Du und Ich

Der Ichsinn: Damit ist nicht gemeint, dass wir zu uns selbst „ich“ sagen können, sondern, dass ein anderer ein „Ich“ ist, ein Individuum. Der Ichsinn zeigt uns, WER hinter den Worten eines Menschen steht. Wir erkennen damit „den anderen Menschen in seinem tiefsten Wesen“. Um einen guten Ichsinn zu entwickeln, muss der Mensch frei sein. Dann erkennen wir im anderen auch, dass er einen Auftrag hat im Leben, was oft eine große Hilfe sein kann.

Bei Streitigkeiten stoßen wir schnell ans Ich des anderen an, an „seinen Ideen“ und dann reiben wir uns.

Schwächend wirken auf den Ichsinn Desinteresse, Nichtachtung des anderen, Lieblosigkeiten aller Art, das sich Verlieren in virtuellen Realitäten ohne Erfahrung mit realen Wesen, ein materialistisches Menschenbild, Missbrauch in allen Varianten.

Stärkend ist die Liebe in jeder Form, eine zu entwickelnde Kultur, wie Menschen einander begegnen und sich austauschen, Wahrnehmung des wahren Wesenskerns im anderen getreu dem Satz von Martin Buber: „Der Mensch wird am Du zum Ich“.

Mit diesem Sinn, der uns Menschen mit der geistigen Welt eng verbinden kann, endet unsere Reise durch die Sinne. Schön, dass du mit dabei warst!

 

In der Begegnung erkennen wir einander. Steffen hat eine Begegnung auf einer Reise durch China festgehalten. Danke für dein Bild!

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