Author page: Christine Krokauer

So isses

Wir sind immer wieder nicht bei „Wünsch dir was“, sondern schlichtweg bei „so isses“.

Und wenn uns doch nach Phantasien ist, können wir es uns immer noch erschaffen, so wie wir dieses Strandleben vor drei Jahren mitten in Dornach entdeckt haben in einer Gartenecke.

Natur

Was stärkt dich? Die meisten Menschen tanken in der Natur sehr gut Kraft. Der Grund ist einfach – Natur möchte nichts von uns. Sie lässt uns sein. Kein Baum fragt uns nach unserer abgearbeiteten to do-Liste, kein Bach nach unserem Kontostand. In der Natur kann Mensch einfach sein. Im Wald erleben wir nicht nur Farbenvielfalt und schönes Wandern, sondern die in der Luft enthaltenen Monoterpene, Botenstoffe der Bäume, unterstützen unser Immunsystem und  helfen uns, wieder in die Mitte zu kommen. Natur unterstützt uns, in die Ruhe zu kommen, aus der Natur stammen alle Heilmittel, die Menschen seit Jahrtausenden zur Verfügung stehen, Natur ernährt uns, Natur inspiriert und umgibt uns überall. Selbst in Betonritzen leuchtet Löwenzahn – welche Lebenskraft erkennen wir da.

Was auf allen Ebenen so gut auf uns wirkt, ist unsere Lebensbasis. Wir als Menschen sind Bestandteil der Natur und unsere Aufgabe ist es, diese Lebensgrundlage in jeder Form zu achten, wertzuschätzen und zu beschützen, damit auch unsere Nachfahren in einer gesunden Natur leben können.

 

Beate hat diese Katze bei einer ihrer wichtigsten Tätigkeiten des  Tages fotografiert. Danke für dein Bild!

 

Suche dich

Und bin ich in den Sinneshöhen,

So flammt in meinen Seelentiefen

Aus Geistes Feuerwelten

Der Götter Wahrheitswort

In Geistesgründen suche ahnend

Dich geistverwandt zu finden.

Wochenspruch für diese Woche aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Beate hat dieses schöne Foto gemacht – kleine Einladung zum Durchatmen. Dir einen kraftvollen Dienstag heute!

Am Monatsende

Super, wenn Monatsschluss am Wochenende ist. Zeit, um den Newsletter zu schreiben, die Rechnungen und vieles mehr, was sonst liegenbleibt. Sonntags ist Mealprep, da bereite ich vieles vor für die Woche. Zwischen Praxis, Kursen und Pflege ist wenig Zeit, super, wenn wir richtig gutes Essen ohne viel Aufwand auf den Tisch stellen können.

Die meisten Johannisbeeren sind geerntet, einen Busch mit späten haben wir noch am Start, die Stachelbeeren brauchen auch noch ein wenig Zeit, das ergibt tolle Säfte in der Mischung. Von der Nachbarin haben wir herrliche Kirschen geschenkt bekommen – wie gemalt und ohne Bewohner, das war großartig.

Ich bin dankbar für diese Gaben aus der Natur und dass wir sie verarbeiten und genießen können. Ernährung ist die absolute Grundlage des Lebens. Wenn sie gut ist, dazu ausreichend Bewegung und Schlaf kommen, sind die wichtigsten Bausteine vorhanden, damit wir in unserem Alltag gut arbeiten, leben und sein können.

Annehmen ist schwer

Veränderung gehört zum Leben dazu. Manche gefallen uns, andere nicht. Manches können wir selbst verändern und tun es auch, manchmal lassen wir es, weil es uns zu viel Mühe bereitet. Das alte Leid ist gewohnter als etwas anderes, wer weiß, ob es gut wird. Das erleben wir oft auch bei Menschen mit Erkrankungen, die als chronisch gelten. Beim ersten Schub denken die Klienten, dass sie das nur einmal haben. Sie überstehen den Schub, das gewohnte Leben wird wieder aufgenommen. Irgendwann der nächste Schub. Das Spiel wiederholt sich. In aller Regel locker drei, vier Mal, bis das Gehirn begriffen hat: Das ist jetzt etwas, das im Moment zum Leben dazuzugehören scheint. Ich muss also lernen, damit umzugehen. Das ist keine Zementierung von Diagnosen, sondern einfach pragmatisch „so ist das jetzt, lass uns schauen, wie wir das gut handhaben und wie sich alles in Zukunft entwickeln wird.“

Die Akzeptanz, dass gerade etwas ist, wie es ist, ist der Anfang jeder Veränderung. Und ja – es ist ein schwerer Prozess, doch not-wendig, wenn Entwicklung geschehen soll.

 

Allen ein Wochenende mit feinen Veränderungsschritten zum Positiven, wo immer das machbar ist!

Behind the scenes

Saunafeeling. Für gehandicapte Menschen ist das eine richtige Tortur. Windeln, Verbände, dazu ein Neoprenknieschutz wegen offenem Knie – all das sorgt für wenig Freude. Der Bruder liebt die Hitze sehr, wenn sie trocken ist, bei diesem Wetter jedoch klebt er von morgens bis abends, meckert (was er sonst nie macht) und schläft nicht mehr. Beim Gewitter in der Nacht sitze ich Stunden neben ihm, damit er sich nicht total verängstigt die Ohren zuhalten muss.

Wenn man pflegt, ist das Augenmerk eher beim zu Pflegenden, weil sich ein hilfloser Mensch nicht schnell mal was zu trinken holen, ein trockenes Hemd anziehen oder sich die nassgeschwitzten Haare abfrottieren kann. Es muss auf genug Getränke geachtet werden, es darf nicht ziehen, weil Infekte schneller kommen, es darf nichts drücken an Kleidung, sonst geht die Haut gleich auf und heilt nicht gut.

Ich bin froh, dass ich meinen Bruder versorgen kann und er gut durch die Saunatage kommt. Das Auf und Ab der Temperaturen ist nicht nur für die Betroffenen anstrengend. Wer nur für sich sorgen muss – feiere das!

 

Allen bei Hitze eine gut gefüllte „D/Tankstelle“.

Meeresfrische

Für Meeresfreunde heute für euch ein wenig frische Luft, Wellenplätschern und für die Phantasie – der herrliche Duft, den es nur am Meer gibt.

Danke an Theresa für das Foto!

Vielen Dank für den Abend!

Danke für einen wundervollen Abend! Am Dienstag hatten wir es fein in der Alten Synagoge in Kitzingen beim VHS-Vortrag über die Macht kleiner Alltagsroutinen. Viele waren gekommen (nicht zuletzt auch Dank des super Interviews vorab in der Mainpost) und stellten sehr gute Fragen nach dem Vortrag.

Wir sprachen über den Unterschied zwischen Vision und Ziel, wie wir in unserem Alltag durchaus Zeitfenster entdecken können, in denen wir  kleine Routinen installieren können, die uns unseren Zielen näherbringen. Die Kraft, die durch Menschen entsteht, die den Weg mit uns gehen, wurde ebenso aufgezeigt wie die tiefe Bedeutung von „mach es einfach!“ Zuerst muss man einfach losgehen, ohne sich zu viel Gejammer und  Gemecker zu erlauben und irgendwann wird daraus ein „einfaches Tun“, wenn die Routine installiert ist.

Wir tauschten uns aus über Menschen mit Talent, die es nicht ausbauen und Menschen mit einem Ziel und einer Vision, die vielleicht fehlende Begabung durch Ausdauer und Fleiß locker wettmachen und wie sich ein Cent vermehrt, wenn man ihn jeden Tag verdoppelt. Dem Wort Disziplin nahmen wir ein wenig den negativen Beigeschmack, lernten den Compoundeffekt kennen und die Bedeutung der ersten Stunde am Morgen.

Was für Routinen hast du installiert, um deinen Zielen näher zu kommen? Wie startest du in den Tag? Mit einer Fokussierung darauf, was heute von dir erreicht werden mag oder mit einem Blick aufs Handy?

 

Einen feinen Jupitertag heute für dich!

 

Derzeit haben die Bienen Hochbetrieb – unser Garten summt und brummt, so viele Bienenarten finden hier ihren Raum! Sigrid hat die Reihe Bienenkästen entdeckt und im Bild festgehalten. Wie gut für die gesamte Gegend, wenn so viele Bienen bestäuben können. Danke für dein Foto!

Klein und stetig

Jeden Tag kleine Schritte bringen dich weiter als einmal in der Woche eine Hauruckaktion.

Sigrid hat diese „Stäffele“ auf dem Weg nach oben fotografiert, Dankeschön.

Lohnende Viertelstunde

„Weiß ich schon. X mal gehört.“ Kennst du das? Neulich ging es in der Vorbereitung eines Teamcoachings um die Angabe „nicht bei Adam und Eva anfangen, wir haben ein superhohes Level. Wir wollen nur Lösungen.“ Thema war Umgang mit Stress, da brauchen wir alle Lösungen. Nur denke ich, dass wir oft etwas nicht umsetzen, weil wir das Grundprinzip einer Sache nicht verstanden haben. In dem Fall, was im Gehirn bei Stress passiert, was die Folgen für Körper, Emotionen und damit auch unser inneres Gleichgewicht sind. Wenn ich das verinnerlicht habe, kann ich einfacher mit Phasen umgehen, die herausfordernd sind. Klar haben wir danach auch über Lösungen gesprochen und Übungen gemacht.

Resümee der Gruppe: „Super, dass wir das grundlegend angeschaut haben. Jetzt kann ich meine Reaktionen viel besser einschätzen. Ehrlich gesagt nimmt mir das im Vorfeld schon ein bisschen was von der Panik, die sonst in mir aufsteigt.“ Die Viertelstunde, die die Erklärung dazu gedauert hat, war hilfreich.

Wann immer du denkst „das weiß ich schon“ frage dich – ist das wirklich wahr? Kannst du es einem anderen frei erklären? Setzt du es selbst bereits um?

Drüberrasen ist Mainstream. In der Tiefe begreifen und umsetzen ist Meisterstream. Deine Wahl.

 

In die Tiefe schauen wir bei unserem Programm zur Persönlichkeitsentwicklung. Am 22. 9. starten wir neu damit, willkommen an Bord der Nautilus (www.seelengarten-krokauer.de/nautilus)

 

Danke an Theresa, die dieses Fliesenbild auf dem Jakobsweg in Portugal fotografiert hat.

Seele baumeln lassen

Summertime. Die langen Tage sorgen für viel Action, das kann manchmal zu viel werden. Schön, wenn man dann in der Abenddämmerung die Seele baumeln und den Tag Revue passieren lassen kann. Was waren deine Goldnuggets heute, für die du zutiefst dankbar bist?

Danke an Dieter für das feine Bootsfoto!

Bereit für die Herausforderung?

Gestern war mein Lieblingstag im Jahr – Johanni. Der längste Tag des Jahres, dem erfahrungsgemäß dann der Hochsommer folgt oder was nun in diesem Jahr folgen wird. Der Freuaspekt für mich: „Der Winter naht“. Ich bin nicht für Temperaturen über 18 Grad gemacht. Mein Bruder, der bei uns lebt, fängt bei Temperaturen über 20 Grad an, die Augen fröhlicher aufzumachen, da frage ich mich, ob wir wirklich Geschwister sind (sind wir!).

Jetzt ist Erntezeit an Kräutern bis Mariä Himmelfahrt Mitte August. Die ersten Lavendelbüsche sind abgeerntet, das Johanniskraut war zum Ehrentag erntereif, die Minzen ebenso, nun kommen die ersten Schafgarben und trocknen auf der Leine in Bündeln vor sich hin. So dankbar bin ich für diese Gartengaben. Man weiß eben nie, was Herbst und Winter bringen und ein wenig homemade medicine kann ein Vorteil sein.

Sommertage haben ihre eigene Qualität. Manche Bundesländer sind schon in den Ferien, jetzt kommt alles wie zum Stillstand im Außen. Reisekoffer werden vorbereitet, Schüler grooven aus der Anspannung, überall werden die Grills angeworfen. In dieser Woche wird die Luft vielleicht über der Straße flirren, das hatten wir als Kinder immer im Sommer, so heiß, dass man nicht barfuß auf der Straße laufen konnte.

 

Herzliche Einladung – logge dich noch vor der Sommerpause beim Nautilusprojekt ein, damit du mit am Start bist. Was festgemacht ist, ist festgemacht und du hast auch für die Zeit nach dem Sommer was, auf das du dich von ganzem Herzen freuen kannst. Bist du bei dieser Challenge dabei? Hier findest du alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

 

Ist die Welt von oben nicht erstaunlich? Stephanie hat Bamberg aus der Turmperspektive fotografiert. Metaebene rockt!

Langsam und stetig

Wer langsam doch stetig geht, erreicht sein Ziel oft zuverlässiger als on fire starten und dann nur nach Lust und Laune weiterlaufen.

Maike hat das tolle Foto gemacht. Danke dir!