Du kannst was, was ich nicht kann

Im Seminar am Sonntag gab es intensive Übungsrunden und Feedback dazu. Spannend – „solche Qualitäten fehlen mir ganz, du kannst das so sachlich auf den Punkt bringen“ und „das hast du so wunderschön poetisch gesagt“ bis „ich kann mich nicht so gut ausdrücken“. Offenbar finden wir bei anderen vieles gut, was wir bei uns selbst vermissen. Unsere eigenen Fähigkeiten stellen wir hingegen oft unter den Scheffel. Es gibt so viele Qualitäten. So viele Formen des Seins. Warum bewerten wir das eine als gut, das andere als weniger gut?

Sachlich was auf den Punkt bringen ist in vielen Situationen enorm hilfreich. Etwas in einer wunderschönen bildhaften Sprache erzählen auch. Und nach Worten ringen zeigt, dass jemand darauf bedacht ist, das Wort zu finden, was seiner Intention entspricht – was sollte daran nicht in Ordnung sein? Es sind unterschiedliche Herangehensweisen. Mal ist das eine zielführender, mal das andere. Jeder Mensch hat seine eigenen Qualitäten. Die dürfen gesehen, gepflegt und wertgeschätzt werden. Zusammen haben wir dann vermutlich alle Qualitäten – dazu müssen wir uns die Hand reichen und uns verbinden, dann kommen mehr Optionen auf den Tisch. Unter dem Scheffel wird nichts entdeckt.

 

Einen tatkräftigen Dienstag für dich!

 

Stephanies Bank lädt zum Sitzen ein. Mal so, mal anders herum. Perspektivenwechsel ergibt neue Erkenntnisse. Danke dir!

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