Donnerstags-Nachdenk-Input

Ich bekam eine tolle Mail. Eine Familie ist von Garmisch Partenkirchen bis Meran gewandert – 13500 Höhenmeter. Eine grandiose Leistung und mit Sicherheit ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Über 200 Kilometer ist die Strecke lang. Das ist in der Ebene gut machbar, aber nicht quer über das Gebirge.

Das erinnerte mich an eine Geschichte über Sebastian Kneipp, der einmal eine Anfrage von einem kranken Mann bekam, ob er nach Wörishofen kommen könne zur Genesung. Kneipp schrieb, er könne kommen, wenn er zu Fuß ginge. Der Weg war weit. Sehr, sehr weit. Als der Mann ankam, waren die meisten der Beschwerden verschwunden, so zumindest berichtet es die Geschichte. Ob sie wahr ist oder nicht, weiß ich nicht. Mir gefällt sie, weil sie die Aussage stärkt „Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg“.

Heute wurde ich nach Tipps fürs Immunsystem gefragt.Da gibt es viele Möglichkeiten. Die einfachsten Mittel sind: ausreichend schlafen. Viel bewegen. Singen. Tanzen. Tief in den Bauch atmen. Sehr gut und bewusst essen. Ein gutes Stressverhalten üben. Mit freundlichen Menschen arbeiten. Zu sich selbst freundlich sein. Genügend Wasser trinken. Einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Die Natur schützen, anderen dienen. Schauen, was im Garten oder am Wegrand wächst, es könnten die Heilmittel der nächsten Woche sein. Sich jeden Tag aus tiefstem Herzen freuen. Musik! Kunst! Und jede Woche mindestens einmal die Hände tief im Erdreich haben, um den Boden zu spüren. Sich mit möglichst vielen Pflanzen umgeben. Den Platz zwischen den Ohren freihalten von Hass, Neid, Zwietracht, Gier und Bösartigkeit. In Summe müsste das ausreichen, um gut aufgestellt zu sein. Für alle Fälle.

Allen einen freudigen und immungestärkten Jupitertag!

 

Für eine wahre Augenweide sorgt Steffis Foto! Danke dir!

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