
Draußen stürmt es und innerlich erleben die Menschen ähnliches – Dinge verändern sich schnell, Unsicherheiten treten auf, Wut kocht rascher hoch, Unverständnis wächst.
Wenn du einen Urlaub hinter dir hast, der erholsam war, gehst du mit den Alltagsmalesten einfacher um, oder? Dann regt dich nicht gleich alles auf, weil dein Nervensystem die Möglichkeit hatte, runterzufahren. Das weniger aufregen sorgt dafür, dass du nicht so gestresst vom Tag nach Hause gehst, vielleicht noch Freude daran hast, dir ein gutes Essen zu machen, dich zu bewegen oder spazieren zu gehen und rechtzeitig schlafen zu gehen, weil das in den Ferien schon so erholsam war fernab von dem Gefühl, am Abend nochmal „schnell ins Mail“ schauen zu müssen.
Herzliche Einladung, ein wenig von dem Guten der Ferien mit in den Alltag zu retten. Geh schlafen, wenn du müde bist. Mach eine kleine Abendrunde, lass die Kiste aus und klapp ein Buch auf, das dir Freude bringt. Bewege dich so, wie es für dich gut ist und gönne dir das Essen, das dich nicht belastet, kau in Ruhe, denn es heißt Mahl-Zeit, nicht „püriert geht schneller“. Schau, ob diese kleinen Veränderungen für dich im Alltag nicht die wirklich verändernden Hebel sind. Meistens sind es nicht die Hauruckaktionen Marke „der Job ist schlecht, ich suche mir was anderes“. Herzliche Einladung, deine Mitte jeden Tag viele Male wieder neu zu entdecken und dich zu freuen: Ah, da bin ich!
Hab einen wunderschönen kraftvollen Marstag.
