Autor: Christine Krokauer

  • Danke, dass du das geteilt hast

    Danke, dass du das geteilt hast

    „Danke, dass du das geteilt hast.“ Permanent höre ich diesen Satz irgendwo und manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass das bei mir ankommt wie „… und damit kann es mir sonstwo vorbeigehen“. Etwas teilen ist nicht gleichbedeutend mit „Inter-esse am anderen haben oder Anteil nehmen am Leben anderer“. Es ist sinnfrei, weil es etwas suggeriert, was nicht vorhanden ist. Im Grunde soll es aussagen, dass man es wertschätzt, wenn ein Mensch es wagt, etwas Persönliches mitzuteilen, was ihm oder ihr am Herzen liegt. Warum sagt man dann nicht genau das? Teilen erinnert mich auch an eine Aussage, die ich neulich gelesen habe: „Sharing is not caring“. Wir teilen heute viel virtuell und das täuscht uns selbst am meisten darüber, ob wir im echten Leben wirklich teilen, Anteil haben und nehmen, Verantwortung übernehmen, Hilfe leisten, Unterstützung anbieten. Wir teilen lieber einen Link, anstatt ins Tun zu kommen.

    Wo versteckst du dich hinter „Danke, dass du das geteilt hast“ und wo nimmst du wirklich Teil am Leben anderer Menschen im Sinne von Anteil nehmen, echtes Interesse zeigen, da sein?

    Einen kraftvollen Marstag für dich!

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  • Interbeing

    Interbeing

    In the light of interbeing, peace and happiness in your daily life means peace and happiness in the world.

    Thich Nhat Hanh, in: Essential Writings

     

    Kunst an unerwarteter Stelle. Stephanie hat diese Begegnung auf einem Spaziergang im Bild festgehalten. Danke dir.

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  • Sondernewsletter zur Johannizeit

    Sondernewsletter zur Johannizeit

                        

    Ihr Lieben da draußen, die wir alle gerade intensiv die Johannitage erleben, heute ein Sondernewsletter für euch aus gegebenem Anlass.

    Die feinfühlige Person im Umbruch

    Dein altes Leben passt nicht mehr. Das Neue hat noch keine Form.

    Du spürst viel. Vielleicht mehr, als du manchmal halten kannst. Du merkst, dass bestimmte Rollen, Beziehungen oder Wege nicht mehr stimmen. Gleichzeitig ist da Unsicherheit: Darf ich meiner inneren Stimme wirklich glauben?

    Das Nautilusprojekt begleitet Menschen an solchen Schwellen mit Impulsen, Gemeinschaft, Körperwahrnehmung, Gespräch, Stille und klaren Denkmodellen entsteht ein Raum, in dem du dich sortieren kannst, ohne dich zu verlieren.

    Für Menschen, die nicht optimiert werden wollen, sondern wieder lernen möchten, sich selbst wahr und wichtig zu nehmen.

     

    Ein erschöpfter Funktionsmensch

    Du funktionierst. Aber innerlich bist du längst nicht mehr wirklich dabei.

    Du kümmerst dich, hältst durch, machst weiter. Nach außen wirkt vieles stabil. Innen wird es immer stiller, enger, leerer.

    Vielleicht spürst du: So kann es nicht bleiben. Aber du weißt noch nicht, wohin.

    Nautilus ist ein Jahresweg für Menschen, die aufhören wollen, sich selbst zu übergehen. Ein Raum, in dem du wieder deiner Wahrnehmung vertrauen lernst, klare Schritte findest und dich innerlich aufrichtest.

    Nicht, um besser zu funktionieren, sondern um wieder in deinem eigenen Leben anzukommen.

     

    Die erfahrene Begleiterin und Führungskraft

    Du begleitest erfolgreich andere. Doch etwas in dir sucht nach mehr Tiefe, Echtheit und innerer Ausrichtung.

    Du kennst Methoden. Du hast Erfahrung. Vielleicht arbeitest du mit Menschen, führst Teams oder hältst Räume. Trotzdem spürst du: Tools und volle Methodenkoffer reichen nicht mehr.

    Es geht nicht nur darum, noch eine Technik zu lernen, sondern darum, aus welcher inneren Haltung heraus du den Menschen begegnest.

    Das Nautilusprojekt ist ein integraler Entwicklungs- und Ausbildungsweg für Menschen, die Begleitung, Beziehung und Zukunft neu denken wollen.

    Mit u. a. Carl Rogers, Achtsamkeit, Embodiment, Schattenarbeit, Kommunikation, integraler Entwicklung und gelebter Praxis.

    Keine Methodensammlung, eher ein Weg zu mehr Aufrichtung, Klarheit und Menschlichkeit.

     

    Du stemmst deinen Alltag und weißt gleichzeitig: So sollte das im Grunde nicht sein. Das Nautilusprojekt ist der Weg zurück zu dir. Es geht vom Funktionieren zurück in lebendige Selbstführung für Menschen in persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Übergängen. Keine Optimierung. Eher ein Erinnern an unser aufrechtes Menschsein. Für alle, die nach außen funktionieren und nach innen spüren, dass da mehr sein könnte. Mehr Klarheit. Mehr Kraft. Mehr von dem, das wirklich zählt. An bewusste Menschen, die sich für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen möchten.

    Der Jahresweg: Das Nautilusprojekt verbindet persönliche Entwicklung, Beziehung, Körperwahrnehmung, Kommunikation, Zukunftsdenken und gemeinschaftliches Lernen. Wir finden uns in einem geschützten Raum, in dem Menschen wieder lernen können, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

    Die Reise: In diesem Jahr geht es um Wahrnehmung und Gestalten von Beziehungen, innere Führung und die Arbeit mit dem Schatten, um Grenzen spüren und unseren Körper, die Seele und den Geist. Wie nähre ich mich auf gute Weise? Was ist gut, darf bleiben, was ermüdet mich, schadet mir und dem Planeten und darf liebevoll losgelassen werden? Welche Kräfte wirken im Innen und Außen auf mich ein, wie gehe ich damit um, um in meiner Kraft und Mitte zu bleiben? Wie und wo finde ich meinen eigenen Platz?

    Wir steigen ein mit der Frage, weshalb manche Menschen an Krisen zerbrechen und andere wachsen. Dann lernen wir die Welt von Carl Rogers kennen – Wertschätzung, Empathie und Authentizität sind hier die Leitwerte. Das Thema Kommunikation und wie sie gut gelingt wird uns das gesamte erste Jahr an verschiedenen Stationen begleiten. Wir suchen nach dem Leitstern unseres Lebens, erforschen Meisterschaft und Labyrinthe, Sinne, unseren Körper und wie er mit Seele und Geist kooperiert, machen uns mit Achtsamkeit und Stille vertraut, entdecken mit Spiral Dynamics und Integraler Arbeit spannende Modelle, die uns helfen, uns und andere besser zu verstehen. Zum Ende der Reise vertiefen wir uns in gute Energie und Flow – wenn wir vollkommen begeistert in dem aufgehen, was uns wirklich am Herzen liegt. Natürlich gibt es auch einen detaillierten Reiseplan mit allen „Haltestellen“.

     

    Am 30. Juni endet unser Early-bird-Angebot für den Jahreskurs – zwei Menschen gehen im Jahreskurs zum Preis von einer Person. Bist du alleine, kannst du dich gern bei uns direkt melden, dann können wir dich bis 30. 6. zum Birdpreis einbuchen.

    Wir starten am 26. September.

     

    Alle Infos, Anmeldung etc. hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

     

    Vorfreude für euch: Ab Oktober stellen wir wieder einmal pro Monat auf. Ihr könnt euch gern für Termine schon vormerken lassen, sie sind immer schnell weg. Bis dahin ist alles leider schon vergeben.

     

    Wir freuen uns auf euch!

    Christine und Christoph Krokauer

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  • Selbstlosigkeit wird zur Katharsis

    Selbstlosigkeit wird zur Katharsis

    Selbstlosigkeit wird zu Katharsis – die Monatstugend für den Krebs. In der Tierkreiseurythmie haben wir versucht, Gesten dafür zu entwickeln.

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  • Licht und Wärme

    Licht und Wärme

    Der Welten Schönheitsglanz

    Er zwinget mich aus Seelentiefen

    Des Eigenlebens Götterkräfte

    Zum Weltenfluge zu entbinden;

    Mich selber zu verlassen

    Vertrauend nur mich suchend

    In Weltenlicht und Weltenwärme.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Lieben Dank, Silke, für dein Bild!

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  • Aufstellungstag

    Aufstellungstag

    Heute ist Aufstellungstag. Das sind tiefgreifende Begegnungen. Wir arbeiten bei den Aufstellungen mit einem festen Team von Stellvertretern, die allesamt langjährige Erfahrung mit Aufstellungen haben und therapeutisch gut ausgebildet sind. Zuschauer gibt es bei uns auch nicht, nur das feste Team und die Person, die ihr Thema aufstellt. Das ist für uns mit größtmöglichem Schutz für die aufstellende Person verbunden, denn es ist ein tiefer Vertrauensbeweis, wenn Menschen sich für ihre tiefen Themen öffnen können. Wir nehmen uns auch die Zeit, die so ein Prozess braucht, kein Aufstellungsmarathon mit zig Terminen an einem Tag. Eingebettet sind Aufstellungen in einen Prozess, mindestens ein Vor- und ein Nachgespräch sind verbindlich. Natürlich kann ich jederzeit mit Klient:innen im Praxisalltag mit Kissen, Figuren und Zetteln aufstellen, wenn sich das ergibt, Aufstellungen mit dem Team gehen nur mit Anmeldung. Oft geht es um die Aufarbeitung von Vergangenem und die Integration des inzwischen Erarbeiteten, um selbst Themen für sich aufzulösen, frei zu werden von Altlasten und das Erlebte und Erfahren in die Biografie einzuschreiben, um keine Last mit in die Zukunft zu nehmen. Insofern ist Aufstellungsarbeit auch eine Form der inneren Friedensarbeit. In jedem Fall immer berührend.

     

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  • Reifen wie der Baum

    Reifen wie der Baum

    Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist austragen – und dann gebären …

     

    Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit …

     

    Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein.

    Rainer Maria Rilke

     

    Sigrid hat den glühenden Junihimmel fotografiert. Danke für dein Bild.

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  • Hab es schön

    Hab es schön

    In meiner therapeutischen Arbeit spielt das Thema Heimat immer wieder eine Rolle. Ob das einen bestimmten Ort bezeichnet, in dem ein Mensch geboren ist, eine Landschaft, in der jemand aufgewachsen ist oder ein Land, in das jemand gezogen ist und es zu seiner neuen Heimat gemacht hat, ist verschieden. Was für die meisten zählt ist, dass die Wurzeln nicht ausgerissen, sondern gepflegt werden durch Sprache, Musik, Speisen und vieles mehr. Die Kultur, in der jemand aufwächst, prägt und ist Bestandteil der Identität. Dazu gehören für mich auch die Märchen, die Musik und die Geschichten, die erzählt werden, denn sie bestimmen unser Denken auf vielfältige Weise.

    Woran machst du Heimat fest? An einem bestimmten Ort, einem Land oder an Menschen, die du liebst? Was nährt deine Wurzeln?

    Einen liebevollen Freitag für dich.

     

    Drachenkopf vor fränkischer Landschaft, von Stephanie ins Bild gesetzt. Danke!

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  • Vortreffliche Menschen

    Vortreffliche Menschen

    Alle diese vortrefflichen Menschen, zu denen Sie nun ein angenehmes Verhältnis haben, das ist es, was ich eine Heimat nenne.

    Johann Wolfgang von Goethe

    Stephanie ist sehr gern wandernd in ihrer Heimat unterwegs und schickt dieses herrliche Foto. Danke!

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  • Kintsugi

    Kintsugi

    Kintsugi: Die Kunst, Zerbrochenes wieder herzustellen und die Klebeflächen mit Gold zu verbinden. Für die Zeitschrift #Holunderelfe habe ich in den letzten Tagen immer wieder an einem Artikel über Kintsugi gefeilt, der im Herbstheft erscheinen wird. Auch für die Therapie ist das eine großartige Metapher, vor allem unter dem Aspekt des posttraumatischen Wachstums. „Zerbrochen und doch ganz“ könnte man es umschreiben und der Weg dorthin ist oft sehr schwer.

    Am Dienstagabend hatten wir es schön in der Alten Synagoge beim Vortrag über Energie. Erstaunlich viele Männer waren da – wie wunderbar, wenn sie auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen sind. Auch erstaunlich der intensive Austausch danach, so schön, was wir alles miteinander zusammengetragen haben. Ich freue mich, dass ich auch im Herbst mit vielen Vorträgen und Seminaren wieder an diesem schönen Ort sein darf.

    In diesen kommenden Hitzetagen kann es nicht schaden, warmen Tee zu trinken, gern Pfefferminze, um sich innerlich ein wenig abzukühlen.

    Einen freudigen Donnerstag für dich!

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