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Mit wem sprichst du?

Mit wem sprichst du?

Immer mehr Menschen „kommunizieren“ mit KI. Sie fragt: „Soll ich dir einen stärkenden Spruch für den Tag mitgeben?“ Eingehüllt in eine Maschinenwärme wähnt sich der Mensch geborgen und gesehen. Ich habe bewusst „wähnt“ gewählt. Wahn kommt von wan = mhd. leer, von Sinnen sein. Wahn ist eine Art „Privatwirklichkeit“, die Besitz ergreift vom Menschen und verhindert, dass er die Welt, in der alle anderen sind, wahrnehmen kann.

Mit wem sprichst du? Mit deinem Herzen und deinem gesamten Körper? Zu dem haben wir oft nur noch Kontakt, wenn wir krank werden, da nehmen wir ihn als lästig wahr. Dass er der Tempel unserer Seele ist und ein wundervoller Lehrer für unser Leben haben wir vergessen.

Mit wem sprichst du? Mit anderen Menschen, was Reibung erzeugt, weil sie dir nicht wie ein Algorithmus „nach dem Munde reden“? Die deine Schattenanteile zeigen, dich wirklich tief berühren können, deren auch körperliche Wärme Qualitäten hat, die nichts ersetzen kann? Die im wahrsten Sinn des Wortes „kommunizieren“, also einen gemeinsamen, vielleicht heilenden und heiligen Raum teilen?

Schau die Schönheit dieser Welt! Erlaube dir wirkliche Kommunikation mit der Natur, mit dir selbst und allem, was lebt. Lebendiges braucht Lebendiges, um das Leben zu spüren. Der Kontakt mit Maschinen friert ein.

Ein Wochenende voller guter Momente in der Natur!

In der Schweiz hat Stephanie auch dieses Traumfoto gemacht bei einer Wanderung. Wundervoll, Danke für das Bild!

Des Herbstes Geisteshelle

Sieh, des Herbstes Geisteshelle
klärt und adelt die Gelände;
Erdenbreiten, Himmelswände
kost dieselbe lautre Welle.

O du glückversunken Säumen,
eh die Sommerfarben sterben!
O du letztes Liebeswerben
aus den unbegriffnen Räumen!

Dass mir so die Seele leuchte,
wann ich einst des Winters werde!
Und in meines Auges Feuchte
spiegelt sich der Schmelz der Erde.

Christian Morgenstern

Das Foto hat Stephanie gemacht. Herzensdank!

Erdentag – Weltenjahr

Früh wird es nun dunkel, es ist nass und kalt, der Herbst sendet seine ersten Boten. Die Blätter antworten mit zauberhaften Farben, dunkel leuchten die Schlehenfrüchte und die Quitten werden groß. Es ist eine Zeit der Umstellung, sie ist wichtig für Körper, Seele und Geist, wenn es nach all den sommerlichen Ablenkungen nun wieder eher nach Innen geht.

In der Arbeit mit Klientinnen und Klienten geht es nun wieder darum, bei sich gut in der Mitte anzukommen, sich seiner Ressourcen zu erinnern und die Wärmequellen des eigenen Systems zu stärken. Das geschieht zum Einen durch viel Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft, zum anderen durch die Einladung, sich die Rhythmen des Lebens zunutze zu machen und Kraft aus einer gewissen Regelmäßigkeit der Lebensführung zu ziehen wie festen Mahl-Zeiten ohne Ablenkung, Zeiten der Aktivität, Zeiten des Loslösens, und die Frage zu stellen: Was begeistert dich? Womit möchtest du dich jetzt befassen, um auch deinen Geist zu stärken? Ein gutes Buch, Theater, Musik, Kunst aller Art, das Kultivieren von Dankbarkeit und (Selbst) Mitgefühl erzeugen Interesse. Dieses Dazwischen-Sein, wie das Wort schon sagt, schafft einen Raum, in dem wir uns zusammen mit anderen entfalten und entwickeln können. Der einfachste Rhythmus, mit dem du dich wieder achtsam verbinden kannst, ist dein Atem. Rund 25920 Atemzüge am Tag hast du die Gelegenheit, dein Inneres zu weiten und wieder loszulassen – ein Erdentag. Rund 25920 Jahre braucht die Sonne, um einmal den Tierkreis zu durchwandern, das platonische Weltenjahr. Mikro- und Makrokosmos und wir Menschen mitten darin.

Einen freundlichen Venustag für dich.

 

Danke an Stephanie für das grandiose Bild.

Abendgedanken

Abend

Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält;
du schaust: und von dir scheiden sich die Länder,
ein himmelfahrendes und eins, das fällt.

Und lassen dich, zu keinem ganz gehörend,
nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt,
nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend
wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt.

Und lassen dir (unsäglich zu entwirrn)
dein Leben bang und riesenhaft und reifend,
so dass es, bald begrenzt und bald begreifend,
abwechseln Stein in dir wird und Gestirn.

Rainer Maria Rilke

Das stimmungsvolle Foto hat Rebekka gemacht. Lieben Dank!

Dämmerstunde

Dämmerungszeit – morgens und abends. Die meisten von uns erleben diese Übergangsphasen aus der Nacht oder aus dem Tag nicht mehr wirklich bewusst. Dabei sind sie wunderbare Erinnerungen daran, dass wir nun langsam unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist aufrichten, um unser Tagwerk zu beginnen oder sacht loslassen, um allen drei Bereichen die Möglichkeit zu geben, das am Tag Erlebte zu verarbeiten, um in eine erholsame Nachtruhe zu kommen. Die Veränderungen des Lichts in diesen Zwischenzeiten, heller oder dunkler werdend, haben Einfluss auf unsere Hormonausschüttung, ob Cortisol oder Melatonin, und sind wichtig für ein gutes Wach- oder Müdewerden.

Langsam mit der Dämmerung in den Tag kommen, sich ausrichten auf das, was ansteht oder am Abend das Loslassen, das Durchgehen des Tages rückwärts, um offene Loops zu entdecken und zu notieren für den nächsten Tag, die kleinen Goldnuggets ins Bewusstsein zu holen wie alle Freumomente, die kleinen und großen Erfolge und guten Begegnungen des Tages noch einmal zu feiern sind Rituale, die das Hinein- und Herausgehen in Tag und Schlaf erleichtern.

Probiere doch mal aus, wie es dir geht, wenn du bewusst auf diese Einladungen der Natur achtest und mitgehst mit diesen Atem- und Gestaltungsprozessen im Außen, die tiefgreifend auf dich wirken. Wenn du Kinder hast – die Dämmerstunde ist wundervoll zum Vorlesen am Fenster geeignet, wenn der Blick in die Natur geht, bei Kerzenschein, ehe es Zeit für das abendliche Programm ist. Da wir uns selten Zeit für solche Atempausen im Alltag nehmen, erleben wir unsere Tage als zu voll und zu getaktet. Wir haben nicht zu wenig Zeit. Wir wissen nur nicht mehr, wie gut wir mit und in der Natur zusammenklingen.

 

Ein wunderschönes Träumefoto von Sigrid. Danke dir!

Zeit für unseren Klassiker

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,

Ein Birnbaum in seinem Garten stand,

Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,

Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,

Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,

Und kam in Pantinen ein Junge daher,

So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«

Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,

Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam

Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,

Wieder lachten die Birnen weit und breit;

Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.

Legt mir eine Birne mit ins Grab.«

Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,

Trugen von Ribbeck sie hinaus,

Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht

Sangen »Jesus meine Zuversicht«,

Und die Kinder klagten, das Herze schwer:

»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –

Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;

Der neue freilich, der knausert und spart,

Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.

Aber der alte, vorahnend schon

Und voll Misstraun gegen den eigenen Sohn,

Der wusste genau, was damals er tat,

Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,

Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus

Ein Birnbaumsprössling sprosst heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,

Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,

Und in der goldenen Herbsteszeit

Leuchtet’s wieder weit und breit.

Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,

So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«

Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,

Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand

Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Theodor Fontane

Sigrid hatte zwar keinen Birn-, sondern einen Apfelbaum vor der Linse, damit würde es jedoch auch funktionieren. Danke für dein Bild.

Bei der Herde sein

Einen spannenden Gedanken fand ich beim Studieren des großartigen Buches „Seelische Erkrankungen bei Menschen mit Behinderung“ von Walter J. Dahlhaus (aethera/Urachhaus). Dort zitiert Dahlhaus den Hinweis des Analytikers Donald W. Winnicott, dass das „Alleinsein in der Anwesenheit anderer“ ein wichtiger Zustand ist, den vor allem Kinder immer wieder brauchen, um ein stabiles „Selbst“ zu entwickeln. Das hat mich deshalb so berührt, weil ich das jeden Tag in der Pflege meines Bruders erlebe. Er ist am ruhigsten und glücklichsten, wenn er „mittendrin in der Herde“ sitzt, das normale wilde Alltagsleben sich rund um ihn herum entfaltet; er ist dabei und kann sich doch mit seinen Aufgaben befassen. Ihm gibt das die notwendige Vertrauenshülle, dass er aufgeräumt und aufgehoben ist. Irgendeiner von uns ist da oder kommt vorbei, spricht mit ihm, schaut, dass alles passt, tauscht Puzzles aus oder legt ihn hin, wenn er müde aussieht. Dann liegt er einfach mitten im Leben und schnarcht ein Viertelstündchen vor sich hin, im tiefen Wissen, dass er angstfrei loslassen kann.

Mich bewegt das sehr, weil es mir immer wieder zeigt, wie enorm wichtig für uns Menschen das Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit, Aufgehobensein ist, welchen Stellenwert das „Dabeisein“ und dennoch sein Eigenes machen dürfen hat. Das ist ein Gefühl, das wir alle brauchen und in unserer mehr egozentrierten Gesellschaft nicht mehr pflegen. Wir sind lieber einsam frei als gemeinsam in Reibungsprozessen, die Familienleben mit sich bringt. Selbiges ist eher eine Form von Egotod, vor allem wenn man pflegt.

 

Alles wild durcheinander ist von bezaubernder Anmut wie hier im Goetheanumsgarten.

Brücke sein

Eine Brücke ist der Mensch

Zwischen dem Vergangnen

Und dem Sein der Zukunft;

Gegenwart ist Augenblick;

Augenblick als Brücke.

Seele gewordner Geist

In der Stoffeshülle

Das ist aus der Vergangenheit;

Geist werdende Seele

In Keimesschalen

Das ist auf dem Zukunftwege.

Fasse Künftiges

Durch Vergangnes

Hoff‘ auf Werdendes

Durch Gewordenes.

So ergreif das Sein

Im Werden:

So ergreif, was wird

Im Seienden.

Rudolf Steiner

Wie Brücken wirkt der Beton an vielen Stellen im Goetheanum, wenn man den Blick nach oben richtet.

Viele Wege

Erstaunlich sind die Wege, die Menschen zu mir in die Praxis führen. Manche haben vor Jahren bei einem Vortrag einen Flyer mitgenommen und rufen an, weil gerade jetzt die Zeit für ein Gespräch gekommen ist. Manche lesen meinen Blog, die meisten wurden empfohlen. Das ist wunderbar, denn wenn jemand schon mit mir gearbeitet hat, ist das eine persönliche Erfahrung. Die Themenpalette, die sich jede Woche öffnet, ist spannend und unterschiedlich. Mal geht es um Coaching, um Wechsel von Arbeitsplätzen, Neuausrichtung, Burnoutprophylaxe, Begleitung durch schwere Phasen, Krisen und Nöte, Überbrückung, bis ein Kassentherapieplatz gefunden ist, Aufstellungsarbeit, Begleitung von Teams in Changeprozessen oder gar die Begleitung von Teams bei einer Neustrukturierung der Ausrichtung oder Einzelarbeit. Mal fange ich bei Adam und Eva mit den Grundlagen der Kommunikation an, mal habe ich es mit Menschen zu tun, die in diesem Bereich ein hervorragendes Wissen haben und nur an bestimmten Situationen scheitern. Mal ist es ein Termin, auf den ich mich vorbereiten kann und muss, mal ein open space nach dem Motto „schauen wir, was kommt“. Egal, wie wir uns finden – Danke für das Vertrauen. Gemeinsam Themen angehen, gerade wenn sie schwierig und heikel, herausfordernd oder ärgerlich sind, ist wunderbar, denn in den Schattenanteilen von Menschen, Teams und Unternehmen findet sich nicht selten der Goldkern.

Hol dir gern Unterstützung, BEVOR du sie wirklich brauchst. Klar können wir auch in den Brunnen steigen und bergen, was möglich ist, manchmal ist es klug, die Reißleine vorab zu ziehen und hinzuschauen, wo es klemmt UND wo die Ressourcen stecken.

Hab einen kraftvollen Marstag.

 

Einfach mal Platz nehmen und darüber sprechen, was einem auf der Seele liegt. Stephanie hat diese wunderschöne Bank im Wald entdeckt. Danke für dein Bild!

Danke, Wind

Hab Dank, du lieber Wind!

Ich bin in den Garten gegangen

und mag nicht wieder hinaus.

Die goldigen Äpfel prangen

mit ihren roten Wangen

und laden ein zum Schmaus.

Wie ist es anzufangen?

Sie sind mir zu hoch und fern.

Ich sehe sie hangen und prangen

und kann sie nicht erlangen

und hätte doch einen gern!

Da kommt der Wind aus dem Westen

und schüttelt den Baum geschwind

und weht herab von den Ästen

den allerschönsten und besten.

Hab Dank, du lieber Wind!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. 1798 – 1874

Wolkenraten – was siehst du? Stephanies Foto lässt viele Möglichkeiten zu. Danke dir!

Wundervoller Kursstart der Nautilus!

Mein Herz ist voller Freude. Wir hatten so einen schönen Start ins Nautilusjahr. Wir gehen mit wundervollen Menschen und wie es ausschaut, werden wir im zweiten Jahr wieder je eine Coaching- und Therapieausbildung aufbauen können. Das ist klasse. Wir haben uns über unsere grundlegenden Werte ausgetauscht, den Kursablauf angeschaut, die Themen erläutert und uns ein wenig beschnuppert.

Wenn du mit dazukommen magst, kannst du das bis zum 4. Oktober tun, da ist unser erster Seminartag, da schließen sich die Luken und die Nautilus geht auf Tiefgang, der nächste Start ist im September 2026.

Wir sind mit strahlendem Sonnenschein gestartet und nun regnet es, was für den Garten eine Labsal ist. Viele Trauben haben den Weg zu uns gefunden, wie wundervoll, aus ihnen wird gerade Saft gemacht. Was für ein erstaunliches und vielfältiges Wochenende! Danke an alle, die diesen Starttag zu einem besonderen gemacht haben an Neumond zur Vormichaelizeit. Nehmen wir all unseren Mut zusammen und werfen wir uns miteinander ins Abenteuer! Einen guten Wochenbeginn allen.

 

Vielleicht liegt mancher Schritt unseres Lebens noch unter Nebelschleiern, doch im Gehen werden wir unseren Weg erkennen. Danke an Stephanie für das Bild!

Innenlicht

Ich darf nun mir gehören

Und leuchtend breiten Innenlicht

In Raumes- und in Zeitenfinsternis.

Zum Schlafe drängt natürlich Wesen

Der Seele Tiefen sollen wachen

Und wachend tragen Sonnengluten

In kalte Winterfluten.

Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Stephanie hat dieses leuchtende Außenlicht in der Schweiz fotografiert. Lieben Dank!

Wechsel

Der Sommer gibt nochmal alles. Vorfreude haben wir, wenn wir morgen in See stechen mit dem Nautilusprojekt zu Neumond. Der Septemberneumond ist etwas Besonderes, er läutet die Zeit ein bis zur Tag- und Nachtgleiche, dem Herbstäquinox. Es entsteht ein sehr besonderes Kraftfeld rund um Michaeli. DAS ist ein unglaubliches Kraftfeld, in dem sich oft auch das Wetter verschiebt von Sommer auf Herbst, die Dunkelheit im Außen zunimmt und wir uns an unsere Wurzelkraft und auch an unsere geistige Heimat erinnern mit all den Festen, die kommen von Halloween bis Weihnachten. Eine Zeit, die im Jahreslauf besonders ist. So nehmen wir diesen Sommertag heute nochmal als ein Kraftschenken der Sonnenenergie, wie ein Anschub vor dem Neustart morgen. Manchmal fühlt es sich einfach nur stimmig an. Dankbarkeit für den Sommer, der sich langsam verabschiedet, Freude auf das, was kommt.

 

 

Michael im Goetheanumspark.

Smiley

Wenn du lächelst, auch wenn der Tag gerade chaotisch ist, merkst du, wie sich ganz langsam dein ganzer Kopf entspannt. Gibt es keinen, den du anlächeln kannst, sei es dir wert, dir selbst ein wundervolles Lächeln zu schenken. Lass die Herzenssonne aufgehen.

Wann immer ich hier im Goetheanumspark vorbeikomme, fühle ich mich aus tiefstem Herzen angelächelt.

Einmitten

Immer wieder bei sich selbst ankommen. Dem Schleudergang der Außenwelt eine stabile Mitte entgegenstellen. Das eigene Koordinatensystem der Werte, Stärken, Schattenseiten kennen und prüfen. Sich des Körpers, der Sinne und des eigenen Temperaments bewusst werden. Achtsamkeit im Alltag leben. Gegen Angst im Außen eigenen Mut entwickeln. Über die Wunder des Lebens staunen. Erleben, dass in der unerschöpflichen Wundertüte des eigenen Selbst manche Entdeckungen warten. Der Freude folgen und sie wieder einladen ins eigene Leben. Tiefgang, um Wurzeln zu schlagen statt Oberflächlichkeit. Seinen Geist dehnen, Neues entdecken und Rechthaben loslassen.

All das erkunden wir ab 21. 9. im Nautilusprojekt. Für Menschen, die Leben leben statt ertragen wollen. Für Menschen, die wissen, dass wir nicht perfekt sind, nicht alles können müssen, Stärken UND Schwächen haben, die Lust auf Authentizität haben und weniger darauf, Erfüllungsgehilfe Erwartungen anderer zu sein. Kickstart Sonntag 9 Uhr. Ein Jahr miteinander. Dabei? http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

 

Stephanies Foto ist eine Einladung, dich selbst immer wieder einzumitten. Danke von Herzen!