Yearly Archives: 2025

Wohl wahr

Die größte Gefahr besteht nicht darin, dass wir uns zu hohe Ziele setzen und sie nicht erreichen, sondern dass wir uns zu niedrige Ziele setzen und sie erreichen.

Michelangelo

Die herrlichen Hagebutten im Frostzaubermantel. Danke an Stephanie für dein Foto!

Bist du mit am Start?

Salutogenese meint Entstehung von Heil/Gesundheit und beschreibt einen Weg, mit Körper, Geist und Seele in guter Verbindung zu sein. Verständnis, Sinn und Machbarkeit sind die Zauberworte, die mit Salutogenese in Verbindung gebracht werden. Am nächsten Dienstag, 15. 1., werden wir uns von 10 bis 11.30 in einem Minikurs mit diesen Begriffen und dem Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky befassen. Es ist einer von vier Minis, die wir aus dem Nautilusprojekt ausgewählt haben, um euch einen kleinen Einblick zu geben, was wir im Bereich Potentialentfaltung vermitteln. Die anderen „Minis“ sind am 11. 3. „Gelingende Kommunikation – Mit dem Herzen lauschen und achtsam sprechen.“, am 17. Juni: „I like to move it! Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, dein Bestes zu geben?“ und am 12. August: „The Power of No – Leichter Neinsagen lernen.“ Interesse? Dann kannst du dich für die kostenfreien Minis gern hier anmelden: https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis

„Nautilus“ ist unser Potentialentwicklungsprogramm. Ein Jahr reisen wir immer weiter in die Tiefen unseres Seins, befassen uns mit der Art, wie wir denken, mit Kommunikation, unseren Sinnen, Achtsamkeit, Glaubenssätzen und vieles mehr. Ein Programm für alle, die sich und andere gut in die Zukunft führen wollen. Herzliche Einladung an dich!

Katja hat das Foto gemacht, vielen lieben Dank dafür!

Eigenschaften

Das Herz hat die Eigenschaft des Wissens, die Leber des Gefühls, die Lunge des Blattes der Veränderlichkeit, der Mund dient der Vernunft als Weg, ein Sprachrohr für das, was der Mensch vorträgt, und eine Aufnahme der Erfrischungen des Körpers, und er spricht, hört aber nicht, während das Ohr hört, aber nicht spricht.

 

Hildegard von Bingen

 

Maike hat das Freude schenkende Foto gemacht. Ich danke dir!

Unter jedem Dach ein Ach

Ich erlebe, dass Menschen meist von sich selbst ausgehen, erstaunliche Vorstellungen vom Leben anderer haben, woanders das Gras immer grüner, die Kinder toller, der Partner besser sei.

Wir sind alle Heldinnen und Helden sind, die ihre eigene Geschichte mit Herausforderungen haben, die vielleicht niemand kennt. Nur wir wissen, wie unser Alltag aussieht, welche Sorgen und Nöte uns plagen (die wir möglicherweise nicht mit jedem teilen). Das Sprichwort „Unter jedem Dach ein Ach“ trifft aus meiner Erfahrung zu.

Anstatt neiderfüllt auf andere zu schauen oder sich selbst durch Vergleiche klein zu machen, wäre es oft viel hilfreicher, sich klar zu machen, dass wir alle geliebt werden möchten, wertgeschätzt für das, was wir tun, gesehen, bewusst wahrgenommen. Wenn wir einander anschauen ohne Neid, ohne Wut, ohne Vorurteile, erkennen wir den anderen und uns in ihm. Es bedeutet nicht, zu allem Ja und Amen zu sagen, zu entschuldigen oder zu ignorieren, was ungut ist. Doch solange wir nicht wissen, wie der Alltag eines Menschen, sein Denken, seine Werte wirklich sind, sehen wir hin und nicht hinein. Hinschauen ist nicht erkennen.

Ich wünsche dir heute Begegnungen, in denen ein heilsamer Raum geöffnet wird, in dem du dich zeigen kannst mit allem, was und wer du bist.

 

Für alle mit Sehnsucht nach Grün in der Natur hier ein schönes Bild von Stephanie, hab feine Augenferien!

Kein Vergleichen

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard, 1813-1855

Stephanie hat dieses wunderschöne Foto am Strand gemacht. Dankeschön!

Seelenhygiene

Stürmisch draußen, das bläst den Kopf frei. Das ist auch nötig immer wieder, denn es sammelt sich gern mal was an, was nicht gut tut. Negative Gedanken sind nicht hilfreich, wenn sie wie Schlackenstoffe liegenbleiben und das Gehirn langsam und stetig vergiften.

Ein Grund für diese Entwicklung ist, dass wir uns nicht mehr bewusst die Zeit zur „Reinigung“ nehmen, früher gab es das schöne Wort der Seelenhygiene. „Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Sorge und des Kummers um dein Haupt fliegen, aber du kannst verhindern, dass sie darin ein Nest bauen“, heißt es in einem Sprichwort. Sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit am Abend mit einer guten Tasse Tee nehmen, um zu schauen, was an Schleifen abläuft, welche stärken, welche schwächen, welche Themen und Aufgaben vielleicht damit verbunden sind und was wir brauchen, um wieder ermutigt, gestärkt und im wahrsten Sinn des Wortes aufgeräumt durchs Leben gehen, macht sehr viel Sinn. Ja, diese Minuten haben wir. Wenn wir dazu noch gut schlafen, damit in der Nacht unser Gehirn auch durchgespült werden kann, um Ablagerungen zu vermeiden, sind wir auf guten Wegen. Vielen hilft es, aufzuschreiben, was an Gedanken herumgeistert, dann ist es aus dem Kopf und wir können loslassen, was uns fesselt und einengt.

 

Kopf leer, Tasse leer, herzliche Einladung, gut zu schlafen und Danke an Sigrid für die Fotos heute!

Wähle deinen Tribe weise

Nach dem Seminartag am Samstag über Meisterschaft und der Zukunftsparty am Abend ging es am Wochenende intensiv um die Frage, wie Zukunftsgedanken umgesetzt werden können, welches die ersten Schritte sind. Bevor wir diese Fragen aktiv angingen, haben wir uns noch einmal bewusst gemacht, welche Erkenntnisse in den letzten Wochen und Tagen gereift sind und dass es für uns immer wieder bedeutsam ist, uns an unsere Wurzeln zu erinnern. Wir alle haben viele Wurzeln – Herkunftsfamilien, Orte des Geborenseins und Aufwachsens, Freundschaften, der Ort, an dem wir leben und arbeiten. Für uns sind das wichtige Wurzeln, doch für uns ist die geistige Beheimatung eher die tragende Wurzel. Wo bin ich beheimatet, woraus schöpfe ich immer wieder Kraft, was ist meine tiefste Anbindung? Spannend, dass uns genau da der Film Soultribe/Cosmic Cine TV unterkam und wir mit einem Mal freundlich daran erinnert wurden, wie wichtig es ist, sich mit den Menschen zu verbinden, mit denen man gemeinsam wachsen, etwas entwickeln und umsetzen kann. Wir werden den fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen, ähnlich. Wenn möglich, wähle weise deinen Tribe.

 

Mammutbäume – beeindruckende Lebewesen. Theresa hat sie fotografiert. Danke dir!

Tiefe und Farben

Die Natur ist nicht an der Oberfläche, sie ist in der Tiefe. Die Farben sind der Ausdruck dieser Tiefe an der Oberfläche. Sie steigen aus den Wurzeln der Welt auf. Sie sind ihr Leben, das Leben der Ideen.

Paul Cezanne

Beeindruckende Wurzeln und Haltekraft beweist dieser Baum hier. Danke an Theresa für das Foto.

Ende der Rauhnächte

Die Rauhnächte sind zu Ende und damit eine spannende Zeit zwischen den Jahren. Viele Rituale gibt es dazu. Vielleicht ist die Achtsamkeit entscheidend, mit der wir durch diese Tage gehen, das Wetter wahrnehmen, auf die Stimmung achten, Träume niederschreiben. Manches konnten wir hier umsetzen wie Räuchern, mehr Achtsamkeit, und manches, was wir machen wollten, ging nicht, weil anderes dazwischen kam. Der Dreikönigstag wurde wettertechnisch mit Sturm angekündigt, die „Wilde Jagd“ zeigt sich noch einmal.

Einige Entscheidungen wurden bereits im neuen Jahr gefällt, als wir unsere Projektliste nochmal durchgegangen sind. Manche Projekte werden auf „machen“ gestellt, andere auf „einstellen“, weil sich die Welt verändert. Lebenszeit ist begrenzt und kostbar, wir überlegen mehr als vor einigen Jahren noch, wo wir Energie hineingeben und wo nicht und sind da sehr viel klarer und konsequenter.

Wir wünschen dir, falls du diese Woche neu ins Arbeitsjahr startest, einen guten Beginn und Freude bei allem Tun!

 

Stephanie hat das tolle Wolkenseefoto gemacht, Danke!

Aus Herzens Liebewelten

Und bin ich in den Geistestiefen,
Erfüllt in meinen Seelengründen
Aus Herzens Liebewelten
Der Eigenheiten leerer Wahn
Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.

Der Wochenspruch für diese Woche von Rudolf Steiner aus dem anthroposophischen Seelenkalender.

Danke an Stephanie für das Bild!

Masterpiece

Das wird ein spannendes Wochenende. Heute ist unser Kurstag zum Thema „Meisterschaft“, wir werden über Ausdauer sprechen, die Kunst der kleinen Schritte, Routinen und was uns immer wieder motiviert, wenn Plateauphasen das Gefühl vermitteln, dass gerade nichts vorangeht. Passend dazu ist am Abend Partytime und wir begegnen unserem künftigen Ich. Das ist ein guter Auftakt in die Seminarreihe für dieses Jahr, finde ich. Den Feiertag kann ich gut brauchen, denn es sind eine Menge Vorträge vorzubereiten, auch Seminare wollen vorbereitet werden, da ist so ein Tag hilfreich. Traditionell wird auch die Weihnachtsdeko versorgt, die Sternsinger kommen und segnen das Haus. Jeder Tag hat so seine Eigenheiten zwischen den Routinetätigkeiten und dem, was einfach getan werden muss. Immer wieder innehalten, um die Schönheit zu sehen, die Freumomente wahrzunehmen und durchzuatmen macht eine gute Mischung.

Allen ein feines erstes Wochenende im neuen Jahr.

 

Nicht sattsehen kann ich mich an Theresas Schwedenbildern – ist das nicht wundervoll? Danke!

Rettung

Wen der Himmel retten will, den schützt er durch die Liebe.

Laotse

Alternativ kann man auch Rettungsringe  benutzen wie den hier, den Theresa fotografiert hat. Danke dir!

Herzliche Einladung zum Tun

Bilder der Silvesternacht erschrecken mich. Menschen, die sich bedroht fühlten, wo Gebäude direkt „beschossen“ und Grundstücke widerrechtlich betreten wurden, machen betroffen. Mein Aufruf nach Hilfe für einen Menschen in Not hat Menschen bewegt; die Bitte, eine Suppe vorbeizubringen, zu füttern, Staub zu saugen, zu waschen oder sonst etwas Praktisches zu tun (der Aufruf war eher für Menschen vor Ort!), verhallte. Viele teilten den Post, drückten Mitgefühl aus oder ihre Ansicht, wie verroht die Gesellschaft ist, dass „mitten unter uns sowas geschehen kann“.

Mitten unter uns geschehen viele Dinge, sitzen Menschen einsam, allein, verlassen, im Dreck, hungernd und frierend. Mitten unter uns geschieht es, weil wir alle mit dem Gerät vor der Nase die Not des Nächsten weder wahrnehmen noch uns verantwortlich fühlen. Klar ist vieles von Menschen aufgrund eigener Themen entstanden – wem nichts passt, ist irgendwann allein, wer jede Hilfe kritisiert oder ablehnt, steht im Regen. Es gibt viele Seiten.

Learning der letzten Tage: Wenn wir betroffen posten und nicht ins Tun kommen, Mitleid äußern, es jedoch nicht zu aktivem Mitgefühl werden lassen, Hilferufe abschmettern mit „wie ignorant ist diese Gesellschaft“ ohne zu begreifen, dass WIR die Gesellschaft sind (ebenso die Demokratie, das Rechts- und Wirtschaftsleben, das soziale Miteinander etc.), wenn wir nicht Verantwortung übernehmen, wird Leben zur Sackgasse, die in Unmenschlichkeit und Würdelosigkeit endet.

Wie wäre es 2025 mit einer positiven Wende? Achtsam schauen, wo direkt in unserer eigenen unmittelbaren Umgebung Hilfe benötigt wird und sie gewähren in der Form, die möglich ist? Und wenn es nur ein Gespräch, eine Tasse Kaffee vorbeibringen, einen Einkauf erledigen ist – „einfach tun“ macht die Welt zu einem besseren Ort. Dazu müssen wir weder Pflegefachkraft noch Reinigungsfachpersonal sein, müssen nicht alles richtig machen, Hauptsache, wir sind da, das schafft Hoffnung. WIR gestalten die Welt. Nicht irgendwer „da draußen, oben oder sonstwo“. Du und ich. Hand in Hand und Herz an Herz. Mehr Mut uns allen.

 

Frischluft für den Geist. Theresa hat das tolle Bild gemacht. Danke!

Kaffeepause

Kaffeemühlen – wunderschön, nützlich und in vielen Haushalten findet man sie noch. Diese hier hängen in einem italienischen Museum und Theresa hat sie für uns fotografiert. Danke dir!

Auf eine feine Tasse Kaffee euch heute.