Ein feines Treffen

Schön war unser letztes und viertes Mini-Nautilus-Treffen zum Thema „Die Kunst des Neinsagens“. Warum fällt es uns oft so schwer, etwas abzulehnen, nicht permanent für irgendwen und irgendwas zur Verfügung zu stehen und unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen? Dahinter steckt oft Angst, nicht mehr geliebt zu werden, andere zu enttäuschen (um dann mit Liebesentzug oder heftiger Kritik bestraft zu werden). Lieber gehen wir über die Grenzen unserer Möglichkeiten und stellen das Außen vermeintlich zufrieden, wobei wir oft bemerken, dass es nie „genug“ ist, was wir tun.

Ja und Nein sind vollständige Sätze. Ein Nein im Außen kann ein Ja zu mir selbst sein. Ein Nein muss ich nicht begründen. Ich darf mir Zeit zum Überlegen nehmen, ehe ich Ja oder Nein zu etwas sage.

Ehrlicherweise respektieren (und bewundern) wir Menschen, die sich ruhig hinstellen und freundlich sagen: „Nein, mache ich nicht.“ Warum? Weil sie klar sind, wissen, wo ihre Grenzen sind und ein Gespür dafür entwickelt haben (oder es mussten), was machbar ist und was nicht. Wo magst du heute ganz klar Ja oder Nein zu etwas sagen? In Liebe zu dir und zu anderen?

 

Beate hat das tolle Foto gemacht. Dankeschön!

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