Ein schöner Abend

Gestern Abend war es wieder besonders in der Alten Synagoge in Kitzingen. Ich liebe diesen Ort, für mich ist das mein „großes Wohnzimmer“, denn dort kommen wir immer mit Freude im Herzen zusammen und es bildet sich ein feines Energiefeld, wenn ich im Rahmen der VHS dort Vorträge halten darf.

Das Thema gestern war Biografiearbeit. Viele Menschen schwingen im Rhythmus von sieben Jahren. Solon hat 460 vor Christus geschildert, wie sich das Menschenleben in diesem Rhythmus verwandelt. So hat jedes Jahrsiebt seine Herausforderungen und Aufgaben. Wir haben gestern auch über die Mondknoten gesprochen, Konstellationen am Himmel, die uns ermöglichen, auf unseren „Auftrag“ zugreifen zu können, wenn wir den roten Faden im Leben verloren haben. Ist das nicht großartig?

Im Sommer ist es in der Synagoge immer besonders, weil am Abend die Sonne dann tief von einer Seite hereinscheint. Wir haben auch schon wunderbare Mondmomente dort gehabt und atemberaubende Wolkenformationen vor den Fenstern. All das schafft eine besondere Stimmung.

Spaßig seit Corona – alle sitzen weit voneinander entfernt. Und doch wachsen wir im Lauf des Abends innerlich zusammen und bilden eine Gemeinschaft des Herzens, die aufeinander lauscht und miteinander schwingt.

Ein feines Kneippseminar wartet in Kitzingen noch vor der Sommerpause, am 12. und 17. Juli geht es um einfache Kneippanwendungen, um gut durch den Sommer zu kommen, dafür bitte bei der VHS direkt anmelden. Für den Herbst haben wir wieder superschöne Themen für Vorträge und Seminare überlegt, in den Ferien kommt dann das neue Heft und ihr könnt euch vorfreuen. Ich kann das jetzt schon 🙂

Begegnungen mit Menschen – Schicksalsströme treffen da aufeinander. Jeder Mensch im Raum hat seine Geschichte, seine Aufgabe, seine Sorgen und Nöte. Und jeder schreibt seine Lebensgeschichte, seine Biografie, in den Teppich des Lebens mit seinem eigenen farbigen Faden. Jeder Faden bringt neue Aspekte in diesen Teppich. Gemeinsam gestalten wir die Welt. Wir dürfen von den Lebensgeschichten anderer Menschen lernen, staunen, durch was sie sich durchgebissen haben, wie sie scheiterten und wie ein Phönix aus der Asche wieder aufgestanden sind. Das kann uns doch ermutigen, wenn uns so vieles misslingt – das ist normal. Leben ist einfach Scheitern und Weitermachen, im Idealfall mit Lernen aus den Irrtümern. Nur so wachsen wir. Nur so erreichen wir innere Ruhe, Klarheit und Stärke.

Allen einen wunderbaren Wochenteilungstag heute.

 

Stephanie hat diesen Sonnenaufgang fotografiert. Gestern Abend war der Himmel glutrot, als ich um 22 Uhr heimfuhr – Sonnenuntergang. So viele Stunden am Tag begleitet uns gerade die Sonne mit erstaunlichen Farbspielen morgens und abends. Danke für dein Foto!

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