Mehr Tempo

Mein Tempo diese Woche war deutlich langsamer. Ich merke, dass mein Gehirn jetzt anfängt, die Eindrücke aus Dornach zu verarbeiten, das war im Juni. Das Tempo des Jahres insgesamt war also zu hoch, die Seele kommt mit Verdauen nicht nach. Es war viel los das ganze Jahr über, das merke ich jetzt, wo es im Außen trüber und dunkler wird und der Fokus nicht mehr permanent im Außen auf dem Organisieren von Tausenderlei liegt, weil vieles einfach geschafft ist. Es waren einige Projekte in diesem Jahr mit viel Vorplanung und Organisation. Ereignisse, die für Nachdenken und Gespräche sorgen, Veränderungen von außen, die tiefgreifend auch in unsere Familie hereinwirken. All das hat mehr Kraft gekostet als ich angenommen habe. Jetzt darf ich Kraft, Zeit und anstehende Aufgaben gut abstimmen. Die Tage waren dringend notwendige Reflektion.

Jeder Mensch erlebt die Herausforderungen im Außen derzeit als starke Belastung. Entscheidend ist, wie resilient und flexibel mein Inneres aufgestellt ist. Wir sind alle eingeladen, mehr inne zu halten, uns Verarbeitungszeit für das zu geben, was die Welt fordert und dafür zu sorgen, dass wir im Inneren ausreichend Ruhe, Mitte und Wurzelkraft haben, um im Sturm der Zeit stabil zu stehen.

 

Rundkirche und Baum am Benediktushof haben schon viele Stürme überstanden.

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