Autor: Christine Krokauer

  • Umfangreich

    Umfangreich

     

    Bernard Lievegoed, Frederic Laloux, Peter Senge, Otto Scharmer, Spiral Dynamics, Integraler Ansatz von Ken Wilber – an diesem Wochenende haben wir alles zusammengebracht und übereinandergelegt, was wir in den letzten Monaten in der Coachingausbildung erarbeitet haben. Nun folgt noch ein Wilber-Vertiefungswochenende und die Ausbildung endet. Um uns nach so viel Input wieder gut zu erden, haben wir zum Ausklang des Wochenendes einige Übungen aus der Eurythmie gemacht. Die Themen interessieren dich? Am 26. September starten wir mit der neuen Ausbildungsrunde im Nautilusprojekt – ein Jahreskurs für innere Kraft und äußere Klarheit. Nach dem Jahr gibt es die Möglichkeit, sich mit dem Thema Coaching intensiv auseinander zu setzen. Hier alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    Heute geht es unter anderem zum Teamcoaching, Thema: Kommunikation. In der Praxis sind auch spannende Fragestellungen an der Reihe. Man merkt auch, dass diese Woche die Schule beginnt, es herbstelt.

    Starte gut und freudig in die neue Woche! Danke an Stephanie für das Herbstfoto mit den prachtvollen Farben.

    1 gefällt mir   Bernard Lievegoed, Frederic Laloux, Peter Senge, Otto Scharmer, Spiral Dynamics, Integraler Ansatz von Ken Wilber – an diesem Wochenende haben wir alles zusammengebracht und übereinandergelegt, was wir in den letzten Monaten in der Coachingausbildung erarbeitet haben. Nun folgt noch ein Wilber-Vertiefungswochenende und die Ausbildung endet. Um uns nach so viel Input…

  • Gute Wochengedanken

    Gute Wochengedanken

    Sich selbst erschaffend stets

    Wird Seelensein sich selbst gewahr

    Der Weltengeist er strebet fort

    In Selbsterkenntnis neu belebt

    Und schafft aus Seelenfinsternis

    Des Selbstseins Willensfrucht.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

    Stephanie hat dieses wunderschöne Foto gemacht. Danke!

    1 gefällt mir Sich selbst erschaffend stets Wird Seelensein sich selbst gewahr Der Weltengeist er strebet fort In Selbsterkenntnis neu belebt Und schafft aus Seelenfinsternis Des Selbstseins Willensfrucht. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner Stephanie hat dieses wunderschöne Foto gemacht. Danke!

  • Neustarts und Vorfreude

    Neustarts und Vorfreude

    Mir sitzen jeden Tag Menschen gegenüber, die viel erlebt haben. Menschen, die erst lernen, dass der Moment, in dem man die Pause braucht, nicht der ist, in der sie Sinn gemacht hätte. Menschen, die ordentlich was abbekommen haben vom Leben. So wie bei den Stufen auf Ursulas Bild ist es in unserem Leben auch oft: Tausende von Schritten und Tritten und die hinterlassen Spuren. Manche Spuren sind wundervoll, Memos an großartige Erinnerungen, anderes ist einfach nur Abnutzung und nicht mehr herstellbar. Menschen dabei begleiten zu dürfen, sich zu erinnern, wie kostbar jeder einzelne Tag ihres Lebens ist und ihnen Wege aufzuzeigen, sie gut zu gestalten, ist ein Geschenk.

    Am Wochenende schließen die angehenden Cardea-Coaches ihren systemischen Teil ab. Systemisch denken lernen ist aus meiner Sicht zukunftswichtig, weil wir immer mehr vernetzt und verbunden sind, doch nicht immer auf stärkende wahrnehmende Art. Am nächsten Wochenende starten die angehenden Cardea-Therapeuten ihren systemischen Teil und Ende des Monats ist Kickstart für die Menschen, die ein Jahr gemeinsam gehen auf dem Weg zu innerer Kraft und äußerer Klarheit. Drei Wochenenden mit ganz unterschiedlichen Themen und Menschen, allen gemeinsam ist, dass wir miteinander das Leben als Geschenk feiern werden. Neue Freundschaften und Arbeitsgruppen werden nun daraus entstehen, gemeinsam erarbeiten wir uns so viele Themen, der gemeinsame Nenner: Mensch werden. Leben gestalten. Raum geben. September ist in so vielem ein Neuanfang. Und diese Stufen zeugen davon, dass ihre Qualität vermutlich sehr lange schon taugt und wir Menschen immer wieder gern auf die gleichen Stellen treten.

    Ein feines Wochenende dir. Danke an Ursula für das Foto.

     

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  • Spannend

    Spannend

    Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.

    Alexander von Humboldt, 1769-1859

    Beim Wandern ist Ursula dieser Herde begegnet. Danke für dein Foto.

    1 gefällt mir Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren. Alexander von Humboldt, 1769-1859 Beim Wandern ist Ursula dieser Herde begegnet. Danke für dein Foto.

  • Barmherzige Samariter?!

    Barmherzige Samariter?!

    Eine Klientin berichtet über ihre Kindheit. Sie erzählt, wie schlimm es für sie als Kind war, Lebertran einnehmen zu müssen, weil sie so ausgezehrt war. Allein die Geruchserinnerung löst bis heute Übelkeit in ihr aus. Vermutlich teilt sie diese Erfahrung mit vielen gleichaltrigen. Lebertran galt als Nonplusultra in den Monaten mit R. Daran muss ich im Basler Pharmaziemuseum denken, wenn ich einen der „barmherzigen Samariter“ sehe – Hilfsmittel, die durchdacht in der Technik waren, um Patienten das Leiden zu erleichtern. Eines davon ist dieser Lebertranlöffel mit Deckel, damit man den Geruch nicht einatmen muss. Wollte das Kind den Tran nicht nehmen, konnte man in den Griff blasen und damit den Lebertran mit Schwung ins Kind befördern (sensible Kinder machten das sofort im Rückwärtsgang obsolet).

    Vielleicht muss es nicht unbedingt Lebertran sein und vermutlich auch nicht die Mengen an Nahrungsergänzungsmitteln, die Hersteller beglücken. Die Erinnerung daran, dass viele unserer Heilmittel am Rand unseres Alltags einladend auf uns warten, sei gestattet. Jetzt kommen gerade die Hagebutten überall vor unsere Augen, Juckpulver für die Jugend, großartige Vitaminquelle für alle. In wenigen Wochen, wenn die Quitten entsaftet werden, kann man Hagebuttenmark mit Quittenmus vermengen und daraus köstliche Quittenwürfel machen. Der Herbst ist mit seinem Ernteangebot voller Kraft, damit wir für die kalte Jahreszeit gerüstet sind.

    1 gefällt mir Eine Klientin berichtet über ihre Kindheit. Sie erzählt, wie schlimm es für sie als Kind war, Lebertran einnehmen zu müssen, weil sie so ausgezehrt war. Allein die Geruchserinnerung löst bis heute Übelkeit in ihr aus. Vermutlich teilt sie diese Erfahrung mit vielen gleichaltrigen. Lebertran galt als Nonplusultra in den Monaten mit R.…

  • Waldeinsamkeit

    Waldeinsamkeit

    Waldeinsamkeit,

    Die mich erfreut,

    So morgen wie heut

    In ewger Zeit,

    O wie mich freut
    Waldeinsamkeit.

    Waldeinsamkeit

    Wie liegst du weit!

    O Dir gereut

    Einst mit der Zeit.

    Ach einzge Freud

    Waldeinsamkeit!

    Waldeinsamkeit

    Mich wieder freut,

    Mir geschieht kein Leid,

    Hier wohnt kein Neid

    Von neuem mich freut

    Waldeinsamkeit.

    Ludwig Tieck, 1773–1853

    Vielleicht hat sich das auch der Einsiedler in der Ermitage in Arlesheim gedacht. Oder erhofft.

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  • Schöne Abende

    Schöne Abende

    Lebensfreude und Krebserkrankung – wie geht das zusammen? Am Dienstag war ich zu Gast in einer Selbsthilfegruppe mit diesem Thema. Mit sachten Schritten haben wir geschaut, was Lebensfreude bedeuten kann und dass dazu gehört, die kleinen Momente des Alltags zu genießen. Die Tasse Tee, die unserem Nervensystem Ruhe signalisiert ebenso wie das summende Ausatmen. Wir haben über Menschen, die uns stärken gesprochen, über die Kraft der Natur, die Musik, die Schönheit, die sich überall zeigen kann, denn gerade das Schöne, Wahre und Gute ist so wichtig für uns Menschen. Das Wort Spielraum hat uns auf besondere Weise durch den Abend begleitet – wie groß ist dieser Spielraum an jedem Tag? Was geschieht, wenn ich über die Grenzen gehe und wie kann ich mich innerhalb der Möglichkeiten froh bewegen? Mitgefühl und Dankbarkeit tragen viel zur Lebensfreude bei, auch uns selbst und dem Leben an sich gegenüber. Mit einer Reise durch den Körper hin zu unserem Herzenshaus klangen wir aus.

    Wie kann ich selbst immer wieder Lebensfreude ins Leben einladen? Worauf richtet sich dein Fokus – auf das, was funktioniert oder darauf, was nicht klappt? Auf das Schöne oder das, was verbessert werden muss? Auf die Momente der Zufriedenheit, weil sie dich innerlich befrieden?

    Heute einen lebensfreudigen, kraftvollen Jupitertag für dich.

     

    Danke an Ursula für das Foto – so werden jetzt manche Morgenmomente werden. Alles hat seine Zeit.

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  • Glück

    Glück

    Es gibt nur einen Weg zum Glück, und das ist, aufzuhören, sich über Dinge zu sorgen, die jenseits unserer Macht liegen.

    Epiktet

    Glück ist- Hagebutten und Blüte zugleich zu entdecken. Danke, liebe Ursula, für dein Foto!

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  • Licht und Schatten

    Licht und Schatten

    Das Fallen der Äpfel ist beendet. Die, die noch hängen, reifen noch. Alles hat seine Zeit. Die kleinen Apfelbäume sind schon leer. Der Quittenbaum steckt alle Kraft gerade ins Wachsen der Früchte. Im Garten lernt man, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.

    Wir können das Leben nicht kontrollieren oder in vorauseilendem Gehorsam jedes Unbill abwenden. Was wir jedoch tun können: Altlasten aus dem System schaffen. Uns innerlich gut einmitten. Immer wieder die Frage klären: Wer und was stärkt mich? Welche Menschen in meiner Umgebung geben mir Kraft, welche nehmen sie mir? Was in meinem Alltag ist absolut nervig und darf verändert werden? Was hält mich davon ab? Alte Glaubenssätze stecken hinter manchem Verhalten. Schlimme Sätze, dass wir nicht gut genug sind, sowieso zwei linke Hände haben, dumm und vieles anderes mehr. So erkennen wir nicht, wer wir wirklich sind, was wahrhaftig in uns steckt.

    Wo viel Schatten ist, muss auch viel Licht sein. Wer nur auf die negativen Seiten schaut, sieht nur einen Teil, nicht das Gesamte. Was wäre ein Rembrandtgemälde ohne Schatten, ohne Dunkelheit? All das bringt auch Tiefe, lässt das Helle leuchten. Du bist ein Gesamtkunstwerk, kein überlebendes Urteil deiner Vergangenheit. Entdecke dich.

     

    Apfelbaum am Goetheanum.

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  • Septembermorgen

    Septembermorgen

    Septembermorgen

    Im Nebel ruhet noch die Welt,

    Noch träumen Wald und Wiesen:

    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

    Den blauen Himmel unverstellt,

    Herbstkräftig die gedämpfte Welt

    In warmem Golde fließen.

    Eduard Mörike, 1804-1875

    Stephanie hat das Himmelsblau fotografiert. Danke dir!

    1 gefällt mir Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. Eduard Mörike, 1804-1875 Stephanie hat das Himmelsblau fotografiert. Danke dir!