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Geistgeschenk im Innern

Zu bergen Geistgeschenk im Innern

Gebietet strenge mir mein Ahnen

Dass reifend Gottesgaben

In Seelengründen fruchtend

Der Selbstheit Früchte bringen.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Das Himmelsblau leuchtet durch den abgeblühten Baldrian.

Check!

Wocheneinkauf – Check. Hausputz – Check. Speiseplan für nächste Woche – Check. Wir sind sehr gut organisiert und strukturiert, das muss man sein, wenn man einen Schwerstpflegefall im Haus hat und selbstständig ist. Das bedeutet nicht, dass dann alles glatt läuft. Es bedeutet nur: theoretisch hätten wir einen Plan.

Nächste Woche wird sich weisen, ob der Bruder seinen schweren Infekt wirklich bewältigt hat. Sonntagabend endet die Antibiose. Mittwoch können wir eine neue Kultur anlegen und schauen. Zwischen Sonntag und dem Resultat der Kultur kann alles geschehen – er kann es gepackt haben oder wir landen in der Klinik, weil dann nur noch über Infusion etwas zu bewegen ist.

Der Start einer aufwändigen Fortbildung am Wochenende, die mir am Herzen liegt, die Termine der nächsten Woche inklusive Teamcoaching am Freitag – all das stresst mich nicht. Was mich herausfordert, ist die Sorge um den Bruder und die Konsequenzen. Wenn Klinik, muss ich mit, alleine ist er vollkommen hilflos und keiner hätte die Chance, auch nur eine Infusion anzulegen. Wir halten es für möglich, dass alles gut geht. Das empfinden wir beide als richtig superguten Plan für nächste Woche. Daumen gedrückt – Check.

Schade, dass die Klinik Arlesheim weit weg ist. DAS wäre unsere absolute Wunschalternative, wenn schon Klinik. Welche Klinik hat schon so einen einladenden Eingang?

Flexibel bleiben

Egal, wie viel du auch planst – das Leben hat seine eigenen Ideen. Also durchatmen und Hakuna matata singen.

Was ist mir vor einigen Wochen in Basel in einem Schaufenster ins Auge gefallen? Zwei Perlboote. Wunderbar.

Mehr Meer. Be kind.

Mit Menschen arbeiten zu dürfen ist ein Geschenk. Menschen tragen schwere Lasten, bewältigen krasse Krisen, kommen mit Diagnosen verschiedenster Art zurecht und geben jeden Tag ihr Bestes – was für Wunderwesen sind wir doch! Sind wir mit dem zufrieden, was wir jeden Tag stemmen? Sind wir stolz, wenn wir einen Tag gut überstanden haben, obwohl er vielleicht schwierig war? Ist unsere Ansprache uns selbst in unserem Kopf gegenüber höflich, respektvoll, freundlich und einladend? Schenken wir uns ein aufmunterndes Lächeln? Nehmen wir uns sacht in den Arm wie eine Freundin, die Sorgen hat? Drücken wir dem tapferen Helden hinter der Showfassade ein Eis in die Hand und setzen uns neben ihn auf die Parkbank, schweigend den Sonnenuntergang genießend? Du bist 24/7 in deinem Kopf mit dir unterwegs. Be kind.

 

Mehr Meer. Danke an Annemarie für dieses Reminderfoto.

Buntes Programm heute

Spagat zwischen Welten im Bereich Fortbildung derzeit: Während ich mich mit der Konstitutionslehre des Ayurveda befasse, um mich auf das Seminar „Ayurveda für Frauen und stressbedingte Beschwerden“ vorzubereiten, spitze ich konventionell Stifte für den Start einer KI-Fortbildung am Samstag, um mich damit vertraut zu machen. Nur was ich gut kennen gelernt habe, kann ich (vielleicht) einschätzen.

Der Bruder taucht aus seiner bislang schwersten Erkrankung hier bei uns auf. Es ist das letzte orale Antibiotika, was man geben kann laut Testung, wenn es nicht anschlägt, ist Klinik mit Tropf dran. Die Medikamentierung läuft bis Sonntagabend, am Mittwoch können wir eine Kultur anlegen, um zu sehen, ob das ausreichend war. Ich hoffe für ihn und uns, denn er kann nicht allein in eine Klinik, ich müsste mitgehen.

Dazwischen der normale Alltag und weiter Großbaustelle mit entsprechend Lärm vor der Haustür nebst fordernden Wetterwechseln. Wie das geht? a) Ich versuche, so das bei Pflegenden geht, zu schlafen b) richtig gute Ernährung c) Abwechslung zwischen und Freude an den Aufgaben d) jeden Tag genug singen, summen und lachen und e) ich halte eine Menge für möglich. Oder: Ich bin einfach zu neugierig auf all die Wunder dieser grandiosen abenteuerlichen Welt.

 

Bald ist es wieder soweit und wir können Brombeeren ernten.

Daily Philosophie

Gestern Abend in der Alten Synagoge in Kitzingen – ein besonderer Ort und ein eher ungewöhnliches Thema „Philosophie“ beim VHS-Vortrag. Erstaunlicherweise hat das Thema trotz der Schwüle Menschen, teils mit weiter Anfahrt, angezogen. Vom Denksystem der griechischen Antike bis hin zu Trendforschern wie Matthias Horx spannten wir den Bogen unter der Frage: Was sind Grundlagen für ein „gutes Leben“? Wir schauten uns an, was „Liebe zur Weisheit“ meint und dass der Bereich Ethik ein lebenspraktischer Ansatz auch für die Alltagsgestaltung sein kann. Wir betrachteten Tugenden vom Altertum über die christlichen Tugenden im Mittelalter bis zu den sieben Tugenden der Samurai und folgten der Spur Platons auf der Suche nach dem „Schönen, Wahren und Guten“. Während draußen die Sonne unterging, erlebten wir, wie nah uns Aussagen sind, die vor über 2000 Jahren entstanden. Am 30. September geht es in der Alten Synagoge mit dem nächsten Vortrag weiter zum Thema „Potentialentfaltung“.

Nun liegt der Tagesfokus auf der Begegnung mit Menschen in der Praxis – Philosophie, Spiritualität und Therapie haben in meinem Alltag durchaus miteinander zu tun.

 

Sigrid hat in Paris im Louvre vorbeigeschaut und schickt dieses Bild. Dankeschön!

Guter Lifehack

„Wenn wir (…) bedrängt, unruhig oder betrübt sind, wollen wir die Ursache nicht in etwas anderem suchen, sondern in uns, das heißt in unseren Vorstellungen. Wenn dich jemand reizt, so wisse, dass es nur deine Auffassung von der Sache ist, die dich gereizt hat. Deshalb strebe vor allem danach, dich nicht von deiner falschen Vorstellung fortreißen zu lassen. Bemühe dich also vor allem, nie im Augenblicke von ihr hingerissen zu werden; später, wenn du einmal Zeit zur Überlegung gehabt hast, wirst du dich schon beherrschen können.“

Epiktet

Für alle mit Strandsehnsucht – Sigrid hat in Sankt Peter Ording fotografiert. Danke!

Bist du heute Abend mit dabei?

Was bedeutet das – ein gutes Leben führen, ein guter Mensch zu sein? Wo komme ich her, wo gehe ich hin und wie gestalte ich das Dazwischen? Gewaltige Fragen, die uns Menschen immer wieder bewegen (sollten) und die Koordinaten ergeben, zwischen denen wir unseren Alltag aufspannen. Geistige Leitlinien, Werte, Vorstellungen, nach denen wir uns richten und die wir gegebenenfalls auch aufgrund unserer Erfahrungen verändern. Wie kann uns heute hilfreich sein, was Menschen vor 2000 Jahren gedacht haben? Diesen Fragen werden wir uns heute Abend ab 19.30 Uhr in der Alten Synagoge in Kitzingen widmen beim Vortrag im Großen Saal. Wer heute Abend gern ein wenig den tiefen Fragen des Lebens nachgehen mag – herzlich willkommen! Keine Anmeldung notwendig, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Ich freue mich auf euch.

 

Philosophie und Spiritualität hängen eng zusammen. Anna hat dieses beeindruckende Foto gemacht, Danke!

Selber bessern

Die Menschen klagen darüber, dass die Zeiten böse sind. Hört auf mit dem Klagen. Bessert euch selber. Denn nicht die Zeiten sind böse, sondern unser Tun.

 

Augustinus von Hippo

 

Tanz der Schmetterlinge, von Anna fotografiert. Herzensdank!

Geschenke vielerlei Arten

Ein besonderer Samstag. Das Seminar zum Thema Spiritualität hat einen zu Herzen gehenden Austausch mit so viel Tiefe mit sich gebracht, wunderschön. Viele Gedanken, Erfahrungen, An- und Einsichten, die aufkamen. Das ist berührend und so ein ganz und gar nicht selbstverständliches Geschenk!

Ein Geschenk anderer Art kam am Samstagabend zu mir – meine geschätzte Kollegin Saïda Thenhart brachte mir einen zauberhaften Cleoniceras/Nautilusanhänger vorbei, den sie bei Crystal Würzburg entdeckt hat! Das hat mich sehr, sehr gefreut, das schöne Stück werde ich gerne tragen. Die Nautilusform entdeckt man so oft in der Natur, wenn man sie einmal bewusst wahrgenommen hat und nun habe ich ein Perlboot, so der andere Name dafür, zum Tragen, ein Fossil aus ganz anderen Zeiten und Welten, als Memo an das Nautilusprojekt, das ins Hier und Jetzt bringt, um Zukunft vorzubereiten. Danke von Herzen!

Starten wir alle gut in eine neue Woche. Möge sie friedlich, freundlich und an herzlichen Begegnungen für jeden reich sein.

Wie verzaubert

Ich fühle wie verzaubert

Im Weltenschein des Geistes Weben

Es hat in Sinnesdumpfheit

Gehüllt mein Eigenwesen

Zu schenken mir die Kraft

Die ohnmächtig sich selbst zu geben

Mein Ich in seinen Schranken ist

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

Der Kneippgarten in Wörishofen ist so vielfältig, eine Freude für die Sinne.

Kommst du mit an Bord?

Die Kabelrolle für Glasfaser ist gelegt. Jetzt sind wir gespannt, WANN die Kabel kommen werden. Ich finde das grandios, wie die Leitungen durch die Erde ins Haus vorgeschoben werden. Zum Glück haben wir sehr genaue Angaben zur Lage aller Leitungen, das macht es einfacher, Häuser mit Bodenplatte sind offenbar eine Herausforderung.

Ich freue mich auf einen meiner absoluten Lieblingskurstage im Nautilusprojekt, bei dem es um Spiritualität gehen wird. So langsam formt sich auch die Gruppe, die im September mit uns in See stechen will, wir freuen uns über Mitreisende! Ende Juli endet unser Paarangebot, anmelden kann man sich generell bis September, am 12. August ist nochmal ein Mini-Nautilus mit Schnuppermöglichkeit zum Thema „Kunst des Neinsagens“. Alle Infos findest du hier: www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

Wir wünschen euch ein gutes Wochenende zur Erholung und Regeneration von Körper, Seele und Geist. Bei allem, was gerade los ist, braucht es Ruhe, Abstand vom Getöse des Alltags und Erdung.

 

Dr. Wald und Dr. Garten – die Garanten für Erholung, Erdung und neu Einmitten.

Wertvoll

Es ist gewiss wertvoll, wenn der Mensch auch ein Herz hat und nicht bloß Gedanken. Aber das Wertvollste ist, wenn die Gedanken ein Herz haben.

Rudolf Steiner