Author page: Christine Krokauer

Unsere neuen Kurse starten!

Cardea-Therapie® verbindet Gesprächstherapie, systemische Arbeit und Hypnotherapie. Seit über zehn Jahren bilden wir Therapeut:innen aus. In diesem Jahr haben wir die Inhalte intensiv überarbeitet und starten am 25. September mit dem neuen Ausbildungsgang. Der Kurs richtet sich an Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, aber auch „große“ Heilpraktiker, denn der Bereich der psychischen Belastungen bei den Klienten weitet sich stark aus, so dass profunde Kenntnisse in Gesprächstechniken für alle Therapeut:innen heute wesentlich sind.

Im ersten Jahr gibt es 52 Wochenlektionen, 14 intensive Kurstage, im zweiten Jahr 32 Kurstage, so dass genug Zeit und Raum bleibt für intensives Üben und Erarbeiten der praktischen Fähigkeiten (das macht im zweiten Jahr über 50 Prozent der Ausbildung aus).

Wer sich für die Ausbildung interessiert, findet hier alle Infos: www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

Für angehende Coach:innen beginnen wir ebenfalls am 25. September mit der Ausbildung. Auch hier besteht das erste Ausbildungsjahr aus 52 Wochenlektionen, 14 Kurstagen und 20 intensiven Kurstagen im zweiten Jahr.

Wer das erste Jahr als intensive Selbsterfahrung und Erweiterung seiner Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer Potentialentfaltung mitmachen möchte, ist ebenfalls von Herzen willkommen.

Alle Infos mit Themen, Terminen, Kosten und Anmeldemöglichkeiten findest du hier: www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

Die Anmeldelisten sind offen. Von Herzen willkommen bei uns!

Wunder entdecken

Herbstgefühle in einer heißen Spätsommerwoche. Vieles im Garten ist einfach „fertig“. Entlang der Autobahn konnten wir die abgestorbenen Fichtenwälder sehen – weite Flächen, die jetzt gerodet werden müssen. Flächen, die bei Regen abschwemmen können, kein schöner Gedanke im Hinblick auf die Menschen in den Dörfern und Orten unten an den Hängen. Auch die Mischwälder waren schon sehr bunt. Die Natur ist nach diesem heißen Sommer einfach durch, es wird wenig Winde brauchen, um die müden Blätter von den Bäumen zu holen.

Unser dieses Jahr so vernachlässigter Garten braucht dennoch immer wieder unsere ordnende Hand. Wir sind maximal weit entfernt von dem, wie wir es gern hätten, was wenig nutzt, wir schaffen es gerade nicht. Also versuchen wir, das Nötigste hinzubekommen, damit nicht alles zuwuchert. Das haben wir heute Morgen bitter gebüßt, ganz früh waren wir draußen und standen in Schwärmen Kriebelfliegen. Ich habe keine Lust auf weitere Wundrosen und hoffe, dass sie nicht zu schlimm zugebissen haben, das merkt man erst 24 Stunden später.

Beim Abschneiden der verblühten Sträucher ist mir Kabirs Text in den Sinn gekommen, denn die Samenstände der Sträucher sind jedes Mal so ein Wunder. Ich habe zum ersten Mal Irissamen entdeckt in einem nicht abgeschnittenen Stängel – wunderschön. Jedes Samenkorn der Bauplan für ein Wunder, das ist wirklich eine göttliche Erfahrung.

 

Allen einen freundlichen Marstag mit klärenden Gedanken in diesen spannenden Wechselzeiten.

 

Jedes Jahr freue ich mich auf Stephanies erstes Herbstfoto – das ist es für das Jahr 2022! Danke von Herzen!

Öffne die Augen

Wie das Öl im Sesamkörnchen ist

Und das Feuer im Zündstein,

So ist das Göttliche in dir.

Öffne die Augen dafür, wenn du kannst.

Kabir, 1440-1518

Stephanie hat den Altweibersommer entdeckt – die Zeit vor dem Herbst, wenn die Spinnweben morgens den Wegweiser in die dritte Jahreszeit markieren. Danke für dein Foto!

Keine Last sein

Wochenenden! Samstag im Morgengrauen waren wir auf der Autobahn, um Schwiegermama fürs Wochenende zu versorgen. Im Gepäck das Essen sorgsam verpackt, bei fast fünf Stunden auf der Autobahn weiß man nie. Die A 45 ist bei Lüdenscheid gesperrt, da muss man mit langer Warterei vor den Umleitungsampeln rechnen. Nach einem Krankenhausaufenthalt geht es der 97 Jahre alten Dame nicht gut, sonst hat sie alles alleine gemacht, ist mit ihrem Papamobil mit 15 km zum Einkaufen geprescht. Jetzt ist oft auch tagsüber liegen angesagt. Mit den Medikamenten, die sie vorher alle nicht hatte, ist das auch so eine Sache – Wirkungen und Wechselwirkungen machen zu schaffen.

Lag sie am Samstag noch im Bett, sah das am Sonntag anders aus, Aufstehen, sich schön anziehen und ein Nickerchen auf der Couch. Sie hat was anderes gesehen, gehört und geschmaust, wir haben den Garten gegossen, Pflanzen zum Trocknen aufgehängt und sind heimzus gut durchgekommen.

Heute erstmal einkaufen, denn wenn wir weg sind, bleibt hier natürlich auch alles liegen wie so vieles in diesem Jahr, das unser bislang pflegeaufwändigstes ist mit den diversen alten und kranken Familienmitgliedern. Mal kurz fünf Stunden Autobahn ist auch nicht eben schnell gemacht.

Wir lernen gerade viel über das Alter, den Wunsch, so lange es geht zuhause sein zu können und die Erwartungen, die viele ältere Menschen haben, weil sie das moderne Leben nicht mehr wirklich nachvollziehen können und von damals auf die heutige Welt schließen.

Vermutlich haben auch diese alten Menschen vor Jahren gedacht „so will ich nicht werden“. Wir hoffen anders zu sein – dafür würde ich keine Hand ins Feuer legen. Man weiß nie, was kommt und dann sollen Angehörige alles entscheiden und wir nehmen in ihrem Leben einen Raum ein, was keiner wollte. Schwierige, doch essentielle Themen und in der Praxis nicht selten Grund für Termine, wenn Frauen pflegen neben ihrer Familie, Arbeit, Haushalt her und an der Überlastung erkranken.

Allen eine gute Woche ohne Belastungen, die zu stark drücken!

 

Stephanies Foto ist Erholung pur, oder? Danke für dieses großartige Bild!

Powerfood

Eine Handvoll Spinat, ein paar Beeren aus dem Tiefkühlfach und ein Rest Hibiskustee und Orangensaft – was unvereinbar klingt, wird im Powermixer zu einem farblich fragwürdigen, geschmacklich aber durchaus akzeptablem Frühstück. Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen und sie brauchen jede Menge Power, wenn wir nicht müde und schlapp durch die Gegend schleichen wollen.

Der weiter andauernde Sommer ist für mein Gefühl durchaus anstrengend gewesen, nicht nur die fast 40 Grad. Wer immer mir in den letzten Wochen gegenübersaß, berichtete von Müdigkeit, schlechtem Schlaf und Erschöpfung.

Wir haben nicht mal Herbst! Also jetzt erstmal das Immunsystem gewaltig boostern. Für gute Stimmung sorgt in unserem Körper einer gewaltig: der Darm. 80 Prozent unseres Serotonins, unser Glücksbotenstoff im Gehirn, wird im Darm hergestellt, was im Umkehrschluss bedeutet: Schwacher Darm heißt miese Laune. Da im Darm auch das Immunsystem sitzt und unsere allerwichtigste Nahrungsverdauungstruppe, eine Legion guter Bakterien, die aus unseren Mahlzeiten Power und Lebensfreude zaubern, ist die Darmpflege das A und O. Medikamente wirken auf die Darmflora, vor allem Antibiotika, aber auch anderes, unsere Lebensführung mit ihrem eklatanten Mangel an lebendigen Stoffen in der Nahrung und der Bewegungsarmut tun ihr Übriges. Kein Wunder, wenn die Nation schlaff auf der Couch lümmelt und nur noch dopaminbekifft Serien glotzt.

Also – raus an die frische Luft. Bewegung in moderater Form, wir reden nicht vom Zwang zum Leistungssport, sondern von täglicher Runde an der Luft. Mehr Wasser ins System – klares Wasser, Tee, mehr Flüssigkeit, damit alles auch läuft. Mehr Schlaf und Abschalten, Serien schauen ist passive Erholung und bringt dir letztlich leider nix.

Seelisch darfst du Licht, Luft und Sonnenschein tanken, Liebe geben und nehmen, mit Leichtigkeit durch die Gegend springen und den Sinn in deinem Dasein ebenso finden wie Orientierung, Halt und innere Ruhe.

Dann hast du alles, was du brauchst. Und wenn du dann noch ein paar Haferflocken unterbringst, kommst du Stück für Stück wieder in die Balance. Was für den Herbst durchaus angemessen wäre, wenn wir uns mit vielen Viren und wer weiß was noch allem auseinandersetzen dürfen.

 

Beate hat es richtig gemacht und ist fein gewandert an der frischen Luft, im Sonnenschein und hat jede Menge klares Wasser entdeckt. Dankeschön!

Verzeihen Sie, …

Ich werde nie zum Frühling  sagen: verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt, oder zum Herbst: nehmen Sie es ja nicht übel, dieser Apfel ist nur zur Hälfte roth.

Friedrich Hebbel, 1813-1863

Bei Sigrid im Garten wachsen feine Kürbisse heran.

Grenzüberschreitung

Ferienfotos landen bei mir – herrlich. Ich bin mit den Augen mit dabei, wenn Menschen durch Wälder wandern, sich an Meeren erholen, tolle Inselbilder senden, Sonnenauf- und -untergänge mit mir teilen. Wunderbar, denn so haben wir alle was davon, diese Bilder landen hier an dieser Stelle.

Die Fotos zeigen die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten – und erinnern daran, wie kostbar und wertvoll das alles ist, was wir um uns herum haben. Wenigen ist das Konzept der planetaren Grenzen bekannt, das 2009 vom Stockholmer Resilience Center veröffentlicht wurde. Es beschreibt die ökologischen Belastungsgrenzen der Erde, die bei Überschreitung unsere Lebensgrundlagen massiv gefährden. Neun Grenzen werden  aufgelistet: Klimawandel, Integrität der Biosphäre, Kreisläufe im biogeo-chemischen Bereich (vor allem Stickstoff und Phosphor), Landsystemveränderungen (vor allem Regenwaldzerstörung) und neue Stoffe (vor allem Plastik) und grünes Wasser (das Wasser, das für Pflanzen verfügbar ist) sind die sechs bereits überschrittenen Grenzen. Versauerung der Ozeane, Süßwasserverbrauch und statosphärischer Ozonabbau sind die letzten Grenzen. Vor allem das Wasserthema dürfte auch dem letzten Menschen in diesem Sommer klar geworden sein. Bodenfeuchtigkeit ist wesentlich. Jeder kann dazu beitragen – durch vernünftigen Umgang mit Wasser, Mulchen im Garten und bewusstes Einkaufen, um das Abholzen weiterer Waldmassen einzudämmen. Wir zerstören damit die Lebensgrundlagen in Bezug auf Sauerstoff und Wassergleichgewicht.

Dieser Planet ist zauberschön und ein unfassbares Wunder. Sorgen wir dafür, dass das so bleibt.

 

 

Thiou heißt dieser 3,5 Kilometer lange Abfluss des Lac d’Annecy, der nach dieser kurzen Strecke in den Fier fließt. Annemarie hat eine der romantischen Ecken von Annecy im Bild festgehalten. Dankeschön!

Nicht einengen!

Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.

Francis Bacon, 1561-1626

Annemarie war in Annecy in Frankreichs Südosten, am Lac d’Annecy rund 40 Kilometer südlich von Genf. Der See ist 27 Quadratkilometer groß und wunderschön. Herzensdank für dein Foto!

Altes und Neues verbinden

Sich vorbereiten auf den Winter ist das Eine. Sich vorbereiten auf die Herausforderungen der Zeit, die vor uns liegen, ist das Andere. Wir ermöglichen das mit unserem Seminarangebot:

Mit dem nächsten Ausbildungsgang für die angehenden Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, er beginnt  am 16. September.

Am 25. September um 9 Uhr fällt der Startschuss zu unserer komplett überarbeiteten Cardea-Therapie®-Ausbildung, zur nagelneuen Cardea-Coaching®-Ausbildung und zu unserem Jahr für Menschen, die an intensiver Potentialentfaltung Interesse haben (alle unter www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/ zu finden).

Präsenzveranstaltungen gibt es an der VHS Kitzingen. Wir laden zu unserem Präsenzkurs „Wickel und Auflagen“ ein am 16. 10., an dem wir uns mit dem uralten Hausmittel der Wickelkunde befassen – wie legt man Wadenwickel an, was sind Auflagen, wie wird’s gemacht? Wir erarbeiten uns die wichtigsten Wickel für die Hausapotheke. Am 1. 11. ist als Präsenzveranstaltung unser beliebter Kurstag „Aromapflege, Raunachtgeheimnisse und Räuchern“ im Programm.

Hausmittel stellten die Grundversorgung der Bevölkerung neben Heilpflanzen in den letzten Jahrhunderten dar. Sie sind erprobt und wirksam, dazu einfach und kostengünstig. Pfarrer Kneipps Anwendungen bestanden zum Großteil aus kaltem Wasser – machen wir uns das alte Wissen wieder zu eigen.

Ebenso hilft es unserer Seele, sich gut abzuschirmen gegen Angstmacherei von außen und die eigene innere Schönheit und Kraft zu entfalten – das machen wir im Nautilusprojekt.

Wir öffnen mit Freude unsere (virtuellen) und realen Türen für euch – alle Anmeldelisten sind geöffnet.

Unser Angebot findest du hier: www.seelengarten-krokauer.de

 

Sonnenhut – ein mächtiges und wunderschönes Heilkraut.

Tief beeindruckend

In den kurzen Hamburgaufenthalt habe ich hineingepackt: Besichtigung der Elbphilharmonie, Der König der Löwen, zwei Stadtführungen, eine mehrstündige Schifffahrt, bisschen Stadtgucken (gern bei Schietwetter mal wieder, nix für mich bei über 30 Grad), Magellanterrassen, Kunsthalle (yesssss!).

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war ein stoffbezogener Knopf aus dem Jahr 1622. Am Gewand von Alessandro Peretti di Montalto. Das Besondere daran: Gian Lorenzo Bernini hat diesen Knopf aus Marmor gehauen. Das erste Mal im Leben stand ich nur Zentimeter vor einem Werk von Bernini, dessen Skulpturen für mich etwas Besonderes sind. Zum ersten Mal konnte ich wirklich Berninis unfassbare Behandlung des Marmors aus nächster Nähe wahrnehmen. Jahrelang hing Berninis David-Kopf neben dem von Michelangelo an meinem Schreibtisch als Beispiel für die Interpretation eines Themas von zwei unglaublichen Meistern. Wenn Skulpturen Geschichten erzählen können, bin ich so begeistert wie von besagtem Knopf, der so gearbeitet war, dass man den Stoff quasi fühlen konnte. Ein Highlight für mich, für das sich die Fahrt schon gelohnt hat.

Das zweite waren die Werke von Runge und Friedrich. Friedrich war eines meiner Abiturthemen im Fach Kunst, seine Werke begleiteten mich seit mir eine Postkarte seines „Mönch am Meer“ in die Hand gekommen war. Sofort war ich fasziniert und begann alles über Friedrich zu sammeln. Im Studium war Bernini der Startschuss für meine Begeisterung für Skulpturen. Stupende Behandlung des Marmors. An einem Ort so viele Begegnungen mit Werken, die ich bis ins kleinste Detail kannte und nun „in echt“ erleben durfte.

Fast den ganzen Tag verbrachte ich in der Kunsthalle (die übrigens auch Böcklins Heiligen Hain beherbergt, das nächste Highlight). Dort könnte man Jahre zubringen und wäre nur mit Staunen beschäftigt. Wie reich beschenkt kann man nach Hause fahren!

 

Ein Erlebnis der anderen Art – unter einer Brücke stehen und direkt über einem rauscht eine Hochbahn hinweg. Ich sags mal so – diese Schrauben waren beruhigend stabil.

Im Hafen bleiben

Wenn das oberste Ziel eines Kapitäns darin bestünde, sein Schiff zu erhalten, würde er es für immer im Hafen behalten.

Thomas von Aquin, 1225 – 1274

Von der Elbphilharmonie aus hat man einen tollen Blick über die Hansestadt Hamburg

Dominoeffekt

Der Dominoeffekt ist ein recht beliebtes Diskussionsthema bei uns. Ich vertrete die Theorie, wenn morgens etwas anders läuft als geplant, hängt der ganze Tag schief im Zeitplan, was man daran sieht, dass mein Morgenpost jetzt erst kommt. Das wird hier gern bestritten mit der Theorie, dass es total egal ist, was man zuerst macht.

Da prallen Welten aufeinander. Ich bin von klein auf gewohnt, Dinge zu strukturieren, durchzutakten und notfalls recht flexibel blitzschnell umorganisieren zu können. Andere Menschen lassen in Ruhe alles auf sich zukommen und wundern sich dann, wenn so manches dann einfach gar nicht mehr geht.

Arbeitsorganisation ist offenbar gar nicht so einfach. Ich kann relativ sekundengenau einschätzen, wie lange Dinge brauchen, die Basis ist jahrelange Erfahrung mit bestimmten Abläufen, Optimierung und stetes Training, damit alles flüssig läuft. Natürlich ist das Leben kein Terminplan und dann greifen die Abläufe nicht, muss man umplanen.

August ist ein Monat, in den wir gern auch so grundsätzliche Dinge reinpacken wie Augenarzt, Zahnkontrollen und vieles mehr, im Moment ist viel Obst, das nebenher verarbeitet sein mag und zum Glück gibt es Einiges an Tomaten, was ich sofort zu Suppe verarbeite, damit wir im Winter einfach schnell was Warmes am Abend haben, wenn wir ausgefroren sind. Das ist nicht immer alles vorhersehbar.

So gibt es Tagesstrukturen, bestimmte Abläufe im Wochenrhythmus, aber auch jahres- bzw. erntezeitlich bedingte Tätigkeiten, die ich einplane, damit wir eben im Winter einfach nur ins Regal greifen und wir haben etwas Wärmendes. Zur Erntezeit muss man ernten und einmachen, ob das gerade jetzt in den Tag passt oder nicht. Goldmarie hat auch nicht lange überlegt, sondern das Brot aus dem Ofen gezogen, die Äpfel vom Baum geschüttelt und bei Frau Holle die Betten gelüftet. Ihr war klar: wat mutt, dat mutt.

Allen einen wunderbaren Nachmittag, in dem sich dann das vielleicht noch gut fügt, was tagsüber ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist. Ansonsten gilt – morgen ist auch noch ein Tag.

 

Unfassbar, wie hoch Containerschiffe sind und welche Mengen auf den Meeren transportiert werden. Im Hamburger Hafen konnten wir viele solcher Schiffe sehen, auch riesige Kreuzfahrtschiffe. Jedem das Seine.