Yearly Archives: 2025

Bewegend

               

Was bewegt Menschen? Spannend, wie unterschiedlich die Antworten sind. Die Lage im Außen – für die einen enorm belastend im Hinblick auf drastische Zukunftsszenarien, wie eine Mama von Söhnen sagt. Andere finden ihren Lebenssinn nicht und haben keine Ahnung, wofür sie jeden Morgen aufstehen sollen. Einsamkeit in allen Altersstufen, weil wir es nicht mehr gewohnt sind, mit realen Menschen direkt zu kommunizieren und auszuhalten, dass wir alle Ecken und Kanten haben. Gestern sagt mir jemand, wie schrecklich es wäre, nicht mehr zweimal im Jahr Urlaub zu haben oder kein Geld als Rentner.

Mich bewegt im Außen das Überschreiten zahlloser Kipppunkte beim Klima, wenn wir das Klima nicht auf dem Schirm haben, ist der Rest der Fragen langfristig irrelevant. Mich beschäftigt weltweit die politische und wirtschaftliche (Rück)Entwicklung mit Drohgebärden, Provokationen und Aktionen, die Frage, weshalb so viele darauf verzichten, sich mit ihrer Nahrung zu befassen, denn sie ist Grundlage des Lebens und mich erschreckt das wenige Interesse an Pflanzen generell in Bezug auf heilkundliche Anwendungen. Was tust du, wenn du schwer erkrankst, es aber keine Medikamente mehr zu kaufen gibt? Wie hilfst du dir selbst?

Bei vielen Außenthemen fühlen wir uns machtlos und dürfen uns bewusst werden, dass jede Wahl im Alltag für oder gegen etwas Macht ist. Die Ebene, auf die wir am meisten Einfluss haben, ist das direkte Umfeld. Da können wir uns Wissen aneignen über Wildkräuter, Anbau von Nahrungsmitteln, Verwertung von Obst und vielem mehr. Wenn wir das Gefühl haben, etwas selbst tun, uns selbst helfen zu können, ist das hilfreich gegen Ängste und davon haben wir mehr als genug.

 

Mich bewegt derzeit unter anderem auch die Verarbeitung der Quitten zu Saft.

Unser Herbstklassiker

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Basics

Immer wieder geht es in diesen Wochen um das Thema Rhythmus und Struktur im Tagesablauf. Gerade bei Menschen, denen es nicht gut geht, ist Rhythmus eine echte Hilfe. Das gilt für Aufstehen und Schlafengehen, Mahl-Zeiten und das Rausgehen an die frische Luft, egal, wie das Wetter ist. Ist man sehr erschöpft, fällt es schwer, sich gut und gesund zu ernähren. Eine warme Gemüsesuppe jedoch kann manchmal Wunder wirken und ein warmer Getreidebrei am Abend mit Apfelkompott je nach Typ für ein gutes Bauchgefühl sorgen, um die Mühen des Tages loszulassen. Ernährung, Schlaf und Bewegung sind das Winnerteam. Es erschreckt mich immer wieder, wie wenig Wert Menschen auf genau diese Basics legen und denken, das sei unwichtig. Mal schludern kann passieren, auf keinen Fall, wenn auf Dauer hier das Augenmerk verlorengeht. Wir brauchen Rhythmus und Struktur, um zu gesunden, eine gute Schlafarchitektur aufzubauen, um Stress durch Bewegung zu lösen und das Essen, das wir uns einverleiben, sollte im besten Fall der hippokratischen Forderung „Eure Nahrungsmittel seien eure Heilmittel sein“ entsprechen. Hast du gute gesunderhaltende Routinen in Bezug auf Bewegung, Schlaf und Ernährung? Ich wünsche es dir sehr. Einen kraftvollen Marstag!

Sigrids Foto zeigt eine Basis guten Lebens: Entspannung. Danke!

So schön

              

 

Manche Kurstage sind einfach rundum schön. Da passt die Gruppe hervorragend, das Wetter spielt mit, dass man sogar draußen essen kann, das Interesse ist echt, die Fragen wundervoll. Das sind Tage der Dankbarkeit. So war es am Feiertag mit dem Präsenzkurs über „Wickel und Auflagen“. Das sind alte überlieferte Techniken zur Linderung von Alltagsbeschwerden und zur Unterstützung von Prozessen, die wir oft vergessen haben. Die Wirkung eines Kohl-, eines Waden- oder Halswickels haben wir hoffentlich alle schon erfahren dürfen. Ein Leberwickel mit Schafgarbe kann unglaublich unterstützend sein als Begleitung in der Behandlung einer depressiven Episode und anderem. Anwendungen mit Heilerde sind altbewährt und viele Kräuter oder Öle können zum Einsatz kommen.

Anwendung ist Zuwendung. Uns ging es um die praktische Erfahrung und die Theorie dazu, um das im Hausgebrauch gut einzusetzen. Wie wirksam eine Bienenwachsauflage ist, konnte eine Teilnehmerin am eigenen Leib erfahren. In Theorie und Praxis haben wir im wahrsten Sinn des Wortes „Entwickelungshilfe“ geübt.

Der Seminartag zu Salutogenese am Samstag mit dem Finden der Übegruppen am Nachmittag für die Neugestarteten im Nautilusprojekt war spannend und berührend, am Sonntag sind die angehenden Coaches mit ihrem Kurstag über Systeme an die Startlinie gegangen – ein Wochenende, das auf vielen Ebenen unglaublich schön und begegnungsreich war. Ich danke allen, die mit ihrer Teilnahme diese drei Tage so schön und berührend gemacht haben.

Allen eine wundervolle Woche!

Kursimpressionen vom Wochenende

 

 

Kräftetrieb

In meines Wesens Tiefen dringen

Erregt ein ahnungsvolles Sehnen

Dass ich mich selbstbetrachtend finde

Als Sommersonnengabe die als Keim

In Herbstesstimmung wärmend lebt

Als meiner Seele Kräftetrieb.

Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Wundervolles Schweizfoto von Stephanie. Dankeschön!

Nach- und Vorfreuden

Am Dienstagabend war es gemütlich in der Alten Synagoge Kitzingen beim Thema „Potential entfalten“ und wir hatten eine wunderbare Diskussionsrunde – wie finde ich mich selbst? Wie entdecke ich mich mit meinen Fähigkeiten und Talenten? Muss ich im Außen suchen oder ist die Reise nach Innen gut? Was, wenn ich mit mir und meinem Leben rundum zufrieden bin? Es ist toll, wenn ein Vortrag zum gemeinsamen Überlegen und Fragen anregt. Das wird vielleicht auch am 29. 11. sein, da geht es um alte Bräuche und die Reise nach Innen, nachdem es am Dienstag um den Blick von und nach Außen ging.

Heute ist Vorbereiten für das Kurswochenende dran – am morgigen Feiertag geht es um Wickel und Auflagen, am Samstag um Salutogenese und am Sonntag um die Einführung in Systemtheorie. Ich freue mich. Allen einen schönen Feiertag.

 

Beate hat den Fluss fotografiert. Das Bild des Flusses hat auch Aaron Antonovsky verwendet, um Salutogenese zu beschreiben.

Weitermachen, einfach weitermachen

Pflege bietet immer Überraschungen. Am Wochenende gab es krasses Auf und Ab im Gesundheitszustand des Bruders. Immer wieder versagt die Niere ohne erkennbaren Grund. Es liegt nichts Bakterielles vor. Klar, er hat nur eine Niere und bei 55 Lebensjahren bedeutet das, dass sie genau so lange die Arbeit von zwei Nieren leistet. Jetzt ist er wieder heiter aufgestellt, mir hängen solche Erlebnisse sehr in den Knochen, weil sie mich hilflos daneben stehen lassen ohne zu wissen, was zu tun ist. Mehr zu trinken geben, weniger? Medikamente ansetzen oder abwarten? Da er sich nicht äußern kann und ich auch Schmerzen durch sein Verhalten wahrnehmen muss, ist das durchaus nicht so einfach. Ich möchte nicht, dass er Schmerzen hat, weiß jedoch nicht, ob und wo ihm etwas weh tut. Wir müssen uns auch immer wieder daran erinnern, dass er durchaus auch andere Erkrankungen haben kann und wir nicht immer alles auf die Niere projizieren. Also beobachten wir den jungen Mann mit Argusaugen, jetzt  läuft alles wieder fast normal im wahrsten Sinne des Wortes. Bis zur nächsten Runde im Fragezeichenkarussell. Darauf bereitet einen keiner vor. Jedenfalls fahre ich am Abend beruhigter zum Vortrag halten, weil es ihm besser geht. Vor einiger Zeit meinte ich zum Hausarzt „Ich hätte echt Medizin studieren müssen, dann wüsste ich besser, was zu tun ist.“ Seine Reaktion war erstaunlich. Er meinte nur: „Sie kennen ihn besser als jeder andere und wissen viel schneller und zuverlässiger, was zu tun ist.“ Na dann, miteinander werden wir den Laden weiterrocken.

Was auch kommt

Was auch kommt,

Was mir auch die nächste Stunde,

Der nächste Tag bringen mag:

Ich kann es zunächst, wenn es mir ganz unbekannt ist,

Durch keine Furcht ändern.

Der Anfang des „Ergebenheitsgebets“ von Rudolf Steiner. Ein durchaus stärkender Text in schwierigen Phasen.

Heute Abend Vortrag

Das ist eine gut gepackte Woche. Ein Tag Uniklinik steht an, die Abschlussuntersuchungen nach über einem Jahr mit dem Ohrenimplantat. Das bedeutet lange Hörtests, Untersuchungen und Warten. Zudem Termin beim Hörgeräteakustiker, Kontrolle für das andere Hörgerät alle Vierteljahre. Ich muss gut hören können in meinem Alltag. Heute Abend um 19 Uhr geht es beim VHS-Seminar in Foyer der Alten Synagoge Kitzingen um „Die Reise zu mir selbst“. Hier ist keine Anmeldung notwendig, ein kleiner Unkostenbeitrag wird an der Abendkasse erhoben. Am Freitag ist ein Präsenzkurs im Haus zum Thema „Wickel und Auflagen“, alle Plätze sind vergeben. Am Samstag startet die neue Nautilusgruppe mit ihrem ersten Seminartag zum Thema „Salutogenese“, am Sonntag die angehenden Coaches mit ihrem Seminartag über Systeme. Alle Abende sind mit Vortrag, Übgruppe oder Klienten belegt und ich freue mich auf alle Begegnungen. Wie dankbar bin ich für die Vielfalt in meinem Leben. So spannende Themen und Menschen. Hab einen kraftvollen Marstag!

Kennst du es noch?

Ein Männlein steht im Walde

Ganz still und stumm,

Es hat von lauter Purpur

Ein Mäntlein um.

Sagt, wer mag das Männlein sein,

Das da steht im Wald’ allein

Mit dem purpurrothen Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde

Auf einem Bein

Und hat auf seinem Haupte

Schwarz Käpplein klein.

Sagt, wer mag das Männlein sein,

Das da steht im Wald’ allein

Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

Das Männlein dort auf einem Bein,

Mit seinem rothen Mäntelein

Und seinem schwarzen Käppelein,

Kann nur die Hagebutte sein!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1843

Diese tollen Hagebutten haben wir im Garten von Primavera in Oy-Mittelberg entdeckt

Michaeligedanken

„Archangelos – du mit dem starken Schwert aus Himmelseisen (…) Im stillen Herbst, wenn sonnengolden die Blätter fallen, der Nebel steigt, erscheinst du uns in deinem Strahlenkleide und mahnst uns an der Himmel Herrlichkeit“ – heißt es in einem bekannten Spruch zu Michaeli. Ein Wendemoment im Jahreskreis. Immer stärker spüren wir die Zunahme der Dunkelheit im Außen und vielfach auch Dunkelheit, die sich wie ein unangenehmer Schatten auf unser Gemüt legen kann, wenn wir bewusst und wach in die Welt schauen. Doch was, wenn wir den Mut nutzen, der das Geschenk der Michaelizeit im Jahreskreis ist – den Mut, sich hinzustellen und einzustehen für das, was einem wichtig ist? Den Mut, Ja zu sich zu sagen und Ja zum Leben? Den Mut, den Fokus auf das richten, was großartig ist, was alles gerade geschafft und gewirkt wird, wo gerade überall Gutes geschieht. Die Überwindung des Drachen in uns selbst – der kann sehr verschieden aussehen. Es kann eine Angst sein, eine innere Bremse, die uns daran hindert, wir selbst zu sein, ein Widerstand, den es fortzuschaffen gilt. Was immer es ist, das dich belastet: Schau es genau an. Frage es, was es braucht und erlaube dir, es umzuwandeln in eine Kraft, die dich durch diese dunkler werdende Zeit im Jahreslauf tragen kann. Die Michaelizeit ist kraftvoll und stärkend – mit all der Farbenpracht im Außen, der Erntefülle und dem Wissen, viel erreicht zu haben in diesem Jahr, um nun durchzuatmen für das, was kommen mag.

Einen kraftvollen Wochenstart an diesem besonderen Montag im Jahreslauf!

Im September 2021 war das Abendlicht im Goetheanumsgarten sehr besonders mit dem Michael im Gegenlicht.

Natur, dein mütterliches Sein

Natur, dein mütterliches Sein

Ich trage es in meinem Willenswesen

Und meines Willens Feuermacht

Sie stählet meines Geistestriebe

Dass sie gebären Selbstgefühl

Zu tragen mich in mir.

Michaelistimmung aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

In der Eremitage Arlesheim- aus dem Dunkeln ins Licht

Oktober-Gedanken

Ihr Lieben,

Sieh, des Herbstes Geisteshelle
klärt und adelt die Gelände;
Erdenbreiten, Himmelswände
kost dieselbe lautre Welle.

O du glückversunken Säumen,
eh die Sommerfarben sterben!
O du letztes Liebeswerben
aus den unbegriffnen Räumen!

Dass mir so die Seele leuchte,

wann ich einst des Winters werde!
Und in meines Auges Feuchte
spiegelt sich der Schmelz der Erde.

Christian Morgenstern

Michaelizeit. Ein Kipppunkt im Jahr ist die Tag- und Nachtgleiche im Herbst, verbunden mit dem Neumond im September, der für Neuanfang steht. Was mag Neues kommen? In der Welt erleben wir Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit, Chaos, Waffengerassel, Aggression, Gewalt. Dabei übersehen wir geniale Aktionen, die das Klima schützen, für mehr Menschlichkeit sorgen, beim Gesunden helfen, den Ackerboden fruchtbarer machen und vieles mehr. Negatives bleibt stärker haften, viele sind wie festgefroren vor ihren Bildschirmen mit Algorithmen, die uns Fakewelten vorgaukeln und uns hilflos machen.

Jetzt braucht es den Gang durch die Farbenfreude der Natur, Dankbarkeit für die Erntefülle des Jahres, den Mut, für den der Erzengel Michael steht, der den Drachen bekämpft und für die Freiheit des Menschen steht. Jetzt dürfen wir im Innen und Außen Mut fassen, Kraft tanken und die Wanderung tief in unser Inneres antreten zu den Herzenskräften in uns, der Beschäftigung mit dem, was uns trägt. Jetzt gilt es, Dämonen der Angst zu vertreiben, wir stellen uns unseren Schattenanteilen, feiern jedes Licht, das sich zeigt und nehmen freudig alle Wärme an, die entsteht, wenn wir voller Begeisterung mit roten Backen Dinge tun, die wir lieben. Was begeistert dich, was ermutigt dich, was gibt dir Kraft? Wo ist die Quelle deiner Stärke, was sind deine seelisch-geistigen Rankhilfen, an denen du dich hochentwickelst? Wer inspiriert dich, was bringt dich zum Lachen und wo singst du, um mit deiner Stimme sichtbar zu werden im Gemurmel und in der Unklarheit der Welt?

Fühl dich von Herzen eingeladen, ermutigt und begleitet, deinen Weg unter die Füße zu nehmen, deine Freude zu entdecken und Weggefährten zu finden, mit denen jede Wanderung leichter ist, wenn man verzagt, den Weg nicht sieht und mit Wetterunbill zu kämpfen hat. Gemeinsam geht vieles einfacher. Die Einsamkeit unserer Zeit ist vielfach hausgemacht, weil uns andere zu anstrengend sind. Zeiten wie diese lehren die Wichtigkeit einer vertrauenswürdigen Gemeinschaft. Jetzt ist die Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren auf der Reise zu einer selbstgestalteten würdevollen Zukunft für uns alle auf diesem Planeten.

 

Eure Herzwerker

Christine und Christoph Krokauer

Wie mutig bist du in diesen Michaelitagen?

Michaeli ist die Zeit des Mutes. Das Licht sieht sich mit der massiven Dunkelheit im Außen konfrontiert, es geht darum, Drachen zu verwandeln in Stärke – genau das tun wir im übertragenen Sinn auf unserer Jahresreise. Am 21. 9. haben wir die Segel gesetzt, am 4. 10. werden wir den Hafen verlassen – wenn du noch mit an Bord springen willst, dann bitte jetzt! Mach dich mit unserer tollen Gruppe auf den Weg. Schau dir gern das Programm an mit seiner stärkenden Kraft. Der Kickstart steht kostenfrei online, darin erkläre ich den Kurs und die Werte, die dahinterstehen. Alle Infos, Termine, Testimonials, Kosten etc. findest du hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/persoenlichkeitsentwicklung

Ein Jahr ist schneller vorbei als man denkt – wann hast du das letzte Mal in der Michaelizeit was WIRKLICH Mutiges getan?

Unsere Termine im Oktober

Für Kurzentschlossene: Am 30. 9., Dienstag, geht es um 19 Uhr im Foyer der Alten Synagoge Kitzingen im VHS-Vortrag um das Thema „Potentialentfaltung“. Ohne Anmeldung, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Neue Startzeit an der VHS: 19 Uhr!

Freitag, 3. Oktober: Wir starten mit dem Präsenz-Wickelkurs in der Praxis um 9 Uhr. Wir schauen an, wie Wickel und Auflagen gemacht werden und weshalb Anwendungen dieser Art wundervolle Zuwendungen sind. Der Kurs ist ausgebucht.

Am Sa., 4. 10., um 9 Uhr beginnt der erste Online-Nautilus-Seminartag und damit die letzte Einstiegsmöglichkeit für Interessenten 2025. Unser Thema ist wundervoll: „Was ist Salutogenese?“ Die Seminartage sind für alle Interessierten buchbar. Ende 16 Uhr. Hier kannst du dich anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s01

Am So., 5. 10, starten die angehenden Coaches mit ihren Extramodulen im 2. Jahr und das Thema lautet: „Systementwicklung: Vom Chaos zur Ordnung“. Auch die Extramodule können von jedem besucht werden, der sich für das Thema interessiert. Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em1

Die angehenden Cardea-Coaches® starten in ihre Ausbildung am 11. und 12. Oktober jeweils von 9 bis 16 Uhr. Ich freue mich riesig auf diesen Kurs! Wir steigen mit den Grundlagen des Coachings ein.

Am So., 26. 10., werden wir uns im Online-Extramodul bei Nautilus von 9 bis 16 Uhr mit dem Thema Werte und dem Richard-Barrett-Wertemodell befassen. Wer mit dabei sein mag, kann sich hier einbuchen: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em2

Am 19. 10. darf ich wieder einmal bei der SHG Depression Kitzingen zu Gast sein. Die Gruppe hat sich wunderbare Themen ausgesucht: Märchen/Hans im Glück und Stille/Achtsamkeit. Das wird sicher ein wunderschöner Abend! Ich freue mich auf euch!

Am 2. 11. werden wir einen berührenden Online-Seminartag haben mit der Einführung in Leben und Werk von Carl Rogers, der für Empathie, Wertschätzung und Authentizität steht. Du möchtest gern dabei sein? Hier der Link zum Anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s02

 

Keine Erreichbarkeit vom 16. bis 19. Oktober

Vom 16. bis 19. 10. bin ich in einem Schweigeretreat. In dieser Zeit gibt es keine Termine und ich bin nicht erreichbar. Alle Mails und AB-Ansagen werden ab 20. 10. gelesen und beantwortet.

 

Aufstellungen

Unser letzter Aufstellungstermin in diesem Jahr mit dem Team: 23. 11. Verbindlich sind ein Vor- und ein Nachgespräch. Aufstellungen mit Kissen, Brett und Zetteln sind in der Praxis jederzeit möglich! Gern bei mir melden!

 

Neues aus der Praxis

Normalerweise ist es in den Sommerferien ruhiger, das war nicht der Fall. Die Themen waren teilweise deftig: Massive Trennungsprobleme, krasse Diagnosen mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen und ihre Familien, die verarbeitet werden wollen. Wir erlebten bereits den Auftakt von Kündigungen – das wird sich leider fortsetzen und löst nicht selten eine Identitätskrise aus. Die meisten Menschen befinden sich in Wartestellung und „halten den Ball flach“. Der Grund ist bedenklich: Angst. Unsere Welt wird nicht mehr „ruhig und übersichtlich“, sie ist nicht mehr linear und überschaubar, wir erleben den Sog der „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“. Viele beginnen, sich in der KI-Blase zu verlieren und sprechen lieber mit ihrem PC als mit echten Menschen, die sind „zu nervig“. Damit löst sich das Menschliche am Menschen auf, sensiblere Menschen spüren das als tiefe Verlustangst (die berechtigt ist).

Jetzt brauchen wir Mut, Klarheit und die Kraft, Veränderungen zu gestalten, anstatt sie zu ertragen. Wir brauchen eine persönlich stabile Mitte, eine intensive Pflege unserer Beziehungen, sei es zu uns selbst, in der Partnerschaft, der Familie oder unserem Freundeskreis. Wer bin ich? Wer will ich sein? Genau diese Fragen tauchen seit Wochen geballt auf und sie sind wundervoll! Hast du schon Antworten oder wollen wir sie gemeinsam suchen?

 

Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Sei von Herzen willkommen. Bei mir findest du einen geschützten Raum, Ruhe, offene Ohren und ein offenes Herz.

 

Neues aus dem Coaching

Werte sind großartig. Ein wundervolles Team hat sich zum Abschluss einer Jahresreihe an Coachings genau dieses Thema ausgesucht und gestaltet nun seinen eigenen Wertebaum fürs Foyer, sichtbar auch für alle, die das Haus betreten. Ein anderes Team ringt um angemessene Kommunikation und ich darf es dabei begleiten – da werden wir erst Grundlagen legen, denn der Tonfall hat sich rapide verschlechtert. Ein weiteres Team begleite ich beim sensiblen Übergang der Leitung von einer zur anderen Person, was bedeutet, das Vergangene wertzuschätzen, auf dem das Künftige fußen und eingeladen werden darf. Bei einem weiteren Team geht es um den Aufbau einer neuen Mitarbeiterkultur – herrlich. Im Einzelcoaching haben wir einen klaren Fokus: Fokus! Immer mehr verlieren wir offenbar die Fähigkeit zur Konzentration, zu unterscheiden, was wichtig ist und was nicht und wo wir Prioritäten setzen müssen. In den Einzelcoachings geht es um diese Punkte: Schlaf, Balance, innere Mitte, Klarheit, Konzentration, Nervosität raus und Ruhe rein. Das betrifft auch dich? Dann gib Bescheid und wir gehen es gemeinsam an! Aufschieben löst nicht alle Probleme, das als kleiner Tipp.

 

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching

Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

 

Seelchen können Türen öffnen

Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Hier findest du das Seelchen: Klienteninformation – Seelengarten (seelengarten-krokauer.de). Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet.

 

Testimonials – Dankeschön!

https://www.seelengarten-krokauer.de/testimonials/

Du magst auch gern etwas über uns sagen? Gern! Einfach mailen. Ich freue mich über jedes Testimonial.

Foto: Stephanie Heger