
Stille ist das heutige Seminarthema. Wo in unserem Alltag erleben wir Momente der Ruhe, in denen wir nichts müssen, nur sind? Erlauben wir uns das Sein oder macht es uns Angst, dass uns dann die Affenhorde im Kopf überfällt und uns alles um die Ohren fliegt? Wie können wir erfahren, dass wir uns erinnern dürfen an die in uns grundgelegte Stille? Wo im Körper erlebe ich es, dass sich Anspannung lockert, wir nicht mehr permanent das Außen scannen müssen, sondern wissen – in uns ist ein Ort des Friedens? Dann sind wir an der nährenden Quelle des Seins angelangt im Raum zwischen den Atemzügen, wenn der Atem sacht wie ein Landregen in unseren Körper sickert, die Muskeln den Panzer um uns herum lockern und wir in und mit uns selbst behütet sind.
Der Japangarten am Benediktushof ist ein Ort der Erinnerung an die Stilleanteile in uns, die uns in unsere Kraft bringen, den Geist klären und das Herz wärmen. Nicht sofort, nicht schnell, nicht, wenn ich das will. Nähern wir uns der Stille zart, achtsam, einladend, wie fragend.













