Selfie mit Elbphi

Hamburg! Ich war noch nie dort und habe mir die Stadt drei Tage angeschaut. Erst die Kunsthalle, das hat oberste Priorität, weil Hamburg einen Bernini in der Kunsthalle hat, Runge und Caspar David Friedrich. Was für eine herrliche Sammlung. Da war ich sicher nicht das letzte Mal.

Natürlich war die Elbphilharmonie Pflicht, eine ausführliche Hafenrundfahrt mit dem Erlebnis, mal direkt UNTER eines der größten Containerschiffe zu fahren, König der Löwen abends. Verschiedene Stadtführungen und mehr kann das Gehirn nicht verarbeiten.

Begeisterung für eine wunderschöne Stadt. Ein neuer Musentempel auf meiner Kunsthallenliste. Spaßig, dass in Hamburg Straßenbahnen oft unter und U-Bahnen oft über der Erde fahren. Widersprüche ohne Ende zwischen alter und moderner (Lebens)Kunst. Beeindruckendes Mäzenatentum reicher Bürger und das Flair einer Stadt unter vielen Einflüssen, eines der Welttore im Land. Eine großartige Landschaft. Wahnsinnig gern würde ich diese Stadt in den verschiedenen Jahrhunderten (aus sicherer Entfernung) angeschaut haben in Zeiten, in denen die riesigen Schiffe ankamen, Gewürze und Ladung aus aller Welt verkauft wurden, das Leben in und auf den Wasserstraßen. Vieles kann man heute noch spüren. Die Bedeutung des Wassers erlebt man an jeder Ecke in dieser Stadt mit allen Vor- und Nachteilen. Ebbe und Flut in dieser Entfernung vom Meer ist beeindruckend. Der Unterschied zwischen einem modernen Containerschiff und einem alten Segler ebenfalls. Die enge Speicherstadt mit ihren Handelskontoren – ein atemberaubender Ort, der in jedem Klinkerstein vermutlich Tausende Geschichten erzählen kann.

Völlig overdosed von der Masse an Menschen starten wir jetzt in die neue Woche.

 

Allen gute Tage in dieser Woche mit vielen schönen Abenteuern, auch im Alltag.

 

„Selfie mit der Elbphi“ ist das neue Motto der Hamburger. Ich finde, die Elbphilharmonie alleine reicht.

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