Montags-Nachdenk-Input

Das Wichtigste zuerst: Die Anmeldefrist für das LebensKUNSTseminar, das am Samstag, 23. 2., startet, endet am heutigen Montag um 12 Uhr! Wer also mitmachen möchte, melde sich bitte jetzt, das nächste Seminar ist erst 2020. Späteisteigen ist nicht.

Was für ein Wochenende! Traumwetter draußen, und drinnen schwitzten die angehenden Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (zum Üben schreiben wir es mal wieder aus, wie es sich gehört) über Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medikamentenkunde und Forensik, drei Hammerthemen am Stück. Am Freitagmorgen erlebten sie Eva Kleber, die Leiterin der Akademie Vaihingen, mit Entwicklungspsychologie aus anthroposophischer Sicht – ich glaube, das kann man wohl getrost ein Hammerwochenende nennen. Damit wir aber ein bisschen was vom Wetter hatten, haben wir kurzerhand mittags nach dem Essen eine Stunde Eurythmie nach draußen verlegt und die Liedauswahl angepasst: von „There is sunshine“ über „Ein heller Morgen“. Noch ein Wochenende und diese Ausbildung ist geschafft! Wahnsinn, wie fix das geht. Wer sich für diesen tollen Wochenendkurs interessiert – wir starten wieder am letzten Augustwochenende damit, Infos und Anmeldungen gehen jetzt schon über die Akademie Vaihingen direkt. In Würzburg geht der nächste Heilpraktiker Psychotherapie am 15. 3. an den Start, die Anmeldeliste ist offen.

In Vaihingen habe ich ein Zimmer, das am Kopfende des Bettes vollkommen verglast ist bis ins Dach. Das bedeutet – Mond und Sterne gucken bis zum Abwinken. Hier in Würzburg sehe ich kaum Sterne wegen der vielen Straßenlaternen, deshalb ist das in Vaihingen jedes Mal ein Wunder. Tausende von Sternen funkeln über uns und erzählen von der Weite des Universums, erinnern mich daran, dass unsere Altvorderen ihren Kindern viele Geschichten erzählt haben über die Sternbilder, denn der Himmel ist das älteste Märchenbuch der Menschheit. Und wie wenig wissen wir heute davon! Den großen Wagen finden wir, den Gürtel des Orion, aber welche Geschichten die Menschen dazu wussten, ist uns unbekannt, ebenso fehlt uns ihre genaue Kenntnis und Beobachtung der Sternbilder, die über den Himmel wandern und uns Menschen die Orientierung möglich machen. Den Mond merkten dagegen viele, der voller wird und am Dienstag dann Maximum erreicht.

In diesen Nächten habe ich viel Zeit zum Nachdenken und dieses Mal hatte ich ein interessantes Buch über Zen dabei. Darin ging es um den Affengeist und dass wir immer genau das haben wollen, was gerade nicht ist. Nehmen wir einfach diesen Gedanken mal mit in die neue Woche – beobachten wir uns liebevoll, ob wir bei dem sind, was gerade ist oder bei etwas, was gerade nicht ist. Kehren wir zu dem zurück, was ist. Werden wir wesen-tlich.

Ich freue mich auf die Woche. Am Dienstag seid ihr herzlich eingeladen zum Mitmachen bei der GlücksWERKstatt, wir haben Spaß mit „Sprach- und Sprechübungen für faule Mundwerkzeuge“ und am Donnerstag ist Vortrag über „Liebevolle Kommunikation mit mir selbst“ – das wird soooo spannend. Ich denke, da können wir viele Anregungen vermitteln und mit dem Thema haben wir rund 60.000 Mal am TAG zu tun! Bitte für beides anmelden, beides jeweils 10 Euro Unkostenbeitrag.

Von Herzen einen guten Start in die erste gefühlte Frühlingswoche des Jahres. Wir sehen uns! Ich freue mich.

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