
Auf die Zukunft vorbereitet sein, darauf kommt es nach Perikles‘ Vorstellung aus der Antike an. Bedeutet das, in worst- und best-case-Szenarien zu denken? Sich einen Wasservorrat anzulegen, einen Dattelbaum zu pflanzen? Alles weggeben, um nur noch einen Koffer zu haben oder von allem möglichst viel zu haben, damit es lange hält? All diese Fragen und Gedanken höre ich in meiner Arbeit mit Menschen immer mehr. Zukunft wird immer spannender, jedoch eher negativ betrachtet wie eine Aussage von letzter Woche: „Vielleicht müssen wir den Begriff von last generation noch ganz anders denken.“ Vielleicht. Die Frage: „Wo bist du in zehn Jahren?“ ist mit der Pandemie gefühlt obsolet geworden ob der Erkenntnis, dass wir viel planen können, das Leben jedoch manchmal auf erstaunliche Weise dazwischengrätscht. Soll ich darob alle Hoffnung auf eine gute Zukunft fahren lassen oder erst recht alles hineingeben, damit die Welt frohgemut ins zweite Viertel des Jahrhunderts saust?
Das werden Fragen für das kommende Wochenende sein, wenn wir uns mit Theorien und Gedanken zur Metamoderne austauschen und das langsam aufkeimende Interbeing-Bewusstsein dazunehmen (https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em9/). Letztlich war die Welt schon oft totgesagt, die Menschheit galt viele Male als verloren. At the edge of Chaos jedoch entscheidet sich so manches sehr anders – bin ich dann zur Stelle, um mich mit meinem ganzen Sein , meinen Kräften, Ideen, Fähigkeiten und Kenntnissen einzubringen?
Bis dahin weht der Wind uns ordentlich durch, damit wieder freier Raum in Kopf, Herz und Bauch entsteht, Angst sich lösen und Machbarkeit auftauchen darf.
Im Norden war Stephanie die letzten Tage unterwegs und hat wunderschöne Fotos einer erstaunlichen Landschaft mitgebracht wie dieses hier. Lieben Dank dafür.









