Autor: Christine Krokauer

  • Neustarts

    Neustarts

    Carl Rogers bildet eine der Grundlagen unserer Arbeit sowohl in der Praxis als auch in unseren Seminaren, ebenso wie die systemische Arbeit von Virginia Satir, Ken Wilbers integrales Denken und vieles mehr. Es braucht Zeit und Übung, um solche Haltungen in das eigene Denken, Fühlen und Wollen übergehen zu lassen, das ist nichts, was durch einmal hören und dann direkt anwenden funktioniert. Es ist wie mit jeder Praxis, auch bei Meditation ist es nicht anders – sitzen, wahrnehmen, benennen, erkennen und tiefer gehen bis zum Grund, um die Tür zwischen „nichts“ und „alles“ zu entdecken.

    Wenn wir dieses Wochenende in die Therapeutenausbildung starten, legen wir Grundlagen, die lebenslang wachsen und sich ergänzen und festigen dürfen. Gleiches gilt für unser Nautilusjahr, unser Jahreskurs für innere Kraft und äußere Klarheit, der am 26. 9. startet. Es sind Wege, die wir gehen, Einladungen, in unsere Mitte zu kommen. Mein Gefühl: Wir werden die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren, sich einmitten zu können, sich selbst zu regulieren und damit vielleicht anderen helfen, sich mitzuregulieren in nicht allzu ferner Zukunft brauchen. Viele Berufe trainieren nicht umsonst in ruhigen Momenten Abläufe, die im Augenblick des Gebrauchtwerdens automatisch ablaufen sollen. Vielleicht ist jetzt eine gute Zeit für diese Dinge? Alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    Die Natur macht es vor – es kommt darauf an, dass die Wurzeln stabilen Halt finden. Stephanie hat das Foto gemacht, Danke.

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  • Gutes Gefühl

    Gutes Gefühl

    Wenn dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Versuch macht, die Verantwortung für dich zu übernehmen oder dich nach seinen Mustern zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört.

    Carl R. Rogers

     

    Danke an Theresa für das Foto.

    1 gefällt mir Wenn dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Versuch macht, die Verantwortung für dich zu übernehmen oder dich nach seinen Mustern zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen…

  • Danke

    Danke

    Die Apfelernte 2026 ist zu Ende. Alle Äpfel sind verarbeitet – getrocknete Würfel und Saft. Einen kleinen Korb haben wir weggelegt zum Frischessen. Wie dankbar bin ich einem Kurs – als Abschluss habe ich den Baum geschenkt bekommen und seit vielen Jahren trägt er gut. Gestern habe ich noch einige Büschel mit Zitronenmelisse aufgehängt zum Trocknen, wobei sie frisch besser schmeckt. Für frischen Tee haben wir noch genug. Was nun noch kommt, sind die Quitten.

    Alles hat seine Zeit. Der Herbst ist für uns Verarbeitung von Erntegaben, Rundung, Abschluss und zum Septemberende Neuanfang. Diese Woche starten die Cardea-Therapeut:innen ihre Ausbildung, nächste Woche ist Kickstart fürs Nautilusprojekt, bei dem wir uns intensiv mit unserem Leben befassen und uns gut und kraftvoll aufstellen (alle Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus). Heute ist ein spannender Praxistag mit wundervollen Klientinnen und Themen. Ich bin nicht nur für die Ernte sehr, sehr von Herzen dankbar, sondern auch für die Menschen, mit denen ich arbeiten darf, sei es in der Praxis oder in den Seminaren. Das Wichtigste, was wir Menschen haben, ist eine Begegnung von Herz zu Herz. Das stärkt und verbindet uns, gibt uns Kraft und Mut und gemeinsam kommen wir weiter als gedacht. Ein Jahr scheint zu Beginn lang zu sein – das ist es nicht. Hab einen liebevollen Venustag.

    Haben wir nicht herrliche Äpfel? Sie schmecken außerdem noch großartig. Sie tragen auch einen adligen Namen: Prinz Albrecht von Preußen, seit 1865 bekannt.

     

     

    1 gefällt mir Die Apfelernte 2026 ist zu Ende. Alle Äpfel sind verarbeitet – getrocknete Würfel und Saft. Einen kleinen Korb haben wir weggelegt zum Frischessen. Wie dankbar bin ich einem Kurs – als Abschluss habe ich den Baum geschenkt bekommen und seit vielen Jahren trägt er gut. Gestern habe ich noch einige Büschel mit…

  • Darauf habe ich ein Jahr gewartet

    Darauf habe ich ein Jahr gewartet

    Herbsttag

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

    und auf den Fluren lass die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

    gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

    dränge sie zur Vollendung hin und jage

    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

    und wird in den Alleen hin und her

    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

    Rainer Maria Rilke

    Das ganze Jahr freue ich mich darauf, diesen Text von Rilke zu posten. Heute ist ein sehr guter Tag dafür! Diese herrlichen Trauben wachsen am Goetheanum.

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  • Was guckst du?

    Was guckst du?

    Gesundheitscheck. Ich halte diese Dinge für notwendig, weil Prävention für mich sinniger ist als in den Brunnen gefallene Kinder wiederzubeleben. Ich mache keine übertriebenen Untersuchungen, Zahn-, Augen- und Frauenarzt sind wichtig, vor allem beim Älterwerden.

    Lange unterschätzt war die mentale Prävention. Wie erhalte ich mich seelisch-geistig gesund in einer Zeit, in der von außen vieles an uns und der Aufmerksamkeit zieht? Wie schaffe ich es, den Fokus zu halten, wenn das Handy mit Dopaminzufuhr lockt? Wie kann ich stille Zeiten in den Alltag einbauen, welches Mindset stärkt, welches kostet? Wie kommuniziere ich gut mit mir selbst und anderen? Wenn dich solche Fragen bewegen – vielleicht hast du Lust und kommst mit uns ins Nautilusprojekt. Ein Jahr für dich, dein inneres Wachstum, deine Klarheit, deine Mitte. 13 Seminartage, 52 Wochenlektionen, Üben und Wachsen mit einem kleinen stärkenden Team – alle Themen, Infos und Termine findest du hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    Am 26. September starten wir, bis 10. 10. kannst du spätestens einsteigen, danach tauchen wir für ein Jahr gemeinsam ab. Schau mal heute gern, wer oder was dir einen Gruß in deinen Tag schickt wie der Baum hier auf diesem Foto.

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  • Wandelzeit

    Wandelzeit

    September – die Wandelzeit des Jahres. Aus dem lebendigen Übervollen des Sommers in den inneren Ruhebereich, Stille finden, Atmen, die Früchte des Sommers verwandeln. Nicht umsonst auch der Monat für den Erzengel Michael, dieser hier findet sich im Park am Goetheanum.

    1 gefällt mir September – die Wandelzeit des Jahres. Aus dem lebendigen Übervollen des Sommers in den inneren Ruhebereich, Stille finden, Atmen, die Früchte des Sommers verwandeln. Nicht umsonst auch der Monat für den Erzengel Michael, dieser hier findet sich im Park am Goetheanum.

  • Fokus verschieben

    Fokus verschieben

    Kollegenaustausch. Fazit: Die Ferien scheinen für die meisten nicht so sonderlich erholsam gewesen zu sein, der Sommer wurde von vielen als anstrengend erlebt. Angst nimmt zu vor der Kündigungswelle, vor Teuerung, politischen/sozialen Unruhen. Empörung kommt auf bei den Menschen, was in aller Regel aufgrund der Emotionalität dahinter nicht zu guten Verhandlungen führt. Der Wind wird kalt. Der Ton ist rau.

    Mein Gedanke: Erinnern wir uns an die Herzenswärme, die in uns lebt. Nicht umsonst ist der September der Monat des Erzengels Michael mit dem „Schwert aus Himmelseisen“, der als Symbol für Klarheit, Freiheit und Mut stehen kann. Nehmen wir die Wärme hinzu, die wir im Wandel auf Herbst  ganz bewusst nun wieder selbst erzeugen nach der Sommerglut – sie darf aus dem Herzen kommen, aus guter Bewegung und wärmenden Suppen. Ebenso hilfreich sind Gespräche, die in liebevoller, wertschätzender Atmosphäre stattfinden, über Themen, die den Fokus vom Negativen auch auf das richten, was alles an Gutem auf der Welt zu entdecken ist. Jede Form von Krise oder Spannung ist im Grunde eine Frage, die Antworten sucht: Was funktioniert nicht mehr und wo möchte ich hin? Welche Ideen und Kräfte sind zu entwickeln, welchen Schritt möchten mir als Erstes tun?

    Einladung: Erster Schritt: ein Atemzug. Eine Tasse Tee. Ein Lächeln. Ein Dankeschön. Ein Tag Verzicht auf Jammern, Klagen, Meckern und stattdessen nach Lösungen schauen für das, was einem an diesem Tag so vor die Füße fallen mag.

    Hab einen ermutigenden Wochenteilungstag. Augenferien mit einem Blick aus dem Kneippjahr 2021 in den Kurpark von Bad Wörishofen, als wir unsere Kneipp-Gesundheitsberater-Ausbildung dort absolvieren konnten.

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  • Guter Punkt

    Guter Punkt

    Erst, als man den Zustand ihrer Seele kannte und da Ordnung hineinbrachte, ging es mit dem körperlichen Leiden auch besser. Sie bekamen mehr Ruhe und Zufriedenheit, kurz, sie fühlten sich besser.

    Sebastian Kneipp

    2 gefällt mir Erst, als man den Zustand ihrer Seele kannte und da Ordnung hineinbrachte, ging es mit dem körperlichen Leiden auch besser. Sie bekamen mehr Ruhe und Zufriedenheit, kurz, sie fühlten sich besser. Sebastian Kneipp

  • Chaos around

    Chaos around

    Klienten sind verwirrt, weil eine wichtige Ortsdurchfahrt zu uns gesperrt ist und sie durch die Pampa geleitet werden. Kurz vor dem Ziel noch eine Baustelle – Ortskundige können sie leicht umfahren, aber Menschen von außerhalb nicht. Ich habe ein Coaching und werde gleich zweimal über Umleitungen geführt, zum Glück hatte ich Pufferzeit eingeplant. Das Außen greift stark in unser Leben ein. Oft in Form von Lärm, in Form von Baustellen und anderem Unerwarteten. Wir können nur reagieren und ruhig bleiben.

    Was wir nicht nur im Praxisalltag sehen: Menschen sind dysreguliert. Die Nervensysteme liegen mehr als blank. Sich selbst regulieren wird immer herausfordernder und sein Umfeld mitberuhigen erst recht.

    Erste Hilfe-Maßnahme: Sich bewusst machen, dass es manchmal richtig viel ist. Begrenzung von Ablenkung und Mental Overload durch Aufenthalt in der Natur, aktive Bewegung, die Stress abbaut, ausreichend Schlaf (oder zumindest dessen Förderung) und ausgewogene Ernährung. Sich weniger mit dem Außen und mehr mit seinem Inneren befassen, denn die Tür zur Stille geht nach innen auf.

     

    Theresa hat das Foto von Bornholm geschickt für alle, die heute einen Moment Ruhe, Stille, Besinnung brauchen können. Danke dir!

     

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  • Feier der natur

    Feier der natur

    Dies ist ein Herbsttag …

    Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!

    Die Luft ist still, als atmete man kaum,

    Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

    Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

    O stört sie nicht, die Feier der Natur!

    Dies ist die Lese, die sie selber hält,

    Denn heute löst sich von den Zweigen nur,

    Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

    Christian Friedrich Hebbel

    Katja hat das feine Foto gemacht. Danke!

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