Donnerstags-Nachdenk-Input

Heute haben wir unseren Monatsnewsletter verschickt. Wer ihn nicht hat, aber bekommen möchte, kann sich gern bei uns melden. Einen Auszug daraus heute für euch:

Wir erlauben uns eine gewisse Meinungslosigkeit in Anbetracht des kriegerischen Tonfalls, den die Menschen derzeit anwenden. Eine Meinung kann ich mir bilden, wenn ich genügend Fakten habe. So kann ich nur eine Tortenstückmeinung haben, weil ich nur einschätze, was ich aus meiner Sicht sehe – das ist von Übersicht oder gar Erkenntnis weit entfernt. Meinungen nutzen nicht viel, sie sind Egotänze. Wenn sich die Menschen gegenseitig beschimpfen, entfreunden und andere Stilblüten pflegen, bleibe ich fern. Verschwörungstheorien aller Lager sind genau das. Was hinter Dingen steckt, kommt immer ans Licht. Bitte verzichten wir darauf, uns gegenseitig fertig zu machen, sondern bleiben wir wach. Denken wir selbst mit, so gut wir es vermögen.

Aus A folgt schon lange nicht mehr B, dazu ist die Welt zu komplex. Wir überschauen niemals alle Ebenen, der Informationsmangel, an dem wir leiden (das Internet löst ihn nicht, er schafft ihn!) isoliert uns, nicht Abstandsregeln und Masken. Machen wir uns klar: Was es braucht in diesen Tagen, ist tiefe Humanität, Vertrauen. Ist Respekt, Wertschätzung, vor allem Verbundenheit, die sich in Gesten und liebevollen Worten äußern kann, wo Umarmungen nicht möglich sind. Werden wir uns klar, dass es darauf ankommt, Mensch zu sein und zu werden. Wenige von uns sind Mediziner, Virologen, Politiker, Wirtschaftsweise oder Philosophen. Wenn wir uns aufführen wie eine aufgescheuchte Hühnerschar, folgen Sanktionen. Wer Freiheit als höchstes Gut bewahren will, darf jetzt in die Mitte kommen und in die Stille gehen. Hellwach sein ist gefragt, nicht wegschauen oder rhetorisch mit aller Macht draufhauen, sondern aufmerksam beobachten, wahrnehmen und versuchen, sich weit von der Angst entfernt zu halten, weg von Panikmache und Beeinflussung, das ist die wahre Gefahr.

Wir wünschen allen Menschen Gesundheit, mentale Stärke, Kraft und eine Welle der Herzensverbundenheit. Wenn Herz und Gehirn im Einklang arbeiten, entsteht Kohärenz. Wenn das Herz ausstrahlt, strahlt es übrigens meterweit – da sind 1,5 Meter Abstand ein Witz. Erarbeiten wir uns lieber Herzkohärenz, anstatt Hass und Meinungsmacherei zu schüren, sie trennen mehr als das irgendeine Politik vermag. Stehen wir aufrecht, ruhig und sicher, voller Vertrauen, dass wir bewältigen, was kommt. Jenseits von Angst. Jenseits von Panik im felsenfesten Vertrauen, dass wir mit dem klarkommen werden, was geschehen wird. Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen und Liebe sind angesagt. Alles andere findet sich Stück für Stück.

Allen einen freundlichen Jupitertag.

 

Sandra hat Besuch vom Rehkitz in ihrem Garten gehabt und uns davon dieses wunderbare Bild geschickt!

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