Author page: Christine Krokauer

Zeit nutzen

Heute ist bei uns Feiertag, nicht überall ist das so. Ich nutze den für Liegengebliebenes im Büro, was manchmal wirklich hilfreich ist. Die Pfingstferien hier enden und dann geht es für die Schulkinder in die letzte Etappe des Schuljahres bis zu den Sommerferien.

Derzeit geht es vielen Menschen nicht gut, wollen depressive Episoden, die der Frühling wegwehen sollte, nicht weichen, tauchen plötzlich Beziehungsprobleme und Krisen anderer Art auf. Wie mutig, sich dann diese Themen anzuschauen, Wege zu erarbeiten, mit den Fragen umzugehen und in die Antworten hineinzuleben, wie Rilke einst dem jungen Dichter schrieb, er möge die Fragen leben, um dann eines Tages in die Antworten hineinzuwachsen.

Wir brauchen oft Geduld, bis aus Problemen Lösungen werden, Wachstums- und Dehnprozesse müssen ruhig und angemessen vonstatten gehen, damit daraus später kein brüchiger Boden wird für das Haus der Zukunft. Aus überstandenen Herausforderungen werden oft sehr, sehr stabile Zukunftsanker.

 

Allen mit Feiertag einen feinen Auftakt in ein vielleicht langes Wochenende, allen anderen einen freundlichen Jupitertag.

 

Auszeiten sind wichtig, Feiertage können das manchmal im Kleinen leisten. Die kleine Meerjungfrau scheint auch nachzudenken. Danke an Theresa für das Foto!

Sommerkündend

Vergessend meine Willenseigenheit,

Erfüllet Weltenwärme sommerkündend

Mir Geist und Seelenwesen;

Im Licht mich zu verlieren

Gebietet mir das Geistesschauen,

Und kraftvoll kündet Ahnung mir:

Verliere dich, um dich zu finden.

Wochenspruch ab dem 1. Juni aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

Maikes Foto hat auch was Sommerkündendes, vor allem freuen sich damit alle Bergmenschen auf hoffentlich tolle Touren in diesem Jahr. Danke für dein Foto!

Vorbilder

Gestern kam die Frage auf, ob Vorbilder noch zeitgemäß seien und was man damit anfangen soll. Eine spannende Frage. Ich weiß nicht, ob das zeitgemäß ist, mich interessiert eher, ob ein Vorbild für einen Menschen eine Hilfe sein kann oder eben nicht. In meiner Kindheit und Jugend waren Vorbilder etwas Normales. Jeder hatte Menschen, die er toll fand und sich wünschte, einmal so zu werden wie sie. Oft waren das Sportler, Erfinder oder andere Idole, Menschen, die in irgendeinem Bereich etwas geschafft hatten, was sehr schwer war. Wir wollten nicht diese Menschen werden, sondern auch etwas schaffen, was schwer ist. Die Vorbilder dienten uns als eine Art Rankgerüst – daran konnten wir uns ein wenig orientieren und festhalten jenseits der Eltern und Werte ausfindig machen, die uns vielleicht bisher in der Erziehung fremd geblieben waren.

Bis heute inspirieren mich Menschen unterschiedlichster Art, seien sie real oder fiktiv. Mein erstes Idol war Albert Schweitzer, über dessen Krankenhaus in Lambarene ich alles verschlang, was man finden konnte, gefolgt von Christian Barnaard, dessen Pressekonferenz nach der ersten Herztransplantation ich im Fernsehen sehen durfte. Sauerbruch war dann der nächste Held, bis ich in der Bücherei Frederic Vesters „Denken, lernen, vergessen“ fand und fortan von Hirnforschung begeistert war. An Friedrich dem Großen rührte mich die Tatsache, dass er trotz Dauerkrieg gegen Maria Theresia lieber Flöte spielen wollte und viele mehr.

Bis heute inspirieren mich Menschen, weil sie mutig neue Wege gehen, ihren Kopf zum Vor(aus)denken nutzen. Seit über 20 Jahren steht dieses Foto der Ärztin Dr. Ita Wegman auf meinem Schreibtisch. Sie entwickelte mit Rudolf Steiner die Grundlagen der anthroposophische Medizin mit ihrem „Willen und dem Mut zum Heilen“. Ihr Leben war spannend und voller Hindernisse – bis heute ist es mir eine Stärkung zu sehen, mit welcher Klarheit sie auf ihrem Lebenspfad geblieben ist mit der Haltung von „und dennoch“ – dieses Memo brauche ich immer wieder.

Vielleicht sind Vorbilder/Inspirationsquellen im Zeitalter des Influencertums nicht zeitgemäß. Hilfreich durchaus.

 

Allen einen wunderschönen Wochenteilungstag.

Gedanken zu „etwas Großes“

Ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen nennt Theresa von Avila „etwas sehr Großes“. Oft genug sind wir nicht freien Herzens, weil wir uns irgendwelchen Dingen beugen, uns verleugnen, gegen unsere innere Stimme handeln. Ein freies Herz haben bedeutet, authentisch sein zu können, was in einer Demokratie einfacher sein kann. Es bedeutet, jemanden zu lieben ohne Wenn und Aber. Für etwas einstehen, sich ein Herz fassen im Sinne von mutig auf seinem Weg vorangehen, auch wenn es ein einsamer sein mag, einfach, weil er der einzig möglich ist.

Wie wichtig unser Herz ist, merken wir erst, wenn es stolpert oder seinen Dienst nicht mehr tut. In der Medizin galt das Herz lange als Pumpe, doch es hat ein eigenes Gehirn, sein eigenes Gedächtnis, kann durch Emotionen gestärkt werden oder sogar physisch wie gebrochen sein. Es hat nicht nur Kammern für das Blut, sondern Räume der Erinnerung an geliebte Menschen, Räume für alle, mit denen wir verbunden sind und noch leere Räume für die Menschen, die wir noch im Leben lieben und mögen werden.

Das ruhige Gewissen, das ein sanftes Ruhekissen ist – ich glaube, wir alle haben kein ruhiges Gewissen, denn jeden Tag machen wir eine Menge Dinge, die nicht gut sind. Wir handeln gegen unsere Überzeugungen, können längst nicht mehr alle Konsequenzen unseres Handelns überblicken und richten ungewollt Schaden an durch Äußerungen oder etwas nicht wahrnehmen.

Nehmen wir den Druck raus – wir sind übend, lernend und dürfen immer wieder neu anfangen. Mit jedem besseren Wissen können wir anders handeln und auch das ist eine Kunst.

 

Heute einen herzlichen und mutigen Tag mit ausreichend reinem Gewissen allen.

 

Wie anders ist die Welt auf nicht farbigen Fotos. Das Auge geht dann viel tiefer in Details. Danke an Theresa für das spannende Venedigfoto.

 

Etwas Großes

Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben.

Theresa von Avila, 1515–1582

Dieter hat dieses Kreuzgangfoto geschickt. Danke dafür!

Kein Mittelmaß

Am Wochenende gab es eine heftige Diskussion. Im Raum stand diese Behauptung: „Menschen wollen nur noch Mittelmaß. Die denken nicht mehr, wollen einfache Sachen, die sie verstehen und basta. Also greifen wir sie einfach da ab. Keine tiefen Infos, keine Grabearbeit in der Seele, Wellness ist dran, für mehr haben sie keine Lust.“ Ich hätte nicht gedacht, dass ich in Sekundenbruchteilen von „ruhig und friedlich“ auf „brandgefählicher Ausraster in Sicht“ komme. Vielleicht, weil diese Aussage wirklich oft zutrifft, ich das jedoch nicht wahrhaben mag.

Ich bin in vielem für einen gesunden, stabilen Mittelweg zwischen Extremen. Was ich nicht mag, ist das Stillstehen bei Erreichen einer Mittelmäßigkeit. Ich schätze es, wenn sich Menschen in Themen tief hineinfuchsen, es zur Meisterschaft in ihrem Fach bringen. Eine handwerklich großartige Arbeit begeistert mich ebenso wie das Können eines Musikers, der die Seele eines Stücks lebendig werden lässt oder Kochkunst, wenn das Gericht nicht nur schmeckt, sondern auch dem Auge Freude bereitet. Ich liebe es, wenn Menschen in dem aufgehen, was sie tun und darin immer besser werden. Exzellenz wurde das einst genannt, Kunstfertigkeit oder Meisterschaft.

Dahinter stecken Arbeit, Ausdauer und viel Liebe, Leidenschaft und Leidensfähigkeit, denn es bedeutet oft mehr Lernen, mehr Aushalten von Frustrationen, weil es dauert, bis etwas leicht ausschaut.

Ich glaube, dass in Therapie und Coaching Meisterschaft durchaus im wahrsten Sinn des Wortes not-wendig ist. Diese erreicht man durch Lernen, Lernen, Lernen, Beobachten und Üben. Menschen wahrhaft begleiten gelingt in meiner Wahrnehmung nicht durch Mittelmaß. Wellness ist total okay – es hat für mich aber mit Therapie und Coaching nichts zu tun. Das darf auch schön, leicht, lässig, anregend und lebendig sein, keine Frage. Aber auf anderem geistigen Boden als seicht.

Klares Ja zu Meisterschaft/Exzellenz/Qualität. Auf der Basis von Humor, profunder Sachkenntnis, klarem Verstandestraining (einst Denken genannt), Erfahrung, Mut, Freundlichkeit und stets weiter ausgebautem Wissen (was irgendwann vielleicht Weisheit werden darf) und der Erkenntnis, dass wir getragen werden von etwas, das größer ist als wir selbst und so auch Gnade immer wieder eine Rolle spielt, entsteht gute Arbeit. Sie hat mit Handwerk zu tun (auch Management kommt von manus agere!), mit Üben und irgendwann mit immer sicherer werdendem Können. Nein, mit Mittelmaß mag ich nicht zufrieden sein müssen. Egal, ob das alle anderen anders sehen, ich biete kein seichtes Wellnessprogramm.

 

Allen einen frohen Start in die (bei uns in Bayern) um einen Tag kürzere Woche nach Pfingsten.

 

Welche wasserfreundliche Fee hat diesen Mantel um die Pflanze gezaubert? Stephanie hat ihn entdeckt. Danke für dein Bild.

 

Der Sinne Macht

Es wächst der Sinne Macht

Im Bunde mit der Götter Schaffen,

Sie drückt des Denkens Kraft

Zur Traumes Dumpfheit mir herab.

Wenn göttlich Wesen

Sich meiner Seele einen will,

Muss menschlich Denken

Im Traumessein sich still bescheiden.

Der Wochenspruch für diese Woche aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Die wachsende Macht der Sinne erleben wir im Sommer sehr intensiv – Anblicke wie der auf Maikes Foto ziehen unsere Achtsamkeit schlichtweg nach Außen und das Denken darf sich still bescheiden. Danke für dein Foto.

Wallung

Was war gestern los? Nicht nur, dass dauernd Sirenen, Martinshorn plus Rettungshubschrauber unterwegs waren – wir drei waren platt, als hätten wir den Stadtmarathon (viel Glück allen, die dieses Wochenende in Würzburg starten) zweifach gelaufen. Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein Gefühl, als wate man durch heißen Schlick.

Die letzten Wochen waren ein Ritt aus vielerlei Gründen, doch das erklärt nur teilweise unsere Erschöpfung. Wir stellten fest, dass wir damit nicht die Einzigen waren, jeder berichtete gestern von außergewöhnlicher Müdigkeit. Ich vermute, das hat mit dem Wetter zu tun. Seit den Polarlichtern fällt mir bei Klienten eine Zunahme an Gereiztheit und Müdigkeit auf – gestern kam das dann auch bei uns an, wir sind da relativ unempfindlich, was Wetter und Mondphasen betrifft.

Umso schöner, dass wir uns auf heute besonders freuen, den Seminartag-Startschuss im Nautilus-Projekt ins nächste große Thema: Integrale Arbeit nach Ken Wilber. Wir erarbeiten uns das integrale Denken und befassen uns die nächsten Wochen mit der Frage der Quadranten, was Holons sind, wie wir alle Bereiche stärken können und schauen das Modell der Inner Voices an, ehe der Abschnitt „Gelingende Kommunikation“ beginnt. Das sind spannende Aussichten.

 

Allen ein gutes Wochenende, mit vielen Möglichkeiten, Dinge zu tun, die Freude bereiten und viel Austausch mit lieben Menschen!

Lebendiger Wald

DAS ist reine Erholung – das Plätschern des Wassers entspannt die Nerven, die Grüntöne tun den Augen wohl und die Monoterpene in der Luft, die die Nadelbäume als Kommunikationsmittel nutzen, stärken das Immunsystem. Stephanie hat also beim Fotografieren jede Menge Bonuspunkte gesammelt. Dankeschön!

Heute mal persönlich

Was ist wirklich wichtig? In der Arbeit mit Menschen geht es jeden Tag um diese Frage. Wie erkennen wir, was „Unseres“ ist? Oft kommt die Frage: „Wie finde ich den Sinn meines Lebens?“ Sinn ist mit unseren Werten eng verbunden. Manchmal ist die pragmatische Antwort auf die Sinnfrage die: Der Sinn findet dich.

Ich habe nach dem Abitur bei einer Tageszeitung eine Ausbildung zur Redakteurin gemacht. Politik und Feuilleton fand ich großartig, also habe ich Politische Wissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte studiert. Am Ende des Studiums war das zweite Kind unterwegs und wir starteten unsere Selbstständigkeit mit dem Erfassen von Dissertationen und anderen Texten, die meisten hatten damals noch keinen Computer. Dann ging es mit Verlagslektorat weiter und der Betreuung von Autoren, was ich Jahrzehnte gemacht habe, während die Kinder groß wurden.

Durch den Kinderarzt lernte ich die Anthroposophie kennen und machte eine intensive Ausbildung in Waldorfpädagogik. Zwischendurch war ich im Leitungsteam eines Naturkaufhauses, das alles bot von Naturkosmetik über Waschmittel bis Bekleidung und baute eine Filiale in einer anderen Stadt erfolgreich auf. Dann begegnete mir die Biographiearbeit, die Ausbildung zum anthroposophischen Familien- und Sozialberater und ich setzte den Heilpraktiker für Psychotherapie drauf. Ich erkannte – dann muss man auch Therapie gründlich lernen, was ich mit Ideodynamisch-Systemischer Psychotherapie tat, dem folgten zahllose Fort- und Weiterbildungen bis heute.

Seit Jahren arbeite ich nun in der Therapie und im Coaching von Menschen, Teams (vor allem in Kindergärten, an Schulen unf mittelständischen Betrieben). Eine intensive Coachingausbildung schloss sich an. Seit 2009 unterrichte ich leidenschaftlich gern, erst an diversen Instituten, dann in meiner eigenen Schule bis heute. Seit März 2023 lebt nach dem Tod der Eltern mein schwerstbehinderter Bruder als Pflegefall bei uns.

Ich habe nie aufgehört zu lernen und zu studieren. Ich hoffe sehr, dass diese Begeisterung noch lange anhält. Immer fand sich die nächste Tür von allein. Rückblickend war es ein unglaublich spannender und vielfältiger Weg, weil ich alles bis heute mache: Schreiben, Verbundenheit mit Biowelt, Anthroposophie, Buddhismus, den ich im Studium kennenlernen durfte, Arbeit mit Menschen in vielerlei Lebenslagen und Bereichen.

Alles macht Sinn. Und überall durfte ich Erfahrungen sammeln, die in mein tägliches Tun einfließen. Wenn wir offen sind, wach und bereit, kommen die Aufgaben. Manche waren anfangs viel zu viel und schwer, doch habe ich die Erfahrung gemacht – es braucht den Mut, daran zu wachsen und manchmal auch den Mut zu sagen: Das ist nicht meins. Weg damit.

Das Leben ist eine großartige Sache. Spannend, oft genug meganervig, stressig und weiß der Geier was alles. Egal – es ist jeden Tag total lebendig. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wen ich in Zukunft begleiten darf.

 

Allen einen liebevollen Venustag.

 

Die Zeit ist jetzt

Viele Rhythmen im Jahr wie vor Jahrzehnten schwinden, alles ist Veränderung, Polarlichter in unseren Breiten sind beispielsweise für uns neu.

Sind wir bereit? Sind wir in der Lage, Liebgewonnenes zugunsten von neuen Wegen loszulassen? Erkennen wir, was zu tun ist? Können und wollen wir gemeinsam mit anderen an Lösungen arbeiten, oder geht es um das Zementieren eines Egoismus, der langfristig ruinös ist?

Wir können nicht mehr alles bedenken. Es braucht Teams aus unterschiedlichsten Feldern für die vielfältigen Themen, weil wir nur so auf Gedanken kommen, die wir selbst nicht haben aufgrund unserer normalen Begrenztheit. Mehr Menschen, mehr Ideen. Mehr Lauschen. Mehr Taten. Mehr das Gemeinsame erkennen. Wir sind Bewohner eines Planeten im Sinne von „nur Menschen“. Keiner ist besser oder schlechter, es geht darum, was wir miteinander tun können, um künftigen Generationen eigene Wege zu ermöglichen.

So viele Dinge geschehen derzeit, die großartige Wegweiser in die Zukunft sind, doch der Fokus liegt auf Angst und Negativem. Wollen wir ernstlich als die Generation in die Geschichte eingehen, die vor lauter Angst unkreativ die Augen verschlossen hat? Das war noch nie die beste Idee, egal in welchem Bereich. Face your fear. Gemeinsam schaffen wir so vieles. JETZT ist die Zeit, weil sie uns JETZT auffordert zum Handeln.

 

Gelb leuchten die Felder nun wie auf Sinas Foto. Danke dir!

Ehrfurcht

Bäume sind Kraftquellen. Ein Baum wie dieser, von Tanja auf  Teneriffa entdeckt, hätte eine Menge zu erzählen, wir stehen staunend und ehrfürchtig in Gegenwart eines solchen Wesens. Danke für das Foto!

Aufgeräumt

Wenn ein Mensch gut aufgestellt durchs Leben geht, sagen wir: „Das ist ein aufgeräumter Mensch“. Kein Chaos im Denken, im Sein. Heute sind viele Menschen eher im Messimodus – alles wird gesammelt, unsortiert, wir sind nicht in der Lage, Wichtiges vom Unwichtigen zu scheiden, uns mit Abstand etwas klar zu betrachten oder gar „Nein“ zu sagen zu Ablenkungen aller Art.

Viel Stress ist hausgemacht. Ich erlebe, dass die Menschen das nicht mehr im Elternhaus lernen, wie man sich sortiert, seine Gedanken prüft, sein Wissen erweitert, sich selbst gut aufstellen kann. Deshalb begleite ich inzwischen immer mehr Menschen nicht nur therapeutisch, sondern auch in Lebensführungsfragen. Wann hast du dich selbst das letzte Mal sortiert? Dein Auto ist häufiger beim TÜV als dein Geist? Herzliche Einladung zum Großreinemachen, ehe der Sommer deine Sinne ganz ins Außen zu ziehen vermag.

 

Allen einen freundlichen und friedlichen Wochenteilungstag heute.

 

Frauenmantel – nicht nur eine mächtige Heilpflanze, sondern auch zauberhaft in Sträußen und im Garten über Wochen.