Die Berge stehn
im Morgenduft
der Märzenluft
so silberfein,
dass man
ein Seidenweber
möchte sein,
sie hinzubannen
all in ihren Zärten
von Licht und Schatten:
denn so sanften Glanz
hat Seid’ allein
der Flächen Spiel
zu gatten.
Christian Morgenstern
Bergmensch Maike hat das tolle Foto gemacht. Danke!
gefällt mir Die Berge stehn im Morgenduft der Märzenluft so silberfein, dass man ein Seidenweber möchte sein, sie hinzubannen all in ihren Zärten von Licht und Schatten: denn so sanften Glanz hat Seid’ allein der Flächen Spiel zu gatten. Christian Morgenstern Bergmensch Maike hat das tolle Foto gemacht. Danke!
„Welche Frau hat dich inspiriert?“ Ita Wegman! Ich hatte an der Akademie Vaihingen mit Hermann Seiberth einen Lehrer, der sich tief mit Leben und Werk Wegmans befasst hat, ich durfte viel über sie erfahren. 1876 in Karawang in Indonesien geboren, kam die Familie 1899 nach Holland zurück. Ita ließ sich in Heilgymnastik und Massage ausbilden, traf 1902 in Berlin Rudolf Steiner und begann auf seinen Rat hin in Zürich das Studium der Medizin, das sie 1911 als Fachärztin für Frauenheilkunde abschloss. Sie eröffnete 1912 ihre Praxis in Zürich und erwarb 1920 eine Liegenschaft in Arlesheim, wo sie 1921 ihre Privatklinik „Klinisch Therapeutisches Institut“ eröffnete, heute Klinik Arlesheim. 1917 hatte sie aus der Mistel ein Präparat zur Behandlung von Krebserkrankungen entwickelt, daraus wurde später das Mittel Iscador. 1922 gründete sie in Arlesheim den Sonnenhof, eine heilpädagogische Einrichtung. Sie entwickelte die rhythmische Massage, neue Pflegeformen und schrieb mit Rudolf Steiner das Buch „Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst“. Nach dem Brand des ersten Goetheanums an Silvester 1922/23 wurde sie eine wichtige Mitarbeiterin von Rudolf Steiner und übernahm die Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach. Nach dem Tod von Rudolf Steiner (den sie bis zum Ende pflegte) kam es zu Konflikten und dem Ausschluss aus der Anthroposophischen Gesellschaft. 1936 gründete Ita Wegman eine Klinikdependance in Ascona und verstarb 1942 in Arlesheim.
Johan Zeylmanns van Emmichovens Dokumentationsreihe „Wer war Ita Wegman“ hat mich von der ersten Zeile an gefangen genommen. So viel Widerstand musste sie ertragen, so viele Herausforderungen bewältigen, so viel Neuland, das sie betreten hat. Wann immer ich ihr Foto auf meinem Schreibtisch anschaue, sehe ich den Klinikgarten mit ihrem Holzhaus in Arlesheim vor mir und staune, wie sie nur ihr Arbeitspensum geschafft hat. Ihr Leben steht für mich unter dem Aspekt „Mut zum Heilen“, persönlich unter „niemals aufgeben“. Oder mit ihren Worten: „Ich bin für Fortschreiten.“ Inspirationsquelle jeden Tag.
Das Holzhaus von Ita Wegman im Klinikgarten, heute Ita Wegman Archiv.
gefällt mir „Welche Frau hat dich inspiriert?“ Ita Wegman! Ich hatte an der Akademie Vaihingen mit Hermann Seiberth einen Lehrer, der sich tief mit Leben und Werk Wegmans befasst hat, ich durfte viel über sie erfahren. 1876 in Karawang in Indonesien geboren, kam die Familie 1899 nach Holland zurück. Ita ließ sich in Heilgymnastik und…
Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.
Honoré de Balzac, 1799 – 1850
Manuela hat das passende Foto dazu gemacht. Danke!
gefällt mir Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt. Honoré de Balzac, 1799 – 1850 Manuela hat das passende Foto dazu gemacht. Danke!
Danke nochmal von Herzen für alle lieben Geburtstagswünsche. Sorry, dass ich nicht ans Telefon gegangen bin – volles Haus und die zwei Patienten haben den Tag gut gefüllt. Danke allen, die auf den AB gesprochen oder geschrieben haben, über jeden Gruß habe ich mich gefreut.
Jetzt ist wieder Alltag, das ist irgendwie auch sehr gut. Diese Woche sehe ich großartige Menschen mit schwierigen Themen, die sich tapfer durch den Alltag beißen, Menschen, die gerade sehr gestresst sind durch das Chaos im Außen in der Welt und am Wochenende werden wir uns im Seminar mit Biohacking befassen. Auf vielleicht unerwartete Weise, denn es geht nicht um die Hitliste der Nahrungsergänzungsmittel, sondern um die ältesten Lifehacks: Schlaf, Bewegung, typgerechte Ernährung und Lebensfreude/stärkende Beziehungen, Fernhalten von Drogen und guten Umgang mit Stressauslösern im Alltag. Damit wären auch exakt die sechs Säulen der Lebensstilmedizin genannt, die ihre Wurzeln weit in die Medizingeschichte hinein haben. Was guter Schlaf ausmacht, weiß jeder, der unausgeschlafen versucht, seinen Alltag zu stemmen. Die anderen Säulen haben den gleichen Impact auf unseren Tag. Klar können wir nicht jeden Tag 100% alle Säulen gut bedienen, doch wenn wir sie im Bewusstsein tragen und immer wieder ein bisschen Gewohnheiten im Kleinen danach ausrichten, wird sich vieles langfristig verändert. Compoundeffekt – jeden Tag ein wenig getan ergibt eine ganze Menge mit der Zeit.
Allen eine Start in eine Woche voller Energie und Lebensfreude.
So wundervoll – DANKE an Saida für den großartigen Strauß. Grüße von Little C.
gefällt mir Danke nochmal von Herzen für alle lieben Geburtstagswünsche. Sorry, dass ich nicht ans Telefon gegangen bin – volles Haus und die zwei Patienten haben den Tag gut gefüllt. Danke allen, die auf den AB gesprochen oder geschrieben haben, über jeden Gruß habe ich mich gefreut. Jetzt ist wieder Alltag, das ist irgendwie auch…
Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Gedankenklarheit findet sich auch in Architektur vor Himmelsblau. Anne hat das Foto in Kopenhagen gemacht. Danke!
gefällt mir Ich fühle Kraft des Weltenseins: So spricht Gedankenklarheit Gedenkend eignen Geistes Wachsen In finstern Weltennächten Und neigt dem nahen Weltentage Des Innern Hoffnungsstrahlen. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner. Gedankenklarheit findet sich auch in Architektur vor Himmelsblau. Anne hat das Foto in Kopenhagen gemacht. Danke!
Herzensdank für eure wundervollen Genesungsgrüße für Christoph und die vielen Glückwünsche zum meinem Geburtstag!!!!
Wir lesen uns wieder Montag, heute ist erstmal Familienzeit angesagt.
Alles Liebe und DANKE, Ihr seid die Besten!
Christine
gefällt mir Ihr Lieben, Herzensdank für eure wundervollen Genesungsgrüße für Christoph und die vielen Glückwünsche zum meinem Geburtstag!!!! Wir lesen uns wieder Montag, heute ist erstmal Familienzeit angesagt. Alles Liebe und DANKE, Ihr seid die Besten! Christine
Erfreuliches zwischendurch – wir haben gestern unseren „Herbsttee 2025“ angefangen. Das ist jedes Jahr die kunterbunte Mischung ganz am Ende der Saison, wenn nur noch wenig Pflückbares da ist. Dieses Mal besteht sie aus mehreren Minzen, es gab nochmal spät Zitronenmelisse, viel Salbei und Thymian mit einem Zweig Bohnenkraut und den Resten des Eisenkrauts, das nicht mehrjährig ist. Das trocknen wir und werfen die Reste zusammen. Die Mischung ist richtig fein! Für mindestens zwei, drei Wochen werden wir jeden Tag eine große Kanne Kräutertee zusätzlich auf dem Tisch haben. Nicht in jedem Jahr ist sie so gut wie dieses Mal. Das sind die Feste, die wir so zwischendurch feiern und dankbar sind, was ein ganz normaler Hausgarten herschenken kann.
Allen einen liebevollen Freitag.
Sigrid hat in St. Peter Ording auch einen Kräutertee genossen – und die Tasse ist landschaftsgerecht gestaltet. Danke für dein Foto!
gefällt mir Erfreuliches zwischendurch – wir haben gestern unseren „Herbsttee 2025“ angefangen. Das ist jedes Jahr die kunterbunte Mischung ganz am Ende der Saison, wenn nur noch wenig Pflückbares da ist. Dieses Mal besteht sie aus mehreren Minzen, es gab nochmal spät Zitronenmelisse, viel Salbei und Thymian mit einem Zweig Bohnenkraut und den Resten des…
Unerwartet, das Leben. Ich komme aus der Praxis. Der Bruder sitzt im Pflegebett und freut sich. Der Gemahl ist weder im Garten- noch im Gewächshaus. Ich finde ihn im Bett. Er ist übel gestürzt. Ich mache mir ein Bild der Lage und stelle fest – das, was da so anschwillt, ist definitiv ein gebrochenes Bein (immerhin hatte er Kühlpacks). Taxi, ab in die Notaufnahme für Patient Nr. 1. Anruf Bruder 2, er muss sofort kommen, unseren Pflege-Bruder am Abend versorgen, ich muss in einer Stunde im Auto sitzen und ein Seminar halten. Um 17 Uhr erreiche ich niemanden mehr, der das absagt zwei Stunden davor. Wir geben uns die Klinke in die Hand. Nach dem Seminar Blick aufs Handy – keine Nachricht, beunruhigend. Ich rase nach Hause. Pflegebruder schläft. Der andere Bruder und Christoph unterhalten sich. Der Fuß ist mehrfach gebrochen. Gips über Nacht, um 8 Uhr am nächsten Morgen antreten zum CT. Bis 2 Uhr brauche ich, bis der Koffer vom Speicher geholt, gepackt, die Vormittagstermine verschoben sind. Um 7 steht das Taxi vor der Tür, Patient 1 geht ins CT, Patient 2 hat Pflegeprogramm. CT bestätigt die Brüche, nun MRT wegen Bänder, so, wie es aussieht, keine OP nötig, konservative Behandlung mit Gips, am Nachmittag hoffentlich nach Hause. Wait and see. Nun kann ich die Terminschienen planen mit zwei Patienten on top. Alles im Außen auf Stopp, meine Tage sind begrenzt. Nun ist erstmal Bruder beruhigen dran, „Krankenhaus“, „Operation“ sind Horrorworte. Ab in die Sonne mit ihm.
Minipause
gefällt mir Unerwartet, das Leben. Ich komme aus der Praxis. Der Bruder sitzt im Pflegebett und freut sich. Der Gemahl ist weder im Garten- noch im Gewächshaus. Ich finde ihn im Bett. Er ist übel gestürzt. Ich mache mir ein Bild der Lage und stelle fest – das, was da so anschwillt, ist definitiv ein…