
Am einzigen langen geraden Weg am Goetheanum stehen diese Kunstwerke Spalier und begleiten die Schritte des Besuchers mit ihrem eigenen Rhythmus.

Dankbar von Herzen bin ich für das Wochenende. Die Seminartage waren sehr lebendig und bewegt, obwohl die Themen nicht einfach waren. Am Samstag ging es um Rapport, am Nachmittag haben wir uns mit Interbeing befasst und was man darunter verstehen kann. Der Sonntag stand im Zeichen von „Ars vivendi und ars moriendi“, vom antiken Triumphzug mit „Memento mori“ bis in die Moderne mit dem Begriff „Lebenskönnerschaft“ haben wir uns intensiv mit den Polen Leben und Tod befasst.
In diesem Jahr werden wir uns in unserem Adventskalender hier mit dem Thema Hoffnung befassen. Jeden Tag ein Zitat dazu. Heute stammt es von Theodor Fontane:
Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und es kommt ein andrer Tag.
Einen guten Dezemberstart, dieses Mal zauberhafterweise wieder mit einem Montag.
Passend das Foto von Theresa vom nördlichen Polarkreis. Danke dafür!

Kann ich das Sein erkennen
Dass es sich wiederfindet
Im Seelenschaffensdrange?
Ich fühle, dass mir Macht verlieh‘n
Das eigne Selbst dem Weltenselbst
Als Glied bescheiden einzuleben.
Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Das Foto dazu kommt aus dem hohen Norden von Theresa. Dankeschön!