Author page: Christine Krokauer

Wundervoll! Und eine Einladung für dich!

Am Samstag entspann sich nach dem Input zum Thema Embodiment eine tiefer Austausch über die Fragen: Was ist Seele, was ist Geist? Was nährt beides? Was meint Goethe damit, dass wir „geprägte Form, die lebend sich entwickelt“ sind? Herrlich, wenn viele verschiedene Sichtweisen zusammenkommen und sich die Gruppe gegenseitig beschenkt!

Möchtest du beim Vortrag zum Thema „Ganbatte: Vom Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens“ am Dienstag um 19.30 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen dabei sein? Ohne Anmeldung, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Der japanische Begriff „Ganbatte“ bedeutet so viel wie „Gib dein heute möglichst Bestes!“. In der japanischen Kultur sind Werte wie Stärke, Mut oder Ausdauer tief verankert. Wir überlegen, wie wir die Qualitäten hinter diesem Begriff in unser eigenes Leben mitnehmen wollen und können, um mit den Widrigkeiten, denen wir immer wieder ausgesetzt sind, leichter umzugehen. Wir schauen uns auch den Aspekt der Ausdauer an, der uns oft Mühe bereitet. Ein Abend, der hilft, wieder in die eigene Mitte zu kommen und nicht gleich aufzugeben!

 

Hab einen schönen Start in die neue Woche!

 

Zauberhaft, wie ein Blatt sich entfaltet. Ursula hat das Foto gemacht, vielen lieben Dank dafür.

 

Der Sinne Reichtum

Ins Innre des Menschenwesens

Ergießt der Sinne Reichtum sich

Es findet sich der Weltengeist

Im Spiegelbild des Menschenauges

Das seine Kraft aus ihm

Sich neu erschaffen muss.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Sigrid hat das wundervolle Blütenfoto gemacht. Lieben Dank!

Tolles Wochenende voraus!

Auf heute habe ich mich die ganze Woche gefreut, zufällig treffen zwei feine Sachen aufeinander. Heute ist im Nautilusprojekt das Thema „Embodiment“ als Start in die Beschäftigung mit dem Gehirn und der Herzkohärenzan der Reihe. Wir werden einen Blick ins Stundenbuch des Duc de Berry werfen, dort gibt es eine wunderschöne Darstellung des Tierkreises – die jeweiligen Tiere befinden sich am Körperteil des Menschen, zu denen sie Bezug haben. Die Gruppe feiert zudem Halbzeit im Jahresprogramm! Glückwunsch zum Bergfest, ihr Lieben!

Am Sonntag startet mein eigenes Lernen beim Zodiacfestival von #Eurythmy4you mit dem Erarbeiten der eurythmischen Tierkreisgebärden und einem Forschungsprojekt, wie man unter Einbezug des Tierkreises mit schwierigen Menschen besser umgehen kann – das werden wir gemeinsam die nächsten Wochen erarbeiten. Das Festival ist international aufgestellt, Lehrende und Lauschende aus Indien, den USA, der Schweiz und vielen anderen Ländern der Welt sind mit dabei. Die verschiedenen Kulturen werden noch mehr Farbe in das ohnehin spannende Thema bringen Wir gehen mutig ins Vertrauen, dass alles neben dem beginnenden Gartenjahr und der Betreuung hier unter einen Hut passt, wir sind schließlich geübt im Krempendehnen.

 

Neue Erkenntnisstufen wollen erklommen werden. Die hier stammen aus der Eremitage in Arlesheim.

Schau auf den Geist

Auf den Geist muss man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

Euripides

Die Tür zum Glashaus am Goetheanum erinnert mich stets ein wenig an Hobbitbehausungen.

Haarspalterei

Meine Friseurin Heidi sagt, dass man die Energie eines Menschen an seinen Haaren erkennen kann. Damit ist nicht wildes Stehhaar am Morgen gemeint, vermute ich. Sie wundert sich über den Berg Haare, den sie alle paar Wochen bei mir abschneidet und alles wieder in Form bringt. Das mit dem Wachstum ist auf normalen Alltag begrenzt, das eine Mal im Leben, als ich die Haare lang hatte, war das Wachstum eher überschaubar. Manchmal denke ich – oh, wenigstens die Haare haben genug Energie! Ich merke, wie mich das erheitert, freut und – mit guter Energie versorgt. Meine Frisur ist vor allem praktisch, super geschnitten (Danke Heidi) und restlos pflegeleicht. Das einzige Haar vielleicht, das niemals Kontakt mit Haarfarbe hatte, von einem Desaster vor 40 Jahren abgesehen, als ich stolz Schaumfestiger „Dunkle Kirsche“ beim Friseur bekam, das Haar grandios schimmerte und auf dem Heimweg ein Gewitterschauer ohne Schirm auf mich niederprasselte. Resultat: Die rote Kirsche lief in Streifen über meine weiße Bluse und als ich das Studentenwohnheim betrat, traten alle besorgt herbei, sie dachten, ich hätte eine schwere Schädelverletzung und das sei Blut. Soviel zum Thema Farbe, Haare und ich. Manche Experimente im Leben bleiben einmalig und ich habe herrlich weiß werdendes Haar!

 

Vor fünf Jahren war mein Haar noch nicht so weiß wie heute. Danke an Britta für das Foto.

Ruheorte

Orte können gut tun, sie strahlen Kraft, Ruhe, Stille und eine besondere Energie aus. So wie dieser hier in Schweden. Danke an Theresa für das Foto!

Gute Besserung allen Kranken

Ich wünsche allen, die derzeit flachliegen, gutes Genesen. Eine echte Grippe darf man nicht unterschätzen, der Körper muss sich anstrengen, um mit den Viren klarzukommen, das dauert und danach Rekonvaleszenz. Wir unterschätzen das. Früher gab es diese Erholungszeit getreu dem Motto „Der Rückschlag ist schlimmer als die Ersterkrankung“, nahm das ernst und sorgte dafür, den Körper langsam wieder an normale Belastungen zu gewöhnen (die in meiner Kindheit oft körperlich viel mehr waren für die Menschen). In der Zeit konnte sich auch die Seele erholen, weil kranke Menschen im Bett lagen. Mit Wärmflasche, Hühnersuppe und Ruhe. Wenn möglich bei offenem Fenster mit Sonne, sonst eingemummelt und überwiegend schlafend oder ruhend. Das fehlt uns, das in Ruhe den Körper seine gute Arbeit tun lassen. Mit Wadenwickeln Fieber senken. Mit Tee und Suppe von innen wärmen und kräftigen, wenn es wieder aufwärts ging. Menschen bekamen keine Ablenkung geboten, der Körper durfte sich ganz auf sich konzentrieren. Ich glaube, wir waren damals krank, wenn wir krank waren und wurden schneller und nachhaltiger gesund, weil das System nichts anderes tat als ruhen und genesen. Da steckt Entwicklung drin – deshalb waren manche Krankheiten regelrechte Entwicklungsbooster, konnten vor allem Kinder nach überstandener Erkrankung mehr als zuvor. Das alles nehmen wir uns heute weg. Preis: Schlechtere Gesundheit, oft lange psychische Durchhänger, weil die Seele eben nicht mit genesen konnte. Langfristig mehr Infekte, schwächeres Immunsystem, weniger Abwehrkraft und irgendwann auch kein Vertrauen mehr in die enormen Kraft des Körpers. Ist es das wert?

 

Einen guten Jupitertag dir!

 

Danke an Theresa für das Wasserfoto!

Lange Weile gewünscht

Ruhen, schlafen, keinen Input, sich „langweilen“ – das ist die beste Medizin für alle, die gerade krank sind mit Infekten. Dann hat der Körper Kraft zur Genesung, einer Entwicklung zum Besseren.

Ein langer ruhiger Steg in Schweden. Danke an Theresa für das Bild. Total unaufgeregt und deshalb total entspannend.

Viel los grad

Spät kommt der Input heute. Der Grund – gestern haben sich die Termine wegen Notfällen in der Praxis überschlagen. Bis in die Nacht hinein wollten Dinge geklärt und gehalten werden. Heute Morgen nach dem Versorgen des Bruders lief ich im Eilschritt zur Straßenbahn, um nach fast einer Stunde Fahrt zur Uniklinik zu kommen zur Kontrolle meiner Ohren und Hörgeräte. Im ersten Jahr nach der OP finden diese Untersuchungen häufiger statt. Nun ist das Gerät noch feiner eingestellt, Hörtests sind gut gelaufen. Ich versuche den gestrigen Tag nachzuarbeiten und mich auf die Klienten heute einzustellen. Die am Sonntag startenden Eurythmiekurse wollen vorbereitet sein, ebenso mein Seminartag am Samstag. Die Fahrtzeit habe ich genutzt, um endlich in einer komplexen Lektüre über Zukunftsszenarien voranzukommen. Diese Vielfalt in meinem Alltag ist ungeheuer spannend!

Hab einen tollen Wochenteilungstag.

Drei Flügel

 

Drei Flügel hast du: In die Höhe empor schwingt der eine, auf der Erde müht sich der zweite und überall schwingt der dritte.

 

Hildegard von Bingen

Ich bin ein Glückspilz

Wenn die Woche mit einem Halbtagsworkshop startet, geht mir das Herz auf. Lieblingsthema Kommunikation. 20 Leute eines Teams, die durchaus ihre Fragen haben. Wir haben Grundlagen angeschaut, damit alle die gleiche Ausgangsbasis haben und sind tief eingestiegen in Fallen sowie berührende Momente von Kommunikation. Kleine Übungen zur Wahrnehmung, zur Frage, was sich das Team selbst in Bezug auf Kommunikation wünscht und eine feine Herzensübung haben dafür gesorgt, dass am Ende lächelnde Menschen den Raum verlassen haben. Jetzt geht es darum, das Erarbeitete zu implementieren, sich gegenseitig liebevoll dazu einzuladen, „selbst die Veränderung zu sein, die wir in der Welt sehen wollen“. Team bedeutet eben nicht „toll, ein anderer machts“, sondern: Was bin ich bereit, hineinzugeben in eine stärkende zukunftsstabile Teamkultur? Es war ein toller Vormittag, unser nächstes Teamthema werden Stärke und Werte sein. Diese Woche stehen tolle Termine an. Am Samstag ist im Nautilusprojekt das Thema „Embodiment“ dran, am Sonntag startet das Tierkreisfestival Eurythmie. Dankbar bin ich von Herzen für meine abwechslungsreiche Arbeit und das Vertrauen, das die Menschen mir entgegenbringen.

 

Eine Minute Augenferien an einem schwedischen See, Theresa schickt das tolle Bild. Dankeschön!

Strahlend

Selbst wenn du denkst, es gibt wenig Grund – herzliche Einladung zum Lächeln. Weil du es wert bist, dir selbst ein Strahlen zu schenken. Wie schön, dass es dich gibt!

Sonnen-Strahlen, von Theresa eingefangen. Danke!

Wandeltage

Dankbar und erfüllt bin ich von diesem Wochenende. Der Pioneers of Change-Summit ist mit berührenden Interviews gestartet, Projekte wurden vorgestellt, in denen sich Menschen auf verschiedensten Wegen für Wandel auf allen Ebenen engagieren. Der Summit läuft noch, es lohnt sich, noch mit einzusteigen!

Highlight: die Infoveranstaltung zum Tierkreisfestival von Eurythmy4you. Ich freue mich (mit mächtig Respekt!), dass nun die Kurse an den Start gehen, wenn du mit dabei sein magst, hier der Link: https://www.eurythmy4you-en.com/

„The Power behind my name“ sowie „Challenging People“, ich bin gespannt!

Zwei Tage geblockt, um aufzuräumen. Regale sortieren, gründlich saubermachen, den Kleiderschrank halbieren, dem Bruder die Haare schneiden, staunen ohne Ende und glücklich darüber sein, wie viele Menschen wundervolle Beiträge leisten, dass unsere Erde ein großartiger Ort ist. Da spürte ich im Herzen „Des Weltendaseins Werdelust“, wie es in Steiners Wochenspruch heißt und freue mich über „Großmut wird zu Liebe“, die Tugend, die mit den Fischen verbunden ist, also diese Woche noch jeden Tag lebendig sein darf.

 

Komm gut in die neue Woche. Schau dich um – wo kannst du heute des Weltendaseins Werdelust erkennen? Großartig, oder?

 

Vielleicht mag dein Leben heute auch auf erstaunliche Weise in Fluss kommen. Danke an Stephanie für das Bild!

Weltendaseins Werdelust

Es spricht zum Menschen-Ich

Sich machtvoll offenbarend

Und seines Wesens Kräfte lösend

Des Weltendaseins Werdelust:

In dich mein Leben tragend

Aus seinem Zauberbanne

Erreiche ich mein wahres Ziel.

Der Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Stephanies Foto passt so gut zu dieser Stimmung! Danke dafür.

Nein danke

Schwierige Geburt. Eine tolle Ausbildung lockt. Dreiteilig. Zeitaufwand viel, leider jedoch spannend. Ein Themenblock von dreien ist so weit weg von mir. Wahllogik: drei Teile. Drei Ja notwendig. Ein Ja fehlt, nicht machen. Was Probleme bereitet hat war die Überlegung – ignoriere ich das wichtige Thema KI? Noch tiefer informiert, noch mehr begeistert von den anderen Teilen der Ausbildung. Ich ignoriere KI und ihre Herausforderungen nicht. Egal, wie viel Zeitersparnis mir versprochen wird – Handy, Medien aller Art haben uns Lebenszeit geraubt, anstatt sie uns für sinnvolle Dinge geschenkt. Also lasse ich das Angebot mit einem weinenden Auge ziehen und vertiefe mich weiter in die Welt des Ayurveda. Was seit 2500 Jahren Bestand hat, bietet mir gerade mehr Wachstums- und Lernfeld als KI, vielleicht zu kurz gedacht, wer weiß.

Was bleibt, wenn KI dazu führt, dass ich nichts mehr glauben kann? Das reine Menschsein. Das Schönste, Schwerste und Echteste, was es gibt. Dem Pfad mag ich aus vollem Herzen folgen: Menschen im Menschsein unterstützen. Echt, mit wachem Geist, offenem Herzen. Wie sagte gestern jemand zu mir: „Träum weiter, du musst doch mal sehen, wie die Welt tickt.“ A) kann ich nur hören, wie die Welt tickt, nicht sehen (okay, pingelig) B) Was ist falsch an Träumen? C) Warum muss ich was? Ein schönes Wochenende mit einfachen Wahlmöglichkeiten!

 

Manchmal muss man im Alltagschaos genau schauen, wo die Hinweise für die nächsten Schritte sind. So hat Theresa auch rausgefunden, wo der Jakobsweg weitergeht. Danke für dein Bild.