Durch den Wind sein

Es ist windig und das Wetter wendet sich – das spürt man. Nach dem Vollmond sind wir zum Wochenende fein mal alle kurz durch den Wind. Dann könnten wir es ja zur Abwechslung mal wieder mit „Hakuna matata“ versuchen, oder?

Manche Wochen sind Herausforderungen und ich frage mich manchmal, ob man das immer nur aufs Wetter schieben kann. Ich glaube nicht. Aber die Beobachtung „Du bist heute das Resultat deiner Gedanken von vor einem Jahr“ ist spannend. Ich habe es in der Hand, wie ich in einem Jahr drauf bin. Finde ich gute Mikroroutinen, die sich gegenseitig verstärken? Halte ich mein Gehirn frei von Anwürfen, Kritik, Gejammer aller Art oder flute ich es mit Negativem? Richtet sich mein Fokus auf das, was wirklich wichtig ist? Belaste ich mich durch unerledigte Arbeiten, wie es Marie von Ebner-Eschenbach so schön beschreibt, dass uns die Arbeit, wie wir liegenlassen, mehr ermüdet als die, die wir erledigen? Mein Kopf ist vielleicht voller Gedankenschleifen, was alles noch gemacht werden muss und dann kommt Prokrastination, Aufschieberitis.

Also: was möchtest du VOR dem Wochenende weghaben, damit du durchschnaufen kannst? Welche Dinge brauchst du im Leben und was nicht? Womit willst du dich belasten und was lässt du los? Kann dich das Wetter, eine miese Stimmung, Gemecker und anderes Ungemach so aus deiner Bahn werfen, dass du dich dem auslieferst? Wer bestimmt deine Gedanken?

Durchatmen. Einfach durchatmen. Die Natur bestaunen, was sie derzeit alles bietet. Ausreichend schlafen, viel bewegen, viel Wasser trinken und dankbar sein. Alles Große ist schlicht.

Allen einen guten Venustag.

 

Diese Akeleischönheit ist auch vom Mai 2017 im Garten fotografiert

 

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