachtwächter durch die Innenstadt, Museumsbesuche. So lernen wir immer wieder die Stadt neu kennen. Gehen Wege, auf denen Dauthendey, Matthias Grünewald, Röntgen, Werner Heisenberg, Balthasar Neumann, Tilman Riemenschneider, Walter von der Vogelweide, Beatrix von Burgund, der heilige Kilian, Albertus Magnus, Petrini, Tiepolo und Siebold gingen. Historischer Boden, Heimat für viele Menschen über die Jahrhunderte, Freud und Leid auf jedem Meter greifbar.

 

Typisch für Franken – Weinbergsausblicke wie dieser, den Sigrid im Bild festgehalten hat. Danke dir!

Maiengrün

Am Berg wärmt die Sonne das Maiengrün

Am Berg wärmt die Sonne das Maiengrün
Und selbst der alltägliche Himmel will blühn.
Er wird stündlich größer und tiefer und kühn,
Zieht Bäume und Menschen zu sich hinauf.
Aller Sehnsucht fällt wie ein Schuss aus dem Lauf,
Und Keiner hält mehr die Liebe auf.

Max Dauthendey, 1867-1918

Stephanie hat diesen blühenden Baum vor einem grandiosen Blau fotografiert. Danke dir!

Augen auf!

Manchmal fällt es mir schwer, den Mailordner zu öffnen und zu lesen, was Menschen schreiben. Liebende, die sich trennen, weil das Außen nicht passt. Menschen in Verzweiflung, weil der Chef ihre Arbeit nicht anerkennen mag und kann. Motivierte Menschen, die ihre Fähigkeiten am falschen Ort nicht abrufen können.

Warum? Weil wir Angst haben. Angst, was falsch zu machen. Uns was zu vergeben. Angreifbar zu werden, wenn wir uns in unseren Bedürfnissen nackt machen. Angst, ausgelacht zu werden, weil wir eben Angst haben.

Ehrlich? Echt jetzt? Wir sind alle Menschen. Jeder von uns hat Macken, Spleens, Kanten. Wir haben allesamt Angst, in diesen Zeiten erst recht. Bei keinem läuft das Leben glatt durch wie geschmiert. Wir haben unsere Fails. Die großen, die kleinen. Die im Alltag und die, die unser Leben komplett in ein „vorher“ und „nachher“ zerschneiden.

Wann hören wir auf, einander zu verletzen, sondern fangen an, die Frage zu stellen, die Parzival dem Fischerkönig nicht gestellt hat? Was fehlt dir? Was brauchst du? Darf ich dir helfen? DAS wären gute Angebote.

Und die, die Angst haben, gerade am Boden sind, in der Vollkatastrophe – wie wäre es mit: Bitte, kannst du mir helfen?

Erinnern wir uns alle daran, dass zum Menschsein wahrhaftige Größe und tiefe Angst, Scheitern und Gewinnen, Lachen und Weinen gehören, damit wir wachsen, uns entwickeln? Wir wachsen auch, wenn wir anderen helfen, wir unser Leben in den Dienst einer großen Sache stellen, unsere Egozentrik auf dem Kreuz des Lebens festnageln.

Für so gut wie jede Fragestellung gibt es viele Lösungen. Denken wir groß. Halten wir es für möglich. Wenn Dinge geschehen, die wir nicht für möglich gehalten haben, nennen wir es Wunder. Und – bist du bereit für Wunder in deinem Leben? Halte es für möglich, dass … du Hilfe erbitten darfst und sie bekommst. Dass du helfen kannst und dabei selbst heilst. Dass Menschsein grandios ist, Menschwerdung unsere härteste Herausforderung.

In diesem Sinne – halt die Augen auf in deiner Umgebung. Irgendwer ist da sicher heute niedergeschlagen, braucht ein Gänseblümchen und eine Umarmung, eine Aufmunterung, ein Lied, ein Stück Kuchen oder ein Tänzchen und vielleicht bist du die Person, die sich das alles wünscht. Na dann, sags einfach! Riechen können es die anderen nicht, sie sind nicht „doof“ oder „unwillig“, sie brauchen einen Stups. Dann werden wir wahre Herzens-Helden.

 

Allen einen wunderbar beweglichen Merkurtag. Rebekka hat diese Info in Wien gesehen. Das ist total nett. Das Leben verzichtet auf Hinweise Marke „in wenigen Tagen könnte es in Ihrem Leben einen Abwärtstrend geben“. Merke: Treppen führen runter. Aber wenn man sich umdreht, führen sie auch wieder rauf. Oder unten ist eine tolle Party. Danke für dein Foto, Rebekka!

Überreiches Sprießen

Butterblumengelbe Wiesen

sauerampferrot getönt,

o du überreiches Sprießen,

wie das Aug dich nie gewöhnt!

Wohlgesangdurchschwellte Bäume,

wunderblütenschneebereift –

ja fürwahr, ihr zeigt uns Träume,

wie die Brust sie kaum begreift.

Christian Morgenstern, 1871-1914

Gelb wie Butterblumen und eine Wunderpflanze – der Löwenzahn. Manuela hat ihn genau angeschaut. Danke für das wunderbare Foto!

Weg, was nicht zum Kunstwerk gehört

Der Muttertag ist vorbei, ich habe neue wunderschöne Becher und eine superschicke „Tasse im Schrank“. Ich mag so gern handgetöpferte Keramik, ich finde es wunderbar, wie geschickt Menschen mit dem Material umgehen können. Künstler! Angeblich hat Michelangelo gesagt, er schlage nur alles weg vom Marmorblock, was nicht zum Bildwerk gehört, Kunst als eine Befreiung des Kunstwerks aus dem es noch umgebenden Material.

Als ich gestern Abend zum Millionsten Mal die beiden „David“ von Gianlorenzo Bernini und Michelangelo nebeneinander betrachtet habe (beides grandiose Werke), fiel mir auf, dass ich in meiner Arbeit im Grunde nichts anderes mache. Ich erlebe Menschen, die in ihren Sorgen und Nöten verstrickt sind, mit dem Leben gerade nicht gut klarkommen, für sich keine Perspektive sehen. Das ist, wie im Marmorblock gefangen und von der Idee her ein wunderbares Kunstwerk zu sein. Es ist also nichts anderes in meiner Arbeit – ich lade den Menschen ein, abzulegen, was nicht zum Kunstwerk gehört und aus dem Marmorblock herauszutreten ins selbstbestimmte Leben.

Spannend, wozu einen die Betrachtung von getöpfertem Becher, zweier meiner Lieblingswerke aus der Kunst und die Überlegung, welche Klient:innen diese Woche kommen, bringen kann.

Das sind die Momente, da bin ich von tiefstem Herzen dankbar für die berührende, bewegende Arbeit, die ich machen darf. Menschen vertrauen sich mir an und öffnen mir ihr Herz. Ich darf ihre Schönheit, Weisheit, Liebe, Güte, Freundlichkeit, ihre Zweifel, Sorgen, Ängste und Nöte sehen. Wir dürfen die dunklen Seiten wertschätzen, denn sie sind der Humus, auf dem menschliche Qualitäten wachsen. Alle haben wir unsere Humusseiten, doch vor lauter Starren auf das Negative entgeht uns manchmal der Lichtstrahl zwischen den Sternen.

In diesem Sinne allen einen kunstreichen Tag (ohne Kunst wären wir keine Wesen zwischen den Welten!) und viel Lichtstrahlen.

 

Steffi schickt uns aus der Dominikanischen Republik Traumstrände. Danke von Herzen!

Lichtstrahl zwischen Sternen

 

Die einzig annehmbare Form der Verständigung ist das geschriebene Wort, denn es ist kein Stein in einer Brücke zwischen Seelen, sondern ein Lichtstrahl zwischen Sternen.

Fernando Pessoa, 1888-1935

Sina hat ein Herz zwischen Steinen entdeckt – Danke!

Kleine Rituale als Kraftquelle

Mir geht das Herz auf, wenn wir in den Ausbildungen so wirklich wunderbare Themen haben wir am Samstag Biografiearbeit. Was sind die wesentlichen Fragestellungen in den einzelnen Lebensphasen? Wie können wir liebevoll auf die Früchte unseres Lebens schauen aus den einzelnen Epochen, was nehmen wir an Kraft mit und wo haben wir viele Federn gelassen mit welcher Quintessenz? Spannend.

Starten wir in eine neue Woche mit tollen Begegnungen und Aufstellungen am Wochenende. Das wird super. Aufstellungen sind so segensreich. Wer aufstellen mag, kann sich gern am mich wenden, im Juni gibt es noch Möglichkeiten am 26. 6. um 9, 11 und 14 Uhr.

Mit der Post kam mein wunderschönes Paket mit dem kleinen Ölritual von Waldorfkind.  Ein schönes Keramikschälchen und ein Rosen-Mandel-Öl, um ein kleines Ritual zu gestalten. Solche Anwendungen bringen, ebenso wie die Fünfsterneinreibung, den Menschen wieder gut zu sich, schenken ihm eine liebevolle Hülle und sind ein achtsames Miteinander. Ich liebe diese kleinen Einladungen, bei sich selbst anzukommen, jemanden mit kostbaren Essenzen zu versorgen und so dazu beizutragen, dass Menschen Wertschätzung und Behütetsein erfahren können. Das ist keine Frage des Alters. Solche Rituale sind für jeden Menschen etwas Besonderes, vom Kind bis zum Senior. Und Zuwendung haben wir in diesen Zeiten wahrhaftig alle nötig, oder?

Kleine Vorabinfo: Am 18. Mai findet der verlegte Vortrag an der VHS Kitzingen zum Thema „Ordnung ins Leben bringen“ statt – herzliche Einladung an alle! Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Beitrag erhoben. Wir starten um 19.30 Uhr im Saal der Alten Synagoge Kitzingen. Ich freue mich auf euch!

Allen einen wunderbaren Start in die erste vermutlich sehr warme Woche des Jahres.

Platz in der Welt

Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.

 

Gustave Flaubert, 1821-1880

Steffi hat einen tollen Strand in der Dominikanischen Republik für uns fotografiert. Da wollen wir am liebsten auch gleich ins Wasser springen! Danke für dein Foto!