Mittwochs-Nachdenk-Input

Die Tage eilen, im Garten entwickelt sich das Beikraut prachtvoll. Dazwischen Hyazinthen, Osterglocken, Narzissen, Tulpen und Schlotfeger, unter einem bleigrauen Himmel liegend.

Der Newsletter hat ein spannendes Feedback ausgelöst, wir danken euch für alle Kommentare dazu. Backblech Nr. 3 und 4 mit unserem berühmten Knäckebrot nach Gudruns Rezept backt grad fein im Ofen, mit schwarzem Sesam bestreut, reine Nervennahrung. Blech 5 und 6 folgen, dann dürften wir für einige Zeit gerüstet sein. Ich liebe dieses Knäckebrot, hauchdünn, knusprig, nur Saaten, Haferflocken, Wasser und Salz. Da brauchst du nix dazu, einen Apfel und eine Tasse guten Tee, die Welt ist schön mit diesem Brot. Ich scheine nicht die Einzige zu sein, die in diesen Tagen Brot backt.

Ich staune zwischendurch. Ein Anruf aus München, da sind strenge Sicherheitsvorkehrungen. Eine Mail erreicht mich, dass man jetzt mit selbstgenähter Maske einkaufen soll. Ich kann nicht mal nähen. Okay, eine Anleitung ist dabei, das geht auch ohne Nähmaschine. Ein Anruf aus dem Ruhrpott. Da soll bald alles wieder normal laufen, höre ich, ab 20. April wohl Schule, es geht um den „Exit“ von der Kontaktsperre, die Talsohle sei erreicht.

Selten gab es so viele Meinungen, Kommentare und Verwirrung wie gerade. Die Informationslage ist undurchsichtig, Spekulationen greifen Raum. Ich denke, dem sollten wir nicht folgen. „Die Sonne bringt es an den Tag“, sagt das Sprichwort. Was wirklich hinter allem steckt, wenn denn außer einem Virus etwas hinter dem Virus stecken sollte, werden wir es erfahren. Die Wahrheit findet immer ihren Weg.

Bleiben wir besonnen. Schützen wir das Leben der Menschen, die alt, schwach, vorbelastet oder klein sind. Auch junge und gesunde Menschen können erkranken, keiner ist sicher. Also waschen wir weiter Hände, halten Abstand und bewahren die innere Ruhe. Vielleicht ist manchem aufgefallen, dass die Glocken dreimal am Tag läuten. Sie erinnern an die Möglichkeit zu einem Gebet miteinander, das ergibt eine gute Energie, so, wie wir schon von Anfang an um 21 Uhr das Halleluja eurythmisch machen. Gute Gedanken können starke Medizin sein, drum halten wir den Raum zwischen den Ohren frei von Negativem. Stellen wir uns mutig allen anfallenden Aufgaben, aber fern von Panik.

Wer den Newsletter haben möchte (er erscheint normalerweise einmal im Monat), kann mich gern kontakten.

Bleibt gesund! Allen einen beweglichen Merkurtag.

Das herrliche Foto stammt von Manuela, ich danke sehr.

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