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Weiter gehts

Wenn alles klappt, wird die Baustelle diese Woche fertig. Letzte Betonarbeiten, dann werden die Platten verlegt und damit steht das Fundament mit dem neuen breiten Weg piccobello da. Das Gewächshaus wird im August aufgebaut. Mal schauen, wie das alles wird.

Das Wetter hat uns für den Garten einen Strich durch die Rechnung gemacht, keine Chance, den Lavendel abzuschneiden oder voranzukommen bei dem starken Regen. Dafür sind die Wasserspeicher voll. Das Gewächshaus wird seinen eigenen Wasserspeicher haben, das Wasser vom Dach läuft direkt in Regentonnen, jeder Tropfen zählt.

 

Allen einen tatkräftigen Dienstag.

Alles hat seine Zeit

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Daher meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

Lao Tse

Urlaub für Auge und Seele. Der Japangarten in Holzkirchen.

Wetter!

Das Wetter macht vielen Menschen derzeit Probleme, ob Kreislauf, Gelenke oder Kopf. Temperaturwechsel, hohe Luftfeuchtigkeit, in Bayern bricht die letzte Woche vor den Sommerferien mit dem Standardsatz an „gut, dass endlich Ferien sind“.

Ich denke an Rettungskräfte, die mit schwerer Schutzkleidung und Stiefeln zum Einsatz fahren, an die Wärme in einer Backstube, Pflegende in Einrichtungen oder diejenigen, die ambulant von Einsatz zu Einsatz fahren und zwischen den Patientinnen und Patienten in ihr heißes Auto steigen müssen. An die Arbeit in OPs, Großküchen, Fabrikhallen, an Lieferdienste. An Menschen, die keine Aussicht auf Urlaub haben, weil ein Baby oder Kinder 24/7 begleitet werden, ebenso alle, die daheim gepflegt werden von ihren Angehörigen oder pflegen ohne Aussicht auf eine Unterstützung besteht (das gibt es öfter als man glaubt). Menschen, die zuhause sind aufgrund einer Erkrankung oder Alter, nicht genug essen und trinken und unter der Hitze und der Einsamkeit still und ungesehen leiden.

Achten wir einfach gut auch in diesen Tagen aufeinander. Üben wir uns darin, Hilfe anzubieten und um Hilfe zu bitten. Beides ist schwer.

Einen schönen Wochenstart mit angenehmem Klima und allen mit der „letzten Woche“ viel Freude auf die Auszeit.

 

Weg zum Japangarten am Benediktushof

Es spricht das Weltenwort

Es spricht das Weltenwort

Das ich durch Sinnestore

In Seelengründe durfte führen

Erfülle deine Geistestiefen

Mit meinen Weltenweiten

Zu finden einstens dich in mir.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Lavendelblüte – ein wundervolles Geschenk der Natur zum Entspannen und für besseres Schlafen.

Workshopfreude

Es macht Spaß, mit einer großen Gruppe von Menschen zu arbeiten. Mit einem Team hatte ich das dritte Treffen. Nachdem wir eine Auffrischung der ersten beiden Workshops gemacht haben, ging es um die Frage, wie wir hilfreiche Routinen in den jeweiligen Teams und für uns selbst generell anlegen können. Reiz-Reaktion, Verbindung von Ungewohntem mit festen Zeiten, erfreulichen Belohnungen, Tracker, mit denen man verfolgen kann, wie der Fortschritt ist, die Erkenntnis, dass Erfolg nie über Nacht und in einer steilen Aufwärtskurve kommt und was das alles mit den Körnchen im Belag einer Tartanbahn zu tun hat war Thema. Zum Abschluss gab es eine Vertiefung unseres Bereichs Achtsamkeit, den wir in jedem Workshop haben. Einige Minuten sitzen und nur lauschen, nichts müssen, nichts bewerten, nichts leisten, nur sein. Ungewohnt für manche, für andere nicht. Zwei Minuten Auszeit als kleines Ritual mit in den Alltag nehmen, vor allem an hektischen Tagen, ist nun eine der Aufgaben für die nächsten Wochen und eine weitere zwei Minuten-Übung: Was, wenn du zwei Minuten am Tag deiner neuen Gewohnheit widmest, wenn möglich zur selben Zeit? Was erreicht man dann schon in wenigen Wochen? Kleinvieh macht gewaltig Mist, bekannt als Compoundeffekt.

Ein schönes Wochenende für dich mit viel Ruhe.

 

Die Gruppe darf als Hausaufgabe mal probieren, ob Dr. Wald und Dr. Garten nicht hilfreich sind zum Durchatmen bei viel Belastungen. Die Eilenriede in Hannover, die Theresa hier fotografiert hat, ist seit vielen Jahren mein Bildschirmschoner. Ich erhole mich bei diesem Bild jeden Tag einige Male.

Ein …. aus

Nichts müssen. Nichts wissen. Nichts tun. Ich darf einfach nur sein.

Ein paar Minuten am See sitzen, einfach so. Hast du Lust? Danke an Theresa für das Bild.

Workshoptag

Heute werden wir uns im Teamcoaching mit der Frage befassen, wie gute Routinen installiert werden. Zudem holen wir das in den vergangenen Workshops erarbeitete Wissen über Kommunikation und Selbstreflektion nochmal hoch und schauen, wie es mit der Umsetzung im Alltag funktioniert. Es braucht gute Routinen in vielen Bereichen. Manchmal kommt das Argument „Die anderen machen das auch nicht“. Wenn ich etwas verändern will, ist es an mir, die Veränderung zu starten, nicht zu warten, bis andere „loslegen“. Ob dann der „große Wurf“ gelingt, wissen wir nicht, wenn wir es gar nicht erst versuchen, gelingt gar kein Wurf. Was wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, sich übend zu nähern. Laufen lernen wir nicht von dreimal aufstehen nach dem hinfallen. Es braucht Geduld und Übung, ehe aus ungewohnten Abläufen hilfreiche Routinen werden. Mein Favorit: Freundlichkeit sich selbst gegenüber.

Einen freundlichen Freitag dir mit guten Routinen.

 

Aurelia hat dieses wunderschöne Foto gemacht, Danke!

Be kind

Freundlichkeit sich selbst gegenüber ist ein Anfang.

Zwischen Cosmeen ein ausdrucksstarkes Gesicht im Beet – Aurelia hat es entdeckt. Danke für dein Bild.

Los gehts!

       

Seit gestern rattert der Bagger im Garten, die Fundamente für das Gewächshaus werden ausgehoben. Dazu wird die grüne Hölle gerodet. Die Gartenbauer sind zart mit ihrem Großgerät und versuchen alles an Pflanzen zu retten, was möglich ist. Zum Glück ist der Boden durch den Regen feuchter und es brennt keine pralle Sonne runter, das ist hilfreich. Einen derart dicht bewachsenen Garten sehen auch Gartenbauer nicht so oft, bei uns gibt es keine nackte Erde. Muschelkalkplatten werden als Untergrund verlegt, auch der Weg hinauf in den oberen Garten wird nun auf 160 cm Breite mit Platten neu gemacht, damit wir auch mit einer Schubkarre und im Alter gut hochkommen. Der Aushub wird zwischengelagert für die Hochbeete.

Der Bruder ist gut abgelenkt, vor seinem Fenster kurven die Gartenbauer herum, er ist mit Gucken beschäftigt, was hoffentlich hilft, dass er nach Absetzen der Antibiose Richtung Genesung schreitet. Nach vier Wochen wäre das ein guter Plan und Rekordkürze, was sein Nieren-Blasen-Thema betrifft.

Noch sind wir nicht über den Berg, aber jeder Tag, der ohne Reinfekt vorübergeht, ist ein Tag in die gewünschte Richtung.

 

 

Uraltes Wissen – faszinierend ohne Ende!

Intensives Eintauchen in die ayurvedische Welt. Ich bin immer wieder überwältigt, wie exakt und genau Prozesse beschrieben werden in einer Zeit ohne jede Möglichkeit, diese Vorgänge auch belegen zu können, nur durch Beobachtung. Hinschauen – das haben wir in unserer Scrollwelt sehr verlernt. Hinlauschen ohnehin, wir downloaden unseren Text auf das „gegnerische System“, wollen überzeugen, überwältigen, übergreifen damit alles und tünchen es mit „Problemlösestrategie“ rosa.

Es tut mir gut, mich mit so feinen, kleinteiligen Überlegungen zu befassen wie die der menschlichen Gefäße bis ins Kleinste hinein, weil es Auge und Gehirn einlädt, immer eine Schicht tiefer zu gehen. Letztlich beschreibt das meine Arbeitsweise mit Klienten. Gefragt sind nicht Lösungen, sondern das Ermöglichen von eigener Erkenntnis, Staunen über Genialität kindlicher Musterbildung zum Überlebensschutz, Raum schaffen und halten, in dem Menschen bei sich ankommen, ihre Kräfte (wieder) entdecken und erleben – tief in mir ist ein Wissen um den Weg und ich darf ihn gehen.

Manchmal lerne ich im Außen etwas über Srotas und Doshas, Konstitution und Krankheitsfaktoren, in Wirklichkeit trainiere ich jedoch meine Wahrnehmungsfähigkeiten und staune über das, was unsere Vorfahren als medizinische Kunst beherrschten. Wahr-nehmen, hin-lauschen, annehmen.

Einen freundlichen Wochenteilungstag dir.

 

Vor zwei Jahren hatten wir bei uns einen tollen ayurvedischen Kochkurs mit #ChristineBerger, die einzelnen Speisen haben wir an verschiedenen Stationen vorbereitet, hier eine „Schnippelecke“ für das Backofengemüse. Das war so toll, dass ich mich für eine Ausbildung im Ayurveda entschieden habe.

Das Flüstern der Natur

Jedes Mal, wenn wir eine Blume sehen, ist es, als würden wir das Flüstern der Natur hören.

Victor Hugo

Wenn ein Raum mit Blumen und einer schönen Mitte gestaltet ist, haben wir eine ganz andere Empfindung und Stimmung darin.

Komm mit auf die Reise

Wenn im Außen sehr viel los ist, Ängste quälen, das Tempo zunimmt und wir nicht mehr wissen, was Fake und was Fakt ist, hilft es, sich im Inneren neu auszurichten. Zentrierung. Erkennen, was uns als Menschen wirklich ausmacht – Herz, Ruhe, Klarheit. Glaubenssätze überprüfen, schauen, was uns nach unten zieht und was uns gut aufrecht stehen lässt. Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist begreifen, der Frage nachgehen, was alle drei Bereiche gut nährt. Sich mit Achtsamkeit befassen, mit unseren Sinnen, wer bin ich und was macht mich aus? Werte, Herzensziele, Ausrichtung, Fokus. Zwischen Hirnchemie und zartem Beobachten. Du magst das in einem Team machen mit Freude, Gemeinschaft und Rückmeldung? Dann bist du herzlich eingeladen, ein Jahr mit uns auf die Reise zu dir selbst zu gehen. Wir starten am 21. September und alle Infos findest du hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

 

Einen kraftvollen Marstag heute für dich!

 

Manchmal wünschen wir uns Leuchttürme, die in schwierigen Zeiten sicher den Weg weisen. Vielleicht magst du selbst ein Leuchtturm sein. Theresa hat dieses Exemplar fotografiert. Dankeschön.

Ein bisschen heimkommen

Es war, als hätt der Himmel

Die Erde still geküsst,

Dass sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus

Flog durch die stillen Lande

Als flöge sie nach Haus.

Mondnacht, Joseph von Eichendorff

Theresas Foto ist ein Tagfoto, doch schenkt es uns auch eine Stimmung wie in Eichendorffs Text. Danke dir für das Bild.

Zwischen Eurythmie, KI und Obstaufläufen

Was für ein Wochenende! Das Thema KI habe ich bislang zur Seite geschoben, doch ich mag mich damit gründlich auseinandersetzen, um mit den Klienten, die entweder wie Technik-Bliss-Ninnys davon ekstatisch schwärmen oder in Panik darob verfallen, auch einen guten Stand zu haben. Nach ein paar Stunden Einstieg in Algorithmen, mathematische Grundlagen, Geschichte der KI, Grundbegriffe wie neuronale Netzwerke, Backpropagation, Amaras Gesetz und Tausenderlei rauchte mir gewaltig der Kopf. Das dürfte eine gute Herausforderung für mich werden, aber wenn schon, dann gründlich.

Direkt nach Kursende Zoom nach Sugdidi in Georgien zum Abschlussfestival des Friedensprojektes von Eurythmy4you. 90 Minuten wunderschöne Aufführung, unglaublich, was die Gruppe alles in wenigen Tagen auf die Beine gestellt hat! Sprache, Musik, Gesang und Eurythmie verband sich aufs Wundervollste und war somit das krasse Gegenprogramm.

Hab einen gelingenden Start in diese Woche und Freude bei allem Tun!

 

Okay, das sind deutlich mehr Amaranthpops als im Rezept vorgesehen :-)))) Wir haben es damit begründet, dass die saftigen Früchte ja mehr Saugmaterial benötigen …