
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.
Oscar Wilde
Zierlauch in Sigrids Garten. Dankeschön fürs Bild.
3 gefällt mir Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt. Die meisten Menschen existieren nur. Oscar Wilde Zierlauch in Sigrids Garten. Dankeschön fürs Bild.

Die Feiertage sind vorbei, der Alltag hat uns wieder, sprich: der dritte Harnwegsinfekt in Folge beim Bruder. Es reißt noch nicht ab. Erfahrungsgemäß reicht es nach drei Infekten wieder für einige Monate, wir hoffen, dass es dieses Mal auch so ist. Wir sind in Woche 7 mit Kranksein, mein Bedarf ist gedeckt. Die Hitze macht ihm zu schaffen. Er mag das (im Gegensatz zu mir), doch krank fühlt es sich selbst für ihn nicht mehr gut an.
Spannend – durch den Bau des Gartenhauses hat einer unserer Rosenstöcke ein paar Rempler abbekommen und in diesem Jahr eine alte Rosenwildform zu ihrer Zuchtvariante ausgetrieben. Das ist wunderschön – die alten ungefüllten Röschen, die herrliche Hagebutten abgeben werden plus die dunkelrosa gefüllten Becher an einem Stock. Die alte Variante blüht mit zwei Wochen Vorlauf, sie ist fast fertig mit dem Blühen, der Zuchtanteil hat erst Knospen. Die Vorgartenrosen sind bei den Temperaturen regelrecht in ein Farbenmeer explodiert. So haben wir das blühende Leben auf der einen Seite und das Ringen um Gesundung auf der anderen. Das Kleine findet sich im Großen.
1 gefällt mir Die Feiertage sind vorbei, der Alltag hat uns wieder, sprich: der dritte Harnwegsinfekt in Folge beim Bruder. Es reißt noch nicht ab. Erfahrungsgemäß reicht es nach drei Infekten wieder für einige Monate, wir hoffen, dass es dieses Mal auch so ist. Wir sind in Woche 7 mit Kranksein, mein Bedarf ist gedeckt.…

Es wächst der Sinne Macht
Im Bunde mit der Götter Schaffen
Sie drückt des Denkens Kraft
Zur Traumes Dumpfheit mir herab
Wenn göttlich Wesen
Sich meiner Seele einen will
Muss menschlich Denken
Im Traumessein sich still bescheiden.
Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner
Filigrane Schönheiten
2 gefällt mir Es wächst der Sinne Macht Im Bunde mit der Götter Schaffen Sie drückt des Denkens Kraft Zur Traumes Dumpfheit mir herab Wenn göttlich Wesen Sich meiner Seele einen will Muss menschlich Denken Im Traumessein sich still bescheiden. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner Filigrane Schönheiten

Coaching bei meinem Lieblingsteam. Wir haben Revue passieren lassen, wie der gemeinsame Weg war vom ersten Treffen bis jetzt. Erstaunlich: Das Team ist über diese Zeit personell gleichgeblieben, nur eine Mitarbeiterin ist weggezogen. Das spricht sehr für die Gruppe, ihren Zusammenhalt und die Zufriedenheit mit ihrem Tun und ist selten.
In der Praxis war es eine Woche mit vielen berührenden und zauberhaften Momenten und Wegen, die sich nun für den einen oder anderen neu ergeben werden.
Allen ein wunderschönes Pfingstfest.
Sigrids Pfingstrosen sind ein Traum. Danke für dein Bild!
2 gefällt mir Coaching bei meinem Lieblingsteam. Wir haben Revue passieren lassen, wie der gemeinsame Weg war vom ersten Treffen bis jetzt. Erstaunlich: Das Team ist über diese Zeit personell gleichgeblieben, nur eine Mitarbeiterin ist weggezogen. Das spricht sehr für die Gruppe, ihren Zusammenhalt und die Zufriedenheit mit ihrem Tun und ist selten. In…
3 gefällt mir Ausdauer (Durchhaltekraft, Standhaftigkeit) wird zu Treue. Die Monatstugend, die zu den Zwillingen gehört, in einer Geste festgehalten.

Overload. Burnout. Alles zu viel – Hauptthema der Woche. Menschen spüren, dass auch ein paar freie Tage über Pfingsten nicht reichen, die Batterien wieder nachzuladen. Neulich fragte mich ein Klient: „Halten wir nichts mehr aus?“ Spannende Frage. Was meint aushalten? Erdulden, ertragen, überstehen? Da haben wir sofort die Bilder der Kriegsgenerationen vor Augen, die ertragen, erduldet und überstanden haben, was von außen massiv ihr Leben beeinflusst hat. Wenn wir Kindern Helme für 1 Meter hohe Rutschen aufsetzen, ist das vermutlich nicht hilfreich. Kinder brauchen Bewegung, dazu gehören auch Stürze, aufgeschürfte Knie, ein blauer Fleck. Isst ein Kind aus dem Beet, das nicht mit Dünger versucht wurde, eine Karotte und putzt sie dafür an der Hose ab – perfekt. Radieschen frisch vom Beet, selbst angebaut? Super. Viel draußen spielen und sich austoben, Tiere, Natur, Natur, Natur.
Heute geht es oft nicht um „mehr aushalten“, sondern um „mehr weg/abhalten“. Die Faszination von Medien ist nicht zu unterschätzen fürs Dopaminsystem. Die Welt ist näher und lauter, wilder und chaotischer, weil die Informationen zeitgleich kommen. Ein Vulkanausbruch war früher ein halbes Jahr später am anderen Ende der Welt bekannt, heute erleben wir das quasi in Echtzeit, weil irgendein Touri gerade live streamt. Deshalb ist alles so nah, schnell und damit auch belastender.
Für uns alle gilt. Mehr Natur, mehr Wald, mehr Garten, mehr aus dem eigenen Beet, mehr Bewegung, müde werden vom mit Hand und Fuß was tun, damit dem müden Körper auch ein müder Geist folgen kann, der nicht permanent aufgereizt wurde. Mehr Kneipp, mehr weniger von allem. Schönen Freitag.
Dass Sigrids Herz für den Norden schlägt, sieht man sogar im Pfingstrosenbeet. Danke für dein Bild.
1 gefällt mir Overload. Burnout. Alles zu viel – Hauptthema der Woche. Menschen spüren, dass auch ein paar freie Tage über Pfingsten nicht reichen, die Batterien wieder nachzuladen. Neulich fragte mich ein Klient: „Halten wir nichts mehr aus?“ Spannende Frage. Was meint aushalten? Erdulden, ertragen, überstehen? Da haben wir sofort die Bilder der Kriegsgenerationen vor…
1 gefällt mirDer Sommer naht. Wer Sommer mag, darf nun genießen. Wer es lieber kälter bevorzugt, dem sei die Vorfreude via Foto gegönnt, hier aus Schweden. Danke an Theresa für das „coole“ Foto.

Turbulent trifft es gut. Wenige Tage nach der Waschmaschinenreparatur entschließt sich das Gerät, uns zu zeigen, dass wir die Botschaft nicht verstanden haben. Wir werden aus dem Schlaf gerissen durch immensen Krach. Kugellagerschaden, final. Okay, sie hat ihre Sollstunden mehr als erfüllt. Also jetzt doch neu. Ab ins Fachgeschäft, die neue Maschine (gleiches Teil wie die alte, weil bewährt) ins Auto gewuchtet, daheim durchs Haus geschleppt, aufgebaut, Testlauf Check gut. Abends Maschine mit voller Ladung an. Morgens rausgeholt – patschnass. Auf Schleudern gestellt: noch nasser. Kurze Eskalation. Zum Glück ist es 5 Uhr morgens und im Laden noch keiner.
Der geduldige Gemahl testet alles Programme durch – das „magische Maschinenhändchen“ findet keinen Fehler. Er schleudert die Wäsche problemlos. Er packt die nächste Ladung rein, alles läuft. Nächste Maschine: alles klatschnass. Drei Stunden telefoniert der Gemahl. Mit dem Geschäft, wo wir die Maschine gekauft haben. Das verweist auf den Kundendienst und vice versa. Resultat, vorläufiges: Wir sollen jetzt mal einfach weiterwaschen, das Ding macht keine Fehler. Diese neuen Maschinen würden alles genau messen und es muss von der Menge her passen (jaaaaa – bis 8 kg ist nicht sooo schwer). Leichtes Gefühl von nicht ernst genommen werden. Wir glauben nicht ganz, dass das Programm keinen Fehler macht, weil es auf 3 Minuten Stand noch exakte 49 Minuten gelaufen ist. Ich möchte nur Wäsche waschen. Viiiiel Wäsche. Und dennoch – es ist, wie es ist.
Ruheort
1 gefällt mir Turbulent trifft es gut. Wenige Tage nach der Waschmaschinenreparatur entschließt sich das Gerät, uns zu zeigen, dass wir die Botschaft nicht verstanden haben. Wir werden aus dem Schlaf gerissen durch immensen Krach. Kugellagerschaden, final. Okay, sie hat ihre Sollstunden mehr als erfüllt. Also jetzt doch neu. Ab ins Fachgeschäft, die neue Maschine…
1 gefällt mir Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Friedrich Nietzsche Vielleicht beruhigen uns Symmetrien deshalb, weil sie mit Ordnung im Außen das Chaos im Inneren auszugleichen versuchen.

Vertrauen – ein großes Wort. Taucht meist in negativen Zusammenhängen auf: missbrauchtes Vertrauen, war das Vertrauen nicht wert, von wegen vertrauen, trau, schau, wem …
Vieles würde null funktionieren ohne Vertrauen. Wir vertrauen, dass ein Busfahrer uns sicher ans Ziel bringt, Müllabfuhr kommt, Zusagen eingehalten werden, dass in unserem Land die Autos rechts fahren und Kreisverkehre gegen den Uhrzeigersinn.
Heute mag ich für das Vertrauen eine Lanze brechen (wobei Hirn einschalten immer dazugehört). Als Kinder hatten wir offene Haustüren. Man latschte in jedes Haus hinein, brüllte „Huhuuuu, wer da?“ und lehnte die Tür sacht wieder an, wenn keiner da war. Fenster konnten während des Einkaufs gekippt bleiben. Wechselgeld musste man nicht unbedingt nachzählen (je nachdem, wer an der Kasse saß).
Wir brauchen Grundvertrauen in uns und andere Menschen. Das Vertrauen, dass alle am Abend gern gesund, sicher und froh daheim sein wollen. Dass man auch mal irgendwo was abstellen kann, ohne dass es jemand mitnimmt. Dass wir aufeinander achtgeben statt wegschauen.
Einladungen: Integriere das Wort in deinen Wortschatz und fülle es mit Leben. Weniger Taschenkobold. Du siehst nur, wo deine wachen Augen und Hände gefragt wird, wenn du wahrnimmst, was um dich herum geschieht. Erlaube dir deine eigene Vertrauenswürdigkeit. Plus x. Ich möchte sehr gern in einer Gemeinschaft von Menschen leben, für die Vertrauen ein Wert ist.
Ich vertraue auf die Holunderkraft im Winter, wenn die Grippezeit beginnt. Er blüht so schön schon.
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