Author page: Christine Krokauer

Verrückt

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Woche ist ein wenig verrückt. Erstaunliche Termine mit spannenden Klienten und Themen. Der Bruder hat ebenfalls täglich einen, manche „zwischen 9 und 15 Uhr“. Das macht mich etwas fuchtig, weil ich nicht weiß, ob ich Termine verlegen muss oder alles gut läuft. Zahnarzt, Ergotherapie, Kontrollbesuch, dass die Pflege gut gewährleistet ist, Hausarzt-Visite, Krankenkommunion. Alle wichtig, alles gut. Darum herum gruppiere ich meine Arbeit und essen, frische Wäsche etc. wollen alle auch. Eines der Kinder hat einen Wildunfall, Auto lädiert. Glücklicherweise keine Verletzten, vom bedauerlichen Reh und mächtig Schrecken abgesehen.

Was mich dagegen positiv flasht ist – wer hätte es gedacht – ein Buch von Dr. Fritz Hemmerich: Energie hoch. Erschöpfung runter (Remote Verlag). Jede Seite praxisnahe Offenbarung, wissenschaftlich fundierte UND herznahe Erfahrung. Der Mediziner leitet seit vielen Jahren ein Salutogenesezentrum auf Teneriffa und gibt sein Wissen vielfach weiter: https://www.eridanos.org/

Allen einen glücklichen und unfallfreien Jupitertag.

Manche Orte haben die Qualität, einen sofort in ein ruhiges Atemfahrwasser zu bringen wie hier das Goetheanum in Dornach.

Zahnkontrolle bitte

Ich feiere meinen Bruder! Er hat tatsächlich den Mund aufgemacht und seine Zähne anschauen lassen! 2023 waren wir das letzte Mal beim Zahnarzt, zwei Kontrollen sogar, fast wie andere Menschen auch (hätte er den Mund aufgemacht). Nur – er ist nicht wie andere Menschen. Er muss Krankentransport fahren, sich auf eine unbekannte Praxis und Menschen einlassen und hatte jedes Mal mit wochenlanger Erkrankung wegen Angst und Panik reagiert. Im Winter sagt die nette Dame, die ihn alle drei Monate besucht, um die Pflege zu prüfen – es gibt jetzt ambulante Möglichkeiten, der Zahnarzt kommt ins Haus.

Termin ausgemacht bei „Mainzahn“ (https://mainzahn.com/)  und – eine superfreundliche Zahnärztin mit Lupenbrille kommt, ist tiefenentspannt, zwei fröhliche Helferinnen. Der Bruder bekommt direkt einen kleinen lauten Anfall und will aus dem Rollstuhl hüpfen, beruhigt sich aber für seine Verhältnisse umgehend und macht den Mund auf. Viele Male. Wir können alle Zähne anschauen. Alle!! Von vorne bis hinten. Resultat: Mega geschrubbte Zähne. Prima gereinigte Zahnzwischenräume (sein Sortiment an Interdentalbürsten wäre der Stolz einer Ausstellung beim Zahnarztkongress). Sein Putzprogramm offenbar gut (wir schrubben drei Mal am Tag, weil ich ihm eine Vollnarkose wegen Füllung ersparen mag). Aufwand für seine Zahnpflege am Tag: mindestens 30 Minuten. 1 Füllung hat er und durch einen Unfall zwei überkronte Schneidezähne. Der Rest ist „original erhalten“.

Wenn du denkst – was für ein Quatsch, wo soll denn da das Problem sein? Dann sage ich dir: Normale Dinge sind für einen Menschen mit richtig krassen Behinderungen eben nicht möglich. Dass er den Mund heute aufgemacht hat, ist das Resultat von drei Jahren Schrubben (bis der Arzt kommt) und Üben, den Mund aufzumachen und 1000 Kilo Glück, dass er einen super Tag hatte.

Danke, dass auch Zahnarzt nun durch einen Hausbesuch möglich ist! Wie sehr feiere ich Initiativen wie z.B. Hospital at home an der Klinik Arlesheim, durch die Pflegenden richtig viel Druck genommen werden kann für mehr Menschlichkeit in der Medizin: https://www.klinik-arlesheim.ch/unser-angebot/medizin/701-hospital-at-home

Allen einen gesunden Wochenteilungstag!

Stephanie hat das Morgenfoto gemacht, Danke!

Medizin der anderen Art

Christian Morgensterns Text „Träum Kindlein träum“ habe ich letzte Woche von Aurelia geschickt bekommen. Ihre kleine Tochter liebt den Text und kann ihn auswendig sagen, obwohl sie noch sehr klein ist. Herrlich! Wie schön, wenn Kinder Freude an Gedichten haben. Das Sprechen von Gedichten ist nicht nur für unsere Atmung und das Sprachgefühl gut, ich setze das auch in der Arbeit mit Klienten ein. Zungenbrecher aufsagen oder Morgensterns Galgenlieder mit der nicht dominanten Hand abschreiben können uns schnell ins Hier und Jetzt bringen, wenn negative Gedankenvögel durch unser Gemüt brausen.

Texte in vielerlei Versmaßen helfen uns beim Gehen, wieder Ruhe und Ordnung in den Kopf zu bringen. Einen Fünfstern laufen und dabei still einen Text durchfühlen bringt uns in die innere Mitte. Sprache ist für mich eines der größten Wunder des Menschen. Die Herkunft der Worte ist faszinierend, ihre Wirkung nicht minder. Probier mal von Morgenstern  „Das große Lalula“ ernsthaft, ruhig und gediegen zu sprechen, während du auf einem Bein stehst. Oder nimm dir sein „Fisches Nachtgesang“ vor – wer da nicht an das Koan denkt „Wie klingt das Klatschen einer Hand?“

Was in der Schulzeit vielleicht nervig war und peinliche Momente bescherte (wenn du mitten in Schillers Kranichen des Ibykus steckengeblieben bist) empfinde ich heute als „Medizin der anderen Art“. Wenn mich etwas überwältigt, sage ich innerlich oft Texte auf – wie ein Leitpfosten im Nebel hält mich das halbwegs in der Mitte. „… und grausig gutzt der Golz“!

 

 

Manuela hat dieses zauberhafte Schneebild geschickt. Danke dir!

Träum, Kindlein, träum

Träum, Kindlein, träum!

Im Garten stehn zwei Bäum‘.

Der eine, der trägt Sternlein,

der andre Mondenhörnlein.

Da kommt der Wind der Nacht gebraust –

und schüttelt die beiden mit rauher Faust.

Das Mondenhörnleinbäumlein steht,

als wäre gar kein Wind, der weht.

Dem Sternenbäumlein aber, ach,

dem fallen zwei Sternlein in den Bach.

Da kommen zwei Fischlein munter –

und schlucken die Sternlein hinunter.

Und hätte es nicht sterngeschnuppt,

so wären sie nicht so schön geschuppt.

Träum, Kindlein, träum,

im Garten stehn zwei Bäum…

Der eine, der trägt Sternlein,

der andre Mondenhörnlein…

Träum, Kindlein, träum…

Christian Morgenstern

Das Vollmondfoto hat Britta Leonhard-Kuschner gemacht. Herzensdank!

Grüne Fantasie

   

Traditionell Anfang Februar wird unsere Jahrespflanzenbestellung aufgegeben. Welche Lücken sind im Garten entstanden und womit bestücken wir die durch den Gewächshausbau entstandenen neuen Beete? Der Rühlemannkatalog wird wochenlang durchgeblättert. Wir lesen, staunen und überlegen. Nachdem bei uns kein Rasen gedeiht (logisch bei dem Ministück, auf dem zudem noch unsere Obstbäume stehen), werden wir in diesem Jahr die Fläche füllen mit Rasenpflanzen – kriechende Thymiane, Rasenkamille und anderes. Mal schauen, wie es wird. Alles, was blüht und duftet, ist willkommen. Wir sind wir Fans von Tees aus dem eigenen Garten, von Gewürz- und Heilpflanzen aller Art. Im Gewächshaus wachsen Feldsalat und Spinat, dieses Jahr wird unser erstes Testjahr mit dem Haus. Der Bruder wünscht sich Melonen, Gurken und Tomaten. Er freut sich schon, denn der Weg zum Gewächshaus ist breit genug für den Rollstuhl. Samentüten werden vorsortiert, das werfen wir immer zwischendurch überall in den Garten und freuen uns, wenn die Vögel was übriglassen. Bei jedem Artikel kommt der Kommentar von der Seite: „Bist du sicher, dass das noch reinpasst? Wird das nicht groß?“ Beim Bienenbaum hatte er Recht. Der wäre zu umfangreich. Dafür ist ein (weiterer griechischer) Bergtee auf die Liste gerutscht. Notfalls geht der in einen Kübel, davon stehen hier auch genug. Dicht bepflanzen können wir 🙂 Habt einen tollen Wochenstart!

 

Letzte Woche lag eine dicke Schneeschicht auf dem Gewächshaus. Doch bald schaut es wieder so aus wie auf dem zweiten Foto. Vorfreude ist eine wunderbare Sache.

Ergreifend neue Sinnesreize

Ergreifend neue Sinnesreize

Erfüllet Seelenklarheit

Eingedenk vollzogner Geistgeburt

Verwirrend sprossend Weltenwerden

Mit meines Denkens Schöpferwillen.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Jedes Jahr denke ich bei der Zeile „Ergreifend neue Sinnesreize“ an unseren Muskatellersalbei – der Geruch und die Haptik sind Sinnesreize pur. Ab diesem ersten Februarspruch freue ich mich auf die Blüten und die Holzbiene, die ihren Winterschlaf hält und Muskatellersalbei liebt, vielleicht auch.

Wochenplanung

Wochenende. Eines ohne Kurs, dafür mit vielen Vorbereitungen der nächsten Termine und Seminare. Ein Teamcoaching steht an – Wie können unterschiedlich gestrickte und neu zusammengewürfelte Menschen ein gutes Team bilden, das viel Verantwortung trägt und von dessen Leistungsfähigkeit für die Unternehmung viel abhängt? Das wird spannend. Dazu viele Einzelgespräche und nachgeholte Termine, die wegen des Glatteises und Schnees verlegt wurden.

Der Bruder hat gleich zwei Arzttermine in dieser Woche. Es gibt einen mobilen Zahnarzt, der nach Hause kommt, wenn ein Praxisbesuch für Menschen zu schwierig ist. Er wurde die beiden Male, in denen wir es zum Zahnarzt geschafft haben, richtig krank hinterher, weil ihn Krankenwagenfahren maximal stresst. Zudem war er so in Angst durch die Fahrten, das Ausladen und die unbekannte räumliche Situation mit unbekannten Menschen, dass er jedes Mal nur kurz den Mund aufgemacht hat – zu kurz, um angemessen untersuchen zu können. Ich hoffe, dass die gewohnte Umgebung ihm hilft, wenigstens eine Minute den Mund aufzumachen oder er Vertrauen fasst, beim nächsten Mal besser mitzuarbeiten. Am Donnerstag kommt der Hausarzt, für ihn ein Freutermin, er mag ihn gern. Freitag ist Krankenkommunion, die Woche ist für den Bruder gut gefüllt, mal schauen, wie er alles schafft. Am Samstag kann er sich erholen, da haben wir Seminar zum Thema „Stille“ und er dadurch seine Ruhe vor uns. So hat jeder etwas zum Vorfreuen für den Februar, den „kurzen Monat“ im Jahr, der mit einem spannenden Vollmond beginnt.

Allen ein freundliches Wochenende. Danke an Irene für das feine Foto!

 

Ginkgo

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie ‘s den Wissenden erbaut.

Ist es Ein lebendig Wesen
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es zwey die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt.

Solche Frage zu erwiedern
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst du nicht an meinen Liedern
Dass ich Eins und doppelt bin?

Fassung von Johann Wolfgang von Goethe selbst vom 15. September 1815

Steffen hat den Ginkgo in China fotografiert. Herzensdank für dein Bild!

Interbeing-Spezialist

Erschöpfung. Overload. Nerviges Wetter. Schlechter Schlaf. Sorgen am Arbeitsplatz. Probleme wegen Kinderbetreuung im Krankheitsfall oder weil Schule wegen Wetter schließt. Batterie im Auto springt nicht mehr an. Rutschige Straßen, Ausfall von Öffis. Sich nicht konzentrieren können. Depressive Episode. Trauerthema. Schwere körperliche Diagnose. Umgang mit einer Beinprothese. Konflikte am Arbeitsplatz. Kommunikationsprobleme.

Das ist ein Auszug aus der Liste der Themen, die die Klientinnen und Klienten diese Woche bewegt haben. All das flutet hier (teils als große Welle) an. Manche Menschen suchen nach Lösungen, andere nach einer Art Klagemauer, wieder andere wollen einfach die Bestätigung, dass ihre Sicht auf die Welt die einzig richtige ist.

Mein Gefühl: Ganz oft geht es gerade gar nicht darum, Dinge zu erkennen, zu verändern, zu reflektieren, ist ein Mensch gefragt, der einem anderen Menschen einen Raum öffnet, in dem er einfach mal er/sie selbst sein kann.

Es fehlt vielen Menschen jemand im nahen Umfeld wie Partner, gute Freunde etc. für den Austausch, für Alltagsreflektionen, fürs Zurechtruckeln. Wir reiben uns nicht mehr aneinander, weil wir immer weniger in Interaktion treten und das Miteinander mit echten Menschen weniger wird.

Es ist nicht Therapie, es ist nicht Coaching. Neue Berufsidee: Interbeing-Spezialist. Ich muss nachdenken.

Einen liebevollen Venustag allen mit möglichst vielen echten, authentischen Begegnungen, die euer Herz erwärmen, den Geist anregen und euch lebendig fühlen lassen.

 

Falls dir bei all dem Schnee nach Farbe ist – Sigrid hat dir einen Tulpenstrauß fotografiert! Danke!

Geh hinter!

Herr Winter geh hinter!

Herr Winter
geh hinter,
der Frühling kommt bald!
Das Eis ist geschwommen,
die Blümlein sind kommen
und grün wird der Wald.

Herr Winter
geh hinter,
dein Reich ist vorbei.
Die Vögelein alle,
mit jubelndem Schalle,
verkünden den Mai!

Christian Morgenstern, 1871-1914

Noch braucht es Geduld, ehe Blümlein kommen. Danke an Sigrid für das Schneeradfoto!

Februar-Gedanken

Ihr Lieben,

Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit ins Land und zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

Rainer Maria Rilke 1924

Die meisten Menschen sagen, der Januar sei so schnell vorbeigeflogen, weil schon so viel war und die Welt sich gefühlt immer schneller dreht. Du kennst vermutlich das Yin- und Yang-Zeichen, oder? Ein Kreis, eine Hälfte schwarz mit weißem Punkt, die andere weiß mit schwarzem Punkt. Dreht man dieses Zeichen immer schneller, erlebt man zunächst verwirrende und doch klar zutage tretende grafische Muster und irgendwann steht das Bild gefühlt. Es wird alles still. Wir verlassen die Zone des immer schneller drehenden Chaos‘ und betreten das Feld der Ruhe und Einheit, in dem wir kreative Lösungen erarbeiten können. Wenn wir uns dieses Bild vor Augen führen, erkennen wir: Dinge, die immer schneller drehen, werden nicht mehr richtig greifbar, mit einem Mal springt unser Geist innerlich ins Feld – dort ist Ruhe und wir können an Lösungen auf Ebenen arbeiten, die vorher niemals denkbar waren.
Für mich ist das eine wunderbare Ermutigung, wenn mich die Ereignisse in der Welt, in meinem Leben oder dem, was ich jeden Tag höre, sehe und erfahre, ängstigen, gar den Schlaf rauben. Ich weiß: da draußen ist ein Feld. Das steht jedem Lebewesen zur Verfügung. Es braucht Herzkohärenz (Verbindung unserer Herzkraft mit dem Denken) und den Mut, jenseits unserer Grenzen Schritte zu wagen. Oder wie es die Chaosforschung so treffend auf den Punkt bringt: At the edge of chaos, also auf der Kante von Chaos werden wir Menschen ruhig, kreativ und können Dinge, die wir niemals für möglich gehalten haben. Ist das nicht exakt das, was wir unter Wunder verstehen? Großartig!
Herzliche Einladung zu Mut, Vertrauen, das immer schneller Drehen der Welt als direkten Weg zur Ruhe des Feldes nehmen und Humor, Gemeinschaft und Freundlichkeit nicht vergessen. Wir sind alle auf einer gewaltigen Abenteuerreise unterwegs. Gemeinsam schaffen wir das.
Der Link für alle, die sich das Video anschauen möchten: https://www.instagram.com/reel/DTf-U35iL0k/

Eure Herzwerker
Christine und Christoph Krokauer

Unsere Termine im Februar
Am 3. und 10. Februar findet im Seminarraum der Alten Synagoge Kitzingen jeweils von 19 bis 20.30 Uhr der Kurs „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ statt – wie können wir leichter und mit mehr Freude durch den Alltag gehen und mit uns selbst liebevoller umgehen? Bitte direkt bei der VHS Kitzingen anmelden, hier der Link: https://www.vhs.kitzingen.info/kurs/neu-im-angebot/probier-s-mal-mit-gemuetlichkeit-vom-liebevollen-umgang-mit-mir-selbst/25H16128KT
Am Samstag, 7. 2., lautet das Thema unseres für alle Interessenten offenen Onlineseminars gegen die Hektik unserer Zeit: „Stille“. Wer gern teilnehmen mag, kann sich über diesen Link anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em5
Am Sonntag, 15. 2., ist Aufstellungstag! Wir haben noch einen Termin frei. Verbindlich sind ein Vor- und ein Nachgespräch, die Aufstellung ist mit dem festen Team (keine Zuschauer) online. Bitte schnell per Mail anfragen, damit wir schauen können, ob sich das Thema für eine Aufstellung eignet. Alle Aufstellungstermine 2026 und 2027 findest du auf der Homepage unter „Aktuelles – Aufstellungen“! Aufstellungen mit Kissen, Brett und Zetteln sind in der Praxis jederzeit möglich. Gern anfragen.
Am 21. 2. werden wir uns in unserem Online-Seminartag mit der Einführung in die buddhistische Welt befassen. Das Seminar ist für alle Interessenten offen, Start 9 Uhr. Ende 16 Uhr. Hier der Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s06
Die angehenden Cardea-Coaches haben am 28. 2. und 1. 3. ihr fünftes Ausbildungswochenende. Thema ist „Traumasensibles Arbeiten“. Ich freue mich besonders auf dieses wichtige Thema!
Am Samstag, 28. 2., ist der dritte Kursabend unseres für alle offenen Winterkurses mit dem Thema „Stärke für Körper, Seele und Geist – innere Struktur gestalten gegen Chaos im Außen“. Um uns innerlich neu einzunorden, zu stärken, der nervösen Hektik von außen Ruhe und Gelassenheit entgegenzusetzen, werden wir uns an vier Abenden von 19.30 bis 21 Uhr online treffen, um uns mit wunderbar kraftvollen Übungen für den Alltag und den Körper Kräftequellen zu erschließen. Wer die ersten Abende verpasst hat, kann dennoch gern mitreisen, die Inhalte der ersten Termine sind aufgezeichnet und online verfügbar. Der letzte Termin ist am 21. 3., immer 19.30-21.00 Uhr online. Anmeldung und genauere Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#staerke

Ausbildungs-Erweiterung im Coaching ab Herbst
Die Zeiten sind gelinde gesagt krass, wir erleben sehr viel Umbruch und Hektik. Den Herausforderungen unserer Welt tragen wir durch unsere fundierten Ausbildungen Rechnung. Daher werden wir ab September unsere Coachingausbildung erweitern. Wir werden drei Ausbildungswochenenden zum Thema Systemisches Coaching dazunehmen, ein Wochenende wird sich mit Resilienz – Transformation befassen und das fünfte Zusatzwochenende vertieft die Integrale Arbeit nach Ken Wilber, wir schauen auf das Thema Metamoderne und arbeiten mit der Zukunft durch Herzkohärenz. Du bist an der Ausbildung interessiert? Dann bist du herzlich eingeladen, beim (kostenfreien) Kickstart am 26. 9. mit dabei zu sein! Alle Infos hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

Kickstart Nautilus-Projekt am 26. September!
Bereits zum fünften Mal starten wir in diesem Jahr mit einer Gruppe abenteuerlustiger Menschen auf der Suche nach Tiefe, Sinn und gutem Stand in der immer wilder werdenden Welt die Reise! Egal, ob du dein eigenes Potential bestimmen und ausloten magst, dich auf eine therapeutische Ausbildung einlassen magst oder eine Coachingausbildung suchst, die anders ist – hier bist du richtig. Alle drei Gruppen starten und gehen ein Jahr gemeinsam durch einen tiefen Potentialentfaltungsprozess – in 52 Wochenlektionen, 13 Seminartagen und unterstützt durch Buddys. Im 2. Jahr trennen sich die Wege. Die Potentialentfalter können noch acht Seminartage besuchen, die Therapeuten haben 12 Ausbildungswochenenden und acht Kurstage im zweiten Jahr am Start, die Coaches 11 Ausbildungswochenenden und acht Kurstage.
Die Zeiten werden spürbar schneller, krasser, härter. Innere Unsicherheit, Angst generell und auch vor KI, nicht mehr runterfahren können kann jeder leicht an sich selbst wahrnehmen. Wie stelle ich mich gelassen hinein in dieses zunehmend unübersichtlicher werdende Chaos? Das finden wir gemeinsam heraus. Once in a lifetime – sei mit dabei. Alle Infos – Themen, Lehrplan, Ablauf, Kosten und Stimmen von bisherigen Absolventen findest du hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

Seelchen können Türen öffnen und sind ein feines Geschenk
Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/#seelchen

Vorfreu-Information: Die Minis kommen wieder!
Auch 2026 gibt es Mini-Nautilus-Termine. Dort bekommst du kompakte Essentials aus dem Nautilus-Projekt zum Kennenlernen. Jeder Termin gibt dir eine Übersicht und kleine brauchbare Tipps für deinen Alltag und ist kostenfrei. Hier die Termine und Themen:
Gelingende Kommunikation: Mit dem Herzen lauschen und achtsam sprechen. 10. 3., 10 bis 11.30 Uhr
I like to move it! Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, dein Bestes zu geben? 16. 6., 10 bis 11.30 Uhr
The Power of No: Leichter Neinsagen lernen. 11. 8., 10 bis 11.30 Uhr.
Anmeldung unter https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis

Im Krankheitsfall
Wer krank ist, nehme seinen Termin bitte online wahr. Danke!

Neues aus der Praxis
Einsamkeit. Schwer begreifbare Reaktionen von Mitmenschen. Sich getriggert fühlen von Themen und nicht wissen, wie einem geschieht. Trennungen. Krasse körperliche und psychische Diagnosen. Massiver Streit innerhalb der Familie, oft zwischen Generationen oder den Partnern, unverstanden und nicht gesehen sein. Das ist grob die Überschriftenpalette der letzten vier Wochen.
Ich sage es mal so: Es wird Zeit für Leichtigkeit, Wärme, Vertrauen, Erkennen von Möglichkeiten, wie wir die Welt, unsere Beziehungen zu uns selbst und anderen gut entwickeln können.
Sei von Herzen willkommen mit deinen Themen. Hier ist ein ruhiger Herzraum, in dem du dich zeigen kannst, wie du bist. Ohne Wertung. Ohne Muss. Frei und klar.
Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Neues aus dem Coaching
Mega! Das Jahr begann gleich gut mit einem Führungskräfteteam im Kloster Himmelspforten mit meinem absoluten Lieblingsthema: Resilienz und Transformation. Wir hatten einen wunderbaren Tag mit praktischen Übungen und Tipps in wunderbarem Ambiente und mit köstlicher Verpflegung.
Mit diversen Teams geht es 2026 um tolle Themen: Übergabe einer Unternehmung an die nächste Generation: Wie kann man diesen Prozess für alle Seiten gut und stressfrei gestalten? Wie stellen wir uns neu auf im Hinblick auf die Veränderungen in der Arbeitswelt? Wie können wir aus einem hierarchischen System ein funktionierendes Team-System entwickeln?
Im Einzelcoaching geht es um Lernschleifen (Lernen aus Fehlern auf kluge Weise!), Entdecken von Flow und das Erarbeiten von innerer Stille und Kraft.
Besonders schön ist es, wenn Menschen sich neu aufstellen, sei es durch einen anderen Arbeitsplatz oder nach einer Trennung, wir das Koordinatensystem der Zukunft gemeinsam gestalten und andere Schwerpunkte möglich werden als zuvor. Die Begleitung auch über einen längeren Zeitraum ist fast wie ein Trainingsprogramm. Lebensschule meets Hirnforschung, Lebensfreude und Humor! Wer sich auch Begleitung wünscht – gern melden. Bitte einfach eine Mail senden an christine@seelengarten-krokauer.de

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching
Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!
Foto: Stephanie Heger

Schreibtage

Das Wetter beschert Schreibzeit. Viele Skripten werden derzeit aktualisiert, Vorträge, Seminare und Workshops vorbereitet. Manche Klienten haben ihre Termine wegen des Wetters verlegt, die nächsten Wochen werden dadurch eher sportlich.

Durch das Schreiben wird mir bewusst, wie stark viele Erfahrungsjahre in die Arbeit einfließen und dass es heute oft deutlich mehr Studien, Bücher, Wissen gibt, die als theoretisches Fundament wesentlich sind.

Die Arbeitsweise scheint sich zu verschieben. Menschen wünschen sich intensivere Begleitung, fast wie Personal Trainer im Sport. An Termine in Arztpraxen wird vorab mehrmals per Mail erinnert, weil die Erfahrung zeigt, dass vereinbarte Termine nicht eingehalten werden. Ich fürchte, dass wir Gehirne zu ungesunder Bequemlichkeit erziehen, wenn wir erwachsenen Menschen ein Memo schicken, ob sie genug getrunken haben. Einerseits fordern die Welt Zunahme im Bereich Verantwortung, andererseits bedienen wir durch so ein Erinnerungsverhalten das Gegenteil. Wenn so ein Memotraining (das man auch durch einen Küchenwecker erledigen könnte) dazu dient, dass erstmal Mikroroutinen installiert werden als Basis für weitere auf anderen Ebenen, kann ich mitgehen. Zu viele Feldversuche dieser Art sollten es nicht werden – Bequemlichkeit lernt sich schneller als Grit.

Allen einen freundlichen Jupitertag.

Um solche Ausblicke zu genießen, muss man vorher ausdauernd hochgestiegen sein – Maike macht das immer wieder gern und hat tolle Fotos im Gepäck für alle Flachlandmenschen. Dankeschön!

 

Soso

In der Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.

Theodor Fontane

Was für ein Wunder sind Bauwerke mitten in den Bergen. Für müde Wanderer ist das ein Moment der Freude. Maike hat das Bild gemacht, Danke!