Alles beginnt in deinem Kopf

Am Wochenende hatten wir zwei wunderschöne Kurstage.  Am Samstag ging es um das Labyrinth als Symbol des Lebensweges und die vier Temperamente bei den angehenden Cardea-Therapeuten. Am Sonntag gingen wir im Rogerskurs der Frage nach, wer wir sind und was uns ausmacht als Menschen. Zwei Kurstage mit intensiven Begegnungen und Gesprächen, Austausch und bei sich ankommen. Bald endet der Rogerskurs, nur noch ein Kurstag zum Thema Resilienz. Wer sich für diesen Kurs interessiert, hat jederzeit die Möglichkeit, online einzusteigen! Hier der Link:

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Bäume erzählen viele Geschichten. Sie sind Wohnraum für Waldtiere, Futter, Informationsnetz durch die Wurzeln, leben in bestens aufgestellten Gemeinschaften und senden Botschaften mit Hilfe ätherischer Öle. Viele besitzen hohe Heilkraft und alle spenden Menschen lebensnotwendigen Sauerstoff. Die meisten wissen wenig über Bäume, Peter Wohllebens Bücher haben da ein wenig zur Aufklärung beigetragen. In den meisten Kulturen galten heilige Haine als bedeutende rituelle Stätten. Alle unsere Vorfahren lebten im, von und mit dem Wald. Er ist unsere Urheimat, bevor wir angefangen haben zu roden und Pflanzen zum Überleben anzubauen. Holz ist Baustoff und Brennmaterial. Zapfen sind wichtiger Brennstoff und vieles, was die Bäume liefern wie Harze sind hochwirksam bei Erkrankungen. Bäume sind Meister der Anpassung, sie wachsen auf kargstem Felsgestein, treiben in Ritzen und umwachsen Schilder. Sie spenden Schatten, kühlen, gleichen das Klima aus. Wälder sind die grünen Lungen der Erde, die wir bedenkenlos zerstören. Ein Baum ist schnell gefällt, doch bis ein Wald entstanden ist, vergehen Jahrzehnte. Bäume sind kein Selbstbedienungsladen, ebenso wenig der Rest der Natur. Die Klimaereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, was Stürme in Monokulturenwäldern anrichten.

Es wird Zeit, dass wir in so vielem die Finger aus dem Getriebe nehmen. Dass wir bei uns selbst anfangen und hinterfragen, wer wir sind, was wir auf der Erde tun und vor allem, aus welchen Gründen wir das tun. Wer kein Warum in seinem Leben findet, tut sich schwer, ist orientierungslos, kann schnell von der Angst gefangen genommen werden.

Jeder Krieg beginnt in einem Kopf, der nicht mit dem Herzen verbunden ist. Jeder Streit ebenso, denn er ist Krieg im Miniformat. Viele unserer Handlungen wurzeln in Angst, manche in Gier, in Habsucht oder Herrscherwillen. Frieden und Gemeinschaft beginnen bei uns selbst. Gelingt es uns, das innere Team in unserem Kopf wie eine Rittertafelrunde zu führen, kann viel Gutes von uns ausgehen. Ist der Kopf ein Haufen sich widersprechender, zänkischer Wesen, sind unsere Handlungen unklar,  folgen kurzfristigen Egozielen und nehmen das große Ganze nicht in den Blick.

Die zerstörten Wälder sind nur ein Symbol menschlicher Gier, Egozentrik und mangelhafter Weitsicht. Eines von vielen. Langsam müssten all die Mosaiksteine doch ein Ganzes im Kopf ergeben, oder?

Allen einen freundlichen Tag, denn was im Herzen freundlich ist, strahlt das auch aus. DAS kann heute die Welt verändern. Bist du dabei?

 

Anne hat das Foto am Baumwipfelpfad im Steigerwald gemacht. Herzlichen Dank!

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