Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Aus der derzeitigen Ausstellung am Goetheanum.
gefällt mir Es will erstehen aus dem Weltenschoße Den Sinnenschein erquickend Werdelust Sie finde meines Denkens Kraft Gerüstet durch die Gotteskräfte Die kräftig mir im Innern leben. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner. Aus der derzeitigen Ausstellung am Goetheanum.
Wochenende. Ein Seminartag zur Einführung in Achtsamkeitsarbeit ist heute an der Reihe, auf den ich mich seit Wochen freue. Am Dienstag startet eine kleine Seminarreihe mit zwei Terminen an der VHS Kitzingen, jeweils 19 Uhr zum Thema „Liebevolle Alltagsgestaltung“ (Anmeldung gern noch hier: https://www.vhs.kitzingen.info/kurs/neu-im-angebot/probier-s-mal-mit-gemuetlichkeit-vom-liebevollen-umgang-mit-mir-selbst/25H16128KT), wir treffen uns in Raum III in der Alten Synagoge. Die nächste Woche bringt ein spannendes Teamcoaching und sehr unterschiedliche Klienten.
Das Leben hat zudem seine Alltagsseiten – Wäscheberge, Mahlzeiten vorbereiten, das Pflegeprogramm bewältigen und in jeder freien Minute über den Skripten sitzen, die derzeit entstehen. Das Schöne und die Herausforderung an meinem Alltag ist die Vielfalt, so dass bewusst Atemmomente eingeplant sind. Zeiten, in denen ich still einen Blumenstrauß arrangiere oder einen Topflappen häkle. Warum? Weil der Geist Ruhe braucht, ich nicht noch „schnell“ was machen kann und will und der Funktionsmodus einen Ausschaltknopf hat.
Hast du genug Auszeiten für dich? Falls nein – nimm sie dir, bevor du dir ganz andere Auszeiten nehmen musst.
Kleine Vorfreude, von Ursula im Bild festgehalten. Dankeschön dafür.
gefällt mir Wochenende. Ein Seminartag zur Einführung in Achtsamkeitsarbeit ist heute an der Reihe, auf den ich mich seit Wochen freue. Am Dienstag startet eine kleine Seminarreihe mit zwei Terminen an der VHS Kitzingen, jeweils 19 Uhr zum Thema „Liebevolle Alltagsgestaltung“ (Anmeldung gern noch hier: https://www.vhs.kitzingen.info/kurs/neu-im-angebot/probier-s-mal-mit-gemuetlichkeit-vom-liebevollen-umgang-mit-mir-selbst/25H16128KT), wir treffen uns in Raum III in der Alten…
Jeden Tag kommt das Thema Einsamkeit in der Praxis auf, betrifft alle Gesellschaftsschichten, jedes Alter. Einsamkeit macht körperlich und seelisch krank, wird als Schmerz im Körper erlebt, weshalb die Menschen Schmerzmittel schlucken, hochgefährlich.
Gegen Einsamkeit: Mehr Offenheit, auf Menschen zugehen, ansprechen im realen Leben. Die Techwelt ist eher Tummelplatz des Ghostens und Beziehungsabbruchs, wenn es menschlich herausfordernd wird.
Unsere Bereitschaft, uns auf Begegnungen einzulassen, wird geringer. Wohngemeinschaften möchten viele nicht. Das würde Reibung bedeuten, Kinderlärm, Hundebellen, jemand, der in der Küche sitzt und Tee trinkt, wenn man selbst sich einen Kaffee holen will – zu viel ungewollte Nähe.
Das Gefühl des Gebrauchtwerdens ist wichtig, uns fehlt es an Sinn, weil Einsamkeit genau in die andere Richtung drängt. Es braucht Bereitschaft, sich zu öffnen. In Austausch gehen meint, mit Reibung, Kritik, „Anderssein“ konfrontiert zu sein. Anders ist erstmal nur anders. Meine Welt wird weiter, wenn ich Anderes, Fremdes zulasse, in den Austausch gehe, gebe, was ich geben und neue Erfahrungen machen kann. Die einstige Großfamilie gibt es (häufig zum Glück) nicht mehr. Es braucht selbstgewählte Gemeinschaften (auch auf Zeit), in denen wir geben und nehmen, Nähe und Distanz trainieren und erfahren, was Menschsein heißt.
Allen einen schönen Freitag mit vielen herzwärmenden Begegnungen.
Annemarie hat das Foto gemacht, vielen Dank!
gefällt mir Jeden Tag kommt das Thema Einsamkeit in der Praxis auf, betrifft alle Gesellschaftsschichten, jedes Alter. Einsamkeit macht körperlich und seelisch krank, wird als Schmerz im Körper erlebt, weshalb die Menschen Schmerzmittel schlucken, hochgefährlich. Gegen Einsamkeit: Mehr Offenheit, auf Menschen zugehen, ansprechen im realen Leben. Die Techwelt ist eher Tummelplatz des Ghostens und Beziehungsabbruchs,…
Wobei ich gern einen Unterschied machen würde zwischen (oft unfreiwilliger) Einsamkeit und selbst gewähltem Alleinesein. Danke an Theresa für das Bornholm-Foto.
gefällt mir Frei, aber einsam. Johannes Brahms Wobei ich gern einen Unterschied machen würde zwischen (oft unfreiwilliger) Einsamkeit und selbst gewähltem Alleinesein. Danke an Theresa für das Bornholm-Foto.
Alles im Garten liegt plattgedrückt vom Schnee danieder. Dennoch spürt man, wie sich manches still und unauffällig verändert. Das Licht scheint ein bisschen länger und heller. Der Bruder isst sich durch Kresseberge, so schnell kann man das Grün gar nicht wachsen lassen. Wir wissen, dass in der Natur alles nach Homöostase strebt – einem Ausgleich zwischen Extremen. Wir richten unser Alltagsaugenmerk mehr auf das Negative; doch gibt es jeden Tag eine Fülle guter Nachrichten.
Wann haben wir aufgehört, dem Leben zu vertrauen und uns innerlich einzumitten? Beispielsweise mit stärkenden Gesprächen und Begegnungen. Mit dem Wechsel zwischen „otium und negotium“, also Verpflichtung und Muße. Mit verlässlichen echten Freundschaften, mit gemeinsamen Spaziergängen, in denen man über Gott und die Welt redet und sich vieles klären lässt. Mit Dankbarkeit im Herzen für das Gute, was im Leben ist und Freude an den vielen Geschenken, die das Leben bereithält.
Für diesen Jupitertag heute wünsche ich dir jede Menge kleiner Goldfunken der Freude, der Stärkung, des Vertrauens und der Zuversicht. Und ein feines Mittagessen, das dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
gefällt mir Alles im Garten liegt plattgedrückt vom Schnee danieder. Dennoch spürt man, wie sich manches still und unauffällig verändert. Das Licht scheint ein bisschen länger und heller. Der Bruder isst sich durch Kresseberge, so schnell kann man das Grün gar nicht wachsen lassen. Wir wissen, dass in der Natur alles nach Homöostase strebt –…
und das in heiterem hellem Glanz im Kreis leuchtet,
von keiner irdischen Intelligenz zu begreifen.
Du bist umfangen von der großen Umarmung,
der göttlichen Geheimnisse.
Wie die Morgenröte strahlst du
und glühst wie das Feuer der Sonne
Hildegard von Bingen, 1098–1179
gefällt mir O edelstes Grün, das seine Wurzeln in der Sonne hat und das in heiterem hellem Glanz im Kreis leuchtet, von keiner irdischen Intelligenz zu begreifen. Du bist umfangen von der großen Umarmung, der göttlichen Geheimnisse. Wie die Morgenröte strahlst du und glühst wie das Feuer der Sonne Hildegard von Bingen, 1098–1179
Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit. Eine der Fastenzeiten im Jahr, früher war Fastenzeit auch zwischen St. Martin und Weihnachten. Fasten gehört (für viele) zu den gesunderhaltenden Maßnahmen, denn der menschliche Körper ist nicht auf permanent verfügbare Mahlzeiten eingestellt.
Fasten kann man vielfältig. Auch digitales Detoxen wäre eine sehr gesundheitsfördernde Maßnahme, weniger Serienmarathon, mehr Handarbeit oder Lesen am Abend. Weniger große Reden, mehr leise hilfreiche Taten. Weniger Egozentrik, mehr „was kann ich für dich tun?“ Vielen Menschen würde ich einige Wochen Angst- und Meckerfasten wünschen. Weniger dystopische Horrorszenarien, dafür mehr Blick in die langsam erwachende Natur, die in diesen sechs Wochen gewaltige Veränderungen bieten wird. Weniger Kritik, mehr gute Ideen. Welches Fasten hast du dir für 2026 vorgenommen oder magst du vom Thema nichts wissen?
Einen freundlichen Wochenteilungstag allen.
Das Leben ist ein Fluss, ständig ist das Wasser in Bewegung und findet seinen Weg von der Quelle ins Meer. Warum vertrauen wir – ebenfalls lebendiger Bestandteil der Natur – dieser Kraft nicht auch?
Danke an Stephanie für das Bild.
gefällt mir Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit. Eine der Fastenzeiten im Jahr, früher war Fastenzeit auch zwischen St. Martin und Weihnachten. Fasten gehört (für viele) zu den gesunderhaltenden Maßnahmen, denn der menschliche Körper ist nicht auf permanent verfügbare Mahlzeiten eingestellt. Fasten kann man vielfältig. Auch digitales Detoxen wäre eine sehr gesundheitsfördernde Maßnahme, weniger Serienmarathon, mehr Handarbeit…
Faszination Natur. Wenn Farbe nicht mehr ablenkt … In Schwarzweiß kommen Formen oft viel klarer heraus.
Andrea hat das Foto gemacht, Danke!
gefällt mir Faszination Natur. Wenn Farbe nicht mehr ablenkt … In Schwarzweiß kommen Formen oft viel klarer heraus. Andrea hat das Foto gemacht, Danke!
Es gibt Fragen, die mich tief beschäftigen. Oft betreffen sie Menschen auf dem Sprung in ihr Leben, den sie nicht machen. Prüfungen verweigern, kein Schulabschluss, keine Ausbildung ist das Richtige, Jobs werden nach Tagen abgebrochen. Irgendwann sitzen sie daheim im zu klein gewordenen Kinderzimmer, verschwinden hinter dem Vorhang aus Negativität und manchmal Drogen. Eltern erreichen ihr erwachsenes Kind nicht mehr, es schläft tagsüber und zockt nachts am PC, Freundschaften werden gecancelt.
Verweigerung, Rückzug – oft steckt Angst dahinter, nicht gut genug zu sein, es wird nicht genau hingeschaut, ausprobiert, Alternativen gesucht. Rückzug ist ein Alarmsignal, Abbruch sozialer Kontakte fragt laut: möchte jemand noch am Leben teilnehmen oder nicht? Schritte sind klein, mühsam – Vertrauen aufbauen, Frustrationstoleranz erhöhen, Widerstände als Wurzelfestiger nehmen, sich auf Bindungen einlassen und Sinn im Kleinen entwickeln.
„Das System“ ist darauf Herausforderungen nicht eingestellt, eine Folge aus Pandemie, falscher Langeweile durch Übersättigung, wenig Freude an Lernen und Herausforderung, zu viel Rücksichtnahme und Fehlen von Sinn. Zudem fehlt Unterstützung von Eltern in Erziehungsfragen, Lauschen auf das, was vom Kind her kommt und ZuMUTungen, an denen man wächst. Neu ausrichten ist viel schwieriger als von Anfang an liebevoll bei genau diesem Kind zu sein.
Manchmal möchte ich Morgensterns „Was wärst du Wind“ als Ermutigung jungen Eltern an die Hand geben.
Lost places. Stephanie hat das Bild gemacht, Danke!
gefällt mir Es gibt Fragen, die mich tief beschäftigen. Oft betreffen sie Menschen auf dem Sprung in ihr Leben, den sie nicht machen. Prüfungen verweigern, kein Schulabschluss, keine Ausbildung ist das Richtige, Jobs werden nach Tagen abgebrochen. Irgendwann sitzen sie daheim im zu klein gewordenen Kinderzimmer, verschwinden hinter dem Vorhang aus Negativität und manchmal Drogen.…