„Verliere dich, um dich zu finden“ heißt es im Wochenspruch des Seelenkalenders von Rudolf Steiner für diese Woche. Jedes Jahr denke ich dabei an „Sokrates“ im Film „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ auf die Frage „Hast du den Verstand verloren?“: „Ich habe dafür mein Leben lang gebraucht.“ Manchmal müssen wir uns verlieren, um uns zu finden und endlich ganz und gar bei uns anzukommen.
Bei den Aufstellungen gestern haben wir berührende und tiefe Momente erlebt. Es ist unglaublich schön, wenn Dinge sichtbar werden und das System seine ihm eigene Weisheit entfaltet, wenn es endlich befragt wird. Alle Systeme haben eine tiefe Wahrheit, Liebekraft und unglaubliche Fähigkeiten, sich, egal was geschieht, zu stabilisieren und zu warten, bis die Bereitschaft kommt, etwas wahrhaft anzuschauen und die Parzivalfrage zu stellen: Was fehlt dir? Werden Systeme erkannt, gesehen, wertgeschätzt und achtsam befragt, ergeben sich oft sehr unerwartete Lösungen für Themen, die wie Knoten um das Herz geschnürt waren. Gestern habe ich mehrmals an den Eisenheinrich gedacht, dessen Herz mit Eisenringen umspannt war, die sich lösen durften.
Einen guten Wochenstart für dich.
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Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner
Stephanie hat das Bild gemacht. Danke dir!
2 gefällt mir Vergessend meine Willenseigenheit Erfülltet Weltenwärme sommerkündend Mir Geist und Seelenwesen Im Licht mich zu verlieren Gebietet mir das Geistesschauen, Und kraftvoll kündet Ahnung mir Verliere dich, um dich zu finden. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner Stephanie hat das Bild gemacht. Danke dir!
Heute ist schon der 9. Seminartag im Nautilusprojekt, Thema: Integrales Denken/Ken Wilber. Das wird ein spannender Tag werden, ich freue mich! Damit beginnt für die Gruppe das letzte Drittel des Nautilusjahrs, so schnell vergeht die Zeit. Wer sich dafür interessiert – gern, schau mal hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus Neustart ist am 26. September!
Morgen ist Aufstellungstag. Wir arbeiten immer mit einer festen Gruppe von erfahrenen Stellvertretern, alle ausgebildete Therapeut:innen, wir machen das seit Jahren gemeinsam. Die Menschen, die ein Thema aufstellen möchten, sind in einem sehr geschützten Rahmen unterwegs. Zuschauer gibt es nicht. Das gibt uns – neben der langjährigen Aufstellungserfahrung, die wir alle haben – die Chance auf ein gutes, achtsames und wahrnehmendes Arbeiten. Wir stellen nie ohne gründliches Vor- und Nachgespräch auf, weshalb es auch nie ohne Anmeldung geht. Aufstellungen sind immer wieder Bestandteil des therapeutischen Prozesses und eine Form von Friedensarbeit: im System des Aufstellenden selbst, in seinem direkten Feld und oft auch bis in die Ahnenreihe hinein. Wahrnehmung, Ruhe, Achtsamkeit, Klarheit prägen diese Form der Arbeit. Das sind erfüllende Wochenenden.
Hab auch ein feines Wochenende mit allem, was dir gut tut!
Treppenhäuser – so wunderbare Sinnbilder für das Leben. Hier eines aus dem Goetheanum in Dornach.
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Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.
Rudolf Steiner, 1861–1925
Genau vor einem Jahr waren wir in der Steiner-Ausstellung im Goetheanum in Dornach und hatten zu dieser großartigen Ausstellung noch Freude am wunderschönen Blumenschmuck überall im Haus
2 gefällt mir Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll. Rudolf Steiner, 1861–1925 Genau vor einem Jahr waren wir in der…
Spannende Gespräche in dieser Woche. Was ist es, was ich in meinem Leben in die Welt tragen will? Was für eine wunderschöne, so schwere Frage. Sie zielt auf das, was wir im innersten Wesenskern SIND und was sich aus diesem Sein heraus ent-falten mag. Nicht jeder erkennt seine Gaben sofort. Es gibt Kinder, die von klein auf wissen, was sie später für Berufe ergreifen, andere suchen lebenslang nach der einen Aufgabe. Was, wenn es nicht immer eine einzige gibt, sondern wir durch Wachsen, Reifen, Ent-Wicklung immer wieder neue Türen öffnen, andere Räume betreten und zu anderen Menschen werden?
Berührend war für mich die Erkenntnis eines Klienten, der früh und ungefragt durch Trennung der Eltern über Nacht in eine fremde Stadt weit weg von allen Freunden und dem Alltagsleben kam, dass es nicht der berufliche Erfolg ist, der ihn glücklich macht, sondern sein tiefster Herzenswunsch ganz einfach ist: „Ich möchte nach der Arbeit heimkommen und dort sind die Menschen, die ich liebe, mit denen ich Essen kochen, sprechen, spielen, lachen kann. Ich möchte nichts mehr als ein lebendiges Zuhause.“ Oft ist das so – die kleinen Dinge machen uns froh. Die Nähe zu vertrauten geliebten Menschen. Die gemeinsame Mahl-Zeit. Lachen, singen, spielen. DAS ist Wurzel, Kraftquelle, Halt.
Wenn wir in diesen Tagen warm ist und du schlecht schlafen kannst: Nimm eine Gießkanne mit kühlem Wasser, wenn du warme Füße hast. Beginne rechts (herzfern) und gieße sacht ohne Brausekopf dein Bein nach oben ab, dann hinten und am Ende die Fußsohle, dann das linke Bein. Nur abstreifen und ab ins Bett. Der Knieguss nach Kneipp (hier seine Gießkanne aus dem Museum, konkretere Anleitungen zu den Güssen findest du im Netz) ist eine großartige Einschlafhilfe. Für mittags: Arme ins kalte Wasser bis zum Kältereiz, die feuchten Hände kurz in den Nacken legen – Kneippespresso ist wirksamer als ein Koffeinschub.
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Ein Kelch-, ein Blütenblatt, ein Dorn
An irgendeinem Sommermorgen
Ein Fläschchen Tau – ein Bienchen oder zwei –
ein Lufthauch – ein Hüpfen im Geäst –
und ich bin eine Rose!
Emily Dickinson, 1830–1886
Der Rosenvorgarten ist über Nacht zu einem betörend duftenden Blütenmeer geworden. Monate intensiver Schreibarbeit liegen hinter mir – ich habe die Cardea-Coaching®-Ausbildung auf runde Füße gestellt, vom Umfang her fast verdoppelt. Systemische Arbeit ist nun mit enthalten, Zukunftsarbeit vom Feinsten. Alle Ausbildungsskripte für die Cardea-Therapie® sind überarbeitet, sortiert, neu gestaltet worden. Jetzt ist für mich der Inhalt des Nautilusprojektes für den Moment absolut rund und stimmig.
Oben seht ihr ein Bild des „Nautilushofs“, der seit drei Jahrzehnten in unseren Köpfen existiert und für den wir alle Kurse, Ausbildungen und Seminare gestaltet haben, die wir jemals entwickeln durften.
Wenn wir ab September mit der neuen Gruppe durch das Jahresprogramm gehen (herzliche Einladung, unten mehr), wirst du viele dieser Räume virtuell betreten und darin gemeinsam mit anderen Menschen forschen und lernen.
Für die Überarbeitung der Skripten bin ich vorab in einen tiefen, begleiteten Frageprozess gegangen: Worum geht es in meiner täglichen Arbeit mit Klientinnen und Klienten in der Praxis? Welche Räume gestalten wir mit den Menschen in unseren verschiedenen Ausbildungen? Was bleibt, was geht? Was ist das zentrale Bild unseres Seins und Wirkens?
Solche Fragen immer wieder neu zu stellen ist wichtig. Jeder hat nur eine begrenzte Zeit auf diesem Planeten. Wie setze ich diese Zeit für das Wohl des Ganzen sinnvoll ein? Ein Teil meiner Kraft wird für die Pflege des Bruders verwendet. Dort darf ich jeden Tag konkret, im Kleinen an einem Menschen üben, was meine Werte taugen. Insofern ist dies ein mächtiges Trainingsfeld: Walk your talk, ja oder nein? Ein anderer Teil der Kraft fließt in die Praxis in der Begleitung von Menschen, die gerade ihren Weg nicht sehen. Ihnen einen Raum zu öffnen, in dem sie sich wieder finden, neu sortieren und erkraften können ist wunderbar. Der dritte Teil geht in die Einladung an Menschen, gemeinsam mit uns zu lernen, den eigenen Horizont zu dehnen und sich in Zukunftsfelder, die tragen, zu begeben.
Wir sind von Herzen dankbar, dass wir dies tun dürfen und laden euch ebenso von Herzen ein: Nutzt unser Wissen, unsere Erfahrung, unsere Freude daran, das mit euch zu teilen, euch weiterzugeben, die Räume zu schaffen und zu halten, die dafür notwendig sind, dass wir uns an unser tiefstes Menschsein erinnern. Die Welt der Zukunft wird Menschen brauchen, die wissen, dass wir einen ruhigen, klaren Kopf ebenso benötigen wie ein mitfühlendes, begeisterungsfähiges Herz sowie Hände und Füße, die gemeinsam gestalten, Wege beschreiten und einander stützen, wenn jemand strauchelt. Magst du mitgehen?
Eure Herzwerker
Christine und Christoph Krokauer
Unsere Termine im Juni
Die angehenden Cardea-Coaches starten in den systemischen Ausbildungsteil am 6. und 7. Juni. Das wird spannend, wir freuen uns. Du bist an dieser Ausbildung interessiert? Schau mal hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/
Am Samstag, 13. 6., ist das Thema im für alle offenen Online-Seminar „Kommunikationsmodelle“. Kurszeit ist von 9 bis 16 Uhr, wer mit dabei sein mag, hier ist euer Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-m10
Was motiviert dich und wie kannst du deine Motivation verbessern? Das ist die Frage, auf die du einige Antworten bekommen wirst am Dienstag, 16. Juni, von 10 bis 11.30 beim kostenfreien Nautilus-Mini. Hier kannst du dich anmelden: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus#minis
Am Dienstag, 16. 6., lautet das Thema des VHS-Vortrags in der Alten Synagoge in Kitzingen ab 19 Uhr „Her mit der Energie!“ Ohne Anmeldung, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.
Am Sonntag, 14. 6., blicken wir in die Zukunft der Menschheit hinein unter dem Thema „Metamoderne – wohin entwickelt sich die Welt?“ Das Online-Seminar ist für alle offen. Hier der Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em9
Aufstellungsmöglichkeiten
Die Aufstellungen am 31. Mai und am 16. Juli sind bereits ausgebucht. Wir nehmen gern Anmeldungen für die Aufstellungen zu diesen Terminen an: 20. 9., 18. 10., 22. 11. und 20. 12. Verbindlich sind ein Vor- und Nachgespräch.
Deine Fragen?
„Warum intelligente Menschen heute innerlich aussteigen.“
„Die Sehnsucht nach Orten mit Tiefe.“
„Wie Zukunft aussehen könnte, wenn Heilung, Denken und Leben nicht getrennt wären.“
„Du funktionierst — aber innerlich bist Du längst nicht mehr dabei.“
„Du spürst, dass Dein altes Leben nicht mehr passt, aber das Neue hat noch keine Form.“
„Du hast jahrelang anderen gedient und weißt nicht mehr, wie Du Dich selbst hörst.“
„Du willst nicht optimiert, du willst wieder lebendig werden.“
„Was passiert, wenn ein Mensch beginnt, seiner inneren Stimme zu vertrauen?“
Wenn dich diese Fragen berühren, komm für einen Moment hinein ins Nautilusprojekt. Hast du Lust auf eine Reise zu dir selbst? Bist du bereit, in die Tiefe der Seele zu tauchen und dich dem Schatten zu stellen, in die Höhen zu fliegen, das Leben selbst zu erfahren und dich stabil in die Welt der Zukunft zu stellen?
Dann gehe gern mit uns einen Jahresweg mit wöchentlichen Impulsen, Live-Online-Seminaren und intensiver Begleitung in einem Buddyteam. Im September starten wir das fünfte Mal mit einer Gruppe Menschen, die sich innerlich und äußerlich aufrichten, sich selbst und andere gut führen möchten, Fragen an die Zukunft haben und Antworten gemeinsam mit anderen Menschen finden wollen.
In diesem Jahreskurs geht es nicht um Verbesserung oder gar Optimierung von Menschen – wir sind alle großartige Wunder! Es geht um unsere innere Haltung uns selbst, anderen und dem Leben gegenüber. Es geht darum, den Raum, in dem wir oft nur existieren, mit Leben, mit Lachen und Freude, mit Neugier und Interesse an allem zu füllen, Weite zu erfahren und unsere eigenen Grenzen im Denken, in unseren Meinungen und Ansichten, auf liebevolle Weise zu dehnen.
Bei welchem Typ Mensch findest du dich wieder?
Der erschöpfte Funktionsmensch
Du funktionierst, doch innerlich bist du längst nicht mehr wirklich dabei. Du kümmerst dich, hältst durch, machst weiter. Nach außen wirkt vieles stabil. Innen wird es stiller, enger, leerer.
Vielleicht spürst du: So kann es nicht bleiben. Aber du weißt noch nicht, wohin.
Nautilus ist ein Jahresweg für Menschen, die aufhören wollen, sich selbst zu übergehen. Ein Raum, in dem du wieder deiner Wahrnehmung vertrauen lernst, klare Schritte findest und dich innerlich aufrichtest. Nicht, um besser zu funktionieren, sondern um wieder in deinem eigenen Leben anzukommen.
Die feinfühlige Person im Umbruch
Dein altes Leben passt nicht mehr, doch das Neue hat noch keine Form. Du spürst viel. Vielleicht mehr, als du manchmal halten kannst. Du merkst, dass bestimmte Rollen, Beziehungen oder Wege nicht mehr stimmen. Gleichzeitig ist da Unsicherheit: Darf ich meiner inneren Stimme wirklich glauben? Nautilus begleitet Menschen an solchen Schwellen. Mit Impulsen, Gemeinschaft, Körperwahrnehmung, Gespräch, Stille und klaren Denkmodellen entsteht ein Raum, in dem du dich sortieren kannst — ohne dich zu verlieren. Für Menschen, die nicht optimiert werden wollen, sondern wieder lernen möchten, sich selbst ernst zu nehmen.
Die erfahrene Begleiterin/Führungskraft
Du begleitest andere und etwas in dir sucht nach mehr Tiefe, Echtheit und innerer Ausrichtung. Du kennst Methoden, hast Erfahrung. Vielleicht arbeitest du mit Menschen, führst Teams oder hältst Räume. Und trotzdem spürst du: Technik allein reicht nicht mehr. Es geht nicht nur darum, noch ein Tool zu lernen, sondern darum, aus welcher inneren Haltung du Menschen begegnest. Nautilus ist ein integraler Entwicklungs- und Ausbildungsweg für Menschen, die Begleitung, Beziehung und Zukunft neu denken wollen, mit Carl Rogers, Achtsamkeit, Embodiment, Schattenarbeit, Kommunikation, integraler Entwicklung und gelebter Praxis. Nicht als Methodensammlung, sondern als Weg in mehr Aufrichtung, Klarheit und Menschlichkeit.
Und das sind längst nicht alle Typen, für die wir unseren Jahreskurs entwickelt haben :-))
Early-Bird endet bald/kostenfreier Kickstart
Ob du am Jahreskurs für innere Kraft und Stärke teilnehmen magst oder später weitermachen willst mit einer therapeutischen oder Coachingausbildung, die anders ist – hier bist du richtig. Kostenfreier Kickstart für alle am 26. September von 9 bis ca. 11 Uhr! Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-kickstart-2026
Early Bird: Zwei Menschen nehmen am ersten Jahr (13 Kurstage, 52 Wochenlektionen) zum Preis von einem teil. Das Angebot endet am 30. Juni 2026. Wer euer Lieblingsmensch ist, der mit euch geht, entscheidet ihr. Ob beste Freundin, Lieblingsbuddy, Partner/in – gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Hier ist der Link zur Anmeldung, dort könnt ihr euren Lieblingsmenschen mit eintragen: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/
Alle Seminarkosten werden erst ab Kursstart abgebucht (auch bei Ratenzahlung).
Seelchen können Türen öffnen und sind ein feines Geschenk
Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/#seelchen
Neues aus der Praxis
Erschöpfung/Burnout, Trennung, Ängste – das sind Themen, die derzeit die Klient:innen mitbringen. Zukunftsangst schlägt Wellen, weil das Außen nicht mehr vertrauenswürdig erscheint. Sich innerlich stärken ist wesentlich. Vielfach wird aufgeräumt: Ahnenreihen befrieden, Lasten nicht mehr weitertragen, das eigene Tun in Bezug auf Leben und Kinder überdenken, um mehr Leichtigkeit und Freiheit ins Leben einzuladen – das sind wundervolle Herausforderungen, die wir oft mit einer Aufstellung gut bewältigen können. Entspannung, Durchatmen, sich selbst wieder wahrnehmen mit vielen Übungen dazu ist derzeit auch für viele wichtig.
Bei manchen Menschen kracht es in der Partnerschaft, Erbstreitigkeiten, die sogar krankmachen können – es ist viel, was uns derzeit umtreibt.
Termin gewünscht? Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Neues aus dem Coaching
Teams: In einem Team arbeiten wir seit einiger Zeit an der Übergabe der Leitung, das ist total schön, wenn so ein Prozess gestaltet werden kann, jemand geht mit kleinen Schritten hinaus, jemand wächst hinein, mit Mentoring und einer Gruppe Kolleg:innen, die das gemeinsam tragen. Respekt für euren tollen Weg! Ein anderes Team ringt mit seiner Position innerhalb des Unternehmens. Es ist auf dem Präsentierteller für alle, jeder Schritt wird kommentiert, die Mitglieder des Teams kämpfen mit Fluktuation, verlorenem Gemeinschaftsgefühl sowie Aufgabenkoordination. Lösungen für das Team selbst gibt es gute, doch fehlt es noch an Implementierung von Oben. Manchmal braucht es Schritte an Stellen, die nicht innerhalb der Machbarkeit einer Gruppe liegen, in der es nicht rund läuft, sondern wo systemisch gedacht und gehandelt werden darf.
Dein Team braucht auch Support und ihr habt Veränderungen geplant, die begleitet sein wollen? Dann gern melden – Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Einzelpersonen: Herrlich! Krisensurfing vom Feinsten bei den Coachees. Berufliche Neuorientierung in vielen Fällen. Neustrukturierung einer Familie, die nicht mehr zusammenlebt unter dem Aspekt: Wie können wir Trennung für alle machbar gestalten? Wie wird jeder gehört, welche Wege sind sinnig? Das ist eine schöne Form des Miteinanders, auch wenn es letztlich um Trennung geht, es zeugt jedoch von Respekt, Achtsamkeit und dem Wunsch, auch mit der Trennung von Eltern als Paar angemessen mit allen Mitgliedern des dann ehemaligen Familiensystems gut umzugehen. Danke für diese tolle Arbeit mit euch allen! Und danke, dass auch viele wegen pädagogischen Themen anfragen – sehr, sehr gern!
Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!
PS: Wenn du beim Lesen gedacht hast: „Das müsste XY eigentlich auch lesen“ – dann tu ihr oder ihm doch den Gefallen. Einfach weiterleiten. Noch besser schicke eine kleine Empfehlung mit einem persönlichen Gruß. Manchmal braucht es genau so einen Impuls, um einen Tag zu verändern.
gefällt mirIhr Lieben, Und ich bin eine Rose! Ein Kelch-, ein Blütenblatt, ein Dorn An irgendeinem Sommermorgen Ein Fläschchen Tau – ein Bienchen oder zwei – ein Lufthauch – ein Hüpfen im Geäst – und ich bin eine Rose! Emily Dickinson, 1830–1886 Der Rosenvorgarten ist über Nacht zu einem betörend duftenden Blütenmeer…
Viele Menschen nutzen die freien Tage, um ihre Themen anzugehen. Sie setzen sich mit Dingen auseinander, die im Alltag oft hinunterfallen oder übergangen werden. Der Funktionsmodus hat viele gut im Griff. Manchmal ist es sinnvoll, nicht bei jedem kleinen Problem gleich überzureagieren, doch ist das rechte Maß wie immer im Leben sehr schwer zu finden. Während einige Menschen aufgrund von Traumatisierung früh gelernt haben, zu ignorieren, was der Körper rückmeldet, stressen andere sich und die Welt damit, einen kleinen roten Punkt auf der Haut gründlichst analysieren zu lassen, um Zeckenbiss bis Hautkrebs auszuschließen. Wenige haben ein freundliches Verhältnis zum Körper, nehmen seine durchaus wahrnehmbaren Signale ernst und handeln danach. Der Körper ist enorm geduldig, setzt jedoch Grenzen.
Es ist ebenfalls eine klare Grenze zwischen Coaching und Therapie. Weder kann man eine Depression „wegcoachen“ noch Traumata in einem Coaching bearbeiten. All das braucht therapeutische Unterstützung und vor allem entsprechend bestens ausgebildete Fachtherapeuten wie bei Trauma. Die Vermischung von Coaching und Therapie ist unangemessen. Es braucht für Coaches fundierte Kenntnis der Grenzen. Wir empfehlen eine entsprechende Ausbildung in Bezug auf psychiatrische Krankheitsbilder, um erkennen zu können, wo der Grenzverlauf ist, von Betroffenen kann man das nicht erwarten. Diese Arbeit erfordert Fachkenntnis, Verantwortung, Fort- und Weiterbildung.
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Wenn du vergnügt sein willst, umgib Dich mit Freunden, wenn Du glücklich sein willst, umgib Dich mit Blumen.
Aus Japan
Stephanie hat dieses tolle Foto geschickt. Danke!
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Zweimal an einem Tag massiver Wunsch nach Ruhe. Draußen tobt das Hitze-Leben, im Therapieraum wird es gefühlt eiskalt. Erschöpfung, müde sein von einem Kampf, den man nicht gewinnen kann. Wir folgen dem Faden des Schmerzes, finden tiefe Wunden und viele Schichten Beruhigungspflaster. Schweigen ist eine gigantische Power, mit der man Menschen zum Verstummen bringen kann.
Aussprechen, was nie benannt worden ist. Worte finden für Unsagbares. Einen Raum öffnen und halten, in dem sein kann, was nie sein durfte.
Ausatmen. Tiefes Gähnen. Das System löst die Anspannung. Tränen kommen, ein zartes vorsichtiges Lächeln. Wie ein Häuten aus Enge, Begrenzung und vorsichtiges Herantasten an das Neue. Eine zarte neue Haut braucht Schutz und Achtsamkeit, Gesehensein, Liebe.
Wenn wir unseren eigenen Krug erst füllen, ehe wir anderen etwas anbieten, ist das wichtig und in Ordnung. Ich darf atmen, ich darf sein. Ich darf mein Leben in die Hand nehmen. Eine sehr andere Sicht als „ich will dieses Leben nicht mehr“. Stille Momente sind das.
Stephanie sorgt heute für deine Augenferien! Danke für dein Foto!
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