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Alternativen statt Schreck

Krebs ist eine Diagnose, die derzeit viele betrifft. Bei manchem kommt das dem sicheren Todesurteil gleich, was so nicht stimmt. Es gibt viel mehr Behandlungsmöglichkeiten als vor vielen Jahren, das ist auch ein großes Forschungsgebiet mit vielen neuen Erkenntnissen.

Das ist zunächst ein Schock, den es zu verarbeiten gilt. Meist soll schnell gehandelt werden, aus Angst, dass die Erkrankung sonst streut. Statt Panik wäre Information gut. Was liegt konkret vor? Welche Optionen sehen die Behandler in welcher Reihenfolge vor? Hier ist Wissensaufbau angebracht, auch eine zweite Meinung. Wenn das Procedere erst angelaufen ist, ist die betroffene Person wie in einem Sog, der wenig Perspektive ermöglicht.

Krebs ist ein riesiges Stoppschild. Neben der akuten Behandlung erfolgt oft eine tiefgreifende Lebensveränderung, angefangen von Ernährung, die Einfluss auf Entstehung und Behandlung hat, über sanfte Bewegung wie Qi Gong oder Yoga, um sich mit dem Körper positiv zu befassen, Gespräche, Pflegemaßnahmen und unterstützende Möglichkeiten der Alternativmedizin wegen Nebenwirkungen der Therapien wie Fatigue, Erschöpfung, Schmerzen etc. Da gibt es ein breites Feld allein bei der Misteltherapie und braucht entsprechend fachkundige Menschen.

In den letzten 15 Jahren dufte ich mit vielen Menschen mit Krebserkrankung arbeiten. Wir haben die Erkrankung unter biografischen Aspekten angeschaut, am Umgang mit Diagnose und Therapie mit ihren Nebenwirkungen gearbeitet, tiefgreifende Veränderungen im Leben unterstützt.

Die Erkrankung betrifft alle Ebenen des Menschseins, diese brauchen Pflege und Achtsamkeit, auch wenn sich vermeintlich das Meiste auf der körperlichen Ebene abzuspielen scheint. Nimmt man alle Ebenen in den Blick, kann vieles auf neue Wege kommen.

 

Allen einen gesunden Tag, einen, an dem vielleicht das Thema Bewegung und bessere Ernährung mehr ins Bewusstsein rückt, was immer dir heute auch guttut.

 

In Arlesheim wird hier sehr intensiv an der Misteltherapie geforscht.

Die Macht

Du hast Macht über deinen Geist, nicht über äußere Ereignisse. Erkenne dies, und du wirst Kraft finden.

Mark Aurel

Im neuen Heilmittellabor der Klinik Arlesheim werden zahlreiche Mittel hergestellt.

Keine Ahnung ist okay

Winds of change – ja. Notwendend auf vielen Ebenen. Vision: Die Systeme verändern sich friedlich. Im gemeinsamen Bemühen, in der Erkenntnis, dass die Probleme, die am meisten drücken, globaler Natur sind. Verordnungen und Angstmachen sind Antworten von außen. Reaktion: „Bevor die Welt untergeht und der nächste Lockdown kommt, guck ich mir mit Billigflug noch schnell die Malediven an“ oder „nach mir die Sintflut, wir sterben eh alle“. Spannender ist der ökologische Handabdruck: was bewirkt MEIN Handeln? Wir unterschätzen das! Unser Handeln bewirkt eine Menge. Wie viele Gandhis, Buddhas, Jesus‘, Mutter Teresas im Positiven (wir haben auch grausame Gegenbeispiele für weltzerstörerische Menschen) gab es? Jeweils eine/r war es, der oder die das Antlitz der Welt veränderten. Weshalb glaubst du, dass du nichts bewirkst?

Wenn wir unseren Verstand einladen, mit den Kräften des Herzens denken und den Willen dazu bitten, kann viel verändert werden. Was, wenn wir die erste Generation sind, die es geschafft hat, drängende Probleme kraft schöpferischer Co-Kreativität friedlich, voneinander lernend, in machbaren Schritten zu lösen? Du bist eingeladen, deine Fähigkeiten, Talente und deine Erfahrungen in den Topf zu werfen. Dazu brauchen wir diese Erkenntnis: Wir wissen nicht, wie es geht. Finden wir es also miteinander heraus und beginnen wir jetzt.

 

Kein Platz im Beet? Wenn niemand sagt, dass man nicht in Ritzen herrlich wachsen kann, ist das Wachsen in Ritzen durchaus machbar. Welche nutzt du für deinen Standort?

Mut = Machen und Tun

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

Demokrit

Maike hat nicht nur die Alpen überquert, sondern wagt sich mit Freude in wundervolle Bergwanderungen. Wie hat sie das geschafft? Indem sie losgelaufen ist und jedes Mal weiter gekommen ist als vorher. Zack, Alpen überquert.

Lebensstilmedizin für die Zukunft

Kürzlich gab es einen wunderbaren Austausch mit Menschen, die in der Lebensstilmedizin unterwegs sind als Ärzte und Ärztinnen, Therapeuten, forschend an Universitäten etc. Die #LMS Schweiz arbeitet fundiert auf Basis wissenschaftlicher Studien. Besonders schön bei dem Treffen war das Alter der Teilnehmenden – ich war die Älteste.

In meiner Praxis verbinde ich Psychotherapie, Aromatherapie, Lebensführung nach Sebastian Kneipp mit seinen fünf Säulen und immer mehr ayurvedische Ernährung. In allen Bereichen bin ich ausgebildet und nutze zusätzlich ein Netzwerk für die Arbeit mit Klienten. Ich halte typgerechte Bewegungsschulung gerade auch im Bereich psychischer Erkrankungen für notwendig, schicke Klientinnen und Klienten zu Heileurythmie, Aufbau von Muskulatur, Schmerzbehandlung mit Kältetherapie etc. Ernährung ist das A und O im Bereich Gesundheit, hier kommt es darauf an, wie jemand lebt, strukturiert und vom Körperbau her ist. Patientinnen und Patienten bitte ich um ärztliche Konsultation für konkrete Laboruntersuchungen wie z.B. Check auf Schilddrüse, Eisenmangel, fehlende Mikronährstoffe, gezielt statt Gießkanne. Zudem kann es sein, dass ich Kunsttherapie empfehle, Ergo und vieles mehr.

All das ist mühsam für die Klientinnen und Klienten, weil wir hier vor Ort kein Therapeutikum haben, an dem man geballt Räume hat, wo all diese Untersuchungen und Therapien stattfinden können. Mein Traum ist so ein Zentrum, an dem Kolleginnen und Kollegen verschiedenster Richtungen gemeinsam arbeiten, es nicht Arzt gegen Heilpraktiker geht, sondern jeder schätzt, was der andere tut, weil es den eigenen Qualitätskriterien entspricht. Das ist enger Austausch, Blick auf den erkrankten Menschen und gemeinsam mit diesem die Vorstellung, wo es hingehen kann und darf. Alles ergänzt um den präventivem Aspekt und die Erkenntnis, dem Patienten, der Patientin wieder die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übergeben.

Ich freue mich, dass es in der Schweiz zur Lebensstilmedizin schon viel mehr gibt als bei uns, ich viel lernen und erfahren darf. Schön, dass es die jungen Mediziner sind, die diesen Aspekt immer mehr entdecken.

So starte ich mit Freude und tiefer Dankbarkeit für meine Arbeit in diesen Tag und wünsche dir einen gesunden, frohen Tag mit vielen schönen Erlebnissen!

 

Blick in den Kurpark von Bad Wörishofen, dem Wirkort von Sebastian Kneipp.

 

Wunderzeit

Es gibt sie noch, die Sternstunden des Lernens. Am Sonntag war so ein Wunderzeit bei #Eurythmy4you. Es ging anhand der Sage um das goldene Vlies um die Frage, wie wir uns als Menschen gut in diese herausfordernden Zeiten stellen. Ilse Hönig und Theo Hundhammer spannten den Bogen von den antiken Mysterienschulen bis in die Zukunft der Menschheit.

Erstaunlich fand ich (neben vielem anderen) ein Zitat von Ueshiba Morihei, der Aikido begründet hat: „Im Anfang war die Urkraft, die wir Chi nennen. Diese Kraft ist als Laut oder Wort in Erscheinung getreten und es hat die Welt, in der wir leben, erschaffen.“

Der Satz „Wir schreiten dem Werden entgegen“ hat mich tief berührt. Den U-Prozess von Carl Otto Scharmer, der so hilfreich ist, fanden wir vorbereitet in einer Zeichnung von Rudolf Steiner im Heileurythmiekurs vom 18. 4. 1921. Dort zeichnete er den linken Weg ins U nach unten mit den Begriffen Bildekräfte, Aussonderungsprozesse und Befestigen, den rechten Weg nach oben mit den Worten Wahrnehmungen, Imagination, Inspirieren, Intuitionen.

Manchmal sieht man etwas und mit einem Schlag fügen sich unglaublich viele Puzzleteile zusammen, wird klar, was über Jahre unsichtbar war. Ein so schöner Moment, als dieses Steinerzitat kam: „Wir müssen das Herz in den Kopf tragen!“ Es gibt Veranstaltungen, die prägen einen auf eine besondere Art und Weise. Danke dafür.

Ich wünsche dir heute Momente, in denen du das auch erleben kannst – Verbundenheit, Angebundensein, Erkenntnis, die Herz und Kopf zusammenführt auf liebevolle, sanfte Weise.

 

Das waren die Anfänge der eurythmischen Arbeit vor Jahren. Danke an Gabi für das Erinnerungsfoto.

Seelenklarheit

Ergreifend neue Sinnesreize

Erfüllet Seelenklarheit

Eingedenk vollzogner Geistgeburt

Verwirrend sprossend Weltenwerden

Mit meines Denkens Schöpferwillen.

Rudolf Steiners Spruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender für diese Woche.

Mikro- und Makrokosmos

Bald startet eine intensive Eurythmiezeit beim Tierkreisfestival von HashtagEurythmy4you. Ich freue mich sehr darauf. In unseren therapeutischen Ausbildungen nehmen wir oft aus dem Stundenbuch des Duc de Berry, 15. Jahrhundert, die Abbildung „Der anatomische Mensch“ heran, um die verschiedenen Tierkreiskräfte in ihrer Wirkung auf den Menschen zu erfahren. Der Tierkreis/Zodiak beschreibt einen Bereich um die scheinbare Sonnenbahn, innerhalb dessen die von der Erde aus beobachtbaren Bewegungen von Mond und Planeten verlaufen. In diesem Tierkreis liegen die zwölf Sternbilder, wie dem Tierkreis ihren Namen gaben und die für zwölf verschiedene Kräfte stehen.
Mir gefällt an dieser Arbeit, dass wir den Mikrokosmos Menschen mit dem Makrokosmos Universum in Verbindung bringen, vor allem in diesem Jahr, in dem wir am Himmel sehr viel von den Planetenkräften erleben können. So ist auch jeder Wochentag einen Planeten zugeschrieben, was im Französischen an Mercredi, dem Mittwoch und damit Merkur oder im Englischen an Saturday, Samstag, Saturn oder unserem Sonntag einsichtig wird. Wenn man sich über Jahre hinweg mit den Planetenqualitäten der Tage wahrnehmend befasst, kann man vieles erleben. Ganz praktische Auswirkung – Dienstag nach Möglichkeit keine Paartermine, es sei denn, am Marstag soll es mal klärend krachen. Ich freue mich, in die eurythmischen Gesten einzutauchen und den Tierkreis ganz bewusst „von innen heraus“ zu erleben.

Allen ein schönes Wochenende mit vielen Momenten der Freude und Stärkung.

Maße

Sprüche des Confuzius

Dreifach ist des Raumes Maß:
Rastlos fort ohne’ Unterlass
Strebt die Länge: fort ins Weite
Endlos gießet sich die Breite;
Grundlos senkt die Tiefe sich.

Dir ein Bild sind sie gegeben:
Rastlos vorwärts musst du streben,
Nie ermüdet stille stehn,
Willst du die Vollendung sehn;
Musst ins Breite dich entfalten,
Soll sich dir die Welt gestalten;
In die Tiefe musst du steigen,
Soll sich dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
Nur die Fülle führt zur Klarheit,
Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

Friedrich Schiller

Goetheanum, Treppenhaus

Februar-Gedanken

Ihr Lieben,

 

 

Der Februar ist der kürzeste Monat, wenn du also einen miserablen Monat hast, versuche, ihn auf den Februar zu legen.

 

Lemony Snicket/Daniel Handler

 

 

Wie alle Wintermonate mag ich auch den Februar, den Hornung, sehr. Er hat oft schon diesen Anhauch von Frühling, das Licht verändert sich und zwischendrin fällt Schnee und erinnert uns daran – alles kommt zu seiner Zeit.

Nachdem im Januar sieben Planeten gemeinsam die Erde grüßten, werden es am 28. 2. acht sein – wir spüren diese gewaltigen Kräfte der Planeten auf vielerlei Ebenen. Nach Komet und Polarlichtern 2024 ein weiteres Himmelszeichen, das Kraft auf die Erde bringt. Ich finde das sehr hoffnungsvoll. Jeder Planet hat seine eigenen Qualitäten und so werden wir vielleicht mit vielen hilfreichen Energien geflutet, die uns unterstützen, unseren Platz im Leben immer wieder neu zu finden und einzunehmen.

Februar ist ein Gelenk zwischen Tiefwinter und Vorfrühling. Wir erleben die Welt derzeit auch als Gelenk zwischen der alten Postmoderne und der neuen Metamoderne. Wir wissen nicht, wie Zukunft „geht“, wir sind eingeladen, uns auszurichten auf eine Zukunft, die auf der tiefen Erkenntnis basiert: „Ich muss nicht wissen, was das bedeutet“ oder, um es mit Sokrates zu sagen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Spätestens die Pandemie hat gezeigt: Es gibt Dinge, die wir weder einschätzen noch für die wir schnelle Lösungen finden. Die Welt ist komplex, mit Schwarzweiß-Denken kommen wir nicht weiter, wir sind eingeladen, über Unterschiede hinweg gemeinsam auf den Weg zu bringen, was die menschliche Schicksalsgemeinschaft für diesen Planeten an Aufgaben zusammen hat: Klima, Frieden, Bildung, Gesundheit, sicheres Wohnen, gemeinsam lernen, arbeiten, leben. Das sind Aufgaben jenseits von Staaten, von Religion oder Alter. Oder anders gesagt: Menschsein im Zeitalter von KI und jeder Menge Krisen ist die Herausforderung. Manche haben fast vergessen, was es ist, Mensch zu sein. Wir merken es an Einsamkeit, Hilflosigkeit in Anbetracht von Herausforderungen und Wegschauen, wo Hinschauen nötig wäre.

Nutzen wir gern den „kleinen Februar“, um uns neu zu orientieren, damit wir bald mit der Natur aufblühen können – miteinander. In Frieden, Freude und Gemeinschaft.

 

Eure Herzwerker

Christine und Christoph Krokauer

 

Unsere Termine im Februar

„Glück ist lernbar“ lautet das Thema von zwei Seminarabenden im Alten Rathaus Marktheidenfeld im Rahmen der VHS. Wir starten jeweils 19 Uhr bis 20.30 am 19. und 26. Februar. Hierfür bitte unbedingt direkt bis 7. 2. bei der VHS Marktheidenfeld anmelden.

 

Der Achtsamkeitsteil im Nautilusprojekt startet am 22. 2. mit dem für alle Interessenten offenen Kurstag zum Thema „Einführung in den Buddhismus“. Das Seminar findet online von 9 bis 16 Uhr statt, Anmeldungen sind über diesen Link möglich: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s06

 

Friday-Night-Wissen: Am Freitag, 28. 2., findet unser vorletzter Vortrag in dieser Reihe statt mit dem feinen Thema „Herz-Hirn-Kohärenz“. Ihr könnt euch über die Homepage anmelden. Unser letzter Vortrag wird am 28. März zum Thema „Erziehung ist die höchste Kunst“ sein. Die Reihe wird künftig als Podcast fortgesetzt. Alle bisherigen Vorträge dieser Reihe sind online unter folgendem Link zu finden: https://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/

 

Kostenfreie Nautilus-Schnuppertermine

Ein wundervolles Angebot sind die Schnuppertermine im „Mini-Nautilus“. Wir haben noch drei kostenfreie Termine für euch:

  1. Gelingende Kommunikation – Mit dem Herzen lauschen und achtsam sprechen. Termin: Dienstag, 11. März, 10 bis 11.30 Uhr. Anmeldung bis 1. März hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis
  2. I like to move it! Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, dein Bestes zu geben? Termin: Dienstag, 17. Juni, 10 bis 11.30 Uhr. Anmeldung bis 7. Juni hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis
  3. The Power of No – Leichter Neinsagen lernen. Termin: Dienstag, 12. August, 10 bis 11.30 Uhr. Anmeldung bis 27. Juli hier https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis

Ich freue mich sehr auf euch! Gern könnt ihr Freunde und KollegInnen mitbringen!

 

Erstaunliche Entwicklung

Viele Kurse an den Volkshochschulen werden derzeit abgesagt, weil sich die Menschen nur noch kurzfristig anmelden – 14 Tage vorher ist der späteste Moment, weil Dozentinnen und Dozenten vorbereiten, Hausmeister einbestellt und Räume eingeteilt werden müssen. Volkshochschulen bieten für kleines Geld tolle Kurse an, wenn diese Angebote verschwinden, nehmen wir uns selbst ein Stück Bildungsfreiheit, niederschwellige Kennenlernmöglichkeiten und Angebote, sich auszutauschen und mit Menschen in einen guten Kontakt zu kommen. Wollen wir das wirklich?

 

Aufstellungen

Unser nächster Aufstellungstag ist am 30. März, es ist nur noch ein Termin frei. Folgende Möglichkeiten gibt es noch dieses Jahr: 15. Juni, 7. September und 23. November. Ein Vor- und Nachgespräch sind verbindlich. Aufstellungen in der Praxis mit Kissen, Brett und Zetteln etc. sind jederzeit möglich, gern bei mir melden für einen Termin.

 

Bereit für die Zukunft?

Am 21. September starten wir mit der nächsten Runde in unserem umfassenden, wundervollen Potentialentfaltungsprogramm, dem Nautilusprojekt. Wir freuen uns riesig, dass die ersten Anmeldungen da sind – hurra! Wir werden ein wundervolles erstes Jahr gemeinsam gehen. Dieses Jahr ist die Voraussetzung für die Ausbildungen zum Cardea-Coach, zur Cardea-Coachin und im Bereich Cardea-Therapie. Wie schön, dass viele Menschen erkennen, dass sie für die Zukunft neue Skills brauchen. Alles beginnt bei mir selbst – wenn ich mich gut er-kenne, um meine Stärken weiß, nachvollziehen kann, wie Gehirn funktioniert, Glaubenssätze entstehen und vieles mehr stehe ich stabiler auf dem Boden, weiß, wie ich mich verwurzle, erden und stärken kann. Die Nautilusfamilie wächst, das ist herrlich. Wir freuen uns, mit euch gemeinsam zu gehen. Wer noch reinschnuppern mag – schaut gern auf die kostenfreien Schnuppertermine Mini-Nautilus!

 

Podcasts: Meditationen

Habt ihr schon unsere kostenfreien Online-Meditationsangebote gesehen? Hier findet ihr alles: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/, scrollt auf der Seite ganz nach unten. Die Themen u.a. „Arbeit mit dem inneren Kind“, „Himmlischer Kreislauf“, „Frieden“, „Geschützter Ort“. Viel Freude euch beim Hören.

 

Sinnvoll Freude bereiten mit dem Seelchen

Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du runterladen, ausdrucken und verschenken. Hier findest du das Seelchen: Klienteninformation – Seelengarten (seelengarten-krokauer.de). Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet.

 

Neues aus der Praxis

Viele Menschen erleben derzeit massive Erschöpfung, finden den Lebenssinn nicht mehr, suchen Halt und Orientierung in einer immer verrückter, schneller und lauter werdenden Welt. Die innere Ruhe scheint den Meisten abhanden gekommen – es wird Zeit, sich wieder auf die Suche danach zu machen. Nicht selten ist das Thema „Zur Ruhe kommen“ Bestandteil unserer Arbeit, im Therapeutischen auch im Sinne von „in Frieden mit etwas kommen, etwas annehmen und lernen, gut und achtsam damit umzugehen, um es Stück für Stück auch hinter sich zu lassen.“ Derzeit erhalten viele körperlich schwierige Diagnosen, die auch psychisch massiv belasten und eine Masse an Menschen kommt, die erkennen, dass die Schläge in der Kindheit, das Anschreien, die Demütigungen, Missbrauch auf allen Ebenen heute, mit 50, 60 Jahren zu einem Gefühl von Leere, Verlorensein und Angst führen. Ich arbeite derzeit mit vielen Klienten zum Thema Trauma/Umgang mit der Vergangenheit, Annehmen von Erkrankungen, um zu schauen, was getan werden kann, um aus diesen Herausforderungen gestärkt, gewachsen und lebendig hervorzugehen.

 

Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Sei von Herzen willkommen. Bei mir findest du einen geschützten Raum, Ruhe, offene Ohren und ein offenes Herz.

 

Neues aus dem Coaching

 

Ich arbeite derzeit mit mehreren Teams in verschiedenen Bereichen. Allen gleich ist ein Thema: Kommunikation. Wie sprechen wir MITeinander? Wie sprichst du erstmal selbst mit dir – das ist der Anfang von allem! Teams sortieren sich neu, Unternehmen stellen sich neu auf den Markt, um Zukunft zu bewältigen. Themen wie Metadenken, über integrales Arbeiten hinauswachsen, Verantwortung übernehmen, aus einem Gegen- ein Miteinander machen, Installieren des Gedankens, dass wir aus der Stille, der inneren ruhigen Herzmitte heraus anders agieren als blind auf Marktgeschehen zu reagieren – wundervolle Fragen sind das. Klar geht es oft um Teambuilding, Umgang mit schwierigen Kollegen und vielem mehr, doch immer häufiger schauen Firmenleitungen auf die Frage: Wohin werden wir uns in den nächsten Jahren entwickeln und welche Fähigkeiten brauchen wir, um agil zu sein, mit KI gut umzugehen und was wird für den Menschen als Entwicklungsaufgabe immer relevanter? Herrliche Themen! Seit Jahren bereiten wir in unseren Kursen kluge vorausdenkende Menschen darauf vor, mit genau der Zukunft, die uns jetzt erreicht, gut umzugehen. Wer sich gut aufstellt, kann sich besser auf alles einstellen. Wo kann ich dich und dein Team unterstützen?

Hauptthema derzeit im Einzelcoaching: Mentale Gesundheit, Lebensstilmedizin, persönliches Aufstellen, Fit für die Zukunft, Burnoutprophylaxe und – wer bin ich! Ist das nicht großartig?

 

Danke allen Teams und Einzelmenschen, die sich mit mir gemeinsam ins Abenteuer „Unbekannte Zukunft“ stürzen – ihr seid auf eurer Heldenreise unterwegs.

 

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching

Termine vereinbaren: Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

 

Testimonials – Dankeschön!

Schaut mal, wie schön: https://www.seelengarten-krokauer.de/testimonials/

Du willst auch was schicken? Gern! Einfach mailen. Ich freue mich über jedes Testimonial.

 

Foto: Stephanie Heger

 

 

Unsichtbare Wirkung

Eine berührende Arbeit. Jemand fühlt sich motivationslos, mag nicht mehr aufstehen, findet den Sinn im Dasein derzeit nicht mehr. Eine gut aufgestellte Persönlichkeit, tatkräftig und sehr engagiert in seinem Berufsfeld. Wenn so etwas passiert, ist der Gedanke „das ist vielleicht eine Depression“ durchaus naheliegend und muss geprüft werden, was wir auch angeschaut haben. Herausgekommen ist unter anderem dies: Wenn Menschen in Bereichen unterwegs sind wie z.B. in der sozialen oder Friedensarbeit, erleben sie nicht immer, dass ihr tägliches Streben direkt Wirkungen zeigt. Es ist mühsam, sich zu motivieren, wenn zunächst keine Resultate sichtbar werden oder sogar das Gefühl entsteht, die eigene Arbeit sei in Anbetracht der Lage in der Welt gefühlt sinnlos. Ist uns bewusst, wie viele Menschen diese Frustration erleben, dass das, was sie tun, scheinbar keine Wirkung zeigt? Menschen, die ihr Herzblut in viele Projekte stecken, können mutlos werden, sich überflüssig fühlen, ausgelaugt und vor allem auch eines – nicht gesehen.

Siehst du deine eigene Arbeit, dein Sein, dein Wirken als wichtig an, auch wenn du es nicht immer spürst? Dann feiere dich immer wieder für dein Durchhaltevermögen, deinen Glauben an die große Sache, die du unterstützt, supporte dich gut durch Ernährung, Schlaf, Bewegung und Aufbau von Freumomenten. Bemerkst du, dass jemand in deinem Umfeld gerade zweifelt, obwohl er oder sie richtig, richtig tolle Arbeit macht – schau hin. Benenne des. Mach das Wirken dieses Menschen sichtbar, indem du es ansprichst.

Mit unserer Arbeit ist es oft wie im Garten auch – wir säen viele Samen. Viele gehen wunderbar auf, manche nicht, manches taucht im Nachbargarten auf oder gar zwei Jahre später. Vertrau dem Prozess. Bleib dran.

 

Der Garten lehrt uns, darauf zu vertrauen, dass im Zusammenspiel guter Kräfte vieles wachsen und gedeihen darf.

Und keines fällt aus dieser Welt

Bemesst den Schritt!

Bemesst den Schwung!

Die Erde bleibt noch lange jung!

Dort fällt ein Korn, das stirbt und ruht.

Die Ruh ist süß.

Es hat es gut.

Hier eins, das durch die Scholle bricht.

Es hat es gut. Süß ist das Licht.

Und keines fällt aus dieser Welt

Und jedes fällt, wie’s Gott gefällt.

Säerspruch. Conrad Ferdinand Meyer

Bald geht es in Hochbeeten und im Garten wieder los, doch noch darf alles ruhen.

Traumata

Beobachtung der letzten Monate: Immer mehr Männer wie Frauen zwischen 50 und 60 Jahren berichten mir von massiver Erschöpfung. Wenn wir tiefer hineinschauen in die Lebensgeschichte, brechen Mauern des Schweigens aus Angst, Scham und Schuld. Manchmal steckt dahinter eine Kindheit mit Gewalterfahrung. Schläge, Brüllen, Anschreien, das Kind oder seine Spielsachen an die Wand werfen, Übergriffigkeiten aller Art, Missbrauch, nicht selten durch Geschwister, Großväter oder andere Menschen, die im Haus mitwohnten. 40, 50 Jahre Schweigen. Permanente Anspannung durch Scannen des Raums, ob Gefahr droht. Höchstleistung bringen ohne zu bemerken, wann man müde ist, Grenzen erreicht – typische Folgen.

Zuerst hoffte ich, dass ich mich irre, zufällig so viele Menschen diese Themen ansprechen (was für ein Mut!). Inzwischen ist mir bewusst: Wir können endlich darüber sprechen. Das erste Mal können wir diese Traumata anschauen, bearbeiten und in winzigen Schritten Frieden in die Systeme bringen, es sind Lasten, die von Generation zu Generation übergeben wurden. Niemals konnten sie aufgelöst werden, weil die Menschen durch Kriege und Nöte keine Möglichkeiten hatten, sich mit solchen Fragen zu befassen oder mit der Erkenntnis, dass das dauernde „Zusammenreißen, Bravsein und Funktionieren“ einen hohen Preis kostet.

Wenn wir jetzt diese Wunden sehen, gut versorgen, getragene Lasten zurückgeben können, stoppen wir die Kette, schaffen vielleicht eine Form von Frieden in Richtung der Vorfahren, so erleben wir es immer wieder in Aufstellungen. So kann es gelingen, dass wir unsere Kinder in Würde, in Achtsamkeit und Respekt aufwachsen lassen.

Noch ein Gedanken: Erlauben wir nicht, dass in 50 Jahren Menschen dieses Trauma benennen: Vernachlässigung durch Vorzug von Medien statt Beschäftigung MIT dem Kind.

Einen erkenntnisreichen und heilsamen Tag dir mit viel Liebe, Vertrauen und Lachen.

 

Ursula hat das Foto gemacht. Danke dir!

Egal, was geschieht, glaub an dich

Was, wenn du heute entscheidest, etwas/dich doch nicht aufzugeben – weil hinter der nächsten Biegung vielleicht dein Ziel greifbar wird? Vielleicht magst du heute noch dranbleiben. Glaub an dich. Egal, was im Außen gerade geschieht.

Danke an Stephanie für das Foto!