Leuchtend

„Licht in dunklen Zeiten“ hieß das Vortragsthema in der Alten Synagoge in Kitzingen. Vielleicht konnten wir an diesem Abend ein wenig Licht in unsere Herzen zaubern. Im Dezember gibt es viele Tage, die mit Licht und Dunkelheit zu tun haben aus dem Brauchtum, Beginn der Rauhnachtzeit. Vieles haben wir beleuchtet und uns der Frage zugewandt, was das mit Potentialentfaltung zu tun hat, ausgehend vom Spruch „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“. Intensiv sind wir in eine Erfahrung des Wortes Licht hineingegangen – mit ruhigen Bewegungen aus der Eurythmie, so dass Licht auch körperlich ein neues Wahrnehmungsfeld eröffnet hat. Das eigene Licht erkennen, aus der Wundertüte des eigenen Seins sich schöpferisch entfalten, am Jahresende nicht nur eine Bilanz ziehen, sondern die Frage da Vincis einladen: „An welchen Stern möchte ich meinen Lebenskarren binden?“ Ein kleiner, stiller, ruhiger Abend zum bei sich selbst ankommen. Wie schön, dass es Menschen gibt, die lange Anreisen auf sich nehmen – Annerose kam aus der Nähe von Ulm und hatte auf der Heimreise sogar Schnee.

Sich einmitten, das eigene Licht sehen, erleben, dass Licht Hoffnung ist, Hoffnung leben tragen kann und wir die kleine oder große Flamme unseres Seins achtsam hüten dürfen – ich bin dankbar für solche Abende der Begegnung von Herz zu Herz.

Danke #AnneroseWildermuth für die weite Anreise und die Begegnung! Wie wunderbar!

Kommentar posten