Wunder des Sehens

Der Sehsinn:  Mit unseren Augen erfahren wir die Welt des Lichts und der Farben. Damit „erwachen“ wir förmlich erst für die Welt. Mit unseren Augen untersuchen wir alles, sogar unsere Augen im Spiegel. Das Auge ist unser auffälligstes Sinnesorgan und das kommt auch durch seine Entstehung, unser Auge bildet sich vom Gehirn aus. Blickt der Augenarzt ins Auge, sieht er förmlich auf die Haut, die unser Gehirn umspannt.

Der farbige Teil des menschlichen Auges ist nach der Göttin des Regenbogens, Iris, benannt.

Mit unseren Augen tritt Farbe in unser Leben und damit auch die Fähigkeit, Stimmungen zu empfinden. Wir wissen, dass Farben auf uns sehr viel Einfluss haben. Rot macht aktiv, orange begeistert, gelb stimmt fröhlich, grün beruhigt und blau schützt und kühlt. Sterben wir, verlassen wir den Körper durch die Augen, die ein anderer für uns dann schließen muss.

Besonders spannend ist, dass wir gerade unsere Augen so leicht verwirren können mit optischen Täuschungen.

Und noch etwas zeichnet das Auge aus: das Weiße. Das Weiße ist der Ausdruck unseres inneren Menschen und wenn das Weiß sich verändert, erkennen wir sofort, dass hier eine Störung vorliegt. Unsere Augen sind der Spiegel der Seele.

 

Wär nicht das Auge sonnenhaft,

Die Sonne könnt es nie erblicken;

Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,

Wie könnt uns Göttliches entzücken?

               Goethe, Zahme Xenien

 

Unsere Augen können wir pflegen durch Ausruhenlassen in der Natur, durch Harmonie in unserer Umgebung. Grelle Farben, Bildschirmarbeit, „starren auf etwas“, Interesselosigkeit hingegen schädigen es.

 

Steffi hat in Kopenhagen diesen krassen Regenbogen entdeckt. Dankeschön!

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