Author page: Christine Krokauer

Anwendung ist Zuwendung

Durftest du als Kind die hilfreiche Wirkung eines kühlen Wadenwickels bei hohem Fieber erleben? Hast du in einer schwierigen Lebensphase erfahren können, wie hilfreich ein Schafgarbenwickel für dich war? Dann hast du erlebt, dass das eine wundervolle Art der Zuwendung ist. Wickel und Auflagen sind altbewährte Anwendungen der Naturheilkunde. Dieses Wissen ist vielfach verloren gegangen in unserer Zeit. Der Vorteil dieser Techniken beruht nicht nur auf dem Einsatz von Heilpflanzen, sondern durch das Anlegen des Wickels oder das Aufbringen von Auflagen wendet sich ein Mensch dem Patienten intensiv zu, beobachtet ihn, nimmt Wickel oder Auflage wieder ab und sorgt für Nachruhe. Es geht um Hülle geben, um Geborgenheit, um Unterstützung der Selbstheilungskräfte und Anregung des inneren Arztes.

Wie wird gewickelt, was kann gewickelt werden, mit welchen Materialien, Tees, Pflanzenauszügen, Ölen, Salben etc. können Wickel und Auflagen gemacht werden und was sind die Kontraindikationen? Am 3. Oktober (Feiertag) findet unser Kurs „Wickel und Auflagen“ in der Praxis von 9 bis 16 Uhr statt. Wir machen uns mit den Grundlagen zu den jeweiligen Wickeln, ihren Indikationen und Besonderheiten vertraut. Wenn du mit dabei sein magst, kannst du dich gern hier anmelden und alle Infos nachlesen: https://www.seelengarten-krokauer.de/wickelkurs/

Wahre Natur der Dinge

Denn in der wahren Natur der Dinge, wenn wir recht bedenken, ist jeder grüne Baum weitaus prächtiger, als wenn er aus Gold und Silber wäre.

Martin Luther

Die Rinde eines Baumes erzählt uns viele Geschichten, wenn wir uns die Zeit nehmen, ihnen zu lauschen. Stephanie hat mit der Kamera genau hingesehen. Danke dir!

Wie geht es dir?

„Wie geht es dir?“ Diese Frage beantworten wir routinemäßig mit „gut“ im Wissen, dass der Gesprächspartner nichts anderes erwartet und mit einem Sermon über unsere Malesten wenig anfangen könnte.

Das Leben ist nie so, dass es uns dauerhaft gut geht. Wir haben Sorgen, Nöte, Krankheiten, Existenzangst, leiden an zerbrochenen Beziehungen, heftigen Kindheitserfahrungen, erleben Mobbing, Ausgrenzung und Scheitern. All das gehört zum Menschsein und ist der Sand, mit dem uns das Leben gewaltig abstrahlt, um eines Tages wie ein funkelnder Stern nach Hause zu gehen.

Schmerzen und Kummer erleben alle Menschen, das Ausmaß ist verschieden und unsere Reaktion darauf. Hier gibt es keinen Maßstab für „mehr Leid“, jeder Mensch erlebt das individuell, daher ist das aller Wertung oder Beurteilung enthoben. In einer Therapiestunde fragte mich eine Klientin, ob sie denn stresssüchtig sei, weil sie schwere Traumaerfahrung hat. Ich glaube nicht, dass sich jemand freiwillig so viel Stress wünscht, dass er daran fast zerbricht. Jemand mit krassen Erfahrungen hat jedoch eine andere Form der Gewöhnung auch im Bereich von Neurotransmittern, Hormonen und vielem mehr und steckt manches anders weg oder hat gelernt, Wahrnehmungen von Unwohlsein restlos abzutrennen. Das zu erkennen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Ganzwerdens.

„Wie geht es dir?“ „Gut!“ – manchmal benutze ich das für mich als Memo, dass vieles wirklich gut ist. Dass ich das oft vergesse, ins Opfer falle, undankbar bin. Mich erinnert genau diese Frage immer wieder daran, dass ich mir überlegen darf, wofür ich in diesem Moment dankbar bin. Vielleicht ist das einfach nur eine Erinnerungsweckerfrage in achtsamem Umgang mit mir, Mitgefühl und Dankbarkeit. Dann wäre diese Frage ein Geschenk im Inne-Halten. Einen kraftvollen Marstag für dich.

 

Stephanie hat dieses atemberaubende Foto in der Schweiz gemacht. Danke dir!

Der Weg ist offen

Meine Kunststudien gehen sehr vorwärts, mein Prinzip passt überall und schließt mir alles auf. Alles, was Künstler nur einzeln mühsam zusammensuchen müssen, liegt nun zusammen offen und frei vor mir. Ich sehe jetzt, wie viel ich nicht weiß, und der Weg ist offen, alles zu wissen und zu begreifen.

Johann Wolfgang von Goethe, 1. 9. 1787

Auch die Natur war für Johann Wolfgang von Goethe ein riesiges Forschungsvorhaben. Stephanie war im Wald unterwegs und hat das Bild mitgebracht, vielen Dank dafür.

Licht aus Weltenweiten

Das Licht aus Weltenweiten, das zum Seelenlichte wird und in Geistestiefen leuchtet – der Spruch von dieser Woche aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner ist mir einer der liebsten. Jedes Jahr freue ich mich auf den Septemberbeginn, oft war es die Zeit, in der wir in Dornach am Goetheanum sein konnten. In Gedanken werde ich in diesen Tagen oft dort verweilen und am Donnerstagabend auch bei einer Veranstaltung online dabei sein. Das ist für mich Seelennahrung, die ich im September gut brauchen kann. Ist es nicht schön, der Monat startet mit dem Montag. Nach einem Wochenende, in dem eins zum anderen kam und letztlich wenig von dem gemacht wurde, was geplant war, dafür jede Menge anderes endlich erledigt ist, wird es eine arbeits- und abwechslungsreiche Woche werden. Zwei Pfirsiche warten auf frohen Genuss, sie sind wunderschön und die beiden einzigen am Minibaum, die ersten Quitten werden gelb, es gibt viel zum Vorfreuen.

Allen eine wunderschöne Woche und gute Tage im September!

 

Vor vier Jahren konnten wir das Foto Mitte Oktober im Garten von Primavera in Oy-Mittelberg machen.

Lichtwunder

Das Licht aus Weltenweiten,
Im Innern lebt es kräftig fort,
Es wird zum Seelenlichte
Und leuchtet in die Geistestiefen,
Um Früchte zu entbinden,
Die Menschenselbst aus Weltenselbst
Im Zeitenlaufe reifen lassen.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Immer wieder neu anfangen

Rilkes Aussage, dass man ein Beginner werden muss, der das erste Wort schreibt hinter einen jahrhundertelangen Gedankenstrich, wird mich eine Weile begleiten. Das Zitat kam mir heute in die Hand und ich war sofort von diesen Gedanken gefangen. „Das erste Wort hinter einen jahrhundertelangen Gedankenstrich“ ist eine riesige Hausnummer, die auch abschrecken kann, Teil eins mit dem „Beginner werden“ klingt wie eine zauberhafte Einladung. Mein Vormittag war krass überfüllt. Als der Bruder nach dem Mittagessen fertig versorgt war und ich die Terrassentür aufmachte, kam ein Wind, der anders war als in den letzten Tagen. Es war der erste Wind, der uns bewusst machte, dass nun wieder etwas Neues beginnt – eine Verschiebung der Sommerhitze Richtung Spätsommer, die ersten verfärbten Blätter, der nun wieder sehr andere Sonnenstand. Mit einem Mal rutschte das Elektrokabel die 15 Meter unter dem Garten durch, was wir Tage erfolglos probiert hatten. Die Brombeeren waren entsaftet, die Haushaltsaufgaben geschafft und wir standen da, schauten in den Wolkenhimmel und freuten uns. Jetzt am Nachmittag beginne ich mit dem, was bereits heute Morgen hätte sein sollen und diese Verschiebung und das Chaos, das wir heute hatten, liegt bewältigt hinter uns. Beginnen wir jetzt also nochmal ganz neu. So, wie jeder Tag ein Universum für sich ist, wie ein neues Schulheft, dessen Seiten unbenutzt sind. Mögest du in dir auch immer wieder die Kraft finden, neu zu beginnen und nicht aufzugeben.

Ein schönes Wochenende.

 

Benediktushof-Impression

Beginner werden

Ich kann mir kein seligeres Wissen denken, als dieses Eine: dass man ein Beginner werden muss. Einer, der das erste Wort schreibt hinter einen jahrhundertelangen Gedankenstrich.

Rainer Maria Rilke

Benediktushof-Impression

September-Gedanken

Soeben ist der September-Newsletter auf die Reise gegangen. Hier auch für dich!

Ihr Lieben,

Der September

Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Posaunen,
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglockenläutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.

Das ist ein Abschied mit Getümmel,
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug.

Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.

Erich Kästner

September ist ein spannender Monat. In ihm vollzieht sich der Wandel vom Hochsommer in den Spätsommer und Frühherbst. Die ersten Blätter verfärben sich, jetzt ist die Zeit der kraftvollen Farben in der Natur mit leuchtend violetten Holunder- und Brombeeren, Äpfeln, Birnen, die Quitten werden gelb. Vieles wird nun versorgt und haltbar gemacht in der Zeit der Fülle im Außen und Geschäftigkeit.
Wir erleben jedoch auch andere Stimmungen jenseits von Ernte, Fülle und Dankbarkeit: Krieg, Streit, Chaos, in einem Wort: Omnikrise. Manchen beschleicht eine Art Angst vor der Zukunft. Wir beide sind eher angetan von den Gestaltungsmöglichkeiten dieser dynamischen Entwicklung. Sprünge zwischen Extremen, KI als Herausforderung und das Wissen – in 20 Jahren wird die Welt stärker verändert sein als durch alle Entwicklung bislang und wir sind mittendrin, aufregend!
Was lehrt die Natur? Alles lebt in Zyklen, nichts bleibt, ständige Veränderung, es wandelt sich, passt sich an. Was nicht mit der neuen Zeit gehen mag oder kann, macht Neuem Platz. Auch das lehrt Natur eindrücklich: Veränderungen können sehr umfangreich sein, doch letztlich findet alles und jeder seinen Platz. Es braucht Vertrauen, Mut, Training darin, seine eigene Mitte immer wieder neu zu entdecken, sich geistig angebunden fühlen, um nicht nur stabil auf Mutter Erde zu stehen, sondern zu wissen, dass der Kosmos auf uns alle in einer wundervollen Weise hineinwirkt. Freude gilt es zu entwickeln, Dankbarkeit, Liebe, die uns hält, trägt und uns eint, wenn im Außen vieles zerrissen scheint. Wir sind viel stärker, kreativer und klüger als man uns erzählen mag.
Wenn wir am 21. September mit dem Nautilusprojekt starten, werden die Mitreisenden viele Qualitäten an und in sich wiederentdecken, Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten neu beleben, ihren Horizont weiten, ihr Gleichgewicht trainieren und der Freude am Lernen, Wachsen und Gestalten folgen. Du bist von Herzen eingeladen, mitzureisen oder auf deine Weise die Zukunft durch dein liebevolles freundliches Sein mitzuformen.

Eure Herzwerker
Christine und Christoph Krokauer

Hast du schon dein Bordticket für Nautilus?
Wir starten am 21. 9. um 9 Uhr gemeinsam (und kostenfrei beim Kickstart auch für Interessenten) und laden dich ein, dich auf einen Weg zu machen, der immer wichtiger für die Zukunft wird – den in deine stabile Mitte. Schau dir gern das Programm an mit seiner stärkenden Kraft. Alle Infos, Termine, Testimonials, Kosten etc. findest du hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/
Die Anmeldungsmöglichkeit für alle: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/persoenlichkeitsentwicklung
Gemeinsam wachsen, lernen, sich entwickeln macht Herzensfreude. Seid uns willkommen!

Unsere Termine im September
Am Samstag, 6. 9., ist unser für alle Interessierten offener Online-Seminartag von 9 bis 16 Uhr zum Thema „In den Flow kommen“. Hier ist dein Link, wenn du mit am Start sein magst: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s13

Aufstellungen
Unsere letzten Aufstellungstermin in diesem Jahr mit dem Team: 14. 9. (nur noch ein Termin frei) und 23. 11. Verbindlich sind ein Vor- und ein Nachgespräch. Aufstellungen mit Kissen, Brett und Zetteln sind in der Praxis jederzeit möglich! Gern bei mir melden!

Hurra! Am 21. 9. KICKSTART Nautilus
Ihr könnt alle an diesem Kickstart ab 9 Uhr (bis ca. 11/11.30 Uhr) kostenfrei dabei sein. Wir stellen euch Grundlagen und Ethik von Nautilus vor und erläutern unsere gemeinsame Reiseroute. Magst du mit dabei sein? Dann hier entlang bitte: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/kickstart2025

Am 30. 9. um 19 Uhr (Achtung, neue Anfangszeit) treffen wir uns im Foyer der Alten Synagoge in Kitzingen zum ersten VHS-Vortrag der Herbstsaison mit dem Thema: „Die Reise zu mir selbst – Potentialentfaltung“. Ohne Anmeldung, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.

Vorschau:
Letzter Wickelkurs am 3. Oktober
Wickel und Auflagen sind An- und Zuwendung zugleich, ihre Wirksamkeit seit Jahrhunderten bewährt. Wie gehen Wickel und Auflagen, womit kann man das machen und wann werden diese Anwendungen eingesetzt? Wir befassen uns theoretisch und praktisch am 3. 10. (Feiertag) von 9 bis 16 Uhr vor Ort in der Praxis mit diesen Alltagshelfern. Kosten inklusive Skript und Verpflegung für den Tag 120 Euro. Anmeldeschluss: 15. September. Infos und Anmeldung bitte hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/wickelkurs/

Am 4. 10. findet von 9 bis 16 Uhr der erste Online-Seminartag im Nautilusprojekt zum Thema „Salutogenese- Verständnis, Sinn und Machbarkeit“ statt. Der Kurstag ist für alle Interessierten offen, hier kannst du dich einloggen: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s01

Am 5. 10. ist von 9 bis 16 Uhr der für alle offener Seminartag zum Thema „Was sind Systeme? Vom Chaos zur Ordnung“ online. Hier ist dein Link zur Anmeldung: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em1

Neues aus der Praxis
Die einen freuen sich über Sommer, Sonne, Strand oder Berge, die anderen struggeln massiv, erkennen Traumatisierungen, nicht wertschätzende Beziehungen oder erleben, dass ihr Arbeitsumfeld geradezu schädigend ist. Insofern geht es viel um stärken, klären, begleiten und unterstützen. Was den einen Sorge bereitet, bedeutet für andere vielleicht, den wackelnden Boden unter den Füßen als Sprungbrett in Neues zu nutzen – all das erfordert Mut, Klarheit und innere Ruhe. Das Hauptthema in diesen Wochen: Wie komme ich innerlich in die Ruhe, zum Durchatmen, wie trete ich vom Alltagschaos so weit zurück, dass ich neue Wege sehen kann? Wie werde ich innerlich reif, Entscheidungen zu treffen, die klar und wegweisend für mich und meine Zukunft sind? Ich freue mich auf euch und eure unglaublich tiefen und vielfältigen Themen und danke von Herzen für euer Vertrauen, mit mir gemeinsam eure tiefsten Seelenräume zu betreten.

Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Sei von Herzen willkommen. Bei mir findest du einen geschützten Raum, Ruhe, offene Ohren und ein offenes Herz.

Neues aus dem Coaching
Mit einer Gruppe schließt sich bald ein feiner Entwicklungskreis, Anfang September wird es um das umfassende und sehr zukunftsweisende Thema Werte gehen. Darum dreht es sich auch oft im Einzelcoaching – Welche Werte habe ich und weshalb führt es mich direkt in die Erschöpfung, wenn gegen diese Werte permanent verstoßen wird? Im Coachingbereich ist gerade auch Transformation – ob in Teams oder bei einzelnen Menschen – Thema sowie Neurorientierung/-positionierung. Stets ist unausgesprochen die Frage mit am Start: Wo geht es hin im Kleinen und Großen und wie positioniere ich mich? Ist das nicht unfassbar aufregend?

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching
Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

Seelchen können Türen öffnen
Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Hier findest du das Seelchen: Klienteninformation – Seelengarten (seelengarten-krokauer.de). Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet.

Testimonials – Dankeschön!
https://www.seelengarten-krokauer.de/testimonials/
Du magst auch gern etwas über uns sagen? Gern! Einfach mailen. Ich freue mich über jedes Testimonial.

Es ist dicht!

Teil 1 ist vollendet am Gewächshaus. Alle Fenster drin, alles, was „Außen“ ist, ist fertig, Nun wird die Beschattung eingebaut, kommt der Rest der Elektrik und dann werden die Hochbeete befüllt. Das kann sich alles über den Winter setzen, im Frühjahr können wir loslegen. Vermutlich werden wir im Herbst mit Spinat und Feldsalat starten, damit wir den Winter über mit Vitaminen extra versorgt sind. Nach und nach wird in den nächsten Wochen der Garten endlich wieder Aufmerksamkeit bekommen. Rund um das Gewächshaus und den Weg, wo viel gerodet werden musste, wird neu angepflanzt, die neuen Heilkräuter stehen alle schon bereit, so dass dieser Bereich wieder gut aufgestellt sein wird. Auf jeden Fall war es eine richtig spannende Erfahrung, ob wir es schaffen, so ein Teil alleine aufzubauen und nach dem Gewitter gestern war die Frage „ist alles dicht“? Es ist. Das Abenteuer Gewächshausanbau kann losgehen. Projekte umsetzen sind einfach unsere Leidenschaft. Auch solche.

 

Einen freundlichen Freitag!

 

Guter Tipp

Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.

Josef Anton Bruckner

Danke an Theresa für das Foto aus Kanada. Da lobe ich mir das Landleben.

Beseelt

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Auf einen interessanten Gedanken bin ich bei Victor Hugo gestoßen, dass das Erfüllen eines Traumes davon abhängt, dass die Engel darüber im Himmel positiv abgestimmt haben. Khalil Gibran beschreibt, dass der erste Gedanke Gottes ein Engel wurde, das erste Wort ein Mensch.
Im Alltag verlieren wir in unserer materialistisch orientierten Welt schnell den Bezug zu Wesenheiten, die unser Dasein begleiten. Kindern hängen wir oft ein Schutzengelbild auf und glauben fest daran, dass wir alle einen solchen haben, doch so, wie Rudolf Virchow feststellte, er habe viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden, denken wir als Erwachsene auch über geistige Wesenheiten. Erfahrungen mit Schutzengelwirken, wenn wir rechtzeitig bremsen konnten oder uns Ideen kommen, die sicher nicht auf unserem geistigen Mist gewachsen sind, nennen wir Glück oder Zufall. Mangels Beweisen wäre es eine Idee, es für möglich zu halten, dass alles lebendig ist und damit in einem größeren Zusammenhang steht als reine Materie. Nur das Material, aus dem alle Lebewesen gemacht sind, macht nichts zu einem lebenden Wesen. Dazu braucht es vielleicht doch einen geistigen Funken, den Michelangelo zwischen zwei Fingerspitzen in der Sixtinischen Kapelle spüren lässt.
Warum so ein Text in einem solchen Netzwerk? Weil er dazu dienen möge zu stärken und darauf zu vertrauen, dass wir alle viel mehr mit Intuition verbunden sind – eine Fähigkeit, die im Berufsalltag segensreich sein kann.
Einen feinen Donnerstag allen mit ausreichend Schutzengeln, falls nötig.

Disteln sind wahre Könige im Spätsommer. Stephanie hat das Foto gemacht.

Himmlische Wahlen

Wem es vergönnt ist, dass sein Traum in Erfüllung geht? Dafür müssen im Himmel Wahlen abgehalten werden und wir alle kandidieren ohne unser Wissen. Die Engel stimmen ab.

Victor Hugo

Theresa hat das Foto in Kanada gemacht. Danke dafür!

Sinnespflege

Natur – Alpha und Omega. Alles, was Natur schützt, verdient unseren Hauptfokus, wir hängen alle davon ab, dass die Kreisläufe in der Natur funktionieren. Meine Klientinnen und Klienten wissen, dass ich sie regelmäßig in die Natur schicke mit Aufgaben wie „gehe immer wieder den gleichen Weg entlang. Nimm einfach nur wahr, was sich von einem Tag auf den anderen verändert.“ „Wie geht es dir im Wald an einem regnerischen und an einem sonnigen Tag? Was kannst du wahrnehmen an Gerüchen, Geräuschen, Lichtspiel im Frühling, Sommer, Herbst, Winter?“ „Nimm achtsam eine Blüte mit nach Hause, stelle sie ins Wasser und schaue sie jeden Tag an, vielleicht sogar mit einem Malstift in der Hand – wie verändert sie sich?“ „Erlebst du bewusst Jahres- und Tageszeiten in der Natur um dich herum?“ „Welche Vogelstimmen erkennst du sicher?“

Uns hilft es, wenn wir erkennen, dass in der Natur nichts bleibt, alles Veränderung ist, aus Knospen Blätter, aus Blüten Früchte werden und im Herbst alles losgelassen wird, um verwandelt im Frühling als neue Kraft zu erscheinen. Dr. Wald und Dr. Garten sind ausgezeichnete Therapeuten mit ihren alle Sinne ansprechenden Qualitäten. Unsere Sinne sind durch unsere Lebensweise verkümmert oder einseitig belastet. Pflegen wir bewusst Sinneswahrnehmungen, bemerken wir, wie wenig wir wirklich wahrnehmen und welche Fülle uns umgibt. Einen schönen Wochenteilungstag für dich.

Nach dem Blühen bildet die Wilde Möhre ein feines Nestchen. Beate hat den Übergang fotografiert. Danke für dein Foto!

Waldwunder

Kraft am Waldboden – Sauerklee, Oxalis. Zart und empfindsam gegenüber Licht und Berührung. Sehr wirksam als Auflage oder Salbeneinreibung, wenn empfindsame Gemüter Schreck und Schock erlitten haben. Wir haben damit viele gute Erfahrungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gemacht. Stephanie hat das Waldwunder fotografiert, Danke dafür.