Freitags-Nachdenk-Input

Husch, eilen die Tage dahin, bald ist der Februar auch schon vorbei. Im Augenblick switcht mein Kopf zwischen den Skripten und Tagesplanungen zum großen LebensKUNSTseminar, das im März startet und in dem es um die wesentlichen Bereiche unseres Lebens geht, und der Arbeit mit Klienten. Wir wollen im Seminar schauen, was gut ist und wo wir Veränderungspotential haben, was den Veränderungen entgegensteht und wie wir uns selbst neu ausrichten können. Es werden Tage zur Selbsterfahrung werden, für Erkenntnisse, aber auch Möglichkeiten, diese Erkenntnisse ins Tun zu verwandeln, damit sie nicht zu Trostpreisen verkümmern. Erkenntnis ohne Konsequenz ist leider nur ein solcher Trostpreis.

Die Arbeit mit Klienten zeigt derzeit eine unglaubliche Weite. Von Müttern mit behinderten Kindern, denen es gerade gar nicht gut geht und die durch so viele durchwachte Nächte nervlich am Ende sind über junge Menschen, die gerade eine Krebsdiagnose bekommen haben bis hin zu Depressionen aller Arten, Kinder, die nicht mehr in die Schule wollen aus Angst, dass ihre Eltern sich getrennt haben, bis sie heimkommen und anderes aus dem Bereich „Menschenleben“. Wie gut tut mir da die Stunde Eurythmie in der Wochenmitte. Bewegung, Musik, Sprache auf eine ganz andere Art verbunden, erdend, aber auch verbindend, zu sich selbst bringend und innerlich ordnend. Allen Menschen unserer Tage täte Eurythmie gut, ebenso wie Bewegung an der  frischen Luft, genug Wasser zum Trinken und eine achtsame Ernährung.

Leben ist kostbar. Es ist ein Wunder. Tun wir alles, damit wir es auch leben. Es kommt nicht darauf an, AM Leben zu sein, sondern IM Leben.

Allen einen freundlichen Venustag.

 

Auch diese Vorfreude auf Frühling hat Ursula mit der Kamera festgehalten!

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