Zähme mich, sagte der Fuchs

„Der Welten Schönheitsglanz“, schreibt Rudolf Steiner unter der Überschrift „Johannistimmung“ im anthroposophischen Seelenkalender. Seit Jahren begleitet uns der Seelenkalender, für jede Woche gibt es einen Spruch. Die ersten Jahre lasen wir den Spruch und nahmen den Inhalt zur Kenntnis. Irgendwann jedoch erkannten wir die wunderbare Choreographie dieser Sprüche, die sich spiegeln, ihren entsprechenden Seelenbruder haben und wie uns die Sprüche tatsächlich intensiv durch das Jahr begleiten. Es dauerte Jahre, bis uns diese Sprüche wirklich berührten und wir sie uns vertraut gemacht hatten. Ich glaube, da verstand ich auch erst so richtig die Geschichte im Kleinen Prinzen mit dem Fuchs, der sich wünschte, der Kleine Prinz möge ihn zähmen, ihn sich vertraut machen, damit man mit dem Herzen gut sehen kann, weil das Wesentliche für die Augen unsichtbar ist.

Egal, was geschieht – der Welten Schönheitsglanz ist immer wieder spürbar und gerade in diesen Tagen ist Weltenlicht und Weltenwärme mit Händen greifbar. Wir werden gut durchlichtet und gewärmt, können dadurch auch eine Form von Energie tanken und erleben in diesem Licht und dieser Wärme, wie vieles reift in diesen Tagen.

Allen ein wunderschönes lichtvolles und durchwärmendes Wochenende.

 

Sommer am See – Stephanies Foto nimmt euch mit in die Ruhe. Danke!

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