Wann ist Mensch ein Mensch?

Was macht den Menschen menschlich? Diese Frage fand ich am Wochenende spannend, denn sie zog sich wie ein roter Faden durch die Tage. Was braucht der Mensch? Das war die Ausgangsfrage gewesen. Folgendes hätten wir zusammengetragen: Erfüllung der Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Dach über dem Kopf, Zugang zu sauberem Wasser und Wärme). Wertschätzung, Respekt, Anerkennung. Ein Umfeld, in dem er sein Potential entfalten kann. Würde. Freundlichkeit. Liebevolle Ansprache. Vertrauen. In diesen Tagen kam ein Begriff überraschend oft auf: Hoffnung.

Hoffnung und Zuversicht sind wichtig, denn sie helfen dem Menschen, mit sehr komplexen Schwierigkeiten klarzukommen. Mastery Experience entsteht, wenn wir ein sehr schwieriges Problem mal bewältigen konnten und nun bei einem neuen Problem vertrauensvoll denken: Na, ich hab schon andere Sachen geschafft, da werde ich das auch hinbekommen. Wie schön, wenn Menschen von klein auf darin gestärkt werden, sich ruhig was zuzutrauen und ihnen nicht wohlmeinende Erwachsene alles auf dem Silbertablett servieren. So erziehen wir lebensunfähige Menschen. Wir dürfen von klein auf lernen, etwas selbst zu schaffen, uns was vorzunehmen und zu scheitern, also Dinge realistisch einzuschätzen, uns anzustrengen und nicht aufzugeben.

Warum sind wir in diesen Tagen so niedergestimmt? Bei dem Berg an Aufgaben auf dem Planeten hat im Grunde keiner Zeit für Trauer und Gejammer. Da draußen sind Meere zu säubern, das Klima zu retten, der Hunger muss bekämpft werden. Wir brauchen neue Formen der Bildung und der Möglichkeiten, out of the box  zu denken und mal reichlich schräg über den Tellerrand zu schauen. Wir brauchen Mut und Demut, Gelassenheit und Offenheit, Freude und Entdeckerspaß. Ende der Komfortzone. Welcome magic und Abenteuerland.

Herzliche Einladung an alle, ihr Potential zu zeigen. Zeigt eure Wunder und Wunden, eure Fröhlichkeit und euren Humor, eure Freude und eure Ideen für die Zukunft. Lasst uns gemeinsam die Herausforderungen der Epoche annehmen und werden wir Gestalter. Wer gestaltet, hat Selbstwirksamkeit und keine Angst. Wer verwaltet wird, hat Angst. Was wählst du dir?

Einen guten Start in die neue Woche an alle.

 

Ein Miniausschnitt aus einer Tischreihe mit wunderbaren Zusammenstellungen von Tees und Hilfsmittel für vielerlei Beschwerdebilder in Zusammenhang mit Düften.

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