Autor: Christine Krokauer

  • Ruhe und Auszeiten

    Ruhe und Auszeiten

    Brombeeren – bei vielen gabs nur vertrocknete Früchte, wir hatten ein paar und sie sind jetzt mit den allerletzten Holunderbeeren in den Entsafter gewandert mit einem weiteren Schwung Äpfel. Nun bleibt die Hoffnung auf die Quitten, die langsam wachsen. Damit ist dieses Jahr erntetechnisch ein schlechtes. Auf vielerlei Ebenen ist das chinesische Feuerpferdjahr herausfordernd. Die Herausforderung besteht darin, immer wieder ins Gleichgewicht zu kommen und den Fokus ganz bewusst auf die guten Dinge zu lenken, damit nicht der Eindruck entsteht, alles sei negativ. Auch Stille, Ruhe, Aufenthalt in der Natur, Achtsamkeit tun gut. Die zweite bayerische Ferienhälfte wird oft vom Umschwung ins Herbstliche begleitet, schauen wir, wie es dieses Mal wird. Allen, die jetzt ihre Auszeit starten – erholt euch gut. An alle, die jetzt den Winter auf gute Weise vorbereiten, herzliche Einladung. Am 26. September starten wir die neue Runde im Nautilusprojekt. Ein Jahr für dich, für mehr Klarheit, Ruhe und Ausrichtung im Leben. Schau hier für alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

     

    Danke an Ursula für das Foto.

     

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  • Vorboten

    Vorboten

    Ganz zart sieht man morgens schon die ersten zarten taubetropften Spinnweben. Ursula hat das Foto vor einigen Jahren schon gemacht, da war das Gras hoch und grün. Danke für dein Bild.

    1 gefällt mir Ganz zart sieht man morgens schon die ersten zarten taubetropften Spinnweben. Ursula hat das Foto vor einigen Jahren schon gemacht, da war das Gras hoch und grün. Danke für dein Bild.

  • Rauf und runter

    Rauf und runter

    In wenigen Tagen ist auch der August 2026 Geschichte, heute zur Abwechslung mal wieder mit heißem Wetter. Für Menschen, denen es nicht so gut geht, ist das sehr anstrengend. Gestern ein frühherbstlicher Tag mit Morgennebel und 7 Grad, heute vielleicht über 30 Grad. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und in wenigen Tagen dann vermutlich die ersten Schniefnasen. Ähnlich sind die Themen in der Praxis derzeit – krasse Schwankungen nicht nur in der Temperatur im Außen, sondern auch im Leben der Menschen. Krankheiten oder heftige Diagnosen, Überlastung, Entlassungen in der Firma und Sorge um den Arbeitsplatz, Trennungen, Gefühl von Einsamkeit und vieles mehr. Wir haben nach wie vor Sommer, das sind ungewöhnlich starke Themen für die Jahreszeit. Vor allem, weil die ersten ihre Urlaube schon hinter sich haben, heimkommen und bemerken: „Erholung gleich null. So kann ich unmöglich ab Montag wieder zur Arbeit gehen. Wer weiß, ob auf meinem Schreibtisch nicht auch die Kündigung liegt, meine Kollegin hat sie direkt zum Start in den Urlaub bekommen.“ Der Gärtner meines Vertrauens rät dringend zur Herbstpflanzung, weil die Hitze vermutlich auch in meinem Garten Lücken hinterlassen hat, die man am besten jetzt stopft, damit das Zeug auch anwachsen kann, ehe 2027 die erste Hitzewelle kommt. Jemand benutzt das Wort „Übergangsjacke“. Verrückt Tag. Am Abend Fortbildung zum Thema Neuroreset. Ich hoffe, es hat Langzeitwirkung.

     

    Einen sehr freundlichen Jupitertag für dich mit lauter guten Momenten der Freude.

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  • Quittenvorfreude

    Quittenvorfreude

    Die Quittenfrucht ist warm und trocken und hat eine feine Ausgeglichenheit in sich und wenn sie reif ist, verletzt sie, roh gegessen, weder Kranke noch Gesunde. Wer aber Rheuma hat, esse fleißig die Quitten, gekocht oder gedörrt, und sie räumen mit den Giftstoffen so gründlich auf, dass die Gicht sich weder auf sein Nervensystem noch auf seine Gelenke schlägt und sie zerstört oder angreift.

     

    Hildegard von Bingen. Der Quittenbaum im Wörishofener Hildegard-Garten war 2021 noch klein. Vermutlich trägt er dieses Jahr schon viel mehr der köstlichen Früchte.

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  • Märchen sind Seelennahrung

    Märchen sind Seelennahrung

    Der Faul- oder Rapunzelturm in Dinkelsbühl. Als ich das Foto sah, dachte ich an die Kraft der Märchen, in denen so viel Weisheit enthalten ist. Für mich sind sie Seelennahrung. Wie tröstlich der Satz am Beginn „In den alten Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat“ und am Ende „… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“

    Märchen wurden oft kritisiert als erschreckend für Kinder, als Angst auslösend, Türme als männliches Aggressionssymbol und vieles mehr. All das hat sicherlich seine Berechtigung. Ich glaube dennoch, dass in den Märchen stärkende Bilder enthalten sind, die uns helfen können, mit dem sehr oft wenig märchenhaften Erwachsenendasein besser klar zu kommen. Damit meine ich nicht die Kitschversionen, sondern die alten Märchenausgaben in den abgegriffenen Büchern mit wenigen Illustrationen, um der Phantasie mehr Raum zu geben.

    Viele Menschen haben keine Märchen als Kinder vorgelesen bekommen, andere identifizieren sich mit Figuren aus den Märchen und kommen nicht gut aus dem Aschenputtel heraus. Für mich sind Märchenbücher und vor allem auch solche aus anderen Ländern und Kulturen wahre Fundgruben an Weisheiten und Erkenntnissen und eine Quelle der Freude beim Lesen. Klar gibt es auch die Form der Kunstmärchen, sie besitzen andere Qualitäten. Vielleicht hast du auch noch alte Märchenbücher auf dem Speicher?

     

    Danke an Stephanie für das Foto.

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  • Kraftorte

    Kraftorte

    Kraftorte sind oft Orte, an denen viel gebetet wurde. Genauso gut können das Orte im Wald, an Quellen, auf Berggipfeln sein. Vielleicht hilft es dir immer wieder, dich an deinem Kraftort zu regenerieren.

    Theresa hat das Foto in Barcelona gemacht. Dankeschön!

    1 gefällt mir Kraftorte sind oft Orte, an denen viel gebetet wurde. Genauso gut können das Orte im Wald, an Quellen, auf Berggipfeln sein. Vielleicht hilft es dir immer wieder, dich an deinem Kraftort zu regenerieren. Theresa hat das Foto in Barcelona gemacht. Dankeschön!

  • Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

    „Ich brauche schnellstens funktionsfähige Tools, um Menschen gut zu beraten und ins Tun zu kommen.“ Eine Anfrage. Weder berät ein Coach noch ein Therapeut Menschen (meine Auffassung), sondern begleitet sie auf ihrem Weg, hält Räume, in denen Betroffene Antworten suchen. Im Coaching stärker mit Fragen, in der Therapie mehr im Dasein.

    „Funktionsfähige Tools“ meint: 100% erfolgsversprechend. Das gibt es nicht. Es impliziert, dass Menschen wie ein defektes Gerät sind, die mit entsprechendem Werkzeug repariert werden müssen. Keine Technik der Welt führt stets zum Ziel. Es kommt auf den Menschen an, der einem gegenübersitzt und im richtigen Moment weiß, was den nächsten Schritt erleichtern könnte oder still ist, um den Prozess nicht zu stören.

    Schnellstens: Ich wünsche allen Menschen, dass sie rasch auf für sie leichtere Wege kommen, doch brauchen Verletzungen je nach Ausmaß ihre Zeit. Zu schnell ist wie eine Wunde, die sich rasch schließt, darunter beginnt es zu eitern. Ins Tun kommen ist eine Wahl, die ich selbst treffe (vorbereitet fühlt man sich nie, egal, wie viele Ausbildungen man hat!): ich fange an und lerne auf dem Weg, wo sich zeigt, dass mehr nötig ist.

    Wir haben einen Jahreskurs zur inneren Stärke für alle, die sich und andere führen (https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus), er startet am 26. 9. Wer die Ausbildung machen mag, absolviert zuerst das Jahr und sattelt dann auf. Lange Erfahrung hat gezeigt: Erst sich selbst kennen lernen und sortieren, gute Basics erlernen, gut üben, losgehen und Erfahrungen sammeln, weiterlernen.

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  • Hilfreich

    Hilfreich

    Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.

    John Muir, 1838–1914

    Steffen hat diesen wunderschönen Baum auf einer Studienreise durch China fotografiert. Danke für dein Bild.

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  • Wochenfokus

    Wochenfokus

    Worauf richte ich in dieser Woche meinen Fokus? So, wie ich am Morgen der Frage nachgehe, was heute mein Fokus sein soll, denke ich am Wochenende darüber nach, was in der neuen Woche ansteht und was erreicht sein soll. Nicht immer gelingt das, weil das Leben dazwischen grätschen kann, doch mit einer Ausrichtung habe ich besseren Halt unter den Füßen.

    Der Holunder ist verarbeitet, Brombeeren bis auf wenige zum Naschen durch, die meisten Äpfel als Saft für den Winter bereit. Jetzt ist Stück für Stück viel im Garten zu tun, um die Hitzeschäden des Sommers zu begutachten und zu entscheiden, was wir wie wo tun müssen. Das Winterbeet wartet auf die Aussaat von Spinat und Feldsalat, damit wir auch im Winter etwas Gutes haben. Es wird kühler, nun können Kräfte gesammelt werden für den Herbst.

    Hab einen freundlichen Wochenstart in die letzte Augustwoche.

     

    Stephanie wandert gern und versorgt uns mit wunderschönen Fotos ihrer Wege. Danke dir!

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  • Ahnung, die lichtvoll webt

    Ahnung, die lichtvoll webt

    Ich fühle fruchtend fremde Macht

    Sich stärkend mir mich selbst verleihn

    Den Keim empfind ich reifend

    Und Ahnung lichtvoll weben

    Im Innern an der Selbstheit Macht.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Theresa liebt italienisches Frühstück und schickt aus Venedig das Foto. Danke dir!

    1 gefällt mir Ich fühle fruchtend fremde Macht Sich stärkend mir mich selbst verleihn Den Keim empfind ich reifend Und Ahnung lichtvoll weben Im Innern an der Selbstheit Macht. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. Theresa liebt italienisches Frühstück und schickt aus Venedig das Foto. Danke dir!