Monthly Archives: Dezember 2025

Mögen deine Wege auch 2026 behütet sein

Heute schließen wir das Jahresbuch 2025. Jeder von uns hat seine persönliche Bilanz dieses Jahres und wir sehen die Welt am Jahresende mit gemischten Gefühlen. So viele gute Dinge sind geschehen, wurden entwickelt, Ideen tauchten auf, die so viel Verbesserungen mit sich bringen. Auf der anderen Seite erleben wir nah bei uns Kriegsgeschehen, Kipppunkte im Klima wurden überschritten und KI krakt menschliches Bewusstsein unbemerkt immer stärker ein. Wir sind müde, überreizt und schnell aggressiv.

365 nagelneue Tage liegen vor uns wie ein neues Schulheft. Wie wollen wir sie füllen? Mit Sinn? Mit mehr Verständnis füreinander? Mit Neugier und Freude über die Schönheit dieser Welt, die uns Tag für Tag in der Natur vor Augen steht? Im Staunen über das Wunder des Lebens, das sich vor unseren Augen ausbreitet in Pflanzen, Tieren und Menschenkindern? Wo bleibt unser Vertrauen, wo unsere cokreative Fähigkeit, gemeinsam unglaubliche Lösungen für Themen zu entwickeln?

Einen guten letzten Tag im alten Jahr und einen möglichst ruhigen, friedlichen, lärmfreien Übergang in ein neues Jahr für dich und die Menschen, die dir am Herzen liegen.

 

Stephanies Foto zeigt einen erstaunlichen Durchgang in der Natur. So, wie wir hier auch nicht sehen, was dahinter liegt, ist der Silvestertag auch ein Durchgang zwischen einem alten und einem neuen Jahr. Mögen unsere Wege dahinter sonnenbeschienen und sicher sein. Danke für dein Foto!

 

Altes und neues Jahr

Das neue Jahr sieht mich freundlich an und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir.

Johann Wolfgang von Goethe

Stephanies Foto passt perfekt zu Goethes Jahreswechselgedanken. Dankeschön für ein weiteres Jahr toller Bilder!

Januar-Gedanken

Ihr Lieben,

Neujahrswunsch

Will das Glück nach seinem Sinn

dir was Gutes schenken,

sage Dank und nimm es hin

ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,

doch vor allen Dingen:

Das, worum du dich bemühst,

möge dir gelingen.

 

Wilhelm Busch, 1832-1908

 

 

Wilhelm Busch bringt wundervoll auf den Punkt, was wir für das neue Jahr brauchen – die Fähigkeit, Dinge anzunehmen und sich selbst auf beste Weise zu bemühen, seinen Beitrag zu leisten, dass Aufgaben gelingen. Im Chinesischen bedeutet Wu Wei unter anderem: Gib alles, was du geben kannst, dann lasse los im Vertrauen. Genau daran fehlt es uns. Wir vertrauen immer weniger und das macht unser Leben unnötig unsicher.

Polykrise, eine Welt, die immer schneller, komplexer und verwirrender wird, wo eine simple Antwort nicht ausreicht, weil sie die Ebenen zu verschieden sind, auf denen Lösungen gebraucht werden. Das ist DIE Stunde derer, die einfache Lösungen und klare Feindbilder an die Hand geben. Unser System sehnt sich nach Überschaubarkeit und Klarheit. Die Welt ist jedoch komplex, verwirrend, vielfältig. Was seit der Pandemie nicht mitgewachsen ist, ist unser Umgang mit uns selbst!

Wir agieren mit einem Nervensystem, das Millionen Jahre alt ist. Wir können noch so schlau denken, wenn wir in Angst sind, ist das autonome Nervensystem der Chef und das kann angreifen, flüchten, einfrieren oder beschwichtigen. Es wird also darum gehen, dass wir Resilienz entwickeln: Die Fähigkeit, wenn wir außerhalb unseres Toleranzfensters sind (was dauernd geschieht, das ist normal!), wieder in selbiges zurückzukehren. Dazu brauchen wir Wissen und Menschlichkeit! Ein sicheres Aufgehoben fühlen bei liebevollen Menschen ist der wirksamste Beruhigungsmechanismus der Welt.

Was tun wir? Wir starren uns zu Tode in unsere Handys – das schürt Angst, bringt uns in Bubbles, die wir nicht erkennen, wir fallen auf Fakes herein und werden immer einsamer.

2026 könnte ein sehr, sehr gutes Jahr des Aufwachens werden, findest du nicht? Du hast es verdient, dass du Menschen um dich hast, bei denen du dich gut und sicher fühlst. Dass du weißt, wie du dich immer wieder ein deine ruhige Mitte bringst. Die Welt wird schneller, komplexer und gefühlt gefährlicher. Für uns bedeutet das: Wachsen statt Flüchten. Unser Gehirn kann das und unser Herz auch!

Lasst uns gemeinsam diese Übergangszeit der Menschheit mitgestalten. Als wache, aufgeschlossene, selbstsichere und wirksame Menschen, die Lösungen entwickeln, sich gegenseitig unterstützen, die wissen, was wirklich zählt: Liebe, Vertrauen, das Gefühl von Sicherheit in einer Gemeinschaft, Freude, Wertschätzung, Erhalt der Natur und mehr und mehr Bewusstsein dessen, was Leben lebendig macht. Dann entwickeln wir uns alle in eine künftige Welt, in der neue Wege möglich werden, wir sie miteinander gehen und niemand in Angst zurückbleiben muss.

2026 – möge die Freude darüber und die Neugier darauf viel größer sein als alles andere. Wir haben einen wundervollen Planeten, der eine großartige Heimat ist. Wir sind kreativ, klug, hilfreich, humorvoll, stark, mutig und liebevoll – wenn wir einander die Hand reichen. Die Tür zur Zukunft der Menschheit geht ins Herzensinnere auf. Einen anderen Weg gibt es nicht. Gehen wir!

 

Eure Herzwerker

Christine und Christoph Krokauer

 

Unsere Termine im Januar

Wir starten fulminant ins neue Jahr! Am Samstag, 3. 1., legen die angehenden Coaches mit ihrem Extramodul los zum Thema „Manifestation oder: Warum Wünschen vom Universum nichts hilft“. Das Seminar ist für alle Interessenten offen und ist von 9 bis 16 Uhr, Anmeldung hier möglich: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em4

Am Sonntag, 4. 1., 9 bis 16 Uhr, befassen sich die Nautilusteilnehmer des ersten Jahres mit dem Thema „Masterpiece – vom Schüler zum Meister“. Auch dieses Seminar steht allen Interessenten offen, Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s04

Am Dienstag, 13. 1., besteht von 10 bis 11.30 Uhr die Möglichkeit, das Nautilus im ersten „Nautilus-Mini“ des Jahres kostenfrei kennen zu lernen. Wir haben vier Termine mit ausgewählten Themen aus dem Nautiluskurs, so dass du ein bisschen reinspüren kannst, was wir da machen! Das Thema des ersten Minis „Life Empowerment: Mit Salutogenese das Lebensschiff besser steuern“, kostenfreie Anmeldung hier: http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/#minis

Die weiteren Termine und Themen:

  1. Gelingende Kommunikation: Mit dem Herzen lauschen und achtsam sprechen. 10. 3., 10 bis 11.30 Uhr
  2. I like to move it! Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue, dein Bestes zu geben? 16. 6., 10 bis 11.30 Uhr
  3. The Power of No: Leichter Neinsagen lernen. 11. 8., 10 bis 11.30 Uhr.

Anmeldung unter  https://www.seelengarten-krokauer.de/#minis

Am 17. und 18. 1. haben die angehenden Cardea-Coaches® ihr viertes Kurswochenende und befassen sich mit Teamcoaching, verschiedenen Kommunikationsmodellen, Kunst und Bewegung in der Arbeit mit Teams. Dich interessiert diese Ausbildung? Mehr Infos unter http://nautilus.seelengarten-krokauer.de/

Am 17. 1. ist der zweite Abend unseres für alle offenen Winterkurses mit dem Thema „Stärke für Körper, Seele und Geist – innere Struktur gestalten gegen Chaos im Außen“. Der erste Kurstag ist aufgezeichnet, wer noch einsteigen will, ist herzlich willkommen, du kannst den ersten Kurstag online nachschauen. Wir treffen uns von 19.30 bis 21 Uhr online, um mit kleinen Übungen für den Alltag und den Körper Kräftequellen zu erschließen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Weitere Termine: 28. Februar und 21. März 2026 immer 19.30-21.00 Uhr (am 6. 12. bis 22 Uhr) online. Anmeldung und genauere Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#staerke

Am Dienstag, 20. 1., 19 Uhr, treffen wir uns im Foyer der Alten Synagoge Kitzingen zum VHS-Vortrag mit dem Thema „Wechseljahre sind Wandeljahre.“ Ohne Anmeldung, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.

Am Sonntag, 25. 1., 9 bis 16 Uhr findet unser Online-Nautilus-Kurstag zum Thema „Das Labyrinth und die Temperamente“ statt. Der Tag steht allen Interessenten offen. Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-s05

Unser nächster Aufstellungstermin mit dem Team ist am 15. Februar. Verbindlich sind ein Vor- und ein Nachgespräch. Bitte hierfür bald anmelden, die Termine mit dem Team sind immer schnell vergeben. Alle Termine 2026 und 2027 findest du auf der Homepage unter „Aktuelles – Aufstellungen“! Aufstellungen mit Kissen, Brett und Zetteln sind in der Praxis jederzeit möglich. Gern anfragen.

 

Seelchen öffnen Herzenstüren

Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/#seelchen

 

Im Krankheitsfall bitte um Respekt

Wer krank ist, nehme seinen Praxistermin bitte online wahr. Danke!

 

Neues aus der Praxis

Regulation, Beruhigung, Entängstigung – so könnte man die Themen derzeit am besten beschreiben. Natürlich haben wir jahreszeitlich Menschen mit depressiver Verstimmung an Bord, doch die Angstthemen überwiegen das erste Mal. Das sind interessante Entwicklungen, dass wir mehr Angst vor der Zukunft haben als in den Vorjahren. Deshalb wundere ich mich zunehmend, dass die Menschen lieber ganztags auf Handys starren und sich ablenken lassen ohne zu merken, dass genau das die Angst erst befeuert, anstatt ihre Nervensysteme auf Vordermann zu bringen und sich in der Natur zu erholen. Herzliche Einladung – raus aus der Angstspirale und das echte Leben wieder erleben und erfahren. Dr. Wald und Dr. Garten sind großartige Therapeuten und ich schätze sie als Co-Therapeuten enorm.

 

Termine: Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Sei von Herzen willkommen. Bei mir findest du einen geschützten Raum, Ruhe, offene Ohren und ein offenes Herz.

 

Neues aus dem Coaching

Das Jahr beginnt im Coachingbereich gleich mit einem Team, das sich für das Jahr gut aufstellen mag. Die Liste der Themen ist lang, die gewünscht wurden für diesen Tag. Ich freue mich jetzt schon darauf, denn ich werde nicht die Liste abarbeiten, sondern das allen Themen zugrundeliegende „Problem“ angehen. Macht mehr Sinn langfristig!

Ich darf einige Führungskräfte begleiten, die ihre Positionen neu angetreten haben und sich erst orientieren müssen. Hierbei geht es um Stärkung und Klarheit.

Hauptfokus der Coachings derzeit: Resilienz, also die Fähigkeit, immer wieder in das „Fenster der Toleranz“ zu kommen, in denen unser Nervensystem reguliert ist und wir Zugriff auf unser Potential besitzen. Generell wäre das ein Thema, das für jeden Menschen zunehmend bedeutsam wird in einer immer stärker verwirrenden Außenwelt.

 

Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching

Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

 

Testimonials – Dankeschön!

https://www.seelengarten-krokauer.de/testimonials/

Du magst auch gern etwas über uns sagen? Gern! Einfach mailen. Ich freue mich über jedes Testimonial.

Man kann nie genug summen!

Intensive Beschäftigung mit Sympathikus und Parasympathikus, Über- und Untererregung des Nervensystems. Seit Jahren lade ich Klientinnen und Klienten ein zu summen, wenn sie sich nicht wirklich gut fühlen. Gebremste Ausatmung, Vibration im Brustbereich, sich wieder spüren. Mütter wissen: Ein weinendes Baby wird ans Herz gehalten, gewiegt, man summt. Summen beruhigt uns, bringt uns in Kontakt mit unserem Körper. 2007 entdeckte ich ein Buch, dessen Titel ich zunächst nicht ernst nahm (was sich sofort nach Aufschlagen des Werks änderte): „The Hum book, Das Buch vom Summen“ von Julie Henderson, Antje Baumgarten u.a. Es war eine Offenbarung.

Meine erste Summerfahrung als krasse Beruhigung hatte ich vor einer Prüfung. Mein Ausbilder wusste um meine Prüfungspanik. Er stellte sich hinter mich und meinte ruhig: „Stell dir vor, wir stehen in einer riesigen Glocke. Durch unser Tönen bringen wir sie zum Klingen.“ Ich fand das seltsam, doch er begann zu summen. Vorher hatte ich noch nie erlebt (und ich habe Jahre im Chor gesungen), dass mich ein Ton eingehüllt hat von Kopf bis Fuß. Eine Hülle entstand, aus der heraus ich auch tönen konnte. Ich hatte die Wirkung von Summen erstmals selbst erfahren. Im Seminar summte die Gruppe gemeinsam und erlebte, welche Klanghülle sich um alle und alles legte. Ruhe, Kraft, getragen sein. Falls du heute stressige Momente hast – summe, töne. Du kommst wieder ein Ein-Klang mit dir, im wahrsten Sinne des Wortes hebt sich deine Stimm-ung.

Einen tatkräftigen Dienstag!

Ein Ort, an dem weniger gesummt wird, Klang dennoch die größte Rolle spielt – die Elbphilharmonie in Hamburg. Danke an Annemarie für das Foto!

EINklang

Nada brahma. Alles ist Klang. Die Natur ist in diesem Foto von Stephanie eine ganze Sinfonie aus Farben und Formen. Danke für dieses wundervolle Bild!

Zwischen den Jahren

„Zwischen den Jahren“ – ich hoffe auf ein paar Tage Ruhe. Weihnachten ist sehr lebendig, wenn die Familie bei uns zusammenkommt. Für mich bedeuten diese Tage jetzt Jahresabschluss- und Monatsabrechnung, Newsletter schreiben und endlich Unterrichtsstoff der Fortbildungen aufzuholen: Intensive Beschäftigung mit der Polyvagaltheorie, Vertiefung von Kenntnissen über Parasympathikus und Sympathikus, Stressreaktionen und vieles mehr. Das ist so spannend.

Nächstes Wochenende sind zwei Seminartage zum Thema Meisterschaft, am 5. Januar startet der Praxisbetrieb. Bis dahin genießen wir den Sonnenschein und die frische Kälte, die den Kopf so klar macht. Dringend notwendig, nicht nur „zwischen den Jahren“. Einen freundlichen Wochenstart und allen, die frei haben, erholsame Tage, allen anderen – Danke für euer Wirken!

 

Theresa ist zwischen den Jahren in Dänemark unterwegs. Danke für dein Bild.

Türchen 23 und 24

Da diese Woche Familienzeit ist, kommen heute schon die Türchen 23 und 24 mit den Hoffnungszitaten für euch. Verbunden mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Fest, in dem jeder so viel Ruhe und Gesehensein bekommt, wie er/sie benötigt, bei dem jeder auf den anderen achtet und Raum der Begegnung entstehen kann. Gute, freundliche und kraftspendende Tage allen.

Das Türchen 23 verbirgt ein lateinisches Sprichwort: „Solange ich atme, hoffe ich.“

Natürlich ist das 24. Türchen einem ganz besonderen wunderbaren Zitat gewidmet von Albert Camus: „Mitten im Winter habe ich in mir einen unbesiegbaren Sommer entdeckt.“

 

Danke an Stephanie für das Foto!

Aus meines Wesens Gottesgrund

Ich fühle wie entzaubert

Das Geisteskind im Seelenschoß

Es hat in Herzenshelligkeit

Gezeugt das heil’ge Weltenwort

Der Hoffnung Himmelsfrucht

Die jubelnd wächst in Weltenfernen

Aus meines Wesens Gottesgrund.

Weihe-Nacht-Stimmung aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

Theresa hat das Foto gemacht. Lieben Dank!

Türchen 22: Resilienz!

Ein schönes Seminar am Wochenende hat für die Weihnachtswoche gut gestärkt. Resilient werden wir nicht, weil wir in Watte gepackt sein sollen, beschützt und behütet vor bösen Dingen in der Welt, sondern weil wir tiefe Wurzeln ausgebildet haben in unserem Lebensbaum. Der Baum bekommt umso tiefere Wurzeln, je mehr Wind und Sturm er erlebt hat. Sonst wäre er umgestürzt. Insofern bedeutet gute Resilienzfähigkeit, im Auge des Sturms die Ruhe zu bewahren. Manchmal ist es nicht verkehrt, ein worst-case-Szenario vorab durchzuspielen, um gerüstet zu sein für das, was kommen könnte. Wird es besser – wunderbar. Wird es schwer: wir haben im Geiste bereits dafür trainiert und bleiben in der Handlungsfähigkeit. Salutogenese rockt. Einen guten Wochenstart! Das 22. Hoffnungszitat stammt vom Franzosen Luc de Clapiers: „Die lächerlichsten und kühnsten Hoffnungen sind manchmal die Ursache außerordentlicher Erfolge gewesen.“

Silke hat diesen Winterstern entdeckt – ein feiner Fotostart in die Woche. Danke dir!

Geschenketipp

Der kulturbefördernde Füll

Ein wünschbar bürgerlich Idyll
erschafft, wenn du ihn trägst, der Füll.

Er kehrt, nach Vorschrift aufgehoben,
die goldne Spitze stets nach oben.

Wärst du ein Tier und sprängst auf vieren,
er würde seinen Saft verlieren.

Trag einen Füll drum! (Du verstehst:
Damit du immer aufrecht gehst.)

Christian Morgenstern

Falls du noch ein angemessenes Weihnachtsgeschenk für einen sehr lieben Menschen suchst – ein Füllfederhalter trägt auf vielerlei Weise zur Erhaltung einer gewissen Kultur bei. Morgensterns Text ist mir stets eine Freude und ich denke so gern daran, wie ich ihn in einer Eurythmiefortbildung als Abschlusstext gewählt habe. Heike hat das heutige Naturfoto beigesteuert, Dankeschön!

Durchschnaufen

Grandiose Himmelsschauspiele in diesen Tagen. Die letzten Klienten des Jahres sind versorgt, am Wochenende ist noch eine Fortbildung zum Thema Resilienz. Jetzt wird das Haus auf Vordermann gebracht und wir freuen uns auf die Familie. Erstes Durchschnaufen seit Juni. Hoffen wir, dass es dem Bruder besser geht, er freut sich jedenfalls sehr auf Weihnachten. Da hilft uns oft ein Gedanke wie der von Theodor Fontane für das vierte Adventswochenende: „Harre, hoffe. Nicht vergebens//Zählest du der Stunden Schlag://Wechsel ist das Los des Lebens,//Und es kommt ein andrer Tag.“

Stephanie hat im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt. Danke von Herzen für das wundervolle Bild!

Von Helden und Wundern

Im Studium notierte ich mir den Satz „Wirf den Helden in deiner Seele nicht weg“. Er berührte mich, weil er die Idee vermittelte, dass wir einen Helden in der Seele haben und wenn es darauf ankommt, darf er zum Tragen kommen. Der Satz war wichtiger als ich dachte, er trug mich oft durch schwierige Zeiten, die leichter waren durch das Wissen – es gibt etwas in mir, das kann Heldin werden. Viel später entdeckte ich Rudolf Steiners Aussage „Ich kann in mir die Kraft finden, einen höheren Menschen aus mir erstehen zu lassen!“ Beide Männer meinten etwas anderes mit ihren Aussagen und doch waren sie aus verschiedenen Ecken EIN Fingerzeig: Es liegt immer an mir, ob ich die Kraft aufbringe, mich weiterzuentwickeln, mich immer wieder neu zu erfinden oder das Vertrauen wachsen lasse, dass ich, wenn es darauf ankommt, zu meinem Wort stehe, über mich hinauswachsen darf. Ich finde das nach wie vor wunderbar. Deshalb kommt heute das entsprechend ausführlichere Hoffnungszitat unseres 19. Türchens von Friedrich Nietzsche: „Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre ich dich: Wirf den Helden in deiner Seele nicht weg! Halte heilig deine höchste Hoffnung!“

 

Und falls wir heldenlose Tage haben – glauben wir durchaus an Wunder. Man kann überall ein Einhorn finden, wenn man bereit ist, es zu sehen. Pia hat dieses hier in Schottland überraschend entdeckt. Danke für das Foto!

Schön statt Kampf

Das vierte Adventswochenende sollte kein Großkampf sein, sondern vielleicht einem gemütlichen Plausch mit lieben Menschen durchaus Raum geben.  Mach es dir mit Herzmenschen schön!