Montags-Nachdenk-Input

Mein Gebet

Was braucht die Welt?

Mehr Lachen, Leichtigkeit, Menschen, die Herz haben, Geschichten erzählen können, während das Lagerfeuer langsam zur Glut wird, die singen und andere mitreißen, die tanzen und mit einer einladenden Geste zu Tisch bitten. Mehr von dem, was uns nährt, weniger von dem, was Hass schürt. Mehr von dem, was nicht nur den Bauch füllt, auch wenn das in vielen Teilen der Welt das Allernotwendigste ist (dann lasst uns klug verteilen). Mehr offene Hände, die nicht nur nehmen, sondern geben, streicheln, nicht demütigen, kitzeln, nicht schlagen.

Mehr Spirit, mehr Wahrheit in Liebe gesagt, mehr Offenheit und den Mut, die Box der Begrenzungen hinter sich zu lassen und ins gewaltige Feld der Möglichkeiten einzutauchen. Mehr Entscheidungen, selbst wenn es bedeutet, sich von etwas zu trennen, was einem vielleicht sehr am Herzen liegt. Mehr Klarheit statt Geschwurbel. Mehr Freundlichkeit sich selbst und anderen gegenüber. Mehr Erkenntnis, dass nichts wichtiger ist als der Moment. Weniger Sorgen und weniger Gewalt, weniger Beleidigungen und mehr Neugierde.

Den Mut, sich von anderen verwirren zu lassen, weil ihre Weltsicht so anders ist statt Angst zu schüren oder Lager zu bilden. Mehr Vertrauen, dass wir alles haben, was wir brauchen. Mehr Gefühl, dass wir von einem Feld der Liebe getragen und nicht im Mangel daran sind. Mehr Wissen, dass wir nichts wissen und mehr Freude, wenn wir weisen Seelenwesen begegnen. Mehr Dankbarkeit, mehr guten Tee, mehr Gespräche über jede Grenze hinweg. Mehr Lächeln.

Mehr von Indras Netz, mehr Verbindlichkeit, mehr Wagemut, mehr selbst kochen und miteinander essen. Mehr Authentizität, weniger Oscars für die schlechteste Show. Mehr Wir, weniger Ich. Mehr Tage voller Leben als Leben voller Tage. Mehr Freude an Fragen statt bekannter Antworten. Mehr wilden Mix anstatt Konformität. Mehr Mensch, weniger Unmenschlichkeit. Mehr Spiritualität, weniger Blindgläubigkeit. Komm, mach mit. Lass uns ein staunenswertes Experiment starten. Sei dabei bei dem Mehr im Ozean des Lebens. Was gibst du hinein in das Füllhorn, auf dass es auf unserer Welt ausgeschüttet wird, Samen sich in den Boden senken und Fülle für alle wachsen darf?

Wie schön, dass du mit deiner wunderbaren Einzigartigkeit mit am Start bist. Ich danke dir von Herzen für dein Dasein auf unserer Erde. Du machst sie reich und besonders. Für dich, mich und fast 9 Milliarden Wunder auf diesem Planeten.

Allen einen guten Wochenstart. Danke, Danke, Danke.

Danke an Britta Kuschner für das Foto!

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