Dienstags-Nachdenk-Input

Unsere Welt ist in einem tiefgreifenden Wandel. Wir spüren das alle, jeden Tag. Uns kommt die Zeit beschleunigt vor, was nicht an der Zeit liegt, sondern an unserer Art, sie zu atomisieren, indem wir vieles versuchen gleichzeitig zu tun, was das Gehirn nicht kann. Wir wollen das Beste für die Kinder und bauen immer mehr Krippen, Schulküchen und erfinden immer neue Medikamente, die Kinder zu funktionsfähigen Zombies machen, anstatt Eltern zu stärken, Erziehung als die beste und schwierigste Aufgabe annehmen zu können. Wir überlegen uns, wie wir Arbeit an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer anpassen können, anstatt alle zu ermutigen, ihren Anteil am Wohl der gesamten Weltengemeinschaft zu übernehmen, indem jeder das arbeitet, wozu ihn sein Herz und seine Talente tragen. Der eine backt wunderbares Brot, der andere arrangiert Blumen zauberhaft, der Dritte möchte Menschen etwas lehren und der vierte einen Ozeanriesen steuern. Mehr Mut dazu! Wir wollen billige Nahrung für alle, ohne zu bedenken, dass auf einer winzigen, hauchdünnen Humusschicht, die überhaupt Nahrung wachsen lässt, kein Platz für giftige Chemikalien ist, sondern Mutter Erde allen bereitwillig gibt, die sie respektieren. Wir pflegen Egozentrik und Gier, dass es zum Verzweifeln ist und auf der anderen Seite blühen berührende Begegnungen, Herzensangelegenheiten, wirken Menschen Wunder in allen Bereichen. Öffnen wir die Augen und Herzen für die Schönheit, werden wir wach für alles, was schadet.

Dies ist der einzige Ort, an dem wir leben können. Dies ist die einzige Welt, die wir haben. Das ist der Planet, auf dem unsere Urururenkel noch leben möchten. Hören wir endlich auf den einzigen Wegweiser, den wir besitzen: unser Herz. Benutzen wir unseren Verstand, um den Planeten zu retten, um Menschen zu unterstützen, Menschen zu sein, um die Natur sich erholen zu lassen. Lernen wir staunen, lernen wir beten, lernen wir segnen. Lernen wir, wie leben geht. Leben, das so genannt werden kann, weil es auf Respekt, Wertschätzung, Achtung und Wahrnehmung basiert. Heißen wir alle Kinder willkommen, die mit ihren ungeahnten neuen Gaben diesen Planeten zu ihrem machen möchten. Ehren wir die Weisheit des Alters. Reichen wir einander Hände. Hände, die bereit sind zu geben, zu schützen, zu umarmen, Brotteig zu kneten, Kuchen zu backen und Äpfel zu schneiden. Denken wir an die Ansprache des Indianerhäuptlings, der gesagt hat: Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig. Unser globales Dorf kennt nur noch eine Erde und ein Volk.

Allen einen mutigen Marstag.

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