Neues ist schwer

Teamcoaching. Es ist ein Unternehmen im Umbruch. Viel Wechsel, viele offene Fragen. Wie gelingt gute Kommunikations- und Unternehmenskultur? Vieles ist im letzten Jahr mit dem Großteam vorbereitet worden, doch gelingen solche Prozesse nicht in einem Abwasch, sondern brauchen das Mitziehen aller. Das bedeutet – Umgang mit Veränderungen, auch wenn sie nicht im ersten Moment immer gewünscht sind. Meckern, Flurfunk, Lästern ist wenig konstruktiv, Kritik mit Vorschlägen, wie man etwas verändern, Neues wagen kann, ist erwünscht.

Was vom Bisherigen ist gut und darf mitgenommen werden, was ist ein alter Zopf, der losgelassen werden kann? Es sind Sterbe- und Lösungsprozesse, die da stattfinden. Manchmal möchte man Neues so wenig, wie man ständig neue Programme auf dem Rechner mag. Anpassung ist eine Daueraufgabe, mancher ist müde von zu viel Neuem. Ein paar schreiten mutig vorweg, erobern das neue Feld, andere warten ab, ob das wirklich alles gut ist und einige rammen die Hufe in den Boden und blockieren. Funfact – heute stand eine Schale mit Erdnussriegeln auf dem Tisch, falls es länger dauert. Ich glaube, ohne Humor gehen solche Prozesse gar nicht.

Am Abend Seminar über „Liebevolle Alltagsgestaltung“ in der Alten Synagoge Kitzingen. Dazwischen ein Moment der Extraklasse. Der Bruder hat den Mund randvoll mit Salat. In dem Moment muss er niesen. Angeblich erreicht man dabei 160 km/h. Hast du schon mal eine Riesenportion Salat (mit Paprika, Rucola, Feldsalat, Schlotten, Schnittlauch, Kresse, Radieschen und Gurke nebst Kürbiskernöl) mit so einer Geschwindigkeit sich im Raum verteilen sehen? Magie.

 

Manchmal wünscht man sich irgendeine Form von Rettungsring gegen Alltagschaos. Theresa hat dieses Exemplar in Schweden fotografiert. Dankeschön.