Author page: Christine Krokauer

Unerwartet

Unerwartet, das Leben. Ich komme aus der Praxis. Der Bruder sitzt im Pflegebett und freut sich. Der Gemahl ist weder im Garten- noch im Gewächshaus. Ich finde ihn im Bett. Er ist übel gestürzt. Ich mache mir ein Bild der Lage und stelle fest – das, was da so anschwillt, ist definitiv ein gebrochenes Bein (immerhin hatte er Kühlpacks). Taxi, ab in die Notaufnahme für Patient Nr. 1. Anruf Bruder 2, er muss sofort kommen, unseren Pflege-Bruder am Abend versorgen, ich muss in einer Stunde im Auto sitzen und ein Seminar halten. Um 17 Uhr erreiche ich niemanden mehr, der das absagt zwei Stunden davor. Wir geben uns die Klinke in die Hand. Nach dem Seminar Blick aufs Handy – keine Nachricht, beunruhigend. Ich rase nach Hause. Pflegebruder schläft. Der andere Bruder und Christoph unterhalten sich. Der Fuß ist mehrfach gebrochen. Gips über Nacht, um 8 Uhr am nächsten Morgen antreten zum CT. Bis 2 Uhr brauche ich, bis der Koffer vom Speicher geholt, gepackt, die Vormittagstermine verschoben sind. Um 7 steht das Taxi vor der Tür, Patient 1 geht ins CT, Patient 2 hat Pflegeprogramm. CT bestätigt die Brüche, nun MRT wegen Bänder, so, wie es aussieht, keine OP nötig, konservative Behandlung mit Gips, am Nachmittag hoffentlich nach Hause. Wait and see. Nun kann ich die Terminschienen planen mit zwei Patienten on top. Alles im Außen auf Stopp, meine Tage sind begrenzt. Nun ist erstmal Bruder beruhigen dran, „Krankenhaus“, „Operation“ sind Horrorworte. Ab in die Sonne mit ihm.

 

Minipause

Un-Fall

Nennen Sie den größten aller Erfinder. Unfall.

Mark Twain

Manchmal braucht man ein bisschen beruhigendes Grün, wenn das Außen wild ist.

Innen und Außen

Die Welt im Außen im Chaos. Noch mehr Krieg, also mehr Leid für Menschen, Familien, die zerstört werden, Leben, das sich total verändert. Nachvollziehbare Hoffnungen, die auf Freiheit gesetzt werden. Nationen, die mit hineingezogen werden. Es geht um Macht, Einfluss und vieles mehr. Urlauber, die festsitzen und Raketenbeschuss wie Feuerwerk erleben, bis klar ist, dass das todbringende Waffen sind.

Die kleine Welt im Inneren – der Bruder wird heute 57 Jahre alt. In wenigen Tagen sind es drei Jahre, die er hier bei uns lebt und rund um die Uhr versorgt wird. Wenn wir die krassen Zeiten versagender Niere beiseitelassen, die es zwischendurch gibt, hat er die Zeit seines Lebens. Er ist aktiv, nimmt an allem teil, hat eine totale Umstellung der Ernährung überstanden, macht Ergotherapie, sein offenes Knie ist meistens zu, wir hoffen auf Duschen im Sommer. Er hat einen festen Rhythmus, eine sehr klare Tagesstruktur und seit Monaten als Haustier Kater Simba.

Wir pendeln zwischen der Welt im Außen, die Angst machen kann und der Erkenntnis – mit einem Menschen mit dieser Herausforderung könnten wir nirgendwo hingehen. Wir können ihm seine Welt jeden Tag nur so schön wie möglich machen. Manchmal hilft uns der Fokus auf das Alltägliche, um mit dem Außen leben zu können.

 

Einen friedvollen Marstag allen.

So eine feine Geburtstagstafel hat Ursula für eines ihrer Kinder gestaltet. Beim Bruder sind heute 57 Kerzen fällig. Danke für dein Foto!

Von der Natur lernen

Menschen sind kreative Wunder. Mutig, klug, großartig. Nur eines scheinen wir noch nicht zu können – mit allen anderen Menschen in Frieden zu leben, wie es der Rest der Natur immer wieder vormacht (wie hier am bunten Streifen entlang des Goetheanums).

Frostmorgenerinnerungen

Morgens ist es eiskalt von der Nacht, am Tag sonnig. Das sind wenige Tage im Jahr, die dieses spezielle Wahrnehmen zwischen Winter und Frühling haben. Mich erinnern sie an eine Zeit vor Jahrzehnten, Schüleraustausch in Frankreich, Digne-les-Bains. Klirrend kalt. Lycée Alexandra David-Neel war frühs die Anlaufstätte. Keiner wusste damals etwas über die buddhistische Nonne, die in Digne starb. Ich habe fast kein Wort verstanden, meine Sprachbegabung ist überschaubar.

Was mich faszinierte, war die Landschaft, ich stellte mir die Lavendelfelder im Sommer vor, im Februar gab es noch Schnee so hoch oben. Die Schlucht von Verdon. Ausflüge nach Marseille und Arles. Van Gogh und Gauguin. Am meisten beeindruckte mich Moustiers-Sainte-Marie. Ein Stern, zwischen zwei Bergen aufgehängt. Gassen voller Keramik. Geblieben ist eine tiefe Erinnerung an die Landschaft, mit einer viel zu dünnen Wildlederjacke und Turnschuhen durch kniehohen Schnee zu waten und dabei dieses Gefühl von Frost, der wach macht und klar, wahrzunehmen.

Einen schönen Wochenstart mit freundlichen Tagen!

 

Zwar nicht Frankreich, aber auch die Schweiz bietet atemberaubende Landschaften, in denen Stephanie gern wandert und tolle Fotos schickt. Danke!

Im Menschenherzen Liebe weckend

Im Lichte das aus Weltenhöhen

Der Seele machtvoll fließen will

Erscheine, lösend Seelenrätsel,

Des Weltendenkens Sicherheit

Versammelnd seiner Strahlen Macht

Im Menschenherzen Liebe weckend.

 

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

 

Eines meiner Favoriten aus der wunderbaren Bildersammlung von Stephanie. Danke!

Freutag

Die Obstbäume werden beschnitten. Das ist die letzte Möglichkeit nach dem Aussaatkalender von Maria Thun. Wir hoffen, dass die Bäume schön blühen und tragen. Im Gewächshaus ernten wir Spinat und Feldsalat, bald braucht es Platz für die anderen Dinge. Nach und nach kommt derzeit einiges an Beleuchtung hinein, Sommer-Beschattung und Gurkennetze werden angebracht.

Das Frühlingswetter erinnert mich an Vorhangwaschen und Fensterputzen, , man sieht durch den vielen Schnee und Regen nicht mehr gut durch die Scheiben. Der Bruder niest sich durch den Tag, ich glaube, er hat ein wenig Heuschnupfen. Jedes Mal unplugged in einer gigantischen Lautstärke. Beim ersten Mal ist der Kater aus dem Tiefschlaf geschossen und bis unters Dach gerannt, inzwischen schläft er weiter.

Morgen und Sonntag haben die angehenden Coaches das Wochenende zum Thema traumasensibles Arbeiten, darauf freue ich mich schon sehr.

Allen einen sonnigen Freu/itag.

 

 

Vorfreude pur – Danke an Ursula für das feine Foto!

März-Gedanken

Ihr Lieben,

 

Schneeglöckchen

 

Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen

Vom Himmel fiel

Hängt nun geronnen heut als Glöckchen

Am zarten Stiel.

 

Schneeglöckchen läutet, was bedeutet’s

Im stillen Hain?

O komm geschwind! Im Haine läutet’s

Den Frühling ein.

 

O kommt, ihr Blätter, Blüt‘ und Blume,

Die ihr noch träumt,

All zu des Frühlings Heiligtume!

Kommt ungesäumt!

 

Friedrich Rückert (1788-1866)

 

 

In kleinen Schritten nähern wir uns dem Frühling. Schneeglöckchen, Krokusse erfreuen uns schon, ebenso Huflattich. Die Vögel konzertieren morgens immer mehr, die Tage werden länger. Viele von uns ersehnen das Frühjahr nach dem Winter, die auftauchenden Farben zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht. Es darf wieder bunt werden im Leben! In wenigen Wochen blüht und grünt es in jedem Winkel, das ist so wunderschön und zeigt – auch nach einem langen Winter wird es einen Frühling geben.

Für uns ist das immer ein Hoffnungszeichen. Nichts bleibt für immer kalt, kahl und trüb, alles ist in stetem Wandel. Wir wertschätzen das Leben, weil es endlich ist. Wir lieben den Frühling, weil wir um den Winter wissen. Nichts bleibt ohne Neuanfang, nichts bleibt dauerhaft bestehen.

Veränderungen sind das Normale! So wird es zeitlich befristet noch einmal das Angebot für Lieblingsmenschen geben, gemeinsam das Nautilusprojekt im ersten Jahr zu erleben (Infos weiter unten). Wir haben die Coachingausbildung erweitert, sie ist nun unsere umfassendste Ausbildung. Im Herbst startet die Therapeutenausbildung ebenfalls neu überarbeitet. Jetzt kommt der Fundus an Erfahrungen aus der täglichen Arbeit intensiv zum Tragen. Wenn wir auf die Anfänge der Praxis zurückschauen, hat sich bei den Themen der Menschen viel verändert, dem tragen wir mit den Ausbildungen und unserer Arbeit täglich Rechnung. Mehr Fokus, mehr Klarheit, mehr Ruhe, weniger (methodischer) Firlefanz – so könnte man es beschreiben. Rund 17 Jahre Praxis und Schule zeigen, was Menschen wirklich brauchen und was nicht.

So lichteten wir die Obstbäume aus und die Seminare, wir stellen unsere Absolventen auf eine solide, stabile Grundlage, egal in welchem Bereich. Ein Durchforstungs- und Prüfungsprozess über einige Jahre ist dem vorausgegangen.

Starten wir frohgemut in den März mit frischem Grün im Außen, feiern wir die Wiederkehr von Düften, Farben, lauen Temperaturen und Freude am Draußensein. Zelebrieren wir das Leben in all seinen Facetten, voll Dankbarkeit und Staunen, wie wundervoll es sein kann.

 

Eure Herzwerker

Christine und Christoph Krokauer

 

Unsere Termine im März

Die angehenden Cardea-Coaches haben am 28. 2. und 1. 3. ihr fünftes Ausbildungswochenende. Thema ist „Traumasensibles Arbeiten“. Ich freue mich besonders auf dieses wichtige Thema! Wer sich für diese Ausbildung interessiert, findet weiter unten die Neuigkeiten oder hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

 

Am 3. März findet im Seminarraum der Alten Synagoge Kitzingen von 19 bis 20.30 Uhr der zweite Teil des Kurses „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ statt – wie können wir leichter und mit mehr Freude durch den Alltag gehen und mit uns selbst liebevoller umgehen? Ich freue mich!

 

Am Samstag, 14. 3., lautet das Thema unseres für alle Interessenten offenen Onlineseminars „Biohacking“. Wer gern von 9 bis 16 Uhr teilnehmen mag, kann sich über diesen Link anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em6

 

Am Dienstag, 17. März, findet von 19 bis 20.30 Uhr im Foyer der Alten Synagoge Kitzingen ein VHS-Vortrag zum Thema „Ars vivendi, ars moriendi – Die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens“ statt. Ohne Anmeldung, kleiner Unkostenbeitrag an der Abendkasse. Wir schauen uns an, was Leben und Tod für ein gelingendes Leben bedeuten können.

 

Am 21. 3. werden wir uns in unserem Online-Seminartag mit der Einführung in die Mind-Body-Medizin befassen. Das Seminar ist für alle Interessenten offen, Start 9 Uhr. Ende 16 Uhr. Hier der Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s07

 

Am Samstag, 21. 3., ist der vierte Kursabend unseres für alle offenen Winterkurses mit dem Thema „Stärke für Körper, Seele und Geist – innere Struktur gestalten gegen Chaos im Außen“. Um uns innerlich neu einzunorden, zu stärken, der nervösen Hektik von außen Ruhe und Gelassenheit entgegenzusetzen, erschließen wir uns mit ungewohnten Übungen für den Alltag und den Körper Kräftequellen. Wer die ersten Abende verpasst hat, kann gern noch mitreisen, denn die Inhalte der Termine werden aufgezeichnet und sind online verfügbar. Anmeldung und genauere Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#staerke

 

 

Bis 30. Juni könnt ihr unser Early-Bird-Paket für Lieblingsmenschen buchen: Bereits zum fünften Mal starten wir in diesem Jahr mit einer Gruppe abenteuerlustiger Menschen auf der Suche nach Tiefe, Sinn und gutem Stand in der immer wilder werdenden Welt unsere Nautilusreise! Egal, ob du dein eigenes Potential bestimmen und ausloten, dich auf eine therapeutische Ausbildung einlassen magst oder eine Coachingausbildung suchst, die anders ist – hier bist du richtig. Kostenfreier Kickstart für alle: 26. 9. 9 bis ca. 11 Uhr! Anmeldung für den kostenfreien Kickstart hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-kickstart-2026

Early Bird: Zwei Menschen nehmen am ersten Jahr (13 Kurstage, 52 Wochenlektionen) zum Preis von einem teil. Das Angebot endet am 30. Juni, wer euer Lieblingsmensch ist, der mit euch geht, entscheidet ihr. Ob beste Freundin, Lieblingsbuddy, Partner/in – gemeinsam macht es mehr Spaß. Hier ist der Link zur Anmeldung, dort könnt ihr euren Lieblingsmenschen mit eintragen: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

Alle Seminarkosten werden erst ab Kursstart abgebucht (auch bei Ratenzahlung).

Die drei Gruppen (Potentialentfalter, angehende Coaches und angehende Therapeuten) gehen ein Jahr gemeinsam durch einen tiefen Potentialentfaltungsprozess – in 52 Wochenlektionen, 13 Seminartagen und unterstützt durch Buddys. Im 2. Jahr trennen sich die Wege. Die Potentialentfalter können noch acht Seminartage on top besuchen, die Therapeuten haben 12 Ausbildungswochenenden und acht Kurstage im zweiten Jahr am Start, die Coaches 11 Ausbildungswochenenden und acht Kurstage.

Die Zeiten werden spürbar schneller, krasser, härter. Innere Unsicherheit, Angst generell und auch vor KI, nicht mehr runterfahren können – all dies kann jeder leicht an sich selbst wahrnehmen. Wie stelle ich mich gelassen hinein in dieses zunehmend unübersichtlicher werdende Chaos? Das finden wir gemeinsam heraus. Once in a lifetime – sei mit dabei! Alle Infos – Themen, Lehrplan, Ablauf, Kosten und Stimmen von bisherigen Absolventen findest du hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

 

Vorfreu-Information: Die Nautilus-Minis!

Du bekommst kompakte Essentials aus dem Nautilus-Projekt zum Kennenlernen. Jeder Termin gibt dir eine Übersicht und kleine brauchbare Tipps für deinen Alltag und ist kostenfrei. Hier die nächsten Termine und Themen:

  • Gelingende Kommunikation: Mit dem Herzen lauschen und achtsam sprechen. 10. 3., 10 bis 11.30 Uhr
  • I like to move it! Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, dein Bestes zu geben? 16. 6., 10 bis 11.30 Uhr
  • The Power of No: Leichter Neinsagen lernen. 11. 8., 10 bis 11.30 Uhr.

Anmeldung unter  https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis

 

Ab September neue Kurspreise

Die Seminarpreise werden ab 1. September angepasst. Wenn du zum alten Preis dabei sein magst bei Seminaren und Kursen, melde dich gern jetzt an. Kurse, die erst im September starten, werden auch erst ab September abgebucht.

 

Ausbildungs-Erweiterung im Coaching ab Herbst

Du empfindest die Welt als massiv herausfordernd? Erlebst Umbruch und Hektik? Den Herausforderungen unserer Welt tragen wir durch unsere fundierten Ausbildungen Rechnung. Du bist an der Coaching-Ausbildung interessiert? Dann bist du herzlich eingeladen, beim (kostenfreien) Kickstart am 26. 9. mit dabei zu sein! Alle Infos hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

Der Kurs, der im Herbst startet, geht mit unserer erweiterten Coachingausbildung an den Start – freut euch auf intensive systemische Arbeit, Resilienztraining und Ken Wilbers Seven Dimensions/Metamoderne!

 

Kickstart Nautilus-Projekt am 26. September!

Beim kostenfreien Kickstart bekommst du die Basics vorgestellt. Sei gern mit dabei! Hier dein Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-kickstart-2026

 

Seelchen können Türen öffnen und sind ein feines Geschenk

Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/#seelchen

 

Neues aus der Praxis

Trennung, Konflikte, Verlust der gemeinsamen Basis, gesundheitlich massive Probleme, heftige körperliche Diagnosen, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Umgang mit Erschöpfung und Ausgebranntsein auf allen Ebenen – DAS sind einige der Themen dieser Tage. Vielen geht es ans Eingemachte, sind Reserven aufgebraucht und Deckung des Bedarfs erscheint fast unmöglich. Das ist oft der Stand, wenn um therapeutische Unterstützung gebeten wird. Manchmal würde ich mir wünschen, dass Menschen eher den Mut fassen, Veränderungen anzugehen als dann, wenn sie ohnehin total erschöpft sind. Wenn du dich immer wieder fragst, ob du noch okay bist, wenn es dir nicht gut geht oder du einfach keine Lust mehr hast auf deine Arbeit, dein Leben – wollen wir nicht mal draufschauen, bevor die Dinge anfangen, so richtig schief zu gehen?

Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

 

Neues aus dem Coaching

Kulturwandel in Unternehmen ist eine heroische Aufgabe für Teams. Wenn alte Strukturen nicht mehr tragen, aufgelöst werden, Neues erst erarbeitet und geübt werden darf – das ist anstrengend. Es gibt Menschen, die von Neuem begeistert sind, andere gehen mit, weil alle mitsollen und wieder andere verweigern die Entwicklung. Wie wird aus einem Team im Umbruch eines, das in seiner ganzen Kraft dasteht und das Firmenschiff auf neuen Kurs bringt Richtung Zukunft? Das mache ich derzeit in einigen Teams auf unterschiedliche Weise. In einem großen Team geht es um generelle Veränderung, um die Zukunft gut vorzubereiten und als Arbeitgeber attraktiv zu sein, bei einem anderen Team um Unternehmensnachfolge, wieder andere Teams haben Herausforderungen im Bereich Kommunikation, Teambuilding und vielem mehr. Das macht viel Freude! Danke für euer Vertrauen!

Im Personal Coaching mit Einzelmenschen geht es um die Entdeckung von Ressourcen und unglaublich intensiv derzeit um die Fragen von Stressbewältigung und Regulation des Nervensystems unter starker Belastung. Hier finden sich die Säulen der Lebensstilmedizin aufs Beste: Ernährung, Umgang mit Stress, soziales Leben, Vermeidung von schädlichen Substanzen, Bewegung und Schlaf. Das macht total Freude und man sieht die Veränderungen oft sehr rasch. Du willst dein Leben auf einen guten Boden stellen? Dann gern melden.

 

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching

Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

 

Foto: Sigrid Burkard

 

 

Tiefe Fragen

Dilemma – darf man eine seit Kindertagen bestehende Freundschaft beenden, weil die Wege inzwischen so unterschiedlich sind, dass das gemeinsame Gehen bedeutet, sich verbiegen zu müssen? Spannende Frage, klare Antwort: Ja. Es ist ein Trauerprozess, eine alte Freundschaft loszulassen. Es ist wichtig, zu erkennen: Hier geht es nicht mehr weiter. Ein totes Pferd zu reiten, auch wenn man es sehr geliebt hat, ist nicht hilfreich. Ein schönes Zeichen von Wertschätzung der gemeinsamen Zeit, wenn das jemand thematisiert und sich mit Schuldgefühlen und der Angst, die andere Person zu verletzen, auseinandersetzt.

Am Nachmittag ging es um Prüfungsnöte, Zukunftssorgen und was man tun kann, wenn man auch bei der vierten angefangenen Ausbildung das Gefühl hat, das wäre nicht das Richtige. Wissen wir das je? Es gibt Menschen, die sagen von klein auf, was sie ihr Leben lang tun wollen und tun genau das. Anderen fehlt dieses Gefühl des Angekommenseins, sie sind Wanderer, die viele Stationen ansteuern. Ist das eine erstrebenswerter als das andere? Ich denke nicht. Wir nehmen aus beiden Wegen verschiedene Erfahrungen und Entwicklungen mit. Mit beiden kann man fein sein und hadern. Auch auf dem passenden Weg wird es schwierig, treten Hindernisse auf und verlaufen wir uns.

Mehr Vertrauen! Vertrauen, dass uns im richtigen Moment passende Fragen gestellt, Wege zu Sackgassen werden und wir dadurch aus unserer Trance aufwachen und dass wir durch Probleme auch Lösungen einladen. Einen freundlichen Jupitertag für dich heute mit freien Wegen, offenen Türen und Herzen.

 

Welcher Weg ist der meine? Alle Wege führen dich zu deinem Ziel. Eben unterschiedlich. Danke an Stephanie für das Bild.

Neues ist schwer

Teamcoaching. Es ist ein Unternehmen im Umbruch. Viel Wechsel, viele offene Fragen. Wie gelingt gute Kommunikations- und Unternehmenskultur? Vieles ist im letzten Jahr mit dem Großteam vorbereitet worden, doch gelingen solche Prozesse nicht in einem Abwasch, sondern brauchen das Mitziehen aller. Das bedeutet – Umgang mit Veränderungen, auch wenn sie nicht im ersten Moment immer gewünscht sind. Meckern, Flurfunk, Lästern ist wenig konstruktiv, Kritik mit Vorschlägen, wie man etwas verändern, Neues wagen kann, ist erwünscht.

Was vom Bisherigen ist gut und darf mitgenommen werden, was ist ein alter Zopf, der losgelassen werden kann? Es sind Sterbe- und Lösungsprozesse, die da stattfinden. Manchmal möchte man Neues so wenig, wie man ständig neue Programme auf dem Rechner mag. Anpassung ist eine Daueraufgabe, mancher ist müde von zu viel Neuem. Ein paar schreiten mutig vorweg, erobern das neue Feld, andere warten ab, ob das wirklich alles gut ist und einige rammen die Hufe in den Boden und blockieren. Funfact – heute stand eine Schale mit Erdnussriegeln auf dem Tisch, falls es länger dauert. Ich glaube, ohne Humor gehen solche Prozesse gar nicht.

Am Abend Seminar über „Liebevolle Alltagsgestaltung“ in der Alten Synagoge Kitzingen. Dazwischen ein Moment der Extraklasse. Der Bruder hat den Mund randvoll mit Salat. In dem Moment muss er niesen. Angeblich erreicht man dabei 160 km/h. Hast du schon mal eine Riesenportion Salat (mit Paprika, Rucola, Feldsalat, Schlotten, Schnittlauch, Kresse, Radieschen und Gurke nebst Kürbiskernöl) mit so einer Geschwindigkeit sich im Raum verteilen sehen? Magie.

 

Manchmal wünscht man sich irgendeine Form von Rettungsring gegen Alltagschaos. Theresa hat dieses Exemplar in Schweden fotografiert. Dankeschön.

Bring Ferien in den Alltag

Draußen stürmt es und innerlich erleben die Menschen ähnliches – Dinge verändern sich schnell, Unsicherheiten treten auf, Wut kocht rascher hoch, Unverständnis wächst.

Wenn du einen Urlaub hinter dir hast, der erholsam war, gehst du mit den Alltagsmalesten einfacher um, oder? Dann regt dich nicht gleich alles auf, weil dein Nervensystem die Möglichkeit hatte, runterzufahren. Das weniger aufregen sorgt dafür, dass du nicht so gestresst vom Tag nach Hause gehst, vielleicht noch Freude daran hast, dir ein gutes Essen zu machen, dich zu bewegen oder spazieren zu gehen und rechtzeitig schlafen zu gehen, weil das in den Ferien schon so erholsam war fernab von dem Gefühl, am Abend nochmal „schnell ins Mail“ schauen zu müssen.

Herzliche Einladung, ein wenig von dem Guten der Ferien mit in den Alltag zu retten. Geh schlafen, wenn du müde bist. Mach eine kleine Abendrunde, lass die Kiste aus und klapp ein Buch auf, das dir Freude bringt. Bewege dich so, wie es für dich gut ist und gönne dir das Essen, das dich nicht belastet, kau in Ruhe, denn es heißt Mahl-Zeit, nicht „püriert geht schneller“. Schau, ob diese kleinen Veränderungen für dich im Alltag nicht die wirklich verändernden Hebel sind. Meistens sind es nicht die Hauruckaktionen Marke „der Job ist schlecht, ich suche mir was anderes“. Herzliche Einladung, deine Mitte jeden Tag viele Male wieder neu zu entdecken und dich zu freuen: Ah, da bin ich!

Hab einen wunderschönen kraftvollen Marstag.

Das Herz kennt den Weg

Jeder von uns ist allwissend. Wir müssen lediglich unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen. Das Herz kennt den Weg.

Buddha

Steffen hat das Foto von einer Studienreise nach China mitgebracht. Dankeschön!