• Sehenswerter Film: Cancer Soul

    Weltweit erhalten 20 Millionen Menschen jährlich eine Krebsdiagnose, in Deutschland 600.000 Menschen. Die Diagnose ist zuerst ein massiver Schock, verbindet sich mit dem Wort doch in vielen Fällen ein schmerzhaftes Siechtum und zu früher Tod. Am Sonntagabend gab es den im April erschienenen Film „Cancer Soul“ (https://cancer-soul.com/) online und viele tausend Menschen haben ihn sich angeschaut, aufmerksam den anschließenden Worten der Betroffenen aus dem Film und der Behandelnden, Regisseur, Organisatoren sowie des Teams von Friends for a better world gelauscht. Zu Wort kamen u.a. Lothar Hirneise, Dr. Petra Wiechel, Prof. Dr. Hockertz, Dr. Thomas Rau, Mag. Birgit Fischer, Dr. Jens Wurster und Dr. Dietrich Klinghardt. Es ging darum, die komplexe Erkrankung Krebs neu zu verstehen und das Bewusstsein für das Leben an sich anders zu erfahren.

    Immer wieder darf ich Menschen mit dieser Diagnose begleiten, die unterschiedliche Wege der Behandlung gehen, von klassisch Stahl-Strahl-Chemo bis Mix oder auch ganz anders. Oft kommt die Aussage: Die Erkrankung war wie ein Weckruf, zu erkennen, welches Leben ich lebe und welches ich leben will oder anders gefragt: Was muss in meinem Leben zu einem Ende kommen, was fördert meine Authentizität und was möchte neu in mein Leben hereinkommen? Ein ermutigender Film mit vielen Optionen für Betroffene und die zahlreichen Menschen, die begleiten – denn von einer Krebserkrankung ist nicht nur ein einzelner Mensch betroffen, sondern sein gesamtes System verändert sich.

     

    Vor zwei Jahren waren die Gebetsfähnchen neu – inzwischen hängen weiße Fetzen im Wind. So soll es sein. Mögen alle guten Wünsche ihren Weg finden hin zu denen, die sie brauchen.


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  • Was magst du heute entdecken?

    Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

    Galileo Galilei

    Stephanie war im Maienwald unterwegs und hat unter anderen dieses Foto mitgebracht. Danke!


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  • Das hat mich wirklich umgeworfen

    Fünf erstaunliche Seminartage liegen hinter uns, in denen wir uns tief mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unser Dasein auf dem Planeten bewirken soll. Seit vielen Jahren begleitet meine Arbeit, auch wenn sie sehr oft im virtuellen Raum stattfindet, ein ganz klares Gebäudekonzept. Ich denke, lebe und arbeite in diesen Räumen, selbst wenn ich neben dem Pflegebett des Bruders sitze und Seminarunterlagen, Posts oder anderes schreibe. Ich gehe dort über den Hof, wie ich oft zur Erholung durch den Garten am Goetheanum in Dornach spaziere. Ich betrete die Seminarräume und sehe die Menschen vor mir, wenn ich Kurse konzipiere. Worauf ich bislang nie gekommen bin, war das, was in meinem Kopf über viele Jahre als Zentrum mit Eurythmiehaus, Therapeutikum, Waldkindergarten, Permakultur und vielem mehr sich entwickelt hat, ins Bild zu bringen. Genau das habe ich in diesen Seminartagen gemacht, das hat mich wirklich umgeworfen. Was seit Jahren als tiefstes Bild in mir lebt, vor mir als Landschaftsdarstellung mit allen Gebäuden zu sehen, war für mich bewegend.

     


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  • Des eignen Abbilds Wahrheit

    Es ist erstanden aus der Eigenheit

    Mein Selbst und findet sich

    Als Weltenoffenbarung

    In Zeit- und Raumeskräften

    Die Welt sie zeigt mir überall

    Als göttlich Urbild

    Des eignen Abbilds Wahrheit.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Danke an Theresa für das unglaublich tolle Foto.


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  • Wer bist du im innersten Wesenskern wirklich?

    Was ist dein innerster Wesenskern, deine tiefste Herzensbotschaft? Eine spannende Frage, der wir selten nachgehen. Seit Mittwoch bin ich in einem Seminar, das genau diese Frage erforscht und sehr genau an das andockt, was im Praxisalltag auch die (meist unausgesprochene) Frage unter allen Themen ist – wer bin ich? Oder anders formuliert: Bin ich auch dann liebenswert, wenn ich nur bin?

    Es zeigt mir auf, wie oft wir konditioniert sind. Es geht uns oft nicht um unser Sein, sondern um das „wer bist du im Außen“ – und genau daran verzweifeln viele Menschen, weil die GAP zwischen dem, was sie im Außen darstellen sollen (die Frage dahinter: Wer sagt das eigentlich?) und dem, was sie können oder wollen groß sein kann.

    Es heißt nach wie vor Human being. Klar werden wir an unseren Taten gemessen, dennoch spüren wir alle sehr genau, was „echt“ ist und was nicht. Showtime ist anstrengend, kostet Lebensenergie, letztlich Leben und dann taucht der Aspekt auf – für wen oder was habe ich das alles gemacht?

    Also andere, neue Frage: Wer bin ich und – bin ich es aus tiefstem Herzen, mit Freude und gern? Lebe ich mein Leben oder spiele ich die Rolle im Film eines anderen?

     

    Kein bisschen eine andere Rolle als die einer Pfingstrose spielen die verschiedenen Schönheiten in diesem Strauß. Da versteht man, weshalb Päonien früher so wertvoll wie Tulpenzwiebeln waren ob dieser unfassbaren Vielfalt. Ein feines Wochenende für dich, mögen viele echte Momente dein Herz stärken und  Menschen deinen Weg kreuzen, die dich erleben wollen, nicht deine Maske.


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  • Schönheit und Ende

    Erkenne deine Essenz, und du wirst dem Ende beiwohnen, ohne zu enden.

     

    Laotse

     

    Pfingstrosendetail.


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  • Seminarzeiten

    Spannend: In diesen Tagen bin ich unterwegs in Sachen Analyse von Gaben, Potentialen und anderem. Resultat bisher: Zentrales Lebensthema Raum halten, geben,  und Raum werden, Weite schenken. Präsenz-Qualität sehr ausgeprägt und Behüten. Es steht für Schutz UND Ausdehnung, für Ruhe und Raum und Dasein. Zweiter Faden – Sprache, Lernen, Wissen aufnehmen und vermitteln. Na dann. Das wird sich in den nächsten Tagen noch ein wenig vertiefen, mal schauen, wo ich dann am Ende der Woche mit diesem Prozess des genau Hinschauens landen werde, gut gespiegelt und begleitet von anderen, hinterfragt und geklärt. Ich freue mich, was in den nächsten Tagen noch zum Vorschein kommt an Entwicklungsmöglichkeiten und an Aufgaben im Schattenbereich. „Im Schatten liegt der Schatz“ ist ein wahrer Satz.

    Einen liebevollen Venustag heute für dich.

     

    Zauberfeines Minimoos auf einem Ast, Naturzauber


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  • Haiku

    Der alte Teich.

    Ein Frosch springt hinein –

    Das Geräusch des Wassers

    Bashô, 1644–1694

    Kein Teich, doch Wassergeräusche sind sehr oft Beruhigung für die Nerven.


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  • Beste Voraussetzungen

         

    Wie niedlich! Die vierjährige Tochter einer Ausbildungs-Teilnehmerin hat mitbekommen, dass wir in der Bowl Karottensalat und Rote Beete essen. Das findet sie großartig, denn es sind ihre Lieblingssalate. Seit da ist sie ganz begeistert von den Sachen hier bei uns und fragte jetzt, ob ich auch ein Auto habe und wie man zu mir mit dem Flugzeug kommen kann. Sie zeigt etwas Kostbares: Neugier und Interesse. Die Fragen sind ernst gemeint, kein Blabla. Sie ist ein wunderbares Draußenkind und darf auf einem großen Grundstück Gemüse und Blumen mit der Familie anbauen, verbringt den halben Tag an der frischen Luft und liebt es, vorgelesen zu bekommen. Der kleine Bruder ist ein Jahr alt und die große Schwester darf ihm jetzt auch was vorlesen. Hier geschehen viele Dinge auf beste Weise: Natur, frische Luft, einbinden in den häuslichen Ablauf, Erleben, dass und vor allem auch mit welcher Arbeit Nahrungsmittel angebaut, geerntet und verarbeitet werden. Beeren vom Strauch pflücken ist da ebenso Alltag wie malen, basteln, singen und auch mal richtig fett im Matsch spielen. Sie verbringt zudem Omazeit, lernt Handgestenspiele, Lieder und Reime, erlebt Handarbeit und ist bei allem wach und interessiert dabei.

    Wer so aufwächst, braucht mit Sicherheit weniger Sorgen um ein stabileres Immunsystem und eine gute psychische Gesundheit haben als andere. Dr. Wald, Dr. Garten, Dr. Haustier und ein sozial stärkendes Feld weben um Kinder und die Menschen, die ihnen das ermöglichen, ein Schutzschild aus Respekt, Achtsamkeit, Freude, Dankbarkeit und goldenem Sonnenlicht. Damit wird jeden Tag auf das Konto bei der Lebensbank einbezahlt für schlechte Zeiten. Ich wünsche allen Menschen so ein Aufwachsen in einem liebevoll getragenen Feld. Was wäre das für eine Welt?

     

    Bunt gemischt – roh und gekocht und am liebsten mit Senf-Mango-Sauce ist unser Bowlvernügen.


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  • Guter Punkt

    Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.

    Friedrich Fröbel, 1782–1852

    Ebereschenblüte von gestern


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