Dienstags-Nachdenk-Input

Menschen als Probleme oder als unausgeschöpftes Potential betrachten – spannender Aspekt. Die meisten Menschen schildern ihr Umfeld als problematisch, nervig, lästig und vieles mehr. Dass Menschen Wundertüten sind, ist uns oft nicht mehr präsent. Als Kinder bekamen wir sehr selten eine Wundertüte. Was da wohl drin war? In aller Regel gab es darin einige Dinge, die direkt müllreif waren. Aber immer gab es auch diese eine Sache, die großartig war.

Einmal war ein Ring drin, der konnte Gefühle anzeigen. Ich war restlos begeistert. Ein Ring, der mir immer Aufschluss geben konnte, was ich fühlte! Woher wusste dieser Stein das? Die Farbe wechselte von Blau auf Rot. Genial. Drei Tage und Nächste legte ich den Ring nicht ab und versuchte, zu fühlen, was der Ring anzeigte. Am dritten Tag brach der Stein ab. Peng. Nix mehr mit Gefühlen anzeigen! Ich war tief enttäuscht und lehnte ab da auch jede Wundertüte ab. Für eine Weile war mir, als wäre ich nun nicht mehr in der Lage, etwas zu fühlen. Doch dann löste sich dieses Existenzproblem von alleine. Ich brach mir den Arm und war fortan bestens in der Lage, Schmerz zu fühlen. Also nahm ich stark an, dass sich die Kraft des Ringes wie auf mich übertragen hatte und ich ab sofort selbst sagen konnte, wie und was ich fühlte. Die Welt war wieder im Lot, die Macht des Rings war nach Hause gekommen. Später fiel es mir leicht, die „Macht des einen Rings“ aus Herr der Ringe zu begreifen, das hatte ich als junges Kind ja selbst erlebt.

Ich liebe das Bild des Potentials, der Wundertütenmenschen. Ich möchte immer gern wissen, was in meinem Gegenüber alles steckt. Und ich bin total begeistert, wenn sich da goldene Schätze herausschälen oder sich mit einem Schlag mit Macht etwas Bahn bricht, Kraft entfaltet und sich ins Universum werfen mag mit allem, was es ist. DAS ist doch genial. Erlauben wir uns, unser Potential zutage zu fördern. Helfen wir unserem Gegenüber dabei, sich selbst zu entdecken und sein Potential entfalten zu lassen. So wie der Bauer, der seinen Nachbarn von seinen preisgekrönten Kartoffeln Saatkartoffeln gibt. Die ungläubigen Sorger und Bremser, die ihn darauf ansprachen, ob das nicht kontraproduktiv ist, schlug der Bauer souverän mit seinem Satz: „Wenn ich denen schlechte Saatkartoffeln gebe, treibt der Wind die Qualität auf mein Feld. Wir werden also stetig schlechter. Gebe ich ihnen das Beste, wächst auch bei mir weiter das Beste.“ Wir werden alle gewinnen – das ist intelligentes Wachstum und eine herrliche Umsetzung der Businesstheorie: Erstklassige Chefs holen erstklassige Mitarbeiter, zweitklassige hingegen drittklassige aus Angst vor Konkurrenz. Lassen wir alle unser Licht leuchten und ergänzen wir uns, entfalten wir uns zu voller Pracht und Schönheit und erlauben genau das auch den Menschen in unserem Umfeld. So schaffen wir Felder der Liebe, des Vertrauens und der Meisterschaft. Wie das geht, werden wir beim WeltenWandlerCo-Lab üben und tun! Welcome zu dieser spannenden Reise.

Allen einen tatkräftigen Marstag.

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