Weihnachts-Nachdenk-Input

Strelitzien – eine beliebte Blume zu Weihnachten. Theresa hat sie in Afrika in freier Wildbahn fotografiert, da wachsen sie wild, bei uns sind sie eine Kostbarkeit. Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten in der Praxis, das ist auch schön. Am Morgen schnell in der Stadt die letzten Sachen geholt, Glück gehabt im Parkhaus, wir waren in der Stadt, ehe es wohl voll wurde. Besonders toll, mal in Ruhe einen Kaffee in der Stadt zu trinken und Leute anzuschauen. Heute früh waren sie alle recht entspannt unterwegs, das ist gut. Als wir gingen, war die Stimmung schon eine andere, vor allem im Parkhaus. Klar werden Autos reingelassen, wenn noch 11 freie Parkplätze angezeigt sind. Nur gab es die halt nicht mehr, denn moderne Autos sind oft recht breit. Als ich rausfuhr, preschte einer dieser modernen Großstadtpanzer die Kurve herum, um meinen Parkplatz zu ergattern. Er dachte wohl, wo ein roter italienischer Sportwagen reinpasst, geht sein Auto auch rein. Jo. Ich sage es vorsichtig so – mein Auto sieht nur so aus, aber es ist nicht breit 🙂 und freundlich hat es mich wieder nach Hause geschaukelt.

Ich freue mich über die Tatsache, dass ich auch in diesem Jahr keine Postkarte zweimal vom Motiv her bekommen habe – genial. So viele Menschen haben wunderbare Karten selbst gebastelt und gemalt. Ich habe so liebe Zeilen bekommen, Plätzchen, sogar Blumen kamen heute an und werden die Weihnachtstafel perfekt zieren. Ich danke euch allen für diese Zeichen der Wertschätzung, eure so lieben Briefe, die ich wie immer aufhebe, denn wenn ich unterm Jahr schlimme Tage habe, lese ich die Weihnachtspost und freue mich das ganze Jahr daran!

Allen einen staden Heiligen Abend. Allen, die arbeiten müssen, wünsche ich nette, aufmerksame Kunden, die wertschätzen, dass ihr mit Sicherheit vier Stunden vor Ladenöffnung anfangen musstet, damit alles in den Regalen liegt. Allen, die für unsere Sicherheit und unsere Gesundheit in Kliniken, Pflegeheimen, bei der Polizei, der Feuerwehr und den Notdiensten aller Art arbeiten, ruhige tage und Nächte und keine Katastrophen, damit Weihnachten für alle schön wird. Allen, die noch weit fahren müssen, gute Fahrt und Besonnenheit, es kommt nicht auf zehn Minuten an und mehr holt man mit Rasen nicht heraus. Allen, die alleine sind, wünsche ich den Mut, beim Nachbarn zu klingeln, der vielleicht auch alleine ist. Zu zweit macht das Kochen und beieinandersitzen mehr Freude. Allen Familien schöne Stunden und lasst das Kriegsbeil für die nächsten Tage mal da, wo es liegt. Probleme kann man bestens lösen jenseits von Familienfesten, dann sind die nächsten Feste schöner. Aber nicht AM Fest. Für das Kriegsbeil macht ihr dann einen Termin bei mir aus! Die Botschaft von Weihnachten ist Frieden.

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