Gartenszenen

Stück für Stück fräsen wir uns durch die grüne Hölle. Um fünf Uhr morgens, weils zu anderen Zeiten nicht geht wegen Allergie. Da ist die Welt zwar auch nicht mehr so ganz in Ordnung, weil die Kriebelfliegen alles angreifen, was sich den Garten nähert, aber immerhin schlafen die Grasmilben noch. Neben unserem Garten ist eine Blühwiese, die überwiegend aus Quecken und Klee besteht und das wuchert durch unseren Garten wie eine Angriffswelle.

An der Grundstücksgrenze steht eine Schlehenhecke, ratet, was überall im Garten aufgeht. Ich mag Schlehen, aber gern als Hecke und nicht im Beet, wenn man nichtsahnend Unkraut rausholt und die Hand direkt in einen unsichtbar darin versteckten Schlehdorn sticht. Klee ist Tiefwurzler, das bedeutet, bis zum Erdkern graben zum Entfernen. Quecken bilden ohnehin unterirdisch das beste Internet, das man sich denken kann, Quecken werden nie an Netzwerkstörungen leiden, so vernetzt, wie sie sind. Oberirdisch wimmelt es von Nacktschnecken.

Das sind Momente, da wünsche ich mir Laufenten, aber die fressen irgendwann auch das Nützliche und wir könnten sie hier niemals artgerecht halten. Wir teilen fair, aber dass alle Erdbeeren gemopst werden, ist durchaus ärgerlich. Nun gut, so ist das halt im Gartenleben, denn die meiste Zeit des Tages gehört der Garten den vielen Tieren. Wir haben so viele Wildbienen, Erdhummeln und Holzbienen, das ist schon genial.

Der neue HerzWEGweiser wandert nun in die Druckerei, damit für das neue Quartal die Termine schön präsentiert werden. Ihr könnt euch vorfreuen!

 

Allen einen freundlichen Jupitertag!

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